Frau Merkel – Kurskorrektur oder verschärfte Gangart bei der Islamisierung und Zerstörung Deutschlands und Europas?

Angeblich gibt sich Frau Merkel nach der Berlin-Wahl zerknirscht. In den Medien ist von „Kurskorrektur“ im Blick auf die von ihr verursachte und zu verantwortende Überflutung Deutschlands mit jungen, kampftauglichen muslimischen Männern die Rede. Sogar die CSU lobt Frau Merkels angebliche Selbstkritik.

So redet der stellvertretende CSU-Vorsitzende und Bundesagrarminister Christian Schmidt von einem „hochrespektablen Akt“ der Frau, die möglicherweise eines Tages zu den größten Verbrechern der Menschheitsgeschichte gezählt werden könnte. Und Markus Söder, seines Zeichens bayrischer Finanzminister, meint: „Ein Kurswechsel kündigt sich an. Die Aussagen der Kanzlerin sind schon beachtlich. Das ist ein richtiger Ansatz.“

Was aber ist das, was Frau Merkel von sich gegeben hat, in puncto „Selbstkritik“, „Kurswechsel“ etc. bei Licht betrachtet wirklich wert?

Um diese Frage zu beantworten, gilt es, auf die exakten Formulierungen von Frau Merkel zu achten.

So fiel mir gestern sofort in den Nachrichten ihre Aussage auf: Wenn eine Ursache für das schlechte Abschneiden der CDU sei, „dass manch einem Richtung, Ziel und Grundüberzeugungen ihrer Flüchtlingspolitik nicht ausreichend klar geworden seien, so möchte ich mich gerne darum bemühen„.

Was hat sie damit an Fehlern zugegeben? Nichts! Sie schließt lediglich die Möglichkeit nicht aus, daß hier ein Fehler begangen worden sein könnte.

Aber von wem? Natürlich vor allem vom Wähler. Der hat wieder einmal nix kapiert bezüglich „Richtung, Ziel und Gundüberzeugungen ihrer Flüchtlingspolitik“. Der einzige Fehler, den Frau Merkel und Co. demnach also gemacht haben könnten, läge demnach darin, daß sie den Wähler nicht für dumm genug gehalten haben. Was lernt Frau Merkel? Sie möchte sich darum bemühen, ihr rechtsbrecherisches und vaterlandszerstörerisches Verhalten dem deutschen Michel einleuchtender zu verkaufen. Darauf dürfte es, diesen Punkt betreffend, dann wohl doch hinauslaufen?

Weiter sorgte ihre Aussage für große Beachtung: „Wenn ich könnte, würde ich die Zeit um viele, viele Jahre zurückspulen, um mich mit der ganzen Bundesregierung und allen Verantwortungsträgern besser vorbereiten zu können auf die Situation, die uns dann im Spätsommer 2015 eher unvorbereitet traf“. Auffallen muß jedem aufmerksamen Zuhörer sofort, daß sie die Zeit nicht etwa um ein Jahr, nämlich um das Jahr ihres verhängnisvollen und rechtswidrigen Alleingangs, zurückdrehen möchte, sondern „um viele, viele Jahre“!

Warum nicht um ein oder zwei Jahre, in denen die zumeist wohl illegale Invasion einer potentiellen Armee muslimischer Männer sich in unser Land ergoß? Warum um „viele, viele Jahre“? Frau Merkel bemängelt nicht das großteils wohl rechtswidrige Geschehen. Sie kritisiert die mangelhafte Vorbereitung auf dieses rechtswidrige Ereignis. Ihre Aussage ist meines Erachtens wohl so zu verstehen: sie hätte die rechtswidrige Grenzöffnung und den massenhaften illegalen Zustrom von muslimischen jungen Männern gerne besser von langer Hand vorbereitet und vielleicht dadurch noch massenhafter ausfallen lassen. Eine Kritik ihrer rechtswidrigen Grenzöffnung und Aussetzung der Dublin-Regeln kann ich ihren Worten mit keiner Silbe entnehmen.

Für ganz besonders dumm hält sie uns alle wohl, wenn sie auf den Hinweis, daß sich laut Umfrage 82 Prozent der Deutschen eine Kurskorrektur in der Flüchtlingspolitik wünschen, äußert: „Wenn ich wüsste, welche Kurskorrektur sich die Menschen genau wünschen, dann würde ich darüber nachdenken.

Diese Aussage halte ich schlicht für dreist. Für fast nicht mehr überbietbar dreist. Man könnte vielleicht sogar sagen: Das ist schlichtweg dummes Geschwätz. Denn es ist doch wohl mehr als eindeutig, welche Kurskorrektur die Menschen in Deutschland wünschen: eine Rückkehr zu Recht und Ordnung. Eine Reduzierung oder sofortige Einstellung der Überflutung unseres Landes mit vorwiegend muslimischen Invasoren. Ein Ende der totalen Überforderung unserer Sozialsysteme durch diesen weitgehend rechtswidrigen Zuwanderungswahnsinn. Eine Wiederherstellung der längst vielerorts aus den Fugen geratenen inneren Sicherheit etc. etc. etc..

Frau Merkel stellt sich dumm. Sie tut so, als ob ihr Name „Hase“ wäre und sie von nichts wüßte. Und verkauft in Wirklichkeit uns Wähler damit für dumm. Für extrem dumm!

Daß sie damit in Wahrheit nur davon ablenken will, daß sie dem messerscharf erkannten Wunsch der Menschen in Deutschland gar nicht entsprechen will, das offenbart ihre nächste Aussage: Wenn eine Kurskorrektur bedeute, dass keine Menschen mehr aus dem islamischen Kulturkreis nach Deutschland kommen, dann lehne sie das ab!

Sie weiß also ganz genau, was 82% der Menschen in Deutschland wollen. Aber genau das will sie nicht! Genau das lehnt sie ab! Nämlich einen Stopp des Zuwanderungswahnsinns. Und das betrifft eben vor allem Muslime, welche fast ausschließlich die Invasorenströme ausmachen und die vom Grundsatz schwer bis gar nicht in eine nicht-islamische Kultur integrierbar sind!

Einen Stopp dieses Wahnsinns, der notwendigerweise Deutschland ins Chaos stürzen muss und in weiten Teilen schon gestürzt hat, lehnt Frau Merkel aber explizit ab! Von Einsicht oder Kurskorrektur bei Licht betrachtet also keine Rede!

Ganz im Gegenteil. Denn ihre Kritik gilt gerade nicht der illegalen Invasion. Ihre Kritik gilt uns: Deutschland sei nicht gerade Weltmeister bei der Integration gewesen. Zudem habe man zu lange gewartet, bis man sich der Flüchtlingsfrage wirklich gestellt habe. „Wir müssen uns also jetzt gleichsam selbst übertreffen. Auch ich.“

Das klingt schon wie eine Drohung: auch sie will sich selbst noch übertreffen!

In was? Darin, den Zuwanderungswahnsinn noch weiter auf die Spitze zu treiben? Vermutlich ja. Denn sie redet von „Integration“. Integriert werden müssen aber Asylanten und Flüchtlinge nicht. Sie bekommen sicheren Aufenthalt gewährt, und sollen nach Beruhigung der Lage in den Heimatländern zurückkehren. Eine Integration ist nur für Menschen angebracht, die dauerhaft in Deutschland bleiben sollen. Und genau darin scheint sich Frau Merkel in Zukunft noch selbst übertreffen zu wollen: in der dauerhaften Ansiedlung muslimischer Massen in Deutschland.

 

Quellen:

http://www.huffingtonpost.de/2016/09/19/angela-merkel-_n_12082004.html

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_79044058/csu-lobt-merkels-selbstkritik-in-der-fluechtlingspolitik.html

86 Antworten auf „Frau Merkel – Kurskorrektur oder verschärfte Gangart bei der Islamisierung und Zerstörung Deutschlands und Europas?“

  1. Hallo Bruder Jakob Tscharntke,
    Sie ereifern sich sehr für den laufenden Prozess der Endzeitbildung.
    Was wäre, wenn morgen der Antichrist für Sie erkennbar plötzlich auf der Bühne erschiene?
    Würden Sie sich genau so oder mehr zur Aufdeckung seiner zerstörerischen Handlungen einsetzen obwohl Sie wissen, dass der Plan Gottes vollendet werden muss? Man sagt, Merkel interessiert sich gar nicht für Politik, Sie ist nur gerne Kanzlerin. Die wahren Mächte sind unsichtbar.
    Wir Christen sind quasi wie Botschafter eines anderen Landes, die das Geschehen rundherum ansehen und bewerten können. Aber an der weltlichen Regierungsmacht haben wir keinen Anteil.

    1. Lieber Bruder Bernd, da irren Sie. Die weltliche Regierungsmacht ist gemäß Römer 13 von Gott gegeben, um die Ordnung aufrechtzuerhalten und dem Bösen zu wehren. Was von Gott ist, von dem kann nicht grundsätzlich gesagt werden, daß wir als Christen daran keinen Anteil haben dürften. Sie sollten hierzu einmal Luther Schrift über die Obrigkeit lesen. Er führt hier biblisch sehr präzise aus, wie sehr auch wir Christen an der weltlichen Regierungsmacht direkt oder indirekt Anteil haben.

  2. Lieber Jakob,
    ich bin mir nicht sicher, ob sich 82% der Deutschen das wünschen: „Eine Reduzierung oder sofortige Einstellung der Überflutung unseres Landes mit vorwiegend muslimischen Invasoren.“. Dafür gab es zu viele Stimmen (zumindest in Berlin) für Parteien, die so eine Politik strikt ablehnen. Die Bundestagswahl wird zeigen, was die Mehrheit der Deutschen will. Ansonsten denke ich, dass wir es tatsächlich „schaffen“. Kulturelle Vermischung hat es schon immer gegeben und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Mein Eindruck ist, dass die Deutschen sich so langsam daran gewöhnen – nach der ersten Aufregung.

    1. Sehr viele wagen eine bestimmte Partei nicht zu wählen, weil diese in übelster Weise diffamiert wird. Viele wählen nach wie vor die Systemparteien, weil sie sich für dumm verkaufen lassen. Daß die Integration dieser muslimischen Massen rein numerisch nicht bewältigen ist, haben Fachleute längst durchgerechnet und gezeigt. Daß sie inhaltlich nicht zu bewältigen ist, liegt im Wesen des Islam und der Gesamtsituation begründet. Daß sich die Deutschen langsam an ihren Untergang gewöhnen könnten, das ist denkbar. Daß eine solche Gewöhnung möglich ist, zeigt das Beispiel vom Frosch im langsam erhitzten Wasser. Er gewöhnt sich daran bis es zu spät ist. Diese Form von Gewöhnung könnte tatsächlich eintreten. Sie wäre vermutlich das denkbar schlechteste Szenario für Deutschland. Denn dann finden wir uns wahrscheinlich alle in absehbarer Zeit in einem islamischen Kalifat wieder. Wenn Sie das wollen, dann wählen Sie ruhig weiter CDU.

    2. Nein, dies tun Sie nicht. Ganz im Gegenteil. Keiner hat sich an die neuen Siedler gewöhnt!!!! Ja glauben Sie denn, bei den Wahlen gehe es korrekt zu? Wenn ja, dann wären diese schon längst verboten. Alle Statistiken, Ergebnisse von irgendwelchen Instituten oder sonstige Auszüge sind frisiert. Mein Herr, wir leben in einer Matrix, nehmen Sie die rote Pille und sie werden die richtige Welt sehen.

    3. Thomas W. Auf welchem Planeten leben Sie! Die Deutschen sollen sich daran gewöhnen, dass Deutschland islamisiert werden soll?
      Sind Sie ein linksgrüner Gesinnungsideologe? Wenn Sie Nachkommen haben, müssen Sie diese wenig lieben, dass Sie ihnen so eine Zukunft zumuten wollen. Oder glauben Sie an das Märchen vom EU-Islam? Der islam mit seiner Doktrin passt nicht zu einer freiheitlichen modernen europäischen Gesellschaft,

  3. http://frankfurter-erklaerung.de/2016/09/strategische-zerknirschung-reden-wir-ueber-die-fehler-die-angela-merkel-nicht-eingesteht/
    „Kommentar GB:

    Ich denke, daß es sich hier ganz klar um taktische, und gerade nicht um eine strategische Zerknirschung handelt, weil letztere Einsicht in eine falsche Zielsetzung & Strategie voraussetzte, die jedoch gerade nicht vorliegt. Sondern es handelt sich offensichtlich um ein taktisches Manöver zur Rettung derselben, im Kern unveränderten Zielsetzung & Strategie.

    Eine neue Zielsetzung & Strategie wäre es, wenn die Mittelmeerpolitik und der Barcelona-Prozeß, oder m. a. W. die sogenannte OIC-EU-Dialogpolitik aufgegeben werden würde. Beide stehen unter starkem, wenn nicht dominierendem Einfluß der islamischen Länder, in der OIC organisiert sind.

    Und

    http://www.focus.de/politik/ausland/chaos-auf-lesbos-fluechtlingslager-von-feuer-zerstoert_id_5961869.html

    1. Ich denke, Frau Merkel werkelt gerade so weiter. Die verschiedenen Wahldebakel und negativen Umfragen, Demonstrationen usw. gehen anscheinend an ihr ungerührt vorbei.
      Ihren Worten kann ich keinen Glauben schenken!

      Die Politiker der Regierung machen zwar große Worte aber niemand getraut sich einen Misstrauensantrag zu stellen, ihr die Gefolgschaft zu verweigern und sich offen gegen sie zu positionieren.

      Ich fürchte, sie hat Deutschland und Europa schon einen unermesslichen und irreparablen Schaden zugefügt.

      Wie jetzt am Wahlergebnis in Berlin zu sehen ist, schläft die Mehrzah der Wähler und meint den alten Seilschaften ihre Stimme geben zu müssen. Jetzt werden wahrscheinlich Rot/Rot/Grün die Regierung stellen und die Spirale bewegt sich weiter nach unten.

      Über die Bundeshauptstadt wird berichtet:

      Heute ist Berlin eine der offensten und tolerantesten Städte der Welt – die schwul-lesbische Szene der deutschen Hauptstadt blüht in vielfältigster Form. Doch der Weg dahin war lang: im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich Berlin zu einem Zentrum homosexuellen Lebens entwickelt. Der Beginn in den 1920er Jahren. Vorreiter war Magnus Hirschfeld

      Magnus Hirschfeld gründete bereits 1897 in Berlin das Wissenschaftlich-Humanitäre Komitee, die erste schwul-lesbische Menschenrechtsorganisation überhaupt. Ab 1919 betrieb er das legendäre Institut für Sexualwissenschaft, das einen entscheidenden Beitrag zur Emanzipation von Schwulen und Lesben in aller Welt lieferte.

      Nach der Zerschlagung der gesamten schwul-lesbischen Kultur und Subkultur durch die Nazis sollte eine Renaissance der Homosexuellen-Szene bis 1971 dauern – denn dann wurde die Homosexuelle Aktion Westberlin gegründet.

      In den 1920er-Jahren erblühte die Szene in Berlin und die Stadt etablierte sich, wenn auch mit Unterbrechungen, als Hauptstadt der Homosexualität. In der schon damals armen Metropole, vornehmlich in den Bezirken Schöneberg und Kreuzberg, entstand eine Szene aus Bars, Vereinen, Gruppen und Varietés, deren Anzahl bis heute unübertroffen ist. Über 100 Treffpunkte für Homosexuelle soll es damals gegeben haben, vom berühmten Eldorado über die Damentanzdiele Zur Manuela bis hin zu großen Bällen der verschiedenen Homosexuellen-Vereinigungen. Dazu gab es diverse Zeitschriften, beispielsweise vom sehr aktiven Bund für Menschenrechte.

      http://www.visitberlin.de/de/artikel/berlin-hauptstadt-der-homosexualitaet

      Was wir heute am Sitz der Bundesregierung sehen und erleben ist wie Sodom und Gomorrha – das Gericht steht vor der Tür!
      Ich denke es ist äußerst wichtig, dass wir als Geschwister füreinander beten!

  4. Ich melde mich mal wieder nach einiger Zeit…
    Grund ist, dass ich persönlich gerade sehr Dämonisches erfahre. Ich werde stark angegriffen und erinnere mich an einige Predigten Ihres Pfarrers zu diesem Thema.
    Ich weiß nicht, ob ich das überleben werde. Wer mal für eine katholische Frau beten will, obwohl er evangelikal ist, erfreut mein Herz. Ich tue das regelmäßig für Ihre kleine Gemeinde.

    Trotz dieser schier ausweglosen, schweren Belastung hier ein paar Worte zu Ihren Zweifeln an Ihrem Pastor, wenn er sich „politisch äußert“.
    Glauben Sie denn wirklich, das, was hier in unserem Land und global abläuft, sei „nur politisch“. Glauben Sie denn wirklich, dass seien allein geschichtliche Prozesse ohne den Teufel und ohne Gott?
    Wir können uns hier alle über die Rechtsbrüche unterhalten.. über politische Parteien, Gewerkschaften, Kirchenobere, Sozialeinrichtungen, Behörden, Hochschulen, Medien, die daran mitwirken.. wir können schimpfen, feststellen, aufbegehren.. was steckt doch aber dahinter?
    Merken wir denn nicht an dieser Ohnmacht, an diesen täglichen Grauenhaftigkeiten, dass hier eine „Machtübernahme“ Satans stattfindet?
    So eine Welle des Bösen durch die ganze Gesellschaft der BRD, viele westliche Länder und auf der ganzen Welt soll nur „politisch“ sein.. dabei die Verstärkung durch die Medialität? Die ist auch nur „politisch“?
    Politiker, die die Abtreibung als Heil eines Volkes vertreten, global!, Millionen tote Kinder! Eine nie dagewesende Christenverfolgung seit Diokletian mit Vertreibung, Enteignung, Vergewaltigung, Versklavung, Verstümmelung, Verbrennung, Enthauptung, Kreuzigung und auch in unserer Gesellschaft bereits eine „Nazifizierung“ jeden ursprünglich christlichen Denkens, sei es katholisch, ernsthaft evangelisch oder evangelikal. Die organisierte Einschleppung tausender junger Muslime ist „nur politisch“ zu sehen? und nun gewöhnen wir uns bitte daran?
    Aha?
    Ich habe tatsächlich nichts gegen den einzelnen Menschen, der mir als DHL-Angestellter offenbar arabischer Herkunft plötzlich ein Paket ausliefert.. derjenige welche hatte sich offenbar um einen Arbeitsplatz bemüht und sprach sogar ganz gut deutsch..
    Aber ist es eine „Unfrage“ sich diejenige nach den Konsequenzen der Einfuhr Tausender Männer aus islamischen Subkulturen zu stellen, die keinesfalls hier arbeiten wollen, sondern uns arbeiten lassen wollen. Herr Juncker hat ja bereits mitgeteilt, er wünsche sich eine europäische Frondienstschar westlicher Jugendlicher, die diese neuen Herren hier bedienen.

    Ist es zu politisch, festzustellen, dass hier mit dem Islam die vollständige Versklavung eingeführt wird? Der Islam negiert Christus und alle christlichen Glaubensschätze und unter dem Deckmantel der Toleranz verbrüdern sich alle anderen Feinde Christi mit ihm.

    Glauben Sie ernsthaft, Ihre vielleicht noch eine Zeit lang (wobei es Ihnen gegönnt sei) heile, private Welt oder auch gemeindliche Lebenswelt wäre ewig vor diesen satanischen Kräften verschont?
    WEnn ich in die Kirche gehe, sehe ich von den noch statistischen Tausenden Christen ca. 0,01 % einer Stadt. Ich sehe dabei 50% Personen über 65. 30 % Personen über 45, 15 % Personen im frühen Erwachsenenalter, der „Rest“ sind die Kinder… welche Kinder.. arme Kinder.

    Nein hier ist Endzeit. Nehmen Sie sich in Ihrer evangelikalen Glaubensauffassung und Treue doch bitte selber ausreichend ernst! Glauben Sie sich doch bitte wenigstens selber als Evangelikale, wenn Sie feststellen, was hier abgeht.
    Verkrauchen Sie sich nicht.
    Ich würde mich auch so gern verkrauchen… doch leider tragen wir alle Kreuze.
    Allmählich bricht man doch ein wenig darunter zusammen.
    Cor contritum et humiliatum non despicies.

    1. Liebe Katholische Frau, ich will gerne für Sie beten und bin sicher, andere hier aus dem Forum werden das ebenfalls tun. Jesus ist Sieger, auch und gerade über alles Dämonische! Lassen Sie sich von diesen dämonischen Angriffen den Blick auf diese Tatsache niemals verstellen. Wenn Sie das Heil in Christus Jesus für sich persönlich angenommen haben, dann gehören Sie ganz und gar zu ihm. Sie dürfen seinen Schutz und seine Hilfe und seinen Sieg über Satan auch für sich persönlich in Anspruch nehmen.

      1. So soll es sein.
        Sie beten mit Ihrer kleinen Gemeinde schließlich nicht gegen eine ursachenlose, ungelenkte, zufällige Verfallserscheinung an.
        Was dazu in der Bibel steht, darauf können wir uns unumwunden einigen, ist erschreckend eindeutig.
        Was genau wann kommt, wissen wir leider alle nicht.
        Im Moment herrscht ja auch Totenstille über die weiteren Zuströme und z. B. das Geschehen um die Deutsche Bank.
        Die Berichte, wenn sie denn kommen, klingen wie Probleme mit der Qualität einer Zahnpasta und stehen auch in gleicher Reihe mit Werbung und Boulevard aller Art.
        Die Börsenpsychologie, die mancher schon mal frühzeitig für den Weltuntergang hielt, ist sicher übertrieben und dient der Agitation und dem fortlaufenden Reibach.
        Da gibt es ja Leute aus allen christilichen Richtungen, die ständig daraus Schlüsse ziehen.
        Das tue ich nicht.
        Vielmehr sind für mich die langsam fortschreitenden Erosionen Anhaltspunkt, deren Entwicklung verwischt werden.
        Wenn die Meldung, dass die Deutsche Bank mehr Schadensersatzforderungen hat, als sie wert ist, berichtet wird, als wenn es um eine fehlerhafte Warensendung geht, dann ist das wohl Absicht, oder?
        Daran ist ziemlich wenig mystisch, das festzustellen. Drum keine Sorge.

    2. Noch ein Wort der göttlichen Zusage: „Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an.“ Psalm 142,4
      Und noch ein kleiner seelsorgerlicher Rat: Vorsicht mit katholischer Mystik, sie greift, ganz zurückhaltend gesagt, nahe an den okkulten Bereich und führt mindestens zu einer Öffnung für diesen Bereich wenn nicht gar zu einer Beeinflussung aus diesem Bereich. Wer mit dämonischen Angriffen zu kämpfen hat, dem kann ich generell nur empfehlen: ganz großen Abstand zu allem Mystischen und ganz klare Hinwendung zum Wort Gottes.

      1. 🙂
        siehe voriger Kommentar,
        im übrigen wollte ich Sie ein wenig verteidigen, obwohl ich dafür natürlich auch nicht zuständig bin.
        Es gibt aber wenige Leute, die so offen wie Sie die Dinge beim Namen nennen. Das ist eben auch keine politische „Mystik“, also übertrieben herbeigesponnenes Zeug, was Sie da sagen, sondern das sind Feststellungen, die ein noch gesunder Menschenverstand vorbehaltlich einer menschlichen Irrtumsmöglichkeit von sich gibt.
        Man kann sich vor solchen Feststellungen nicht in die Tiefe ducken und so tun, als seien Politik und Privates zwei verschiedene Käseglocken. Leider greift der Staat ohnehin immer mehr in das Private ein (Sexualisierung, Meinungsüberwachung, Verstaatlichung von Bildung und Wissenschaft, antibürgerliches Verhalten in Wirtschaft und Verwaltung), um die politisch zu lösenen Probleme wie Altersarmut oder Hartz IV-Armut, Pflegenotstand, marode Infrastruktur und eine sinnvolle Energiepolitik kümmert er sich hingegen nicht mehr.
        Zu hätscheln sind auch nich die Bürger, also genuinen Deutschen und lange hier lebende Migranten, sondern offenbar Fremde.
        Wenn ich das satanisch nenne, weil das nämlich gegen das Wort Gottes und gegen Christus geschieht, bin ich wohl kaum geistig weggetreten, sondern meine hier die wahre Ursache dieser verdrehten Staatsideologien zu erkennen.
        Viele Grüße an Sie.

        1. und worum er sich gleich gar nicht mehr kümmert, der Staat, hatte ich hier noch vergessen, zu nennen: um Schutz und Sicherheit der eigenen Bevölkerung. Ein solcher Staat hat abgedankt.

        2. Liebe „katholische Frau“, mein Gewissen schlägt seit Tagen aus, weil ich gelesen habe, dass Sie offenbar (römisch-)’katholisch‘ bleiben wollen, obwohl Sie doch klar die „Tiefen des Satan erkennen“ können, wie geschrieben steht (Offenbarung 2,24-25). Ich frage Sie heute: Warum gehorchen Sie dann nicht dem klaren Befehl des HERRN Jesus Christus, aus dieser Gesellschaft „hinauszugehen“ (Offenbarung 18,4)? Ich muss Ihnen hierzu noch folgenden Link geben, damit Sie wissen, in welcher gefährlichen Gesellschaft Sie sich in der Tat befinden, wenn Sie ‚katholisch‘ bleiben wollen: http://www.clv-server.de/pdf/255377.pdf Dort können Sie nachlesen, weshalb die römisch-katholische Kirche der Hure Babylon gleich kommt, die Gott vollständig zerstören muss. So ist meine Pflicht vor Gott erfüllt und der Rest ist allein Ihre Verantwortung. Aber ich glaube mit Sicherheit, dass Ihre dämonischen Angriffe genau daher kommen, weil Sie diese katholischen Zirkel nicht (endgültig!) verlassen. Sie können sich hier wirklich sehr viele Schmerzen ersparen, indem Sie ein für alle mal ganz klare Sache mit Jesus machen und nur allein IHM nachfolgen. — Worin ich Ihnen allerdings sehr zustimme, ist die Tatsache, dass es in diesen Tagen überhaupt nicht (mehr) um Politik geht, was hier leider nicht gesehen wird. Auch aus meiner Sicht wäre es besser, den Geschwistern zu erklären, inwiefern hier nur der (endzeitlich) geistliche Kampf zwischen Satan und Gott anhand biblischer Aussagen sichtbar wird und dass dieser sich nur in diesen „weltlichen, politischen Kleinigkeiten“ äußert, über die hier oft so (unnötig) hitzig debattiert wird. Dazu würde es aber nötig sein, sich gedanklich weniger mit der Erde, sondern mehr mit den himmlischen Örtern zu befassen, was leider nicht geschieht. Ich bedaure das ebenso wie Sie und bete aber zunächst nur für Sie, dass der HERR Jesus Christus Ihnen Seinen Plan für Ihren persönlichen Wandel mit Ihm offenbart. Das ist an dieser Stelle das Wichtigste, was Sie persönlich betrifft. Herzliche Grüße!

          1. In Bezug auf die endzeitlichen Symptome und die politischen Verdeckungen teile ich Ihre Meinung.
            Ich käme allerdings nie auf die Idee, die gesamte evangelische Kirche oder evangelikale Gemeinden für Teufelskram zu erklären, auch wenn es nunmal größere Unterschiede der Glaubensinhalte und -praxis gibt…
            Es gibt übrigens auch so einiges, was einen dazu treiben kann aus einer evangelischen Kirche auszutreten, z.B. die dort verbreitete Zeitgeistideologie, die die Beziehung zum Schöpfer und zu Christus vollständig zersetzt.
            Wir sollten mit solchen Pauschalverurteilungen auch nicht dem Spalter noch Vorschub leisten. Es sollte immer um eine konkrete Frage gehen, zu der man theologisch antwortet und nicht um solche Generalismen. Das bringt auch niemanden wirklich weiter, sondern versperrt den Blick auf das Wesentliche.
            Ich habe oft erlebt, dass es Wege zu Gott gibt, die niemand sehr in seinem christlichen Leben Verankerter jemals für möglich gehalten hätte.
            Ich kenne Menschen, die mit ihrem Leben am Abgrund waren, sich Gott zuwandten und Er hat sie gerettet.
            Ich glaube, dass es die eine Wahrheit und das eine Reich Gottes gibt und in Christus diese Wahrheit und dieses Reich liegt, aber ich bin nicht diejenige, die sich erdreisten würde Anderen generell die Zugehörigkeit dazu abzusprechen, die sich wie auch immer christlich orientieren. Natürlich erkennt man viele Verhaltensweisen deutlich als verlogen, hedonistisch, christus- und menschenfeindlich, nach katholisch, evangelisch, evangelikal, orthodox etc. würde ich hier aber nicht einteilen.
            Es ist immer wieder schade, dass man an dem Punkt endet, obwohl man sich verbunden fühlt.
            Naja. Zunächst alles Gute.

          2. Liebe Corinna, aus dem von dir dargelegten Grund bin ich auch vor zwei Jahren aus der Kirche ausgetreten, und zwar aus der evanglischen Landeskirche, denn die steckt längst in engster Vertrautheit unter einer Decke mit der katholischen Kirche auf dem Weg antichristlichen Weltreligion. Das ist alles Hure Babylon. Es lag mir sowieso nichts an dieser Kirche, doch wir sind vom Herrn Jesus aufgerufen, aus ihr rauszugehen, damit wir uns ihrer Untaten nicht mitschuldig machen.
            Und auch was Politik betrifft, stimme ich dir zu. Zwar verstehe und respektiere ich gewissermaßen den Kampf gegen das menschenverachtende und zerstörerische Böse, und obwohl ich mich als Himmelsbürger sehen darf, schmerzt mich der totale Niedergang unseres Landes mit allem, was es einst noch an Traditionen und guten christlichen und vernünftigen Werten ausgemacht hat, sehr. Alles wird in einen unfaßbaren Irr- und Wahnsinn getrieben. Aber es hilft nichts, man muß sich nur mal die heutige Gesellschaft ansehen. Meines Erachtens ist sie im Endstadium und gerichtsreif. Es ist wirklich alles nur noch ein großer satanische Kult, dem der Hauptstrom der Gesellschaft unbwußt und willig folgt.
            Politik und Ideologien, zu denen auch die angebliche Demokratie gehört, sind inzwischen wirklich nichts mehr als vordergründiges Matrix-Theater. Und dieser ganze Weltsystem-Betrug mit Bezeichnungen wie „Politik“ und „Demokratie“ ist heute, völlig losgelöst von Gottesfurcht und -glaube, nur ein beliebiges Werkzeug des Teufels, um die Menschen zu täuschen und ihren Fokus darauf zu lenken und zu halten. Daß dies noch immer funktioniert, zeigt sich daran, daß Wahlen noch Aufmerksamkeit geschenkt wird, als wären die heutigen Pseudo-Staaten keine zu Firmen privatisierten Gebilde ohne jede wahre Souveränität, in völliger Abhängigkeit von den Hochfinanzherrschern. All das ist längst offenkundig. Und jetzt, in dieser schon so fortgeschrittenen Endzeit, zeigt sich gerade das, nämlich daß alles Vertrauen in diese weltlichen Institutionen und Ideologien, gottlos wie sie sind, ein völliger Irrweg sind. Es gilt nur noch – solange noch Zeit dazu ist -, sich herausretten zu lassen aus diesem verkehrten Geschlecht, das den Herrn Jesus verworfen hat und entsprechend von einem satanischen Trug-System beherrscht wird. Und wen will die heutige Gesellschaft wohl lieber: Jesus und seine Gebote oder den Teufel mit allem, was er bietet? – Mit einer großen christlichen Erweckung im Volk ist ebensowenig zu rechnen wie mit einer oder gar mehreren Parteien, die wahrhaft christlich sind und ein eigenständiges Deutschland über das politisch-ideologische System wieder in eine christliche Zukunft führen kann. Das ist beides völlig jenseits aller Realität dieser Endzeit.
            Einzelne rausrufen zum HERRN JESUS CHRISTUS ist im Grunde einzige, was uns noch zu tun bleibt für diese und in dieser Welt.
            Ich bin überzeugt, die Menschen müssen erkennen, daß das ganze Weltsystem keinerlei Rettungsaussicht mehr bietet, weil es von satanischen Kräften völlig beherrscht und längst unterwandert ist, so daß der bald kommende Retter und Richter Jesus Christus und die Ewigkeit in den Fokus kommt.

            „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, daß jemand verlorengehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.“ 2. Petrus 3,9

            „Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf; denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten! Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!“ Epheser 5,10-17

    3. Liebe katholische Frau,
      ich habe auch für Sie gebetet und ich möchte Ihnen aus meiner Erfahrung sagen, in Situationen großer Anfechtungen, besonders viel im Wort Gottes zu lesen und sich selber das Wort Gottes zu predigen, d. h. die Bibelstellen, die man besonders mag und in die persönliche Situation hinein sprechen, sich selber laut oder in Gedanken zuzusprechen. Mir hilft immer Psalm 23, den ich auswendig kann. Er passt eigentlich für alle Nöte und Anfechtungen. Wenn der Feind kommt und mich z.B. wegen früherer Sündern anklagen will, sage ich: „Der HERR hat mir alles vergeben. Er hat meine Sünden in die tiefste Stelle des Meeres versenkt und gedenkt ihrer nicht mehr, im Namen Jesu weiche von mir.“ Ich kontere sofort mit dem Wort Gottes und im Namen Jesu. Danach ist sofort Schluss mit dem Druck der Anklage. Wir Kinder Gottes können im Namen Jesu dem Teufel gebieten zu weichen, denn vor diesem Namen flieht er.

      Wir leben nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt.
      Der Psalm 23 ist für mich wie Balsam für die Seele:

      Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
      Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
      Er erquickt meine Seele.
      Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
      Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück;
      denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
      Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
      Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkst mir voll ein.
      Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
      und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

      Rö 8, 31: Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?
      Möge Sie der HERR aufrichten, Ihnen neue Kraft, Mut und Zuversicht geben damit Sie ihn dafür loben und preisen dürfen.
      Liebe Grüße – Gerda

      1. Liebe Gerda,
        das sind in der Tat die richtigen Waffen. Und wir sind alle hier auf der Erde der anderen Seite ausgesetzt. Viele merken das aber gar nicht mehr, weil sie zugelullt werden von Medien, Konsum und allerlei Zwängen, in die sie dafür gesetzt werden.
        Ich verabschiede mich nun hier aus diesem Forum, bete aber weiterhin immer mal wieder mit.
        Gottes Segen wünsche ich.

  5. Bei sehr vielen Menschen überwiegt der Wunsch zu glauben, dass das, was zurzeit geschieht, sich wieder zum Guten wenden bzw. dass diejenigen, die das Desaster zu verantworten haben, es schon „irgendwie richten“ werden.

    Manche sehen nicht, dass uns nur Schmierentheater billigster Art vorgespielt wird (zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre) – sie wollen es einfach nicht sehen – vergebliche Mühe, mit ihnen darüber sprechen zu wollen!

    Andere wiederum sind hellwach und durchschauen die Lüge, fühlen sich aber jeden Tag schlechter dabei.

    Die erste Gruppe lebt (noch) einfach in den Tag hinein.

    Die zweite, zu der ich mich auch zähle, muss jeden Tag mit stark belastenden Angstgefühlen fertig werden.

    Was habe ich nun davon? Auf den ersten Blick sind diejenigen, die sich keine Sorgen machen, da sie meinen, ohnehin nichts ändern zu können im großen Rad des Weltgeschehens, glücklicher dran.

    Ob das so bleibt, bezweifele ich.

    Da reicht nur ein kleiner Funke, um das Fass (wahrscheinlich beabsichtigt) zum Explodieren zu bringen, sei es durch Bürgerkriege, terroristische Anschläge oder den Zusammenbruch des Geldsystems.
    Wie werden sorglose, vorwiegend materialistisch eingestellte Menschen dann plötzlich mit so einer Situation fertig?

    Ich bin froh, dass ich von Ihnen, lieber Jakob Tscharnke, erfahren kann, was die Bibel dazu meint, was wir aktiv tun und wo wir hingegen einfach nur den Herrn um Beistand bitten können. Das gibt mir die nötige Kraft, die ich hoffe, eines Tages auch auf Angehörige, die zzt. nicht so denken, übertragen zu können.

    D a n k e!

  6. Frau Merkel sieht ihre Felle davon schwimmen, mehr ist es nicht denn ihr Ziel hat sie noch nicht ganz erreicht! Die AFD wird hochgepuscht, ist mit Vorsicht zugenießen! Die einzige Partei die es zu wählen gibt meines Erachtens ist die Deutsche Mitte, eine junge Partei , jedoch eine Partei fürs Volk!

    1. Liebe Jutta, auch ich habe mich mit der neuen jungen Partei „Deutsche Mitte“ beschäftigt und fand sie auf Anhieb überzeugend. Allerdings stellte ich nach intensivem Lesen ihres Programms leider fest, dass ihre Haltung gegenüber Israel (lt. Christoph Hörstel handelt es sich dabei um einen „korrupten Staat“!) wohl kaum eine Anhängerschaft über fünf Prozent finden wird. Ich sehe die Fehler, die Israel macht, wohl auch, aber kann aufgrund unserer Vergangenheit nicht diese Konsequenz teilen.

      1. Ich würde das noch nicht mal mit unserer Vergangenheit begründen, sondern damit, daß hier die Fehler von etlichen einflußreichen und prominenten Angehörigen des jüdischen Volkes dem Volk der Juden bzw. dem Staat Israel als Ganzem angelastet werden. Und das halte ich menschlich für nicht angemessen und geistlich für gefährlich. Denn Israel ist und bleibt Gottes auserwähltes Volk. Für Christen halte ich die Deutsche Mitte kaum für eine echte Alternative, denn in ihrem Wahlprogramm wird die Homo-Ehe gefördert sowie die Kita für alle. Letztlich also familienfeindliche Inhalte. Vieles ist gut am Programm aber einiges eben auch nicht, weshalb die Deutsche Mitte für mich nicht in Frage kommt.

        1. Richtig, die Bevölkerung Israels ist als das Volk Gottes ohne Wenn und Aber unbedingt aus christlicher und ethischer Sicht schützenswert!

          Kritisch sehe ich allerdings die israelische (im eigenen Land auch nicht unumstrittene) Politik. Ich finde es sehr schwierig, insbesondere durch die deutsch-jüdische Vergangenheit, moderat damit umzugehen.

          1. Im Detail gibt es sicher manches an der israelischen Politik zu bemängeln und vieles wird von uns aus der Ferne schwer zu beurteilen sein. Allerdings muß immer im Blick sein, daß die wesentliche Aggression von den Muslimen ausgeht. Sie erkennen das Existenzrecht Israels bis heute nicht an und wollen die Juden ins Meer treiben. Man kann den Konflikt letztlich nur geistlich verstehen. Aber daß Israel ein Recht zur Verteidigung hat, kann ja wohl nicht in Frage gestellt werden. Da gibt es leider viele, die sich aus einem allgemeinen und undurchdachten Antisemitismus auf die Seite der Palästinenser und Muslime stellen.

  7. Liebe Katholische Frau,

    nachstehend ein Auszug aus dem Buch „Glaubensbekenntnis unabhängiger bibeltreuer Gemeinden“ von Dr. Lothar Gassmann (Seite 122):

    Warnung vor falscher Okkultseelsorge

    Bei einer etwaigen Okkultseelsorge sprechen wir nicht mit den Dämonen (etwa durch „Gebieten“), sondern bitten Jesus Christus im Gebet um Hilfe aufgrund seines Opfers am Kreuz.

    Jesus hat den Dämonen direkt geboten, denn Er ist der Sohn Gottes, der die einzigartige Vollmacht hierfür besitzt. Hierfür finden wir zahlreiche Beispiele in den vier Evangelien. Wir aber als einfache Jünger wenden uns allein an Gott und an Jesus als den Mittler zum Vater im Himmel, dass Er die Dämonen vertreiben möge.

    Leider wurde dies nicht immer beachtet, woraus manche Fehlformen in der Seelsorge während der Kirchengeschichte resultieren, so auch heute in der Katholischen Kirche und in Kreisen der Pfingst- und Charismatischen Bewegung. Hier geraten Menschen in große Gefahren hinein, die einen direkten Kampf mit den Dämonen aufnehmen möchten und sie direkt anreden und mit ihnen diskutieren, statt zu Gott und Jesus allein zu beten. Beim Kampf mit Dämonen muss immer Jesus zwischen den Betern und den Dämonen stehen. Niemals dürfen Seelsorger in direkten Kontakt mit bösen Geistern treten.

    Zitat-Ende

    In Apostelgeschichte 19, 13-16 finden Sie ein Beispiel, was passsiert, wenn man mit Dämonen spricht:

    13 Es versuchten aber etliche von den umherziehenden jüdischen Beschwörern1, über denen, die böse Geister hatten, den Namen des Herrn Jesus zu nennen, indem sie sagten: Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus verkündigt!
    14 Es waren aber sieben Söhne eines jüdischen Hohenpriesters Skevas, die dies taten.
    15 Aber der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr?
    16 Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie los, und er überwältigte sie und zeigte ihnen dermaßen seine Kraft, daß sie entblößt und verwundet aus jenem Haus flohen.

    1. Keine Angst.. ich führe hier keine Okkultismen oder „personal talk“ mit diesen Herrschaften. Es gibt Situationen, in denen spürt man jedoch Anfechtungen, wie „Gerda“ (vielen DAnk übrigens an diese für die Ermutigung) das ausdrückt.
      Die Annahme, nix hat mit nix zu tun… trifft aber auch hier nicht zu. Als Christ hat man – wie jeder Mensch mit Vorbehalt des Irrtums – durch den heiligen Geist durchaus Einsichten, was für Kräfte da wirken, wenn bestimmte Ereignisse durch Menschen ausgelöst werden.
      Der Tenor in Ihrem Forum hier geht ja auch nicht davon aus, dass die Lage unseres Landes „mit nix“ zu tun hat. Überhaupt ist das „Nichts“ so eine Sache..

  8. Der Krieg gegen unser Land wird auch von der Evangelischen Kirche geführt! Sie ist ebenfalls ein Werkzeug in dem Plan der Mächtigen.

    Und wie sieht es in der EKD aus?

    idea berichtet: DIE EVANGELISCHEN KIRCHEN VERPASSTEN EINE GROSSE CHANCE.
    Wie sieht es in der EKD aus?

    idea berichtet: DIE EVANGELISCHEN KIRCHEN VERPASSTEN EINE GROSSE CHANCE

    Zum „Marsch für das Leben“ in Berlin ein Kommentar von idea-Leiter Helmut Matthies.

    Am 16. September stellten die evangelische und die katholische Volkskirche in Deutschland ein „Gemeinsames Wort“ zum Reformationsjubiläum 2017 vor. Als „fast revolutionär“ bezeichnete der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, wie tief beide Seiten mittlerweile doch verbunden seien. Aber schon einen Tag später zeigte sich: Wenn es konkret wird, ist es mit der Ökumene nicht weit her. Ausgerechnet beim 5. Gebot („Du sollst nicht töten“) schaffte man keinen Schulterschluss. Jedes Jahr gibt es eine zentrale Demonstration für das Lebensrecht aller Menschen am Anfang und Ende ihres irdischen Daseins: den „Marsch für das Leben“. Ein Schweigemarsch in Berlin. … (1)

    Die Funktionäre der EKD haben hier nichts verpasst. Im Gegenteil, die Kirche bekämpfen doch selbst die Lebensschützer und verweigern diesen Leuten die sich für das Lebensrecht der Ungeborenen einsetzen ihre Unterstützung. Arbeiten sie doch selbst bei der Schwangerenberatung mit und stellen die Tötungsscheine aus. (Diese Kirche hat selbst keine Chance mehr!)

    Es existiert eine Leistungsbeschreibung Evangelischer Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen. Mit dieser Broschüre legt das Diakonische Werk der EKD eine Rahmenempfehlung für eine Leistungsbeschreibung evangelischer Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen vor. Diese bundesweite Empfehlung gibt Auskunft über das vielfältige und umfangreiche Leistungsspektrum evangelischer Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen.

    Ziele: Kenntnis über und Sicherheit im Umgang mit verschiedenen Möglichkeiten der Empfängnisverhütung und Familienplanung Kenntnis über Vorgänge bei Schwangerschaft und Geburt Wissen um und Akzeptanz der eigenen Geschlechtlichkeit, GESCHLECHTSIDENTITÄT, der eigenen sexuellen Identität, sexuellen Partnerorientierung Aufbau oder Wiederherstellung einer befriedigenden sexuellen Beziehung Zielgruppe Jungen, Mädchen, Frauen, Männer, Paare mit Wunsch nach Information und Beratung über Verhütung, Familienplanung, Sterilisation mit Fragen zu Sexualität,

    Unter Punkt 23 ist zu lesen, was dies alles beinhaltet:

    … bezogene, fallunabhängige und fallübergreifende Leistungen: Fallbezogene Leistungen: Persönliche Beratungen Beratungsbescheinigungen im Rahmen der Konfliktberatung Unterstützung gegenüber Ämtern und Institutionen, gegebenenfalls Begleitung Vermittlung von Hilfen Fallunabhängige Leistungen:

    Prävention/Öffentlichkeitsarbeit Sexualpädagogische Aktivitäten (zum Beispiel in Schulen, Jugendzentren und anderen), Podiumsdiskussionen, Vorträge und anderes Fallübergreifende Leistungen:

    Vernetzungsaktivitäten Eine enge Kooperation erfolgt mit allen Institutionen, die zur Unterstützung von Klientinnen/Klienten beitragen können. Vernetzung findet insbesondere statt mit Kirchengemeinden und anderen Glaubensgemeinschaften Ämtern und Behörden Fachinstitutionen Fachgremien Stiftungen und Fonds Krankenkassen ARZTPRAXEN, Schulen und Kindergärten Frauenhäusern Mutter-Kind-Einrichtungen Wohlfahrtsverbänden Kleiderstuben Familiengerichten politischen Parteien

    Ergänzende Leistungen können je nach regionalem Bedarf und Arbeitsschwerpunkt der Beratungsstelle angeboten werden.

    Wie zu sehen ist, ein Rundum Paket zur Vernichtung des Lebens – und das im Namen einer Kirche, die sich Kirche Jesu Christi nennt! (2)

    Die EKD schreibt über sich:

    Kirchengemeinschaft nach evangelischem Verständnis – Sie nennt sich „KIRCHE JESU CHRISTI“

    Die Kennzeichen der wahren Kirche:

    Für die Ausführung dieses Auftrages ist von Gott das Predigtamt eingesetzt (vgl. CA V), das Menschen als öffentliches Amt der Evangeliumsverkündigung und Sakramentsverwaltung übertragen wird und das als solches geordnet werden muss (vgl. CA XIV). Die Ausgestaltung dieses Amtes ist jedoch wandelbar. Das gilt ebenso für alle Elemente einer ORDNUNG DER KIRCHE JESU CHRISTI, mit deren Hilfe sie ihren Auftrag in wechselnden geschichtlichen Situationen wahrnimmt und der Gemeinschaft der Glaubenden an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten eine unterschiedliche Gestalt gibt. (3) „EKD – quo vadis“?

    1) http://www.idea.de/spektrum/detail/die-evangelischen-kirchen-verpassten-eine-grosse-chance-98256.html

    (2) http://docplayer.org/9117582-Leistungsbeschreibung-evangelischer-schwangeren-und-schwangerschaftskonfliktberatungsstellen.html

    (3) https://www.ekd.de/EKD-Texte/6421.html

  9. Lieber Bruder Tscharntke,

    ich gebe Ihnen völlig Recht: die Rede von Frau Merkel war mal wieder ein Lehrstück an regierungspolitischer Dreistigkeit und dafür, wie man seine Wähler auf subtilste Weise beleidigt und ihnen ihre Mündigkeit abspricht. Lassen Sie uns wachsam bleiben gegenüber dem verlogenen und anmaßenden Geist, der dahintersteckt. Er führt heraus aus der Demokratie direkt hinein in totalitäre Verhältnisse!

    Ihnen alles Gute!

  10. Auf http://www.Hartgeld.com kann man auch etliches zum Thema lesen. Besonders aus den Leserzuschriften und den Artikel aus dem Downloadbereich, kann man so einiges erfahren. Die neueste Nachricht, die das Szenario auf Hartgeld ein wenig mehr untermauert, ist die Warnung vor einem Bürgerkrieg in Frankreich.

    http://www.n-tv.de/der_tag/Ex-Premier-warnt-vor-Buergerkrieg-in-Frankreich-article18711416.html

    Aber ich habe keine Ahnung, in wie weit man diesen alternativen Quellen trauen kann. Bleiben wir also weiterhin besonnen und beten zum Herrn um Führung und Bewahrung.

    1. Auch diese alternativen Quellen sind mit Vorsicht zu genießen. Da dürfte manche zuverlässige Hintergrundinformation dabei sein aber ziemlich sich auch viel Desinformation. Vielleicht nicht einmal von Hartgeld.com selbst aber von dessen Informanten. Wer weiß, wer da auch alles Kommentare mit verfaßt.

  11. @Karsten: Lieber Bruder, ich selbst trat schon wegen Abneigung gegen Heuchelei aus der ev. LK aus, als ich noch gute 10 Jahre lang nicht errettet war. 😉 Von der Steuerersparnis ging ich dann lieber 1 Woche p.a. zum Skifahren… — Scherz beiseite, wir sind da sicherlich einer Meinung über das Gesagte. Ich persönlich finde es eben nur schlimm, dass der „Toleranzgedanke“ auch schon hier so verbreitet ist, dass niemand einmal jemanden auf eine Entscheidung für oder gegen den HERRn Jesus Christus drängt. Dabei geht es doch wirklich um Leben und Tod in dieser Sache, das muss ein wahrer Christ doch WISSEN! Wenn ich also lese, dass jemand ’nicht sicher ist, ob er gewisse dämonische Angriffe überleben wird‘, dann signalisiert mir das schon einen echten Hilferuf. Mein Ehemann, auch ein echtes Gotteskind, hat röm.-kath. Hintergrund und wird heute noch zeitweise stark angegriffen – etwas, das ich mir als „Ex-Evangelische“ gar nicht vorstellen kann, aber ich erlebe es ja mit, wie schlimm das manchmal ist. Nicht ohne Grund nennt Gottes Wort selbst die Hure Babylon eine “Behausung der Dämonen” (Offb 18,2) https://www.bibelkommentare.de/?page=dict&article_id=2560 . Also wenn hier z. B. “gut lutherisch” untereinander argumentiert wird, könnten eigentlich nur bekehrte Ex-Katholiken verständig darüber reden, denn nur sie könnten wirklich Luthers Problem mit der RKK verstanden weil selbst am eigenen Leib erfahren haben. Ein “Evangelischer” hat diese Schmerzen mit Dämonen in der Regel so nicht und kann darum die Kämpfe und Anfechtungen eines Katholiken gar nicht nachvollziehen (Ausnahmen bei Evangelischen gibt es sicher immer z. B. wenn es in den charismatischen Bereich geht, aber ein “genuin Katholischer” hat IMMER mit Dämonen zu kämpfen, da kann man fragen, wen man will, der wird es bestätigen).

    Insbesondere die röm.-kath.Kirche (Thyatira) ist – im Unterschied zur evangelischen, die ja “nur” aus dieser durch die Reformation Luthers hervorgegangen ist (Sardes) – von Götzendienst (speziell: Bilderdienst und Menschenverehrung) geprägt. Diese Kirche verstößt mehr als alle anderen Richtungen permanent gegen das 1. und 2. Gebot, was dem HERRn so ein Gräuel ist! Ich halte deshalb persönlich nichts davon, jemanden nicht vor die Wahl seines Lebens zu stellen, ebenso wie der HERR Jesus es selbst getan hat – denn das ist meine Christenpflicht vor dem (eventuell nicht erretteten) Nächsten, bei dem es ja um Himmel oder Hölle geht, nicht eben gerade eine Lappalie. Ob mir dann – wie hier geschehen – von demjenigen ein ‘Richtgeist’ unterstellt wird, nachdem diese/r sich klar gegen den Gehorsam der Schrift entscheidet, ist gleichgültig, denn es geht nicht um mich, sondern um die Seele des anderen, der sich eventuell in einer furchtbaren Selbsttäuschung über seinen Glauben an Jesus befindet. Wer nämlich TROTZ umfassender Erkenntnis der satanischen Mächte an deren Gemeinschaft in der RKK festhält, dem scheint nicht bewusst zu sein, dass unser Gott ein eifersüchtiger Gott ist und ein verzehrendes Feuer! (5. Mose 5,9 / Hebr 12,29) Für jemanden, der die “Tiefen des Satan” erkannt hat, gilt nämlich die Zusage aus Offb 2,24 NICHT, dass der HERR “keine andere Last auf sie legen” wird, bis Er kommt: So jemand ist in der PFLICHT, dort herauszugehen, wenn er die Lehre und die Tiefen Satans erkannt hat (Offb 18,4). Es geht dort nur um diejenigen, die innerhalb der RKK in kindlichem Glauben an Jesus (und NUR an ihn allein!) festhalten und die satanischen Zusammenhänge in Kirche und Welt gar nicht erkennen, weil ihnen dieses Maß nicht gegeben ist. Wer aber dieses Maß offensichtlich hat und den Satan in der RKK erkennt, dann jedoch wider besseren Wissens und trotz Schmerzen durch Dämonen darin bleibt und den Herausruf (= EKKLESIA!) ablehnt, wer dann nicht anders reagiert auf eine “harte Rede” als die Jünger Jesu in Joh 6,60.66 (was ich persönlich schon oft erlebt habe, weil ich da ebensowenig tolerant bin wie der HERR), der hat sein eigenes Urteil schon erhalten: Denn so häufig Joh 3,16 als “Rettungsvers” allgemein gern zitiert wird, so häufig wird der nachfolgende Vers 18 wohl in den Predigten vernachlässigt: “Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der IST SCHON gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.” – Nicht glauben, das heißt nämlich auch: nicht gehorchen.

    Unsere Aufgabe in diesen Zeiten, da gebe ich Dir völlig Recht, lieber Karsten, ist doch klar im Judasbrief (V.20-23) umrissen: “Ihr aber, Geliebte, erbauet euch selbst auf euren allerheiligsten Glauben und betet im heiligen Geist; bewahret euch selbst in der Liebe Gottes und hoffet auf die Barmherzigkeit unsres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben. (Das betrifft unsere Aufgaben innerhalb der Gemeinde) Und weiset diejenigen zurecht, welche sich trennen; andere aber rettet, indem ihr sie aus dem Feuer reißet, und wieder anderer erbarmet euch aus Furcht, wobei ihr auch den vom Fleische befleckten Rock hassen sollt.(Das sind die Aufgaben am Nächsten, der noch draußen steht oder vom Abfall vom Glauben bedroht)” Das „aus dem Feuer reißen“ muss schon oft genug mit GEWALT geschehen, das ist mit seichtem Gesäusel nichts auszurichten, sonst stünde es da nicht so geschrieben. Auch im Erste-Hilfe-Kurs lernt man üblicherweise, dass man bei einer Wiederbelebung besser ein paar Rippen bricht, wenn man zu fest zupackt, als nachher eine schöne Leiche zu haben. Mir persönlich ist es wichtiger, jemand kommt noch mit in den Himmel, auch wenn es weh tut – ansonsten tut es ihm in Ewigkeit noch viel mehr weh in der Hölle. Nichts anderes haben wir aus meiner Sicht in diesen letzten Tagen noch zu tun. Harre aus, lieber Karsten, tue das Werk Gottes auf Deine Weise, verzage nicht – beste Grüße und Maranatha!

    1. Also, da bin ich aber froh, dass Sie noch jemandem mitnehmen wollen in den Himmel.
      Ansonsten hören Sie am besten mal einige Predigten Ihres eigenen Pastors zu dem Thema.

      Mit Hass auf die jeweils andere Konfession ist man übrigens dämonischer als man so glaubt.
      Also ich mag Evangelikale, weil sie oft wesentlich ehrlicher ihren Glauben leben als der Mainstreamchrist. Sieht man ja auch hier.
      Als Kind war ich immer einer kleinen Mission in Kinderveranstaltungen. Ich weiß gar nicht, welche Konfession die hatten. Das war sehr schön dort, habe ich nie vergessen. Da gab es keinen Hass. Es gab ihn einfach nicht. Auch nicht auf Katholiken.
      Meine schöneste Zeit war das.

      1. Hass wollen wir auf andere auf jeden Fall nicht haben. Auf Katholiken schon gar nicht. Wir wollen in Liebe aber auch in der nötigen Klarheit auf wichtige Lehrunterschiede aufmerksam machen. Die gibt es ohne Zweifel und die sind zum Teil durchaus substantiell. Das heißt aber nicht, daß kein Angehöriger der römisch-katholischen Kirche im echten Glauben an Jesus Christus leben und gerettet werden könnte. Im Gegenteil, ich habe im Laufe meines Lebens manchen Katholiken kennengelernt, mit dem ich mich im Glauben an den Herrn Jesus Christus verbunden wußte und weiß. Ob und wie lange jemand als Mitglied in diesen Institutionen aushält und seinen ihm von Gott zugewiesenen Platz sieht, das muß jeder in der persönlichen Verantwortung vor Gott selbst entscheiden. Und wie in der Diskussion ja auch schon angedeutet wurde, ist das kein spezifisches Problem für die Angehörigen der römisch-katholischen Kirche. Die „evangelischen“ Landes“kirchen“ betrifft das seit Jahrzehnten schon genauso, weshalb ich bezüglich solcher Institutionen „evangelisch“ und „Kirche“ vorwiegend in Anführungszeichen gesetzt verwende, denn mit evangelisch und Kirche haben diese Einrichtungen nur noch entsetzlich wenig zu tun. Und auch die Freikirchen und landeskirchlichen Gemeinschaften sind in den endzeitlichen Abfall längst hinabgerissen und unterscheiden sich wenn überhaupt nur noch graduell vom unbiblischen Zustand in den römisch-katholischen und evangelischen Landeskirchen.
        Und am Ende, ohne konfessionelle Lehrunterschiede kleinreden zu wollen, fragt uns Jesus gewiß nicht nach unserer Kirchenzugehörigkeit, sondern ausschließlich nach unserem Vertrauen auf und unsere Treue zu ihm. In diesem Sinne wünsche ich allen Jesusnachfolgern ein ernsthaftes aber auch entspanntes Ringen um den rechten biblischen Weg im Aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.

  12. Gott ist der Anfänger und der Vollender des Glaubens. Als ich mich durch den Ruf Gottes bekehrt habe und die Wahrheit des Evangeliums in mein Herz geschlossen habe, habe ich gespürt, dass ich in Verantwortung vor Gott das Evangelium weitergeben muss, an alle die es noch nicht wissen. Als ich voller Freude das, was ich begriffen habe, anderen Menschen weitergeben wollte, ist mir plötzlich Widerstand, Anfeindung und Ablehnung entgegengeschlagen. Der günstigste Fall war, dass ich ausgelacht oder für etwas beklopft gehalten wurde. Ich hätte niemals mit solchen Reaktionen gerechnet, angesichts der guten Nachricht, die ich weitergeben wollte. Das hat mich ernüchtert und mir die Bibelstelle groß gemacht wo Gott sagt, wenn sie euch aber nicht aufnehmen wollen, so schüttelt euch den Staub von den Schuhen und geht weiter. Ich denke auch, dass wir oft nur den Samen ausstreuen dürfen und die Ernte dann von anderen Arbeitern eingefahren wird. Was Gott letztendlich aus unseren Worten macht, können wir nicht wissen. Wir wissen auch nicht, wer im Buch des Lebens geschrieben steht und wer nicht. Es kommt immer darauf an, wohin der Same bei dem Menschen fällt, auf fruchtbaren Boden oder auf Felsen und Dornengestrüpp. Gott kann aus dem Samen Wachstum und Gedeihen entstehen lassen, was wir dann oft gar nicht mehr sehen. Nach meiner Erfahrung hilft alles Reden und Überzeugenwollen der Menschen mit dem Evangelium nichts, wenn Gott sie nicht zuvor gezogen und vorbereitet hat.

    Vor meiner Bekehrung kannte ich mich in der Bibel überhaupt nicht aus und war dermaßen überrascht, als ich in die Freikirche kam, wo sich so viele Menschen so wunderbar im Wort Gottes auskannten. Es war für mich eine ganz neue Welt, in die ich kam. Nach meiner Bekehrung habe ich Alle in meinem Umfeld, auch am Arbeitsplatz, durch Schriften, Bücher oder Traktate mit der guten Nachricht bekannt gemacht. Von mir wussten alle Kollegen, dass ich Christ geworden bin. Eine Kollegin hat sich mir dann anvertraut und gesagt, dass sie Zeuge Jehovas sei, ich es aber bloß niemand sagen soll. Ein anderer Kollege hat sich mir ebenfalls unter 4 Augen anvertraut und gesagt, dass er Christ ist. Wir haben gute Gespräche miteinander geführt, aber er wollte nicht, dass es die anderen Kollegen erfahren. Es ist es jedem seine eigene Entscheidung, ob er sich als Christ offenbaren will, ich verstehe aber diese Haltung nicht. Ich habe es als Auftrag von Gott verstanden, das Evangelium weiter zugeben. Und so mache ich es bis heute mit Gottes Hilfe. Ich sage den Leuten: „Ich sage es dir jetzt, damit du nicht später einmal in der Ewigkeit sagen kannst, ich hätte es dir nicht gesagt.“

    Betreff Katholische Kirche:
    Aus einer der beiden Volkskirchen auszutreten ist eine Entscheidung die jeder selber vor Gott treffen muss. Nach Corinnas Argumenten, dass man, sobald man die falsche Lehre der Kirche erkannt hat, austreten muss, müsste ich längstens ausgetreten sein.
    Ich bin immer noch Mitglied in dieser Kirche gehe aber nicht mehr hin. Nach meiner Bekehrung konnte ich nicht mehr dort hin gehen. Es kam eine große Traurigkeit über diese Kirche in mir hoch, weil ich erkannte, dass ich in all den Jahren, die ich dort hingegangen bin, nie die Wahrheit gehört habe, sondern dass eine Allversöhnungslehre vermittelt wird. Hauptsache man ist getauft und gehört zur Kirche, dann ist man gerettet und kommt in den Himmel.
    Aber vielleicht kommt der Austritt bei mir auch noch. Ich weiß auch nicht bzw. muss abwarten wie es in der Freikirche weitergeht, in die ich gehe, da sie auch immer mehr in die „Welt“ abdriftet.
    Ich freue mich jede Woche auf die Predigt von Pastor Tscharntke. Aus ihr ziehe ich meine geistliche Nahrung und Wachstum.
    Vielen Dank dafür.

    1. Liebe Gerda, was Du erlebt hast nach Deiner Bekehrung ist völlig normal und steht so geschrieben. Wenn Du (noch) von der Welt wärest, so hätte die Welt Dich lieb (Joh 15,19). Das erlebt JEDER wiedergeborene Christ von Beginn seiner geistlichen Geburt an. Ich finde es sehr schön, dass Du das Evangelium trotz Anfechtungen unverdrossen ausstreust. Es muss nur das GANZE Evangelium sein, unverkürzt und unverwässert. Dann nur kann es ein echtes, gutes Werk Gottes sein, das „Er zuvor bereitet hat, damit wir darin wandeln sollen“ (Eph 2,10). Dann aber wirst Du dafür gehasst werden, weil es eine Botschaft ist, die die Welt nicht erträgt. Du musst die Kosten dafür schon überschlagen, wenn es Dir ernst mit Jesus ist (Lukas 14,27-33).

      Zum Thema „Katholische Kirche“ hier noch eine Kleinigkeit für Dich ganz persönlich zum Nachdenken: Das hier riskieren unsere Geschwister mit ihren Familien und Kindern in Mexiko ganz aktuell (!!), WEIL sie nicht mehr „nach beiden Seiten hinken“ und den Dämonen und Götzen nicht mehr dienen wollen (1. Kön 18,21), um dem HERRn Jesus Christus die VOLLE Ehre zu geben https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2016/September/mexiko_uebergriffe_auf_protestantische_christen/

      Was riskierst Du persönlich an Deinem Ort für Den, Der Dich mit Seinem kostbaren Blut erkauft hat? — Liebe Grüße, alles Gute!

      1. Liebe Corinna Schütt,

        wenn ich Deinen Kommentar vom 26. September 2016 um 18:44 Uhr richtig verstehe, dann legst Du GerdaausA nahe, schnellstmöglich aus der RKK austreten zu sollen ungeachtet dessen, dass sie noch keine andere christliche Gemeinde, wo sie sich wohl und angenommen sowie geborgen fühlt, hat. Also alles Eigenschaften, welche GerdaausA in der evang. Freikirche, wo sie gelegentlich hingeht, nicht in dem Maß wie erhofft vorfindet. Ist das so? Falls ja, würdest Du also GerdaausA regelrecht geistlich heimatlos machen. Möglicherweise wiürdest Du dann sogar nach Deinem Ableben von Jesus dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Was würdest Du Jesus dann wohl antworten, warum Du das gemacht hast? Warst Du schon mal geistlich heimatlos? Wie lange? Oder anders herum: Wieviele Deiner Lebensjahre darfst Du bis jetzt eine geistliche Heimat haben? Wette, dass es mehr sein werden als bei mir. Allerdings hat es einige Zeit gedauert, um aufgrund dem mir nun mal bereits in die Wiege gelegten, ausgeprägten Optimismus – verbunden mit einem oft überschäumen wollenden Humor – zu erkennen, dass die 4 Jahre zw. Sommer 2005 und Sommer 2009, in welchen ich in meinem bis jetzt exakt 50 Jahre dauernden Leben eine geistliche Heimat haben durfte, doch positiv zu sehen sind. Glaube mir, es gibt genügend Menschen auf dieser Welt, welche noch weniger als 2 % ihres seitherigen Lebens wie in meinem Fall gegen ihren Willen eine geistliche Heimat haben durften. Gott segne Dich reichlich, auch für Deine wertvollen Kommentare.

        1. Lieber Jakob,

          vielen herzlichen Dank für die Freischaltung meines gestrigen Kommentars von 19:17 Uhr verbunden mit meinem nochmaligen, ausdrücklichen Dank an Corinna Schütt für ihre wertvollen Kommentare.

          Was mir vorher während dem Einkaufen in den Sinn gekommen ist zum Thema „Zeuge Jesu sein“: Von Pastor Heinrich Kemner – dem Gründer des https://de.wikipedia.org/wiki/Geistliches_R%C3%BCstzentrum_Krelingen – wird aus zuverlässiger Quelle berichtet, dass er sich in den 80er Jahren im hohen Alter des öfteren samstagabends ein rotes T-Shirt angezogen haben und dann damit passend zur Farbe ins Rotlichtviertel gegangen sein soll…

    2. Liebe GerdaausA,

      da Du durch das Hören der EFK-Predigten im Prinzip bereits ein (inoffizielles) Mitglied dieser Gemeinde bist, möchte ich Dich bitten, Dir vom Hl. Geist zeigen zu lassen, ob es nicht Deine Aufgabe sein könnte, in Deine alte Gemeinde zurückzugehen und dort im kleinen Kreis bzw. von Frau zu Frau das weiterzugeben, was Du erlebt hast. Das kam mir beim Lesen Deines Kommentars spontan in den Sinn. Also eine Zeugin, was man bekanntlich nur ist, wenn man etwas gesehen bzw. erlebt hat.

      1. Beispielsweise ist mir ein Katholik bekannt, welcher durch den Wandel seines Nachbarn (eines Pastors einer christlichen Gemeinde) Christ wurde in Anlehnung an 1. Petr. 3,15b („Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,“). Habe das vor Jahren von dem Katholik selbst erfahren. Ob der Pastor ihm ab und zu Traktate und dergleichen gegeben hat, kann ich nicht sagen. Jedoch vermute ich, dass das eher nicht der Fall gewesen ist. Weil der Vers oben doch besagt, dass wir vor allem durch unseren Wandel und unser Benehmen beim Nachbarn, Arbeitskollegen usw. die Frage aufwerfen sollen, warum wir uns so verhalten. Dass also primär durch unser Verhalten zum Ausdruck kommen soll, dass wir etwas haben, was diesen Personen noch fehlt. Erst dann wird es uns zur Sünde, wenn wir dann auf eine entsprechende Frage nach unserer Hoffnung und Perspektive nicht antworten wollen. Das ist etwas völlig anderes als die gelegentlich gehörte, völlig falsche Interpretation, angeblich jederzeit ein Zeugnis geben können zu müssen. Das wäre mit Verlaub ein Zwang. Dagegen, wenn man wie Du etwas erlebt hat, dann ist es doch naheliegend, dass man ein Bedürfnis hat, das Erlebte weitersagen zu wollen, oder? Zurück zu besagtem Katholik, welcher sich vor etwa 10 Jahren, als ich mit ihm gesprochen habe, überlegt hat, eine eigene christliche Gemeinde gründen zu wollen. Fakt ist, dass er bis heute in der RKK geblieben ist und sich dort u. a. beim Unterrichten der Kommunionskinder engagiert. Ist mitunter natürlich ein Spagat. Jedoch denke ich, dass man als „geborener“ Katholik mit diversen Irrlehren anders umgeht als eine evangelische Person, welche sich überlegt, wegen der Liberalisierung in der evang. Kirche zur RKK übertreten zu wollen. Möglicherweise kann man auch an der Eucharistie teilnehmen und dabei nicht das kath. Verständnis mit der Wandlung verinnerlichen, sondern die Hostie im Sinne der Bibel bzw. als Gedächtnismahl zu sich nehmen. Wenn Du Dir das jetzt überlegen solltest, also Dich evtl. als Zeugin in Deiner RKK-Gemeinde zu engagieren, dann möchte ich Dich bitten, zuvor mit Pastor Tscharntke telefonisch Kontakt aufzunehmen, um die angesprochenen Fragen zu klären.

    3. Liebe Gerda, danke für dein Zeugnis, es ermutigt mich, in meinem alltäglichen Umfeld, vor allem am Arbeitsplatz, wieder mehr für den Herrn Jesus und das Evangelium einzustehen.
      Herzliche Grüße!

      1. Lieber Karsten,
        das freut mich, wenn mein Beitrag für Dich ein Impuls war, wieder mehr für das Evangelium einzutreten. Der HERR wird Dir dabei helfen.
        Ich habe dadurch an meinem Arbeitsplatz keine Nachteile gehabt und bin auch nicht gemobbt worden oder ähnliches. Im Gegenteil, ich bin von Allen respektiert worden. Am meisten von meinem Chef, mit dem viele Kollegen Probleme hatten, weil er schwierig war, einen schroffen Umgangston hatte und sie oft unverschämt anbrüllte. Die meisten Kollegen mochten ihn nicht sehr. Dass der Chef das aber bei mir nicht machte, fiel den Kollegen auf und sie wunderten sich darüber, und fragten mich wieso das so ist. Mit meinem Chef habe ich auch über den Glauben gesprochen, er hat sogar mal eine Stunde Mittagspause geopfert, um mir den Glauben auszureden und zu widerlegen und mir seine Überzeugungen aufzuschwatzen. Dabei hat er sich so in Rage geredet, dass er gar nicht merkte, dass eine Stunde vergangen war.
        Ich habe dann für ihn eine passende Bibelstelle herausgesucht, aufgeschrieben und ihm gegeben und gesagt: „Das will ihnen Gott heute sagen.“
        Sprüche 8, 32
        So hört nun auf mich, meine Söhne!
        Wohl denen, die meine Wege einhalten!
        Höret die Mahnung und werdet weise und schlagt sie nicht in den Wind!
        Wohl dem Menschen der mir gehorcht, dass er wache an meiner Tür täglich,
        dass er hüte die Pfosten meiner Tore.
        Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN.
        Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben;
        alle, die mich hassen, lieben den Tod.

        Er hat den Bibelspruch angenommen.

        Ich war natürlich im Kollegenkreis immer ein Außenseiter auch in der Weise dass, wenn sie in einer Runde am Lästern waren und ich ins Zimmer kam, sie sofort still waren und das Thema gewechselt haben. Das habe ich oft bemerkt.

        Was ich auch schon öfters erlebt und gehört habe ist, dass Christen, von denen die Anderen nicht wissen, dass sie Christen sind, sehr böse gemobbt und drangsaliert werden. Weil diese freundlich, arglos und hilfsbereit sind, wird ihnen das als Schwäche ausgelegt und die Anderen nutzen es aus oder versuchen ihnen Fehler unterzuschieben und reden schlecht über sie. So wurde gerade meine Kollegin, die Zeuge Jehova ist und der Kollege, der Christ ist, sehr schwer gemobbt. Die Kollegin ist dann in eine andere Abteilung versetzt worden und der Kollege hat gekündigt. Was auch ein Problem für Christen ist, die sich nicht offenbaren und sich nicht vom Kollegenkreis ausgrenzen wollen, sie müssen mit am Tisch der Spötter sitzen und mitlachen über die Witze und alles üble Gerede das gemacht wird, auch wenn sie selber nichts dazu beitragen.
        Herzliche Grüße zurück an Dich!

    4. Zitat GerdaausA:
      Aber vielleicht kommt der Austritt bei mir auch noch. Ich weiß auch nicht bzw. muss abwarten wie es in der Freikirche weitergeht, in die ich gehe, da sie auch immer mehr in die „Welt“ abdriftet.
      Zitatende

      Das ist jetzt eine ganz eigenartige Überlegung, liebe Gerda. Weil Du doch schon längst ausgetreten bist, wie Du es selbst beschrieben hast. Gut, noch nicht offiziell bzw. Du bezahlst demnach noch Kirchensteuern. Was Du auch weiterhin musst, falls Du meinen Rat – nach vorheriger mündlicher Zustimmung durch Pastor Tscharntke – von gestern um 20:42 Uhr bzw. 21:10 Uhr befolgen solltest. Welcher übrigens nicht von mir persönlich kommt, was Dir Pastor Tscharntke (welcher sehr viel von meiner Lebensgeschichte kennt) ggf. gerne am Telefon bestätigen wird.

      Um was geht es denn konkret in Offbg. 18,4 („Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“)? Schlußendlich, also was z. B. die EFK Riedlingen betrifft, selbst das Ausgehen aus dem Baptistenbund. Und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn es nicht mehr anders geht oder wenn dieser Bund von sich aus die EFK rauswerfen sollte, was ja bereits im Gespräch war im Zusammenhang mit der Anzeige wegen Volksverhetzung. Die Warnung betrifft also vor allem diejenigen, welche gar nicht wie Du erkennen wollen, dass sie immer mehr in die „Welt“ abdriften, wie Du es oben formuliert hast. Welche also gar nie auf die Idee kommen, dass die ökumenischen Bestrebungen nichts aber auch gar nichts mit Joh. 17,21 („damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“) zu tun haben, im Gegenteil. Gott segne Dich reichlich mit 4. Mo. 6,24-26.

      1. Noch ein Gedanke zu Joh. 17,21: Dort steht doch unmissverständlich die Beziehung zw. Jesus und seinem Vater. Genauso ist das zu verstehen und nicht anders. Also demnach etwas völlig anderes als der unglaubliche Verrat der Evang. Kirche am Gründer Martin Luther, bedingt durch die Preisgabe der vielen Erkenntnisse Luthers. Des weiteren ein unglaublicher Verrat wegen den vielen Relativierungen im Sinne „kleinster gemeinsamer Nenner“, also nichts anderes als eine Preisgabe des Absolutheitsanspruchs Jesu, der einzige Weg, die einzige Wahrheit und das einzige Leben zu sein. Ohne jegliche Kompromisse wie z. B. in der RKK die Möglichkeit des Umwegs über Maria oder einen der vielen Heiligen. Auch da möchte ich Dich bitten, in Deiner RKK-Gemeinde von Frau zu Frau ein Zeuge Jesu sein zu wollen. Wie gesagt, es geht um einzelne Personen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und schon gar nicht der Priester. Wenn dieser von Deinen Aktivitäten erfahren sollte, kann es gut möglich sein, dass dann der Zeitpunkt gekommen ist, offiziell austreten zu müssen. Wenn es Dir also nahegelegt werden sollte. Es ist nun mal etwas anderes, ob Du ein kath. Laie bist oder ob Du zum Klerus gehörst. Dazu empfehle ich Dir, Dich ausführlich mit der Lebensgeschichte von Johannes Ramel, einem ehem. kath. Priester zu beschäftigen, siehe http://www.johannes-ramel.at/

        1. Hallo, ich frage mich ernsthaft, wie man die RKK-Kirchensteuer noch zahlen kann, wenn man doch genau weiß (!!), dass der Papst den Satan anbetet und Jesus den Sohn Luzifers nennt??? Ist denn hier niemand darüber informiert? https://youtu.be/vXLTQRB6Gwc Ich für meinen Teil fände dieses Geld wesentlich besser in der Mission angelegt, z.B. bibeltreue Werke wie MSOE, Heukelbach o.ä. Oder selbst noch einen Büchertisch organisieren, solche Dinge. Oder bedrängte Geschwister unterstützen etc etc. Gefällt Gott sicher besser als die RKK- Steuer für Satan (vgl. die Werke die verbrennen in 1. Kor 3,12 ff.).

          1. Liebe Schwester Corinna, das hat damit zu tun, daß das meiste, was der Mensch entscheidet und tut, nicht nur von der ratio, sondern von den Gefühlen ganz wesentlich mit entschieden wird. Und das meine ich nicht wertend, sondern als ganz schlichte neutrale Feststellung. Es ist einfach so! Und nun haben mal verschiedene Menschen verschieden starke emotionale Bindungen an die Institution, in der sie großgeworden sind. Der Eine schüttelt diese Bindungen ab wie ein paar lästige Zecken in den Kleidern. Dem anderen haften sie sehr eng an und er kann sich nur sehr schwer von ihnen lösen.

            Dazu kommt ohne Zweifel die Richtigkeit dessen, was Du an Marco geschrieben hast: die okkulte Bindung durch die römisch-katholische Kirche. Ich behaupte nicht, daß jeder Katholik besessen sei. Das wäre ein fatales Mißverständnis. Man darf aber die okkulte Macht in der römisch-katholischen „Kirche“ ganz gewiß nicht unterschätzen. Man bedenke nur, daß immer wieder diese Institution dem mächtigen Dämon geweiht wurde, der in Lourdes, Fatima und Co. erschienen ist. Daß es sich um einen Dämon und keinesfalls die Maria der Bibel handeln muß, hat die Katholikin Eva Maria Slade in ihrem Buch „Maria- die unbekannten Seiten der `Mutter Gottes´“ eindrucksvoll nachgewiesen. Das mit Abstand beste Buch, das ich zu diesem Thema kenne. Hätte kein noch so bibelfester evangelikaler Christ besser schreiben können. Ob sie immer noch zu dieser Institution gehört, weiß ich nicht. Bis zum Erweis des Gegenteils halte ich sie unabhängig davon für eine Schwester im Herrn.
            Fakt ist, daß daraus resultierend auf der ganzen römisch-katholischen Kirche ein okkulter Bann liegt, der auch an den Gliedern dieser Institution naturgemäß nicht spurlos vorübergeht. Meine Mutter hatte viel Seelsorge unter katholischen Frauen. Und sie hat von diesem Bann immer wieder gesprochen. Sie hat über viele Jahre erfahren, wie schwer es für Glieder der römisch-katholischen Kirche ist, zum lebendigen Glauben an Jesus Christus zu finden. Es ist Gott sei Lob und Dank nicht unmöglich. Aber wer aus dieser Institution stammt, muß, bewußt oder unbewußt, einen enormen Kampf gegen die Mächte der Finsternis durchstehen, bis er frei wird zu klaren und eindeutigen Jesusnachfolge.

          2. Ich habe mir das Video angeschaut. Jetzt bin ich wirklich fassungslos, ich glaube es nicht.
            Davon habe ich bis jetzt nichts gewusst noch etwas gehört oder gesehen, was da im Petersdom in aller Öffentlichkeit vor sich geht. Da müsste doch ein Aufschrei durch alle katholischen Kirchen gehen, wenn sie das sehen oder erfahren. Aber wahrscheinlich wissen es die meisten Katholiken nicht, so wie ich auch bis jetzt.
            Über die Kirchensteuer habe ich mir nicht so viele Gedanken gemacht, da die Kirchensteuer ja auch für soziale Zwecke verwendet wird wie z. B. die Nachbarschaftshilfe und für Kindergärten und Horte.
            Das Missionswerk Heukelbach unterstütze ich schon seit längerem mit Spenden.

        2. Lieber Andreas,
          ich danke Dir, dass Du Dir Gedanken gemacht hast über meine Situation in der Gemeinde.
          Bis jetzt spüre ich nicht den Wunsch, in meine alte Gemeinde zurückzugehen, um dort ein Zeuge zu sein, für das was ich erlebt habe. Ich bitte aber Gott darum, es mir zu zeigen, falls es „dran sein“ sollte. Das Thema Austritt aus der Katholischen Kirche habe ich bisher vor mir hergeschoben und ausgeblendet. Auf Grund des Videos von Corinna aber glaube ich, muss ich mich in nächster Zeit etwas näher damit befassen.

          Ich habe vor, vorläufig in der Freikirche zu bleiben, obwohl die Predigten immer weltlicher und psychologischer aufgebaut werden und mir das Wort Gottes zu kurz kommt. Ich gehe weiterhin in die Gemeinde, wegen der Gemeinschaft mit den Geschwistern und dem Dienst, den ich als Mitarbeiterin im Kindergottesdienst habe. Das tue ich für den HERRN und für die Kinder. Aber ich nehme mir die Freiheit, mir meine geistliche Nahrung dort zu holen, wo sie mir Gewinn und mich im Glauben weiter bringt.
          Das ist eine der guten Seiten des Internets, dass man hier die Möglichkeit dazu hat.
          Nochmal danke für Deine Antworten. Der HERR segne Dich!

          1. Liebe Gerda aus A.,

            nachdem Du zwischenzeitlich mit Sicherheit schon längst von Pastor Tscharntke meine an Dich gerichteten, nicht freigeschalteten Kommentare vom 28. Sep. um 07:36, um 08:03, um 12:14 und um 13:02 Uhr per Mail erhalten hast, möchte ich Dir noch einen weiteren Tipp geben. Falls Du schon länger bzw. seit etwa einem Jahr hier mitliest, wird Dir das Nachfolgende mit Sicherheit bekannt sein. Schon allein deshalb, weil ich das meiner Erinnerung nach sogar mehrmals geschrieben habe:

            Falls Du Dir das vorstellen kannst, bei Deinen ehem. Bekannten in Deiner früheren RKK-Gemeinde AUßERHALB von den kath. Veranstaltungen und dergleichen unter Berücksichtigung von 1. Petr. 3,15b eine Zeugin Jesu zu sein, dann befolge bitte meinen Rat und behandle diese Bekannten so, als ob sie bereits eine Zusage Rö. 8,16 hätten. Bzw. allgemein gesagt so, als ob sie bereits Christen wären. Gut, das ist in der RKK ein gewisses Problem wegen der komplett falschen Definition des Christwerdens (Stichwort „Taufwiedergeburt“) und damit des völlig falschen Ansatzes, zwingend kleine Kinder taufen zu müssen (Stichwort „Nottaufe“). Aber gerade das könnte doch ein Ansatz sein, mit diesen Bekannten beim Kaffeekränzchen ins Gespräch zu kommen. Also z. B. nach der Reaktorkatastrophe 2011 in Japan, von welcher Pastor Tscharntke vermutet, dass diese u. U. in der Bibel genannt sein könnte, also hinsichtlich der radioaktiven Verseuchung großer Teile der Weltmeere im Verbindung mit Offbg. 8,11 („Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter geworden waren.“). Das ist wie gesagt eine reine Vermutung. Also damals hättest Du die Kaffeekränzchenteilnehmerinnen z. B. fragen können: „Ihr seid doch alle kath./evang. Christinnen. Was haltet denn ihr von der Katastrophe in Japan hinsichtlich den in der Bibel beschriebenen Prophezeiungen?“. Selbstverständlich würdest Du dann Dein NT herausziehen und besagte Verse vorlesen. Selbstverständlich das, was in der kath. Einheitsübersetzung steht sowie evtl. noch eine verständlichere Übersetzung wie z. B. die HFA oder die NEÜ. Dann, ganz wichtig, dass Du gar nie sagst, dass das und das noch nicht Erfüllte zu 100 % so und so eintreffen bzw. sich erfüllen wird. Mit Verlaub, das wäre nicht nur fatal, sondern Du würdest Dich dadurch schuldig machen. Du würdest nach Deinem Ableben von Jesus zur Rechenschaft gezogen werden, glaube mir. Definitiv? Definitiv, liebe Gerda aus A.! Angenommen, die evang. Freikirche, in welche Du gehst, wäre eine sogenannte Brüdergemeinde. Welche also keine Pastoren beschäftigt, weil das in der Bibel nach deren Verständnis für die christlichen Gemeinden nicht vorgesehen ist. Diese Gemeinde würde des weiteren jeden Sonntag das dort „Herrenmahl“ genannte Abendmahl feiern. Allerdings nicht im Rahmen des GD, sondern meistens eine Stunde vorher, wobei die Teilnahme restriktiv gehandhabt wird. Wenn Du zu einer anderen Brüdergemeinde gehören würdest und dort sonntags zu Besuch wärst, dann müsstest Du von Deiner Gemeindeleitung ein Empfehlungsschreiben mitbringen, um überhaupt zum Abendmahl zugelassen zu werden. Auf der anderen Seite sollen die Mitglieder der Gemeinde jedoch ebenfalls restriktiv zur Teilnahme angehalten werden, wie ich mal gehört habe. Auch wird dort Gemeindezucht betrieben, also der Ausschluß vom Abendmahl für eine gewisse Zeit bei entsprechend begangenen Sünden.

            Weshalb ich Dir das schreibe, ist jedoch die dortige sogenannte Vorentrückungslehre, welche auf den Gründer der Brüdergemeinden, einen Herrn Darby, zurückgeht und erst etwa 200 Jahre alt ist. Meine Meinung dazu ist, falls es die Aufklrung nicht gegeben hätte, dass es dann auch keine Vorentrückungslehre geben würde. So, und diese Brüdergemeinden verzapfen, dass die Vorentrückung zu 100 % stattfinden wird. Dabei biegen sie gewisse Verse so hin, dass sie passen. Weil ja von der Vorentrückung überhaupt nichts in der Bibel geschrieben sein soll, wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe. So, und wenn nun eintreffen sollte, was die Christen in den ersten 1800 Jahren durch die Bank geglaubt haben, dass es also eine einzige und dazu noch sichtbare Wiederkunft geben wird, dann haben besagte Brüdergemeinden ein Problem, und zwar ein gewaltiges, gell. Dann haben die Gemeindeleiter die ihnen anvertrauten „Schäfchen“, sprich Mitglieder, nicht nur getäuscht, sondern, was noch viel, viel schlimmer wiegt, diese nun mal auch nicht auf die vor uns liegende Zeit vorbereitet (Stichwort „Mahlzeichen“ bzw. „ggf. nicht kaufen und verkaufen können“). Also das Szenario, welches auch ich nicht erleben möchte sowie welches ich als „worst case“ bezeichnen würde. Besagten Brüdergemeinden ist es ja freigestellt, auch weiterhin zu behaupten, DASS DAS IHRE ERKENNTNIS AUFGRUND DER UND DER VERSE IST, DASS ES ABER DEFINITIV NICHT ZU EINER WAHRSCHEINLICHKEIT VON 100 % EINTREFFEN WIRD SOWIE DASS SIE, ALSO BESAGTE BRÜDERGEMEINDEN, SICH SELBSTREDEND AUF DIESEN WORST CASE SO GUT ES GEHT VORBEREITEN WERDEN, GAR KEINE FRAGE.

            1. Lieber Andreas, Gerda hat keine nicht freigeschalteten Kommentare von mir weitergeleitet bekommen, da ich Dir geschrieben hatte, daß meine Zeit es definitiv nicht zuläßt, daß ich mich auch noch als E-Mail-Verteiler betätige. Aber da Du in der Regel nur Mails schreibst, aber selbst keine liest, wirst Du das nicht mibekommen haben. Deshalb auf diesem Wege. Dein Paket an Baldur haben wir weitergeleitet, das kann aber auch nicht der normale Weg sein.

    5. Liebe Schwester Gerda, gerade habe ich mir den ersten Teil der kürzlichen „Bibeltage“ der BEG Hannover zum GALATERBRIEF angehört und möchte Dir diese Reihe heute unbedingt empfehlen. Bitte höre Dir das an und gib es, wenn Du Gelegenheit hast, an alle religiös orientierten Bekannten weiter: http://www.beg-hannover.de/bibeltage-2/naechste_bibeltage/ (Teile 1+2 von Johannes Pflaum)

      Damit Du (und auch noch evt. andere hier im Blog) von Herzen erkennen kannst/können, worum es in Gottes Wort geht, worum es denen geht, die darin keine Kompromisse machen und worum es all jenen geht, die den Kompromiss nur zum tolerierbaren ‚Frömmigkeitsstil‘ unter Christen degradieren, während Luther selbst einen solchen als Lästerung Christi benannt hat. Gnade und Friede Dir!

      1. Liebe Corinna,
        habe mir den 1. Vortrag angehört. Ist sehr gut. Der 2. folgt noch. Diese Seite werde ich jetzt öfters mal aufrufen. Vielen Dank für den Link.
        Herzliche Grüße!

  13. Wenn ich das Problem mit dämonischen Angriffen lesen, gibt es nur einen der hilft und an den man sich wenden muss: „Suche Jesus und sein Licht alles andere hilft dir nicht.“ Ein Kind Gottes sollte den Herrn gewissenhaft im Gebet fragen, was der Grund für die Angriffe ist. Der Heilige Geist wird einem die Dinge ins Herz legen, die vor Gott nicht in Ordnung sind. Danach sollte man die Schuld vor Gott bringen und um Vergebung dieser Sünden bitten. Auch sollte man sich im Namen unseres Herrn Jesus Christus, von allen Dingen lossagen, die damit zu tun haben. Beispiele wären Esoterik, Yoga, religiöse Figuren, Spiritismus, Hexerei etc., die heutzutage gemein verpackt daherkommen. Das gilt auch besonders für die katholischen Sakramente und Mystik. Man sollte aber auch alle Gegenstände, die mit den Belastungen zu tun haben, schnellstmöglich in den Müll werfen. Ein Kind Gottes kann nicht besessen werden, aber durchaus mit dämonischen Belastungen geplagt werden, weil man durch Sünde(n) den Feind ein Anrecht im Leben gegeben hat. Dies kann u.a. durch Greuelsünden, Götzendienst und festgehaltener Sünde geschehen. Wenn man die Schuld vor Gott gebracht hat und darüber Buße getan, sollte umgehend der Friede Gottes einkehren. Ich hoffe, dass es den Betroffenen hilft.

    1. Lieber Marco,

      danke für Deinen Kommentar. Beim Stichwort „Esoterik“ ist mir spontan die letzte neurol. Untersuchung Anfang Sep. in den Sinn gekommen, bei welcher die m. E. hochgradig esoterische Praktiken anwendende Neurologin erhebliche Mühe mit mir hatte. Muss gerade mal wieder schmunzeln, wie ich mehrmals „Ohmmm“ hätte sagen sollen, um angeblich zu entspannen bzw. damit wollte sie irgendwelche Reflexprüfungen durchführungen. Habe nicht gezählt, wie oft sie „so wird das nichts“ bzw. „schön locker lassen“ gesagt hat. Diese unglaublichen Führungen Gottes. Angefangen, dass ich am 2. Sep. jede Menge neurol. Praxen in Stuttgart angerufen habe und sie dann gleich am Montag darauf einen Termin frei hatte, weil angeblich jemand anderes abgesagt hatte. So, jetzt kommt die Führung Gottes: Bereits am Telefon wurde gesagt, dass lediglich eine Nervenleitmessung der beiden Hände gemacht werden könnte. Habe dann zwar noch den Termin für die Nervenleitmessung beider Beine ausgemacht, jedoch rechtzeitig abgesagt. Nun wird die neurol. Untersuchung Ende Nov. in einer renommierten Stuttgarter Praxis erfolgen.

    2. Lieber Marco, ich stimme voll zu. Aber bei Ex-Katholiken oder Leuten, die früher mal stark okkult belastet waren, haben solche Angriffe nicht immer gleich mit Sünde zu tun. Da kann man nix machen, das kommt immer wieder mal vor. Satan denkt halt, er probierts mal wieder, weil es doch früher auch gut funktioniert hat. 😉 Da gibts keinen bestimmten Grund, keine Ursache (vgl. Hiob 1). Es ist dann einfach eine starke Anfechtung. Das wird so jemand nicht los, auch wenn es gar keinen Grund wegen Sünde (mehr) gibt und er schon lange errettet ist bzw. sich längst vom Okkulten gelöst hat. Das kann jemand, der nicht aus der RKK kommt oder diese Belastung aus dem alten Leben nicht hat, nicht verstehen. Klingt komisch, ist aber so (Sendung mit der Maus) ;-)) Logisch aber, dass Jesus sofort anzurufen, immer hilft. Es vermeidet nur nicht die Angriffe an sich.

      1. „okkult belastet“ , also liebe Frau Schütt, nun reichts mir wirklich.

        Ich werde immer mal wieder die ein oder andere Predigt hier hören, es gibt immer viel Gutes jenseits der eigenen Heimat, warum soll man nicht zuhören.
        Aber eine ganze Konfession hier als „okkult belastet“ zu erklären, das muss man sich wirklich nicht gefallen lassen. Ich käme übrigens nicht auf die Idee, solches über Sie zu behaupten.

        So, haben Sie hier alle eine möglichst gute Zeit, solange wir sie ja noch haben.

        1. Hallo meine Liebe,

          Du bist definitiv eine von uns ! Eine Christin !!
          Alles andere ist erst mal sekundär für mich.

          Ich hasse jegliches „Konfessionsgehabe“ !

          Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, mindestens 3 x täglich zu beten,
          ab sofort schließe ich Dich jedes mal mit ein – und hoffe es wird Dir helfen.

          Nimm Deine Bibel und wehre Dich mit allem was Du hast und so stark zu nur kannst,
          bleib stark mit Gottes Hilfe schaffst Du es..

          LG

      2. Liebe Corinna, liebe Brüder und Schwestern,

        man kann es mit der dämonischen und okkulten Belastung auch gewaltig übertreiben und eine Dämonenfurcht erzeugen. Hier zu pauschalisieren und jetzt die „Katholische Frau“ mit solchen Bemerkungen zu konfrontieren finde ich absolut unangebracht und wenig hilfreich, kann auch verstehen, wenn sie sich gegen unqualifizierte Anwürfe zur Wehr setzt.

        Ich habe mich mit diesem Thema schon seit Jahren intensiv auseinandergesetzt und dazu einige Beiträge bei „Der Ruf“ veröffentlicht.
        Auch andere Brüder, wie Rolf Wiesenhütter haben dazu geschrieben.
        (Die Mächte des Bösen – OKKULTISMUS UND SEELSORGERISCHE HILFESTELLUNGEN (Rolf Wiesenhütter)

        Ich empfehle allen die es interessiert auf den folgenden Link zu gehen: https://www.der-ruf.info/

        Dort finden sich auch meine Beiträge zu solchen obskuren Lehren, wie Helmut Blatt, Bernd Hellinger, Johann Christoph Blumhardt, “Die Sünden der Väter” – Brauchen wir wirklich Befreiung vom Fluch und den Sünden unserer Vorfahren?

        Es ist wirklich ein sehr komplexes Thema, dazu werden leider in vielen Gemeinden den Gläubigen ungesunde Lehren, Angst und Furcht vermittelt. Davor möchte ich warnen!

        Einen besonderen Gruß an „eineKatholischeFrau“!

        LG Baldur

  14. Auf der ganzen Welt werden konfessionsübergreifend Christen verfolgt: China, Philippinen, Indien, Nigeria, Irak, Saudi Arabien, Syrien, um nur ein paar Beispiele zu nennen, und aus meiner Sicht gehören Europa und die USA längst dazu. Es beginnt mit dem Verbot christlicher Symbole am Arbeitsplatz (was ich schon unglaublich finde), dem Abhacken von Gipfelkreuzen, Entfernen von Kreuzen aus öffentlichen Einrichtungen, Gerichten, Parlamenten, das Anhimmeln des Islams, während man christliche Kulturgüter lächerlich macht, Angriff auf Kirchen und Priester, Kindergärten etc. und die ewige Toleranzverordnung, die sich seltsamerweise gegen Christus richtet, denn die angeblich Totalitären sind ja jetzt wir, die Christen, nicht wahr? Mancherorts ist man stolz, dass in Kirchen nur noch „Kultur“ stattfindet, also der Mensch sich mit seiner Kunst dort ausbreitet, wo eigentlich Gott wohnen soll. Verschwunden ist er schon aus der europäischen Verfassung und er wird wohl auch schon bald aus dem Grundgesetz verschwinden.
    Mal sehen, wann die christlichen Feste und der Kalender abgeschafft werden, da Beleidigung etc.
    Man hat sich die radikalen Kräfte aus arabischen Ländern nun ins Land geholt, die leider auch bisher gemäßigte Gruppen mit Größenwahn infizieren werden?
    Ob wir dann auch die Greueltaten hier erleben? In Syrien werden Christen verbrannt, geköpft und gekreuzigt, z. T. sogar Kinder. Konfessionsübergreifend. Die Kopten, die syrisch-orthodoxen Christen und andere Orthodoxe im Orient sind (waren?) die ältesten Gemeinden der Welt.
    Gute Nacht.

    1. Zur voraussichtlich in absehbarer Zeit erfolgenden Abschaffung der christlichen Feste sowie der 7-Tage-Woche bzw. Sonntag als Ruhetag (wegen Diskriminierung der Muslime sowie Juden/STA) tippe ich, dass lediglich die Feiertage werktags dran glauben müssen, also Karfteitag, Ostermontag, Pfingstmontag, Himmelfahrt usw. — Weihnachten dürfte m. E. bleiben bzw. wird lediglich in „Fest der Liebe“ sowie „Jahresendurlaub“ usw. umbenannt werden.

    2. Zitat kath. Frau: „Ob wir dann auch die Greueltaten hier erleben?“

      Nein, erst wenn der Islam bei uns die Oberhand gewonnen haben wird. Bis dahin darf und muss getäuscht werden, was das Zeug hält. Siehe http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=515 — „Haus des Einen“ – teuer und Einfallstor für islamische Manipulationen:

      ================= Auszug =================
      Sie versucht sich moderat zu präsentieren, während sie in Wirklichkeit als radikal-islamistisch gilt. Es gibt anscheinend Papiere und Verlautbarungen von ihr, wonach sie gezielt nach der Methode der Takyia vorgeht. Dieser Begriff heißt „Täuschung, Verschleierung, Blendwerk.“ Nach dem Islam ist es Muslimen erlaubt oder letztlich sogar geboten, die „Ungläubigen“ durch Takyia = Täuschung und Lüge, in falscher Sicherheit zu wiegen. Takyia findet dort Anwendung, wo sich der Islam noch in der Minderheit befindet. Durch Takyia erschleicht er sich Vertrauen und Einfluß. So wie er mächtig genug ist, die Herrschaft an sich zu reißen, ist der Muslim verpflichtet, seine Versprechen und Verträge zu brechen und die Ungläubigen zu unterwerfen – zur Ehre Allahs. Laut Internet folgt die Gülen-Bewegung erklärtermaßen der Strategie, auf dem Wege der Takyia in Deutschland Macht und Einfluß zu gewinnen, wichtige gesellschaftliche Positionen zu erlangen, um im geeigneten Moment die Macht in die Hände des Islam zu bringen und Deutschland dem Islam zu unterwerfen. Da können die Juden und Christen im „Haus des Einen“ in Berlin schon mal mit den Muslimen die Modalitäten ihrer Unterwerfung verhandeln.
      =============== Ende Auszug ===============

    3. Liebe kath. Frau,

      vielen herzlichen Dank für Ihren Kommentar vom 26. Sep. um 21:02 Uhr. Ja, Sie haben völlig Recht, wenn es bei uns eine Christenverfolgung — sei es durch an die Macht gekommene Muslime oder durch „Toleranz-Durchsetzer-auf-Teufel-komm-raus“ im wahrsten Sine des Wortes — geben wird, dann wird niemand von den verfolgten Christen mehr nach der Konfessionszugehörigkeit des Anderen oder gar, ob Derjenige wie z, B. ich selbst möglicherweise konfessionslos sowie gegen meinen Willen sogar noch nicht mal getauft ist, fragen. Das war bereits unter dem Terrorregime in der Sowjetunion bzw. den zugehörigen Satellitenstaaten so, siehe diverse Bücher von Richard Wurmbrand, der sogar um Jesu Willen gefoltert wurde. Oder diverse andere Lebensberichte wie z. B. von Corrie ten Boom, welche im KZ war, weil sie und ihre Familie in Holland Juden versteckt hatten.

  15. Lieber AndreasK, ich „mache“ niemanden heimatlos, wenn er/sie wie ich sein Bürgerrecht und also seine Heimat auf ewig in den Himmeln hat. Auf der Erde mag es da gerade in diesen letzten Tagen etwas schwieriger sein. Aber sei getrost, ich kann meine Haltung durchaus vor dem HERRn verantworten. In der Bibel finde ich den Begriff „geistliche Heimat“ (iSv „Ortsgemeinde“) nicht, das zähle ich zu den nicht schriftgemäßen ‚evangelischen‘ Traditionalismen, an denen ich nicht hänge, sondern allein an Christus. So ist ER allein meine Heimat und Der, Den ich mit meinem Leben ehren möchte. Zu Deiner Frage nach meiner „Heimat“ kann ich nur mit Mt18,20 antworten. Das mag seltsam für Dich klingen, aber es gibt von dieser ‚Sorte‘ evt. mehr als Du denkst. Wir leben nicht absichtlich so, doch wohl vom HERRn si verordnet, in einer Gegend ohne jegliche bibeltreue Versammlung weit und breit (kein PKW!). Ich kann für meinen Teil nur bezeugen, dass Jesus Christus auch eine Mt18,20-Versammlung vollkommen gut ernährt und segnet und auch die wenigen von Mal3,16 noch geistlich ganz gesund wachsen lässt. Wie bei Dir gehört dazu auch eine Menge Humor, den auch wir besitzen und ohne den es wohl manchmal kaum zu ertragen wäre. ;-)) Viele Grüße, Maranatha!

  16. Liebe Gerda, ich habe Deine Antwort an Karsten gelesen und möchte Dich dafür beglückwünschen und mich mit Dir/euch über dieses Zeugnis von Herzen freuen! Danke, dass Du etwas davon berichtest, wie es Dir bei der Arbeit ergeht. Bei mir war der Dienst nun rund 3 Jahre lang anders gelagert, ich habe unter Reha-Kranken (auch psychisch) als Putzfrau gedient und durfte dort im Verborgenen das Wort ausstreuen (NTs, Bibeln in Fremdsprachen, Traktate). Zur Seelsorge habe ich einige Patienten dann auch nach Hause zu meinem Mann eingeladen, es waren auch echte Brüder dabei und etliche, denen wir das Evangelium dort näher bringen durften als ich es bei der Arbeit konnte – Atheisten, Zweifler, Esoteriker, Muslime, alle miteinander. Gegenüber den Kolleginnen und Vorgesetzten habe ich immer offen geredet, da wussten alle Bescheid, niemand ist aber deshalb umgekehrt, alle wollten in der Finsternis bleiben, obwohl sie mich achteten und sich niemand an Christus in mir heranwagte. Drei volle Jahre lang, in denen ich sämtliche Krankheitszeiten und Schwächen der anderen auffing ohne selbst 1 Tag zu fehlen, hat der HERR diesen Dienst nun reich gesegnet und bewahrt, ich preise Ihn dafür – und DANN (!!), als ich schon monatelang um Aufklärung bat, was ich denn nun noch dort zu tun hätte, weil seit der „Flüchtlingswelle“ 2015 die Leute spürbar weniger am Wort Gottes interessiert waren, dann erst kam ‚aus heiterem Himmel‘ :-)) die Abmahnung der Geschäftsleitung wegen verbotener Evangelisation, die allerdings auch auf Verleumdung beruhte, obwohl sie ja im Prinzip korrekt war. Das war für mich der klare Herausruf, dem ich nur gefolgt bin. In der Zwischenzeit hat der HERR aber schon längst für „Ersatz“ und neue Aufgaben gesorgt (Mt 6,33!), so dass ich mich kaum darüber ärgern, sondern nur freuen konnte. Wie Du selbst in einem anderen Beitrag geschrieben hast, „schüttle ich nun den Staub von den Füßen“ gegen dieses Haus (Mt 10), über welches Gott mich nun auch noch eine Form Seines Gerichtes sehen lässt (worum ich gar nicht gebeten habe, was aber trotzdem geschieht): Jetzt wird nämlich die komplette Reinigung an eine billigere Fremdfirma vergeben und der ganzen Abteilung von denen, die mich doch auch trotzdem wegen Christus mit Spott und teilweise anhaltender, wenn auch verdeckter Bosheit überschüttet haben, wurde gekündigt. Was meinst Du, was jetzt dort los ist und wie lang die Gesichter sind! Es ist wirklich toll, wie der HERR dort eingegriffen hat – man hätte sich als Mensch wirklich keinen besseren Plan ausdenken können (Psalm 37,17).

    Zu dem Video über die RKK noch eines: Dass unter Katholiken deshalb kein Aufschrei geschieht, ist dasselbe, weshalb diejenigen, die z. B. wie manche unter uns (auch ich) den „Terroranschlag“ vom 11.09.2001 zu Recht anzweifeln, als ‚Verschwörungstheoretiker‘ verspottet werden. Dabei gibt es so zwingende Beweise für die Wahrheit z. B. hier http://www.consensus911.org/de/neuer-dokumentarfilm-von-massimo-mazzucco-september-11-the-new-pearl-harbor/ dass man es eigentlich gar nicht mehr leugnen kann. Aber Du kannst ja hier auch nachlesen, dass eine „Kritikerin“ der RKK dann umgehend auch mit dem Schlagwort ‚Katholiken-Hass‘ belegt wird. — Diese Leugnung kann ich mir nur erklären, indem die jeweiligen Gräuel unter dem Deckmantel der Rechtschaffenheit (einer Regierung oder einer Kirchenleitung etc.) doch so ungeheuer schrecklich sind, dass man den Satan und das Maß der Bosheit dahinter einfach mit normalem Menschenverstand nicht fassen KANN. Also leugnet man, dass es überhaupt so ist und erklärt alle für verrückt, die das für möglich oder sogar für wahr halten. — Ich persönlich kann mir übrigens mittlerweile ALLES an denkbarer Bosheit vorstellen. Das steht ja so in der Bibel, keiner ist davon ausgenommen. Ich übrigens auch nicht. Niemand!! Umgekehrt wird die Gnade Gottes mir gegenüber dadurch nur noch gewaltiger, denn obwohl ich so nichtswürdig und böse bin, hat Er mich begnadigt und erlöst. Deshalb trete ich ja so vehement für Ihn ein (oder versuche es wenigstens), weil ich erkannt habe, wie enorm die Kraft sein muss, die einen einzigen sündigen Menschen aus diesem „verkehrten Geschlecht“ und aus dieser Bosheit herausreißen kann. — Ich freue mich darum umso mehr, dass Du die vorgelegten Informationen wenigstens GEPRÜFT und in Deinem Herzen bewegt hast, bevor Du Dich dafür oder dagegen entscheidest. Das ist auch genau die Art und Weise, wie ein Gotteskind das immer tun sollte.

    Danke auch, dass Du über Deine Arbeit mit Kindern kurz berichtet hast, darüber freue ich mich sehr und kann Dich darin nur bestärken. Wenn Du das Missionswerk Heukelbach kennst, dann sicher auch die erstklassigen Materialien für Kinder, die diese anbieten – besonders das ‚Radio Doppeldecker‘ http://kinderbuero.info/doppeldecker/radio-doppeldecker/. Wenn Du kannst, verbreite noch viel von diesen CDs unter den Kindern an Deinem Ort. (Wir haben damals für den Sohn alle Jahrgänge auf CD gebrannt, er hat diese Geschichten so geliebt!) Was auch gut ist (zumindest bisher war geistlich nichts oder nur wenig einzuwenden), ist die Kinderzeitschrift „Tropinka“ von https://www.lio.org/ (Licht im Osten), die es dort auch in Deutsch gibt und die wirklich wunderbar gestaltet ist. Auf jeden Fall würde ich dann in Deiner Freikirche bleiben, wenn sie Dir die Möglichkeit der Kinderevangelisation bietet und Dich nicht daran hindert. Der Rest kann Dir ja dann egal sein, aber diese Aufgabe vom HERRn ist dann sehr wichtig.

    Die RKK-Steuer betreffend, so kenne ich persönlich seit Beginn meines Weges mit Jesus nicht die Möglichkeit, überhaupt viel Geld ‚unnötig‘ verschwenden zu können. Deshalb wähle ich die Spendenziele immer sehr genau aus und prüfe wirklich alles im Geist, wie das Geld verwendet wird, wenn ich es nicht persönlich und direkt einsetzen kann. Es ist ja so: Wenn Du wie die Witwe in Lukas 21 Dein Scherflein bisher bei der RKK eingeworfen hast wie diese damals in den Opferstock der (ungläubigen) Pharisäer – und was haben diese mit dem Geld angestellt?? Eine Räuberhöhle haben sie aus dem Tempel gemacht! -, so hat der HERR bisher Dein Herz dabei gesehen und gesegnet – aber wenn er über die „Zeit der Unwissenheit hinweggesehen“ hat, so gibt es doch einen Punkt, an dem man dieser Kirche nichts mehr mit gutem Gewissen geben kann. Die RKK verwendet diese Steuer üblicherweise für „Seelsorge, Gottesdienst und Caritas“ (so steht es auf katholisch.de) – so wird also Seelsorge in der röm.-kath. LEHRE geübt und nicht schriftgemäß, der Gottesdienst richtet sich an SATAN und die Caritas bedient „gute“ Werke, die unter dem Banner der WERKSGERECHTIGKEIT getan werden. Wo ist da noch ein Werk Gottes zu finden oder etwas, das Ihm gefallen kann? Das war so meine Überlegung dabei, aber es liegt ja an Dir, damit persönlich vor den HERRn zu treten. Ich kenne ja Deine Beziehung zu Ihm nicht und würde mich dort auch niemals einmischen.

    Weiterhin wünsche ich Dir bei allen Wegen mit unserem geliebten HERRN und Retter-Gott Jesus Christus allen Segen und Bewahrung und bete für Deine Arbeit und Dein weiteres Wachstum zu Ihm hin! Herzliche Grüße!

    1. Liebe Corinna, danke für Deine lieben Worte und Segenswünsche.
      Ich sehe, Du bist in vielen Themenfeldern schon weiter vorgedrungen als ich. Aber schön, dass man sich hier austauschen kann.
      Die Kinderarbeit, die ich in Teamarbeit mit einer zweiten Schwester in der Gemeinde mache, sehe ich genau so wie Du. Es werden uns zwar die Themen vorgegeben und Anleitungen für Basteln und Spiele gegeben, ansonsten haben wir freie Hand. Wir haben schon ein paarmal Rückmeldung von der Leiterin des Kindergottesdiensts bekommen, dass aus unserem Team der größte geistliche Segen für die Kinder zu erkennen ist und wir so weitermachen sollen. Also wenn das auffällt, machen wir etwas richtig. Die Idee, die CDs von Doppeldecker an die Kinder zu verteilen, werde ich aufgreifen. Ich habe eine CD davon zu Hause und werde mir weitere nachbestellen.

      Was Spenden anbetrifft, so gebe ich nur noch an Stellen, die humanitäre Hilfe leisten und gleichzeitig auch das Evangelium weiter gegeben. Die Kath. Kirche ist noch ein Problem, wobei ich aber auch den HERRN bitte, mir zu zeigen was ich tun soll. Was ich aber auch in letzter Zeit mache, ist die Initiative Bürgerrecht direkte Demokratie zu unterstützen. Diese drucken Faltblätter zu Themen wie „Abschaffung des Bargeldes“ und „Rechtsstaat, nicht Scharia“ zur Aufklärung und zum Verteilen an die Bevölkerung. Die Faltblätter habe ich mir bestellt und werde sie in meinem Bekanntenkreis verteilen.

      Am Anfang meines Glaubenslebens habe ich sehr mit der Erkenntnis gehadert, dass es nur so wenige Menschen sind, die sich für den Glauben an Gott entscheiden, denn die anderen gehen ja auf ewig verloren. Sollte das möglich sein? Leider ja, nicht wir legen die Regeln fest, sondern Gott. Auch an meinem Arbeitsplatz wollen, soweit ich erkennen konnte, alle in der Finsternis bleiben. Ein Kollege ließ durchblicken, dass er eine Schwester habe, die kath. Religionslehrerin ist und er von ihr seine Informationen bekommt.
      Wir haben einen großen Gott, der unsere Erwartungen übertrifft und uns immer wieder überrascht wie man an seinem Handeln an Deiner ehemaligen Arbeitsstelle sehen kann. Einfach Klasse.
      Danke für Deine Rückmeldung und auch ich wünsche Dir Gottes Beistand und Segen auf all Deinen Wegen und bei all deinem Tun.
      Liebe Grüße

      1. Liebe Gerda aus A.,

        danke für Deinen Mut, am Arbeitsplatz bereits wiederholt ein Zeuge Jesu gewesen zu sein. Stimmt meine Vermutung, dass es Dir zum Einen leicht fällt, auf andere Menschen zuzugehen (was dann ja ein Geschenk bzw. Gabe Gottes wäre ungeachtet dessen, dass eher introvertierte Menschen halt andersgewichtete Gaben bzw. halt einen anderen Platz am „christlichen Körper“ {siehe http://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Korinther12 und folgende Verse} haben)? des weiteren vermute ich, dass Dir gerade Deine Vergangenheit in der RKK leichter Türen öffnet als wenn Du z. B. als evangelisch Getaufte in einer erzkatholischen Umgebung aufgewachsen wärst. Wäre Dir sehr verbunden, wenn Du kurz dazu Stellung nehmen könntest, wie Du das siehst. Vielen herzlichen Dank für Deine Segenswünsche vom 28. Sep. um 09:15 Uhr.

        1. Lieber Andreas,
          es gibt niemand, der keine Gaben von Gott bekommen hat. Daher muss jeder bei sich selber forschen und entdecken welche Gaben er bekommen hat, falls er sie noch nicht erkannt hat, um sie im Reich Gottes einzusetzen. Ich kann z. B., wie Du richtig erkannt hast, leicht auf Menschen zugehen, kann gut mit Kindern umgehen und bin musikalisch. Ich habe nach meiner Bekehrung das Key-Board-Spielen gelernt und bin dazu 4 Jahre in der Unterricht gegangen. Das setze ich jetzt beim Lobpreis im Hauskreis und in der Kinderarbeit ein.
          Weil es mir leicht fällt, auf Menschen zuzugehen bin ich beim Missionieren relativ unerschrocken. Ich weiß, das Jesus mit dabei ist, was soll also schlimmes passieren. Es ist auch so, dass ich am Arbeitsplatz meinen Kollegen nicht ständig von Gott erzählt habe. Ich habe es einmal gesagt, immer wieder mal an einzelne Mitarbeiter ein Büchlein verteilt und bin bei Gelegenheit, wenn sich das Gespräch ergeben hat, darauf zurückgekommen. Ich weiß nicht ob du das Büchlein „Mach mal Pause“ von Klaus Eickhoff kennst. Das ist so wunderbar geschrieben, dass es jeder versteht, der nicht auf den Kopf gefallen ist. Das habe ich zigmal verschenkt. Leider wird es nicht mehr gedruckt und ich kann es nicht mehr kaufen. Meine Schwägerin hat mir klipp und klar gesagt, nachdem sie es gelesen hatte, dass sie sich von Gott nicht in ihr Leben hinein sprechen lassen will, sondern selber entscheiden will, was sie macht oder nicht. Es hat mir aber gezeigt, dass sie die Botschaft des Büchleins verstanden hat.
          Was ich immer vermieden habe ist, in einer großen Runde von Menschen, sei es privat z.B. bei Geburtstagsfeiern oder am Arbeitsplatz gegen die „Welt“ anzureden. Denn gegen eine Anzahl von ca. 10 Personen, die in der Sache gegen mich sind, habe ich keine Chance, da werde ich fertig gemacht. Davor hat mich eine Schwester gewarnt. Ich habe immer das Einzelgespräch gesucht.
          Ich war auch schon im Straßeneinsatz und habe dort Erfahrungen gesammelt. Ich gehe einfach auf die Leute zu und frage sie: “Kennen Sie Ihren Schöpfer?, möchten Sie mehr über ihn erfahren oder darf ich Ihnen etwas zum Lesen mit auf den Weg geben?“ Wenn sich ein Gespräch ergibt ist es gut, wenn nicht, gebe ich etwas zum Lesen mit, z.B. ein Traktat. Der „beste Spruch“ der mir bei einer solchen Gelegenheit begegnet ist, war der einer katholischen Frau. Sie sagte zu mir „Ich bin katholisch und das bleibe ich auch“. Damit war das Gespräch für sie beendet. Das war eine klare Ansage. Man erlebt so allerhand bei solchen Einsätzen. Als Bekannte von mir mich am Stand im Straßeneinsatz gesehen haben, haben sie an mir vorbei geschaut und so getan als kennen sie mich nicht. Das gibt es auch. Aber vielleicht sagt der HERR auch einmal zu ihnen wenn sie in dem Himmel wollen „Geht weg von mir, ich kenne euch nicht.
          Ich hoffe ich konnte Dir damit weiterhelfen. Viele Grüße!

          1. Liebe Gerda,

            dann habe ich Dich also richtig eingeschätzt. Interessant, dass Du mal im Straßeneinsatz mitgemacht hast. Bei mir sind es bereits 10 Jahre her, dass ich mich eine längere Zeit – etwa zwei Jahre jeden zweiten Samstag – ebenfalls in einem Straßeneinsatz engagiert habe. Da ich nicht der Typ bin, welcher den Leuten ohne etwas dazu zu sagen einfach nur so Traktate in die Hand drückt, habe ich damals unter anderem für Ostern und Weihnachten Umfragebögen entworfen mit Fragen und Antworten zum Ankreuzen. Die Erfahrung war, dass man viel schneller mit den Leuten ins Gespräch gekommen ist. Wichtig ist mir aber auch, dass den Menschen nichts übergestülpt wird. Also im Prinzip in Anlehnung an 1. Petr. 3,15b — wobei dieser Vers m. E. eher für den alltäglichen Umgang mit den Arbeitskollegen, Nachbarn usw. gedacht ist. Weil dieser Personenkreis bekanntlich völlig zurecht gar keine Traktate und dergleichen von uns haben möchte, sondern uns beobachtet und dann hoffentlich eines Tages darauf kommt, dass wir aufgrund unseres Wandels und Benehmens usw. offensichtlich etwas haben und sie noch nicht…

            Interessanter Ausspruch „Ich bin katholisch…“. Kennst Du das Buch „Ich bin auch katholisch“ von Wolfgang Bühne? Habe den Link, wo man dieses als PDF herunterladen kann, mal bei „Evangelikale und Katholiken verbindet mehr, als sie trennt?“ – siehe http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=123 – in einem Kommentar geschrieben.

        2. Lieber Andreas und liebe Gerda, ich würde da gern nochmal nachhaken zum Thema geistliche Gaben Gottes und unsere natürlichen Veranlagungen. Verstehe ich recht, daß Ihr meint, die Gaben, die Gott uns gibt, wenn wir uns bekehren und wiedergeboren werden, stehen in einer Abhängigkeit oder einem Bezug zu unseren jeweiligen natürlichen Veranlagungen? So wie ich die Bibel hier verstehe, handelt es sich bei diesen Gaben Gottes um völlig neue, eben geistgewirkte Eigenschaften, die mit unserer eigenen alten Natur nichts zu tun haben. So könnte also durchaus ein schweigsamer „Introvertierter“ (meines Wissens ein Kategorie aus der Psychologie, aber nicht biblisch) Mensch ohne weiteres ein gegenüber den Menschen furchtloser Verkündiger des Evangeliums werden, wenn Gott ihn dazu berufen hat. Wird Gott sich da nach den alten natürlichen Eigenschaften des Menschen richten? Überwinden wir nicht vielmehr den alten Menschen durch Gottes Geist?
          Ich selbst bin „introvertiert“ und zurückhaltend bis ängstlich und möchte gerne sagen: So bin ich nun mal. Es würde mir gefallen, wenn Gott mir etwas zu meiner natürlichen Varanlgung Passendes gegeben hätte. Aber mache ich es mir damit nicht möglicherweise zu einfach, indem ich mich in den alten Menschen mit seinen natürlichen Eigenschaften zurückziehe? Vielleicht hat Gott mich gerade da völlig anders befähigt, und ich muß nur daran glauben und vertrauen. Ich glaube, das gilt es für jeden Gläubigen herauszufinden, unbeeinflußt von seinen bisherigen natürlichen Eigenschaften.
          Könnte dazu vielleicht jemand etwas sagen?

          LG
          D. M. Lloyd-Jones zum Beispiel lehrt mit Nachdruck, daß die geistliche Begabung des Gläubigen nichts zu tun hat mit seiner natürlichen Veranlagung.

          1. Lieber Karsten, völlig richtig: die Geistesgaben haben mit unseren natürlichen Gaben nichts zu tun. Unterscheiden muß man davon die Früchte des Geistes. Die bringt der Heilige Geist auch durch unsere natürlichen Begabungen hervor.

          2. Lieber Karsten,

            Mit D. M. Lloyd-Jones meinst Du sicher https://de.wikipedia.org/wiki/Martyn_Lloyd-Jones oder? Soweit ich das beurteilen kann, war er ein Charismatiker. Da ich frühestens am Montag dazu komme, mich ggf. näher mit Deinen Fragen zu befassen, möchte ich Baldur bitten, sich mal den Wikipedia-Artikel näher anzusehen, falls möglich.

            Was mir jedoch spontan eingefallen ist: Mose war aufgrund seiner Erziehung am Hof des Pharaos wie geschaffen dafür, das Volk Israel aus Ägypten zu führen. Jedoch hatte er gemäß 2. Mo. 4 eine „schwere Sprache und Zunge“:

            10 Mose aber sprach zu dem HERRN: Ach, mein Herr, ich bin von jeher nicht beredt gewesen, auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht redest; denn ich hab eine schwere Sprache und eine schwere Zunge.
            11 Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich’s nicht getan, der HERR?
            12 So geh nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.
            13 Mose aber sprach: Mein Herr, sende, wen du senden willst.
            14 Da wurde der HERR sehr zornig über Mose und sprach: Weiß ich denn nicht, dass dein Bruder Aaron aus dem Stamm Levi beredt ist? Und siehe, er wird dir entgegenkommen, und wenn er dich sieht, wird er sich von Herzen freuen.
            15 Du sollst zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen. Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt.
            16 Und er soll für dich zum Volk reden; er soll dein Mund sein und du sollst für ihn Gott sein.

            Oder wenn man sich Paulus ansieht, welcher gemäß Apg. 22,3 („Ich bin ein jüdischer Mann, geboren in Tarsus in Zilizien, aufgewachsen aber in dieser Stadt und mit aller Sorgfalt unterwiesen im väterlichen Gesetz zu Füßen Gamaliels, und war ein Eiferer für Gott, wie ihr es heute alle seid.“) eine exzellente theologische Ausbildung genossen hat.

            Es gibt auch einen Vers (kann ihn gerade nicht finden), wonach uns zu der Zeit, wenn wir das benötigen, vom Hl. Geist die richtigen Worte in den Mund gelegt werden.

            Zum Thema introvertiert/extravertiert gibt es übrigens eine interessante säkulare Ausarbeitung unter http://www.evelynrittmeyer.de/ERC_Vortrag_Hochsensibilitaet.pdf

          3. Zitat von Martyn-Lloyd-Jones aus dem Wikipedia-Artikel:

            „Ich denke es ist ganz ohne biblische Grundlage zu sagen, dass alle diese Gaben mit den Aposteln beziehungsweise in der apostolischen Zeit endeten. Ich glaube, dass es auch seither unzweifelhafte Wunder gegeben hat. Gleichzeitig gehören die meisten der Wunder, die von Pfingstlern und anderen geltend gemacht werden, sicherlich nicht in diese Kategorie und können psychologisch oder auf andere Arten erklärt werden. Ich bin auch der Meinung, dass die meisten, wenn nicht sogar alle Menschen, die behaupten in Zungen zu sprechen, heutezutage sicher unter psychologischem und nicht unter geistlichem Einfluss stehen. Und trotzdem wurde ich mich nicht trauen zu sagen, dass „Zungenrede“ heute unmöglich sei.“

            Ich denke mal, wenn er wirklich Charismatiker gewesen wäre, hätte er solche Aussage sicher nicht getan.

          4. Liebe Geschwister, ich muß mich bezüglich Martyn Lloyd-Jones korrigieren und bitte um Vergebung für meinen leichtfertigen Irrtum, denn er äußerte sich nicht über Geistesgaben, sondern vielmehr über Frucht des Geistes, nämlich in seinem Buch über die Bergpredigt. So schreibt er z. B. im Kapitel über Sanftmut folgendes:

            „Nun denn, was ist Sanftmut? Wir haben die biblischen Beispiele gesehen. Was können wir anhand dieser Beispiele erkennen? Erstens müssen wir erneut feststellen, daß es keine natürliche Veranlagung ist. Es ist nicht Sache unserer natürlichen Disposition, denn alle Christen sollen so sein – und nicht nur einige wenige. Jeder Christ, egal wie sein natürliches Temperament und seine Psyche auch veranlagt sein mögen, soll sanftmütig sein. Schauen wir uns die Wesenszüge derer an, die wir schon erwähnt haben, unseren Herrn mal ausgenommen, und wir werden sehen, wie leicht das nachzuweisen ist. In allen Fällen können wir feststellen, daß keine dieser Personen von Natur aus sanftmütig war. Denken wir an die Persönlichkeit eines so mächtigen und außergewöhnlichen Mannes wie David – und wie sanftmütig er doch war. Jeremia läßt uns in sein Inneres blicken und sagt, daß er einem kochenden Kessel gleicht – und dennoch war er sanftmütig. Oder Paulus, ein überragender Geist, eine außergewöhnliche Persönlichkeit, ein starker Charakter, aber betrachten wir auch seine völlige Demut und Sanftmut. Nein – das ist nicht eine Frage der natürlichen Veranlagung. Das ist etwas, das der Heilige Geist in einem Menschen schafft.
            Lassen Sie mich das in dieser Weise betonen: Sanftmut heißt nicht Trägheit oder Lässigkeit. Es gibt Menschen, die natürlicherweise als sanftmütig erscheinen. Sie sind aber nicht sanftmütig, sondern nur lässig oder träge. Das ist nicht die Qualität, von der die Bibel redet. Dann ist damit auch nicht eine Art Weichheit gemeint (…) Gemeint ist damit auch nicht eine gewissen Nettigkeit. Es gibt Menschen, die sind einfach nett, von Natur aus. Darum geht es aber unserem Herrn nicht, wenn er sagt: ‚Selig sind die Sanftmütigen.‘ So etwas ist angeboren, spielt sich auf der rein biologischen Ebene ab. So etwas findet man sogar in der Tierwelt. (…) Gemeint ist auch nicht ein schwacher Charakter oder eine schwache Persönlichkeit. Gemeint ist auch nicht ‚Frieden um jeden Preis‘ oder Kompromißbereitschaft. Wie oft werden diese Dinge mit Sanftmut verwechselt. Wie oft wird der als sanftmütig angesehen, der sagt: ‚Ich bin mit allem einverstanden, wenn es nur keine Auseinandersetzungen gibt. Wir sollen uns einig werden; laßt uns das Trennende vergessen, die Mauern niederreißen, die kleinen Unebenheiten glätten – laßt uns nett, freundlich und glücklich sein.‘
            Nein, und nochmals nein, darum geht es nicht. Sanftmut ist in Übereinstimmung mit einer großen inneren Stärke. Sanftmut hat mit großer Vollmacht und Kraft zu tun. Die Menschen, die wir betrachtet haben, waren alle große Verteidiger der Wahrheit. Ein sanftmütiger Mensch kann so kompromißlos für die Wahrheit eintreten, daß er auch bereit ist, dafür sein Leben einzusetzen. Die Märtyrer waren sanftmütig, aber sie waren niemals schwach, sie waren stark und doch sanftmütig. Gott möge uns davor bewahren, daß wir diese noble Gesinnung, die nobelste aller inneren Qualitäten, mit etwas verwechseln, das nur animalisch oder physisch und natürlich ist.“

            Aber das ist mit Geistesgaben ja im Prinzip nicht anders. Generell gesprochen: Was vom Heiligen Geist kommt, hat nichts mit unseren eigenen natürlichen Veranlagungen zu tun, so Lloyd-Jones. Und mir leuchtet das vollkommen ein.
            Andererseits gefällt mir der Gedanke nicht so recht, daß demnach ja im biblischen Optimalfall alle Menschen völlig gleich wären. Gar keine Verschiedenheiten, wie sie uns doch von Gott auf der charakterlichen Ebene mitgegeben wurden. Da sehe ich vielleicht noch nicht ganz durch.
            Und zur Frage, ob Martyn Lloyd-Jones ein Charismatiker war: Das können wir getrost vergessen. Wer sich näher mit ihm und seinen Predigten und Schriften im Großen und Ganzen befaßt, wird das schnell feststellen.

  17. Liebe Gerda, schau Dir auch einmal dieses Video hier an: das ist ein junger Bruder von uns aus der römischen Ostkirche (Syrien), der sich sehr mutig und ganz und gar furchtlos für „sein“ geliebtes Volk einsetzt und sie zur Umkehr ruft

    https://youtu.be/jFeQN1VAjp0

    Sein Dienst über youtube ist auch für die westlichen RKatholiken wertvoll (sowie für Muslime, er spricht auch perfekt arabisch) und wiederum ganz verschieden von unseren jeweiligen (Auf-)Gaben. Alle gleichermaßen sind dem HERRn angenehm und Er freut sich bestimmt riesig darüber, wenn wir Ihm darin ganz vertrauen. Straßen-Evangelisation z. B. habe ich noch nicht gemacht und bisher auch keinen Auftrag dafür. Aber finde ich Klasse, dass und wie Du das machst. Danke für Deine Schilderung! Gesegnetes WE und Maranatha!

  18. Lieber AndreasK, ich beziehe mich auf Deinen Beitrag vom 29. September 2016 um 11:59 und Deine darin an Gerda geschilderte Auffassung von der so genannten „Vorentrückungslehre“. Ich weiß nicht, inwiefern Du Dich mit diesem Thema schon befasst hast und wie tief Du dazu in der Bibel schon gegraben hast, aber ich möchte Dir hierzu folgende Lektüre empfehlen – Dein Verständnis dazu wird abhängig davon sein, welches Schürfgerät Du benutzt und wie Deine aktuelle Vorkenntnis der Geologie des Untergrundes ist (um dieses Bild vom „Graben“ nach geistlichen Schätzen zu benutzen):

    http://www.cvbh.de/mediafiles//Sonstiges/Daniel_Verlag/Der-vergessene-Reichtum-D-Schuermann-S-Isenberg.pdf

    http://www.christen-in-gummersbach.de/wp-content/uploads/2013/05/Randbemerkungen-HDBP-Fruchtenbaum-WM.pdf

    Bevor Du Dich nicht näher mit diesen Dingen befasst hast, solltest Du niemanden damit geistlich verwirren, indem Du ihn davor so eindringlich warnst vor bewährten Brüdern, die sich bestimmt schon viel länger als Du und ich mit dieser Materie beschäftigen und viel besser auskennen. Dankeschön!

    1. Liebe Corinna Schütt,

      habe Deinen Kommentar oben vom 1. Okt. um 19:22 Uhr erst jetzt entdeckt. Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, diesen zu schreiben. Nein, ich werde mich nicht mit den von Dir verlinkten PDFs beschäftigen. Weil es mein derzeitiger Gesundheitszustand gar nicht zulässt, ohne das jetzt weiter vertiefen zu wollen.

      Darf ich Dich um Jesu Willen bitten, die sogenannte Vorentrückungslehre einfach mal beiseite zu lassen und Dich auf den „worst case“ vorbereiten zu WOLLEN? Und bitte sei doch so lieb und bringe auch keine Links mehr dazu. Kann ich mich auf Dich verlassen? Nicht dass Du nach Deinem Ableben von Jesus damit konfrontiert wirst, dass wegen Dir die und die Person sich nicht auf den „worst case“ vorbereitet hat. Also auf die Zeit, in welcher man weder kaufen noch verkaufen kann, sofern man zur Gruppe der sogenannten Malzeichenverweigerer gehören sollte. Noch etwas: Glaube mir, auch ich hoffe, dass die Vorentrückung stattfinden möge. Das sagt einem ja schon der gesunde Menschenverstand, dass man diese aller Voraussicht nach sehr kurz bevorstehende Zeit nie und nimmer mit- und durchmachen möchte.

      Abschließend wünsche ich Dir von ganzem Herzen, was ich selbst seit einiger Zeit erleben darf: Dieser unbeschreibliche Friede Gottes, dieses unbeschreibliche Getragenwerden, diese unbeschreibliche Geborgenheit, dieser unbeschreibliche Rundumschutz. Der HErr segne Dich reichlich für Deine wertvollen Kommentare hier bei „Kurz bemerkt“.

    2. Liebe Brüder und Schwestern,

      Vorentrückung – in der Tat, es ist ein schöner Gedanke, dass wir alle einmal, wenn es an der Zeit ist, „vor“ der großen Trübsal zum HErrn entrückt werden sollen. Darüber gibt es allerdings verschiedene Meinungen ob dies auch tatsächlich so ist und sein wird.

      Ein andere wohlklingenede Lehre ist die Lehre der Allveröhnung, bei der am Schluß alle Menschen, ja sogar Satan und seine Dämonen errettet werden sollen.
      In diese beiden Themen haben sich zahlreiche Theologen vertieft und dicke Wälzer geschrieben.

      Auf der Website von Siegfried Schad findet sich der Hinweis auf ein Buch von Dirl Noll zum Thema Vorentrückung. Daraus ein kurzer Auszug:

      1.) Das Wort Gottes widerspricht einer Lehre der Vorentrückung

      Wir lesen also, daß das Tier, der Antichristus, auf dem Höhepunkt seiner Macht ist und ihm auch die Macht gegeben(!!!) ist, Krieg zu führen und die Heiligen zu überwinden. Wir lesen darüber hinaus, daß das Ausharren der Heiligen angesprochen ist, in einem Zeitabschnitt in dem diese verfolgt und getötet werden. Wer also, sollte zuvor entrückt worden sein?

      2.) Der Ursprung der Lehre der Entrückung vor der Trübsal

      Heute nehmen viele Christen an, dass die Gläubigen sehr bald spurlos von der Erde verschwinden werden. Woher kommt diese Lehre? Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gab es diese Lehre noch nicht. Bis dahin glaubte niemand an eine heimliche Entrückung oder an eine 7-jährige Trübsalszeit mit Ausnahme einer kleinen Gruppe römisch-katholischer Theologen. Die Römisch-Katholische Kirche musste eine neue Sicht der Prophetie ins Leben rufen, um der historischen Sicht entgegenzutreten, welche die Reformatoren vertraten: Sie brachten damit das Papstsystem und die Kirche Roms mit dem “kleinen Horn” in Daniel 7, dem Tier in Offenbarung 13 und 17 in Verbindung, was der Katholischen Kirche ein Dorn im Auge war. Urheber dieser neuen Lehre war der jesuitische Priester Emmanuel Lacunza; verbreitet wurde sie im 19. Jahrhundert von Edward Irving und John Nelson Darby. In jüngster Zeit wurde diese Lehre besonders von Tim LaHay und Jerry B. Jenkins populär gemacht.

      3.) Was haben die frühen Christen und die Glaubensväter geglaubt?

      Das Buch von Dirk Noll gibt es zum Download unter Link:

      http://www.der-ruf.info/pdf/Endzeitfragen.pdf

      Link zu Siegfried Schad:

      http://www.der-ruf.info/vorentrueckungslehre/

      LG Baldur

      1. Ganz einfach ist die Frage nach dem Zeitpunkt der Entrückung meines Erachtens nicht. Dave Hunt vertritt ebenfalls die Vorentrückung mit dem meines Erachtens interessanten und gewichtigen Hinweis, daß die Zeit zwischen der 69. und 70. Jahrwoche die Zeit der Gemeinde sei. Die 70.Jahrwoche könne demnach erst nach der Entrückung der Gemeinde beginnen.
        Die Heiligen, welche der Antichrist besiegt, könnten möglicherweise die 144 000 Versiegelten aus den 12 Stämmen Israels sein. „Heilig“ heißt ja wörtlich „ausgesondert“. Sie sind durch ihre Versiegelung für Gott ausgesondert.
        Nur so ein paar kurze Gedanken dazu. In dieser Frage gibt es wohl nicht ohne Grund auch unter bibeltreuen Auslegern sehr verschiedene Ansichten. Ich selbst bin da noch zu keiner gewissen Überzeugung gekommen, neige bisher eher zu einer Entrückung mitten aus der Großen Trübsal. Wir werden es sehen, wenn es soweit ist. Hauptsache, wir sind bis dahin in der Hand Jesu und im Moment der Entrückung persönlich mit dabei, im Idealfall mitsamt unseren ganzen Familienangehörigen und vielen Freunden und Bekannten. Dafür sollten wir beten.

      2. Lieber Baldur, die von Dir geschilderten Abläufe oder Vermutungen von irgendwelchen kath. Theologen werden in dem Buch von Isenberg/Schürmann überhaupt nicht vertreten. Wenn es Dich interessiert, schau doch bei dem angebotenen Link einfach mal nach (erste ca. 140 Seiten ganz kostenlos zu lesen!) und prüfe es selbst anhand der Bibel. Dass die ersten Christen nicht an eine unsichtbare Vorentrückung geglaubt haben sollen, kann von der Schrift her jedenfalls nicht stimmen (siehe die beiden unterschiedlichen Phasen der Wiederkunft in Mt24, einmal sichtbar für die Juden und für die Welt V.27 (Blitz), das andere Mal unsichtbar für die Welt V.36.44 die Entrückung als weltweites Ereignis, bei Tagarbeiten und im Bett liegend – allerdings hier chronologisch „umgekehrt“, weil ja immer ‚den Juden zuerst‘ verkündigt wird). Eigentlich ganz einfach. Aber prüfe es einfach selbst, der Link ist ja noch da. Dirk Noll und S. Schad sind „Reformatoren“ wie auch HWDeppe, ich weiß, dass die den Dispensationalismus leugnen oder zumindest sehr eingeschränkt sehen. Jedenfalls gibt es nirgendwo in der Bibel Hinweise, auf welche Zeichen die Gemeinde zur Wiederkunft zu warten hätte, was sich erfüllen müsste oder welche Vorkehrungen sie dazu treffen sollte. Das betrifft alles Israel, wenn davon die Rede ist, nicht die Gemeinde der Gnadenzeit.

        Der einzige Grund dafür, dass die Lehre von der Vorentrückung so schnell von der Bildfläche verschwand, hat mit Satan zu tun, der durch Irrlehrer sofort in die Gemeinde eindrang, weil er ihren Blick vom Himmel weg auf die Erde richten wollte und die Naherwartung zerstören. Was ihm ja dann auch wohl gelungen ist, bis John Nelson Darby kam. LG

      3. Lieber Baldur,

        vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Was mir bzgl. Offenbarung gerade in den Sinn gekommen ist, dass es wohl deshalb ganz schön durcheinander geht, um diejenigen zu verwirren, welche meinen, irgendwelche Erkenntnisse bzgl. noch nicht erfüllten Prophezeiungen zu haben. Möglicherweise sogar, dass es ihnen von Gott bzw. Jesus gezeigt worden wäre. Fakt ist nunmal, dass wir uns da gar nicht allzuviel Zeit investieren dürfen, weil wir sonst Gefahr laufen, eines Tages zur Gruppe der falschen Christusse gezählt zu werden, für welche es bekanntlich mal „Gehe fort, du Übeltäter, ich habe dich nie gekannt“ heißen wird. Da bringt dann auch alles „Herr, Herr, haben wir nicht…“-Gejammere nichts mehr. Wie der Baum fällt, bleibt er liegen. Also, einfach ZWINGEND endlich, endlich auf den „worst case“ vorbereiten und dabei allzeit bereit sein, wie vor Jahren die eine Kaffeerösterei geworben hat. Nochmals: Bitte NIEMALS irgendwelche Spekulationen anstellen, bevor die entsprechende Prophezeiung eingetreten ist. Damit verhindert man automatisch, dass man sich schuldig macht. Nicht nur das, sondern ich befürchte zudem zurecht, dass diejenigen, welche sich da allzuviel zurechtbiegen sowie ihre Zeit verplempern, mal von Jesus damit konfrontiert werden, warum sie das getan haben. Warum sie nicht stattdessen seinem Missionsbefehl Folge geleistet haben. Wozu es ja unzählige Möglichkeiten gibt…

  19. Lieber Corinna,

    danke für Deinen freundlichen Hinweis auf das Buch von Isenberg/Schürmann. Dass hier nichts von irgendwelchen kath. Theologen zu finden ist, sagt ja noch nichts aus. Entweder haben diese Autoren zu wenig recherchiert oder dies einfach ignoriert.

    Ich habe mich schon vor vielen Jahren mit diesem Thema auseinandergesetzt und zahlreiche Bücher dazu gelesen. Musste dann aber feststellen, dass bei etwa 8 Autoren jeder eine andere, widersprüchliche Ansicht dazu hatte. Ich habe diese Bücher dann irgendwann einmal entsorgt.
    In meinen Beiträgen habe ich schon mehrmals darauf hingewiesen, dass mir Spekulationen abhold sind. Ich denke, wenn wir jeden Tag aus der Hand des HErrn nehmen, können wir nicht fehl gehen.
    Und wie viele Leute haben schon das Kommen des HErrn errechnet?
    Albrecht Bengel errechnete die Wiederkunft auf das jahr 1836.
    Zeugen Jehovas, Adventisten, die Neuapostolischen usw. haben sich ebenfalls dazu erdreistet und alles hat sich als falsch erwiesen.

    Jesus sagte:

    * Mt 24,34-36: Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. „Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern „allein mein Vater“.

    Schon die ersten Jünger fragten den HErrn nach Seiner Auferstehung:
    * Apg 1,6-7: Die aber, so zusammengekommen waren, fragten Ihn und sprachen: HERR, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?
    Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat.

    Wichtig ist doch, dass wir wie die Jungfrauen im Gleichnis auf den HErrn warten, bereit sind und Öl bei uns haben.

    Habe nun noch ein Buch zu diesem Thema gefunden:

    „Die Vorentrückungslehre: Biblisch fundiert?“

    Ausüge: Im Verlauf der letzten etwa 180 Jahre setzte sich in der westlichen Christenheit neben dem Dispensationalismus, also der Lehre von den sieben Haushaltungen Gottes (einem Teilaspekt des Prämillennialismus) in der Eschatologie eine weitere zentrale Lehre hinsichtlich der Zukunft der Gemeinde Christi durch, nämlich die so genannte Vorentrückungslehre.
    Die ersten Kapitel der Offenbarung bezögen sich auf das alte heidnische Rom, während der Rest des Buches in einer noch zukünftigen Zeitperiode von dreieinhalb Jahren anzusiedeln
    sei, unmittelbar vor dem zweiten Kommen Jesu Christi. Während dieser Zeit würde die katholische Kirche in den Abfall vom Papst hineingekommen sein. Zur gleichen Zeit werde eine einzelne Person, nämlich der Antichrist, folgende Dinge tun: Die Heiligen Gottes
    verfolgen und lästern. Den Tempel in Jerusalem wieder erbauen. Die christliche Religion abschaffen. Den Herrn Jesus Christus verleugnen. Von den Juden angenommen werden.
    Vorgeben, selbst Gott zu sein. Die beiden Zeugen Gottes töten. Die Welt beherrschen. … Es wird gesagt, dass der soeben beschriebene Ansatz bereits in der frühen Kirchengeschichte vorhanden gewesen sei. Das ist jedoch nur teilweise zutreffend. … Sie erwarteten das Kommen des Herrn in einer absehbaren näheren Zukunft. Augustinus sah sich sogar selbst als bereits im 1000 Reich lebend. Sie vertraten nicht die Ansicht, dass die Ereignisse der Offenbarung in einer fernen Zukunft von mehr als 2000 Jahren liegen. Sie vertraten auch nicht die Lehre von einer
    Vorentrückung, sondern glaubten an das baldige Kommen („denn die Zeit ist nahe“) des Herrn, während die Gemeinde der Christen ihn auf der Erde lebend erwarten würde. … Die Lehre von der Vorentrückung weist genauso wie andere eschatologische Lehren auch ihre Schwachpunkte und logischen Sprünge auf, hinsichtlich derer sie sich einer offenen Diskussion zu stellen hat, wenn sie ernstgenommen werden möchte.

    http://derdrachekommt.de/pdf/Die_Vorentrueckungslehre.pdf

    Will dies hier nicht weiter vertiefen, einfach mal nachlesen!

    LG Baldur

    1. Dazu möchte ich den bei http://www.bibel.com/jesus-forum/welteinheitsregierung-t16611-100.html#p478260 gefundenen Kommentar eines sich „GlaubensMensch“ nennenden Posters in voller Länge zitieren:

      =====================================================
      Ja, der RFID-Chip ist veraltet, das stimmt. Und zeigt mal wieder, dass das Malzeichen an Hand und Stirn in der Offenbarung eben nicht wörtlich ausgelegt werden darf. Damit lassen sich zwar einige spannende Endzeit-Thriller drehen, aber die eigentliche Botschaft erfasst man nicht.
      =====================================================

      Anmerkung: Nur mal so zum Nachdenken, dass das sogenannte (!) Malzeichen auch m. E. nicht zwingend an der Hand oder Stirn angebracht zu werden braucht. Was man doch schon an der Versiegelung gemäß Offbg. 7,3 („Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.“) ganz gut selbst nachlesen kann. Also dass das sogar zwingend symbolisch gemeint sein muss.

  20. Dank an Johanna für den link zu Ivan Pernar.

    Hier bringt es Putin auf den Punkt:
    https://de.sputniknews.com/politik/20161031313178995-putin-eu-migrationspolitik-erfahrungen/

    Vögel, die ihr Nest nicht verteidigen, werden aussterben. Sehr beunruhigend finde ich den Beitrag von Nicolay Kucharczyk weiter unten. Schlimm genug, daß die Massen hereingepreßt werden. Noch übler ist es, daß viele in Bereichen wie der Leiharbeit landen. Ganz unten geht es rauh zu, der Arbeiter hat keine wirklichen Rechte. Viele nennen es, wie ich meine zu Recht, Sklavenhandel.

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