31.7.2016 – Achtundreißigster Abend der Gebetsinitiative

Liebe Mitbeter,

wieder einmal geht in diesen Tagen durch die Medien, daß die Zahl der Kleinen Waffenscheine dramatisch angestiegen ist.

Schon alleine die Existenz eines solchen Kleinen Waffenscheins an sich ist ein Armutszeugnis für unser Land und dafür, wie sehr die Politkaste ihr Volk, dem sie zunehmend den Schutz versagt, entwaffnen und schutzlos Gewalttaten durch wen auch immer preisgeben will.

Denn wofür braucht man einen Kleinen Waffenschein? Für Signal- Reiz- und Schreckschußwaffen zum Beispiel. Eingeführt wurde er seit 2002. Rechtzeitig bevor die Polizei drastisch ausgedünnt wurde, wurde dem Bürger damit der Erwerb selbst primitivster Mittel zum Selbstschutz weitgehend entzogen oder zumindest erschwert.

Der möglichst vollkommen wehr- und schutzlose Bürger scheint das erkennbare Ziel derartiger Maßnahmen zu sein. Das zeigt die merkelsche Reaktion auf den mutmaßlichen Terroranschlag in München. Obwohl sich der Täter seine Waffen angebliche übers Darknet gekauft hat, soll nun der allgemeine Internethandel mit Waffen untersagt werden.

Das Eine hat mit dem Andern gar nichts zu tun. Denn der Handel im Darknet wird vom allgemeinen Verbot des Internetwaffenhandels ohnehin nicht betroffen. Wer bisher im Darknet seine Waffen besorgt hat, der wird das auch weiterhin tun. Das ist ja die Eigenheit von Verbrechern, daß sie sich nicht an Gesetze halten. Schärfere Gesetze können deshalb wesensmäßig die Bewaffnung von Verbrechern nicht erschweren. Sie kümmern sich eh nicht darum.

Aber darum dürfte es wohl auch gar nicht gehen. Es geht vielmehr darum, unser Volk so wehrlos wie möglich zu halten. Wie erschreckend wehrlos selbst Polizisten und Sicherheitskräfte sind, zeigen mehrere Ereignisse der vergangenen Tage. Da schlug in Berlin ein 17jähriger Drogendealer zwei Polizisten zusammen, die ihn auf frischer Tat ertappten. Man stelle sich das vor: der Kerl rennt nicht weg. Der greift die Polizisten an und schlägt sie zusammen. Wie wenig Respekt hat ein solcher Mensch vor unserem Staat und denen, die ihn schützen sollen.

Gestern Abend schlugen Invasoren ebenfalls in Berlin auf Sicherheitskräfte mit Holzlatten und Eisenstangen ein. Wie hilf- und wehrlos gebährdet sich unsere Staatsmacht, daß dies Tag für Tag landauf landab so in anscheinend zunehmender Zahl geschehen kann?! Ganz offensichtlich sind auch die Polizisten und Sicherheitskräfte von oben so eingeschüchtert und verunsichert, daß sie sich kaum ernsthaft zu wehren wagen.

Das ist auch etwas, das mich an der Berichterstattung zu den Vorgängen in München fast noch mehr aufgebracht hat, als die verharmlosende und entschuldigende Erklärung der Tat, nämlich der Rat eines „Fachmanns“ zum richtigen Verhalten von Menschen bei solchen Anschlägen und Amokläufen.

Er empfahl: Am besten weglaufen. Sich selbst in Sicherheit bringen. Die eigene Haut retten.

Wenn das nicht geht, dann sich verstecken. Wieder der im Grundsatz selbe Rat: sich selbst in Sicherheit bringen. Die eigene Haut retten.

Wenn auch das nicht möglich ist oder man im Versteck entdeckt wird, dann bleibt nur die dritte Möglichkeit, diese aber ist ganz ganz ganz furchtbar schlecht, weil gefährlich: sich verteidigen bzw. den Attentäter angreifen.

Mit solchen Ratschlägen werden wir seit Jahrzehnten zu einem Volk von egoistischen Feiglingen und willigen und widerstandlosen Opfern erzogen.

Mich hat es schon auf die Palme gebracht, als in meiner Jugend Frauen geraten wurde, Vergewaltigungen widerstandslos über sich ergehen zu lassen, weil sie sonst ihr Leben riskieren. Bis auf wenige Ausnahmen dürfte diese Empfehlung unverantwortlicher Quatsch sein. Wie viele Frauen haben sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen verhindert, weil sie sich sofort energisch und lautstark gewehrt und um Hilfe gerufen haben.

Ähnlich wäre es ziemlich sicher in München gewesen. Der Terror soll dort im McDonalds-Restaurant begonnen haben. Hätten sich alle anwesenden Männer sofort auf den Attentäter gestürzt, dann hätte er vielleicht einen, schlimmstenfalls sogar zwei oder 3 verletzen oder gar töten können. Dann hätten sie ihn zu Boden geworfen und entwaffnet. Der ganze Wahnsinn wäre innerhalb von kaum mehr als 1 Minute beendet gewesen. So gab es wohl mindestens 9 Tote und 36 Verletzte, 10 davon schwer.

Ein sofortiges energisches Eingreifen der Anwesenden hätte die Zahl der Opfer in jedem Fall drastisch gesenkt. Ähnliches gilt für den muslimischen Terroranschlag im Zug von Treuchtlingen nach Würzburg. Hätte nur einer eine Pfefferpistole dabei gehabt und benutzt, dann hätte der Täter sofort gestoppt und entwaffnet werden können.

Besonders anschaulich trat mir das Problem bei den Ereignissen in München vor Augen. Da trat der Täter aus dem McDonalds. Vom Videobetrachter aus gesehen von links kamen mehrere Menschen gerannt. Sie rannten wenige Meter am Täter vorbei. Dieser hob die Waffe und schoß die Flüchtenden eiskalt in den Rücken. Meines Wissens kamen auch hierbei mehrere ums Leben.

Wären sie nicht davon, sondern mit aller Kraft auf den Täter zugerannt, hätten sie ihn wie oben schon beschrieben, innerhalb weniger Sekunden überrannt, zu Boden gerissen und entwaffnet.

Wenn unser Volk dem Bösen seit Monaten so  entgegengestürmt wäre, dann wäre dieses wohl seit Monaten zu Boden geworfen und außer Gefecht gesetzt.

Allerdings brauchen wir bei diesem Sturm gegen das Böse die Hilfe Gottes. Dies wurde mir sehr deutlich, als ich im letzten November das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig besuchte. Ich habe mir sowohl das Denkmal wie auch das angegliederte Museum mit sehr sehr viel innerer Bewegung sehr genau angeschaut. Beeindruckt hat mich die Tatsache, daß es damals gelungen war, den Feind unseres Vaterlandes zu besiegen.

Bedrückt hat mich die monumentale Herausstellung des deutschen Heldentums. Es mag damals tatsächlich vorhanden gewesen sein. Aber wie weit hat es getragen? Es folgten weitere Kriege und es folgten furchtbare Niederlagen!

Das deutsche Heldentum allein vermag keine weitreichenden Siege zu erringen, wenn es nicht gepaart ist mit dem Vertrauen und dem Gehorsam gegenüber dem lebendigen Gott.

Laßt uns beten um deutsches Heldentum, das erwächst aus dem Vertrauen auf den lebendigen Gott und nicht aus dem Vertrauen auf sich selbst.

Laßt uns weiter vor allem darum beten, daß kein unkontrollierter Hass in der Bevölkerung entsteht, sondern sich endlich die Verantwortlichen in den verschiedenen staatlichen Organen besinnen und dem Wahnsinn ein Ende machen. Auf effektive aber grundgesetzgemäße Weise!

 

Singen oder Beten der ersten drei Verse des Lieds „Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht“:

  1. Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht,

sein wird die ganze Welt.

Denn alles ist nach seines Todes Nacht

in seine Hand gestellt.

Nachdem am Kreuz er ausgerungen,

hat er zum Thron sich aufgeschwungen.

Ja, Jesus siegt!

  1. Ja, Jesus siegt! Sei’s daß die Finsternis

im Trotzen wütend schnaubt,

sei’s, daß sie wähnt, mit ihrem giftgen Biß

hätt sie ihm viel geraubt:

die Seinen läßt in Not und Grämen

sich unser Held doch niemals nehmen.

Ja, Jesus siegt!

 

  1. Ja, Jesus siegt, obschon das Volk des Herrn

noch hart darniederliegt.

Wenn Satans Pfeil ihm auch von nah und fern

mit List entgegenfliegt,

löchst Jesu Arm die Feuersbrände;

das Feld behält der Herr am Ende.

Ja, Jesus siegt!

Kurze Gedanken zum Gebet:

An den nächsten Sonntagen wollen wir das Lied von Reinhold Schneider bedenken, das dieser 1936 verfaßt hat:

Allein den Betern kann es noch gelingen

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Ja, „jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt, und Menschenhochmut auf dem Markte feiert“. Statt Heil und Segen machen sich Gesinnungsterror und Angst breit. Nicht nur Angst um Leib und Leben. Angst, öffentliche Plätze aufzusuchen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Angst, allein, vor allem bei Dunkelheit, außer Haus zu gehen. Angst vor sexuellem Mißbrauch und Vergewaltigung. Selbst 79jährige Frauen sind sogar auf dem Friedhof nicht vor Vergewaltigung durch die Invasoren sicher!

Angst auch, die eigene Meinung zu sagen. Vorher wird ängstlich über die Schulter geschaut oder die Ladentür geschlossen, damit niemand Ungebetenes mithört! Szenarien aus Diktaturen!

Und mit welchem Hochmut wird mitten in überbordendes Chaos und nicht endenwollende Gewalt hineinposaunt: „Wir schaffen das!“

Möglicherweise hat Frau Merkel ja Recht: „Wir schaffen das!“ Es ist nur die Frage, was sie schaffen will. Den Untergang Deutschlands und Europas? Die Überfremdung und Islamisierung unseres Vaterlandes? Den völligen Zusammenbruch der öffentlichen Sicherheit sowie unserer Sozialsysteme?

Das alles könnte sie demnächst tatsächlich schaffen!

Die Aufrechterhaltung der Sicherheit und öffentlichen Ordnung, die Leistungsfähigkeit der Sozialssysteme, die Erhaltung des gesellschaftlichen Friedens, das wird sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht schaffen – sehr vorsichtig formuliert. Dies hat sie im Gegenteil in Teilen oder in weitgehender Gänze schon zerstört. Auch wenn das von Termiten ausgehöhlte Gebäude noch steht. Der Einsturz kann urplötzlich kommen.

Nein „im Dom die Beter sich verhüllen“ – da herrscht leider weitgehende Fehlanzeige. Allenfalls einige Demonstranten, die mutig und politisch unkorrekt auf die Straße gehen, die werden durch Abschaltung der Dombeleuchtung mit äußerer Finsterns verhüllt.

Beter, die sich in Domen einfinden und für unser Volk und Vaterland auf die Knie gehen und vor dem Thron des Allmächtigen um seinen Schutz und Segen ringen, von denen gibt es nach meiner Wahrnehmung nur verschwindend wenige. Hoffentlich werden es durch diese Gebetsinitiative etliche mehr. In die Dome muß dazu keiner. Es genügt, im Stillen Kämmerlein die Hände zu falten oder auch flehend zum Himmel emporzuheben.

Danken dürfen wir, daß sich eine EU-Mitgliedschaft der Türkei wohl für absehbare Zeit erledigt haben dürfte, hoffentlich auch eine visafreie Einreise von „Türken“ aller Art. Wir sehen, daß Gott auf unsere Gebete konkret und greifbar handelt! Das macht Mut, im Gebet umso mehr dran zu bleiben.

 

Lesen von Psalm 2

1 Warum toben die Heiden, und die Völker reden so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 „Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!“ 4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. 5 Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. 6 „Aber ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ 7 Ich will von der Weisheit predigen, daß der HERR zu mir gesagt hat: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget: 8 heische von mir, so will ich dir Heiden zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen; wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.“ 10 So lasset euch nun weisen, ihr Könige, und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern! 12 Küßt den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

 

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders dafür beten,

  • Wir danken, daß in Österreich Neuwahlen zur Präsidentschaft stattfinden und beten für einen Ausgang zum Wohle Österreichs und der Völker Europas.
  • Daß der Brexit bald viele Nachfolger findet und auch das deutsche Volk eine Volksabstimmung erzwingt und einen EU-Austritt beschließt.
  • Daß viele Menschen in Deutschland und Europa erkennen, wie sehr sie sich vom lebendigen Gott und damit vom Leben selbst entfernt haben.
  • Daß die Menschen wieder zu einer neuen und tiefen Gottesfurcht finden. Daß viele umkehren, ihr Leben Jesus anvertrauen, sein Heil für sich persönlich annehmen und Gott mit ihrem Leben die Ehre geben
  • Daß auch viele der Zuwanderer hier in Deutschland und Europa das Evangelium hören und sich von ganzem Herzen Jesus Christus zuwenden.
  • Wir wollen beten für die vielen Esoteriker verschiedenster Couleur, daß sie dem Bannkreis Satans entweichen und ganz und allein auf Jesus Christus vertrauen und auf das Wort der Bibel. Daß sie erkennen, daß ihre weißmagischen Kräfte ebenso zur Macht der Finsternis gehören wie die schwarzmagischen! (Ich lasse dieses Gebetsanliegen seit vielen Wochen hier so stehen, weil ich darin eines der wesentlichen Einfallstore der Mächte der Finsternis in diesen Tagen sehe. Und die meisten Mitverursacher ahnen gar nicht, was sie tun!!!)
  • Beten wir, daß wieder ein grundlegendes Vertrauen in die Bibel, das Wort Gottes, entsteht.
  • Daß Gott sich dadurch noch einmal erbarmen läßt, daß er seinen Zorn an unserem Volk vorübergehen läßt und uns noch einmal eine Zeit der Gnade und des Segens schenkt.
  • Daß Österreich und die Schweiz die Grenzen dicht halten, insbesondere auch die am Brenner.
  • Ebenso auch die osteuropäischen Staaten einschließlich Polens und Ungarns.
  • Daß unsere Polizisten die Augen aufmachen und nicht wegsehen, sondern hinsehen und registrieren, was geschieht.
  • Daß heute schon die Weichen gestellt werden für die Abwahl aller Systemparteien bei der Bundestagswahl 2017.
  • Und daß Merkel & Co es nicht schaffen, die irreparablen Schäden für unser Volk und Vaterland bis dahin weiter zu erhöhen.
  • Daß alle Länder Europas ihrer Pflicht nachkommen, die Grenzen zu schützen und illegale Ein- oder Durchwanderung verhindern.
  • Ferner ist es von großer Bedeutung für die Zukunft der Menschen Europas, daß der lebendige Gott die stärkt und segnet, die nicht nur gegen den Zuwanderungswahnsinn, sondern auch gegen CETA und TTIP, gegen Gender, gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder und gegen Abtreibung sind!
  • Beten wir, daß Gott den Kriegstreibern in der Ukraine und im Nahen Osten Einhalt gebietet und auch in Libyen wider Sicherheit und Stabilität einkehren, die die USA ohne Not zerstört haben.
  • daß sich in unserem Volk endlich verfassungsgemäßer Widerstand gegen den ganzen rechtswidrigen Wahnsinn bildet, insbesondere bei unseren Polizisten und Beamten und allen, die für Sicherheit, Recht und Ordnung in Deutschland verantwortlich sind. Gott schenke ihnen dazu Einsicht und Mut! Wenn sich jeder dem Bösen verweigert, dann hat das Böse keine Chance! Nicht Merkel allein ist schuld. Wir sind schuld, weil wir ihr Spiel spielen!
  • Daß auch gerade die vielen freiwilligen Refugee-welcome-Helfer diese Tatsache bedenken, für welches Treiben sie sich hergeben und ihre Kräfte einsetzen. Sie tragen Mitverantwortung für alle Verbrechen, die durch diese „refugees“ begangen werden! Neulich hat das Oberlandesgericht Köln die Aussage erlaubt „Leute wie Claudia Roth haben mittelbar mitvergewaltigt“ – gemeint waren die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht. Ja, jeder „Flüchtlings“helfer trägt seinen Teil an Verantwortung an den Taten, die durch diese „Flüchtlinge“ in Deutschland verübt werden! Es ist doch ganz einfach, um es an einem Beispiel zu zeigen: wenn ich das Gatter öffne und eine Herde Ziegen in den Garten meines Nachbarn lasse, dann bin ich mitschuldig an jedem Salatkopf, den die Ziegen im Garten meines Nachbarn fressen.

 

Im Jahre 1683 verteidigte sich die Christenheit gegen die damaligen Invasoren, die Türken. Vor der Schlacht am Kahlen Berg in Wien predigte der Kapuziner Marco d`Aviano und sprach dabei ein Gebet. In dieses Gebet können wir auch heute mit den nötigen gedanklichen Übertragungen und Anpassungen an die heutige Situation einstimmen:

O großer Gott der Heere, blicke auf uns, die wir uns Deiner Majestät zu Füßen werfen, um Vergebung unserer Sünden zu erflehen. Wir haben Deinen Zorn verdient, und mit Recht haben die Feinde ihre Waffen erhoben, uns zu vernichten.

Großer Gott, wir bitten Dich aus innerstem Herzen um Vergebung und verabscheuen unsere Sünde …. Hab Erbarmen mit uns, hab Erbarmen mit deiner Christenheit, welche die Ungläubigen mit Wut und Gewalt auslöschen wollen.

Es ist zwar unsere Schuld, daß dieses schöne christliche Land überfallen wurde; und die Übel, die uns nun bedrängen, sind verschuldet durch unsere Bosheit. Doch sei uns gnädig, guter Gott, und vergiß nicht das Werk Deiner Hände! Gedenke, daß du Dein kostbares Blut vergossen hast, um uns der Knechtschaft Satans zu entreißen. Laß nicht zu, daß die Ungläubigen sich rühmen und sagen: Wo ist nun ihr Gott, der sie nicht aus unseren Händen befreien konnte?

Komm uns zu Hilfe, großer Gott der Heere! Wenn Du mit uns bist, können sie uns nicht schaden.

Vertreibe die Völker, die den Krieg wollen. – Was uns betrifft, Du weißt es: Wir lieben nichts anderes als den Frieden, den Frieden mit Dir, den Frieden mit uns und mit unserem Nächsten! …

Befreie also die christliche Armee von den Übeln, die sie bedrängen! Laß deine Feinde erkennen, daß es keinen Gott gibt, außer dir! Du allein hast die Macht, den Sieg und den Triumph zu geben und zu verweigern, wann es Dir gefällt!

So strecke ich meine Hände aus wie Mose, um Deine Soldaten zu segnen: Sei du ihr Halt, gib ihnen Deine Kraft zur Vernichtung Deiner und unserer Feinde!

Deinem Namen sei Ehre! Amen.

 

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Daß Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht“:

  1. Ja, Jesus siegt! Seufzt eine große Schar

noch unter Satans Joch,

die sehnend harrt auf das Erlösungsjahr,

das zögert immer noch,

so wird zuletzt aus allen Ketten

der Herr die Kreatur erretten.

Ja, Jesus siegt!

 

  1. Ja, Jesus siegt! Wir glauben es gewiß,

und glaubend kämpfen wir.

Wir du uns führst durch alle Finsternis,

wir folgen, Jesus, dir.

Denn alles muß vor dir sich beugen,

bis auch der letzte Feind wird schweigen.

Ja, Jesus siegt!

 

90 Antworten auf „31.7.2016 – Achtundreißigster Abend der Gebetsinitiative“

  1. So manche Menschen reagieren nun trotz der andauernden Hetze der Etablierten gegen „Rechts“ auf die Unfähigkeit und die verräterische Politik der Regierenden und diversen Oppositionsparteien.

    Die Berliner Zeitung berichtet:

    Nach dem Axt-Angriff in Würzburg hat die Alternative für Deutschland einen Anstieg ihrer Parteieintritte erlebt. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag) zufolge traten seit dem 18. Juli 933 Person der Partei bei. Damit hatte die AfD innerhalb weniger Tage einen Zuwachs von rund vier Prozent.

    Die Mitgliederzahl der AfD ist zurzeit mit etwa 24.000 so hoch wie noch nie. Diesen starken Zuwachs bezieht Jörg Meuthen, Bundesvorsitzender der AfD, auf die Terror- und Asylpolitik der Bundesregierung. Die AfD habe diese Themen als einzige Partei früh als Problemquelle erkannt.

    http://www.berliner-zeitung.de/politik/axt-angriff-afd-mit-mitgliederrekord-nach-wuerzburg-24477920

    Unsere Regierung regiert leider gegen unser deutsches Volk!

    1. Liebe Geschwister

      was ich noch anfügen will, dass es unser Gebet sein sollte, für diese Menschen zu beten die jetzt politisch aufgewacht sind, auch „geitlich erwachen“ und nach Jesus Christus fragen, so dass sie zum ewigen Leben finden mögen.

      LG Baldur

    1. @Marco: Interessante These im Video, allerdings ist AT nicht ohne Weiteres so übertragbar auf heutige Situation (bleibt dazu die Frage, ob auf Gemeinde der Gläubigen oder ungläubige Gesellschaft). Außerdem bringt Video eine Botschaft von Wohlstands-Evangelium nach dem Motto: „Hast Du Gott genug Geld gegeben, geht es Dir finanziell gut und Gott wird Dich segnen.“ Das ist aber definitiv keine NT-Verheißung. Das ist jüdisches Denken, im AT verhaftet.

    2. Hallo Marco, liebe Brüder und Schwestern,

      habe mir das empfohlene Video mal durchgezogen und kann nicht verstehen, was dieses zum besseren Verständis der Gegenwart geben soll. Der Infokrieger und Endzeitreporter (McM = Mit christlicher Mission) seinen wahren Namen konnte ich nicht finden) bezieht sich in seinen Vortrag auf das Alte Testament und transponiert das sogenannte „Schmitta Gebot“ als Ausgangspunkt für seine, ich möchte einmal sagen, abstruse Theorie, von welcher der Segen Gottes abhängig gemacht wird und die wir als Deutsches Volk trotz Reichtum verweigert haben.

      Der Autor macht also den Segen Gottes von der Erfüllung dieses Gebotes abhängig. Nach ihm soll die Einhaltung das Brachliegen lassen des Bodens allgemeine Gültigkeit haben – wohl weltweit – wobei sich nicht einmal Israel an dieses Gebot hält. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatjahr

      Bezeichnend ist, dass auf der HP der gute Infokrieger und Endzeitreporter um Spenden für sein Werk bitten muss. Er hält wohl das Sabbatjahr selbst nicht ein.

      Gottes Wort an das Volk Israel sagt:

      *2Mo 23,10-11: Und sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seinen Ertrag einsammeln; aber im siebten sollst du es ruhen und liegen lassen, dass die Armen deines Volkes davon essen; und was sie übriglassen, soll das Getier des Feldes fressen. Desgleichen sollst du mit deinem Weinberge tun und mit deinem Olivenbaum.
      *3Mo 25,3-5: Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre deinen Weinberg beschneiden und den Ertrag des Landes einsammeln. Aber im siebten Jahre soll ein Sabbat der Ruhe für das Land sein, ein Sabbat dem HERRN; dein Feld sollst du nicht besäen und deinen Weinberg nicht beschneiden; den Nachwuchs deiner Ernte sollst du nicht einernten, und die Trauben deines unbeschnittenen Weinstocks sollst du nicht abschneiden: Es soll ein Jahr der Ruhe für das Land sein.

      Nun, soweit so gut. Was in dem Vortrag jedoch nicht anklingt ist, dass die am Sinai gegebenen Gebote „ausschließlich“ an das Volk Israel gerichtet waren. Dieses Sabbatgebot war wie wir wissen nicht das einzige Gebot. Und wir als Christen leben in der Zeit der Gemeinde im „Neuen Bund“. Der „Alte Bund“ ist aufgehoben – sonst müssten wir selbst ALLE Gebote halten. Gottes Wort sagt uns:

      *Jak 2,10: Denn wer irgend das ganze Gesetz halten, aber in „einem“ straucheln wird, ist aller Gebote schuldig geworden.
      *Gal 2,19: Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf dass ich Gott lebe;
      *Gal 3,11: Dass aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn „der Gerechte wird aus Glauben leben“.
      *Gal 4,5: auf das er die, welche unter Gesetz waren, loskaufte, auf dass wir die Sohnschaft empfingen.
      Im Talmud wird die Zahl der in der Tora enthaltenen Gesetze(Mitzwot) mit 613 beziffert, ohne diese näher aufzuzählen. Erst spätere Gelehrte haben in ihren Werken die 613 Gesetze fixiert (die Zehn Gebote sind ein Teil davon). Die Mitzwot teilen sich auf in 365 Verbote und 248 Gebote. Unter den Gesetzen besteht Gleichwertigkeit, wenngleich leichte und schwere Gebotsverstöße unterschieden werden.
      Eine der bekanntesten Aufzählungen und Erläuterungen der 613 Gesetze (Mitzwot) ist das – im Mittelalter entstandene – Sefer HaMitzwot des jüdischen Rechtsgelehrten Maimonides. In seinem philosophischen Hauptwerk Führer der Unschlüssigen postuliert Maimonides, dass sämtliche Gesetze auf göttlicher Weisheit beruhen, obwohl er zwischen leicht verständlichen Geboten (hebräisch mischpatim) und schwer verständlichen Geboten (hebräisch chukkim) unterscheidet und erklärt, dass einige besondere Gebote nicht vernunftmäßig zu begründen seien und ausschließlich auf Gottes Willen beruhen.
      Nach jüdischem Recht dürfen in Lebensgefahr bis auf drei (Mord, Götzendienst, Unzucht) sämtliche Gebote der Tora gebrochen werden. Insbesondere für die Befolgung der Sabbatruhe gilt die Regel: „Lebensgefahr hebt den Schabbat auf.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Mitzwa

      Zwei Stellen aus dem Babylonischen Talmud mit denen das Gesetz Gottes nach Belieben von den Rabbinern ausgehebelt werden kann:

      *Traktat Berakhoth 19b: Groß ist die Ehre des Menschen, dass sie sogar ein Gebot der Tora verdrängt. (Talmud Bd. 1, S. 84/85) *Traktat Erubin 41b: Die Ehre des Menschen ist so bedeutend, dass sie auch ein Verbot der Tora verdrängt.(Talmud Bd. 2, S. 126)

      Der jüdische Schriftsteller Béla Tábor schreibt: Den fünf Büchern Moses reichen zehn Gebote, um das ganze Leben zu erfassen, und 613 Gesetze, um das Leben eines von der Sklaverei befreiten Volkes zu regeln. Nun wird jedes Gesetz zur Quelle von „tausend neuen Gesetzen“, und eine Unzahl von Gesetzen entsteht sogar aus dem, was in der Bibel der über jedem Gesetz stehende reine Geist ist. An die Stelle lebendiger Momente, Beschlüsse und Zweifel treten Paragraphen, damit der Mensch in jeder Situation sie fragt, was er tun darf und was nicht. Der Versuch ist eben so engstirnig wie er grandios scheint: die Perfektion aus Einzelteilen zusammenzufügen. Das ist nicht mehr der Geist der Religion. Die Religion weiß, dass sich das Ganze nicht aus Teilen zusammensetzen lässt. Von der Offenbarung des Ganzen, des Einen bis zur beispielhaften Wissenschaftlichkeit des Talmud konnte es nur so einen Weg geben, der von der jüdischen Religion hinweg führt – wie dies auch die Verlängerung des Weges über den Talmud hinaus immer unmissverständlicher zeigte.

      Béla Tábor: Die Selbstkritik des historischen Judentums (ungarischer Jude) http://www.lajosszabo.com/TB/2Wege5.pdf

      Dieser „Infokrieger und Endzeitreporter“ ist ebenso ein „Pseudoesoteriker“ wie der uns schon bekannte Klaus Jäger mit dem Buch Henoch und den Nephilim. Auch dieser „McM“ bedient sich dieser Geschichten. Er zeigt in einem mehr als 5-stündigen Video den Riesenschaädel, den gerade 2 kleine Archäologen aus der Erde kratzen. Wahrscheinlich ist dieser Kopf nun im Museum in „Nirgendwo“ ausgestellt.

      Ich persönlich denke, dass wir uns als Christen nicht von jedem Wind irgendeines selbsternannten Lehrers bewegen und beunruhigen lassen sollten.

      *Tit 1,10-11: Denn es gibt viele zügellose Schwätzer und Betrüger, besonders die aus der Beschneidung, denen man den Mund stopfen muss, welche ganze Häuser umkehren, indem sie um schändlichen Gewinnes willen lehren, was sich nicht geziemt.

      Und dies gilt heute nicht allein für die Juden.

      *Kol 2,18: Lasst niemand euch um den Kampfpreis bringen, der seinen eigenen Willen tut in Demut und Anbetung der Engel, indem er auf Dinge eingeht, die er nicht gesehen hat, eitler Weise aufgeblasen von dem Sinne seines Fleisches!

      Wer die Zeichen der Zeit erkennen will, der sollte zuerst einmal seine Bibel in die Hand nehmen und ihre Aussagen mit dem Tagesgeschehen vergleichen. Dazu taugen jedoch leider heute die offiziellen „Propagandamedien“ in keiner Weise. Dazu sollten wir die alternativen Blogs aufsuchen. Auf jeden Fall sollten wir die zahlreichen „christlich angehauchten Blogs“ meiden.

      *Lk 12,35-36: Es seien eure Lenden umgürtet und die Lampen brennend; und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren HErrn warten, wann irgend ER aufbrechen mag von der Hochzeit, auf dass, wenn ER kommt und anklopft, sie IHM alsbald aufmachen.

      LG Baldur

      Kritik am McM:

      http://www.bibel.com/jesus-forum/endzeitreportermcm-–-was-haltet-ihr-davonoe-t10844.html

      Zum Tagesgeschehen – Muslime:

      http://unser-mitteleuropa.com/wp-content/uploads/2016/07/Muslime-Verhalten-nach-Bevölkerungsanteil.pdf

      https://asylterror.com/

  2. Lieber Baldur, eine kleine Info zu dem Video: Der Vortragende ist nicht der Endzeitreporter MCM (der hat lediglich das Video hochgeladen), sondern Gert Hoinle, Pastor beim Christlichen Glaubenszentrum in Geldersheim, der offenbar aus der charismatischen Ecke kommt und entsprechende Lehren vertritt (wie Geistestaufe, Zungenreden). Ich halte ihn daher grundsätzlich nicht für seriös.
    http://www.delta-edition.de/html/pastor.html
    http://pastorgert.blogspot.de/

    1. Lieber Karsten,

      danke für den Hinweis! Dieser Hoinle ist nicht allein als unseriös, sondern als Irrlehrer zu bezeichnen!

      LG Baldur

  3. Anbei noch eine kleine Blütenlese zu Pastor Gert Hoinle die für sich selbst spricht:

    *“Die Apostel hatten keine Angst vor dem Teufel, haben ihn nicht überall lauern gesehen, huhuhu… wenn er sich mal gezeigt hat, hat er eine auf die Mütze gekriegt… du brauchst keine Angst zu haben vor diesem Wurm… du brauchst keine Angst zu haben, wenn du Gott bittest und den Hl. Geist haben willst, dass du einen falschen hl. Geist kriegst, wenn du den hl. Geist Gottes haben willst, kriegst du ihn! Den original Hl. Geist vom Thron Gottes!“ Lk.10,17 f.“ (Videoquelle Gert Hoinle)

    https://www.youtube.com/watch?v=jwgoWu-lWog&feature=player_detailpage#t=118s

    *Gert Hoinle und seine Vollmacht:“Hast du Vollmacht?“ fragte mich der junge Mann. Wir saßen in seinem Auto vor dem Gebäude einer Gemeinde im Münchner Westend. (Kurioserweise befand sich gleich gegenüber ein Bordell). Er hatte Probleme. „Ich war schon bei allen möglichen Pfarrern,“ sagte er. „Die hatten aber alle keine Vollmacht.“ Ich war Bibelschulabsolvent und hatte Vollmacht.
    Jede Menge. Ich legte ihm die Hände auf und brüllte, „Komm raus, in Jesu Namen!“ Er erschauerte.
    http://www.delta-edition.de/assets/WieEinEngelDesLichts.pdf

    *Hoinle zumToronto-Segen today? (Auszüge)
    Frage an „Pastor Hoinle, ich war neulich in einer Versammlung, in der ein Haufen Leute plötzlich gekichert und gelacht haben. Manche haben auch gegackert und andere Geräusche von sich gegeben. Dann haben sich viele eigenartig bewegt. Manche haben sich, schien mir, verkrampft. Mir wurde gesagt, das sei vom Hl. Geist.“ Antwort Hoinle:

    Im kanadischen Toronto ereignete sich ab 1994 eine Erweckung, die weltweit Wellen geschlagen hat und viele segnete. Viele erlebten dort eine Vertiefung ihrer Beziehung zu Gott. Herausragendes Merkmal war ein freies, spontanes Kichern und Lachen, das mehr und mehr über die Leute kam. Sie waren wie betrunken im Hl. Geist. Teils sanken sie von ihren Sitzen. (1987, also Jahre vorher, befand ich mich in Tampa, Florida, wo ich das Phänomen selber kennenlernte. Es war wunderbar).
    „Der Sachverhalt des Trunkenwerdens im Geist ist biblisch“: Jesus selber „frohlockte“ im Geist.
    „In dieser Stunde jubelte Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater…!“ Lukas 10, 21.
    „Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist.“ Durch Lobpreis. Epheser 5, 18. Das geschah in Toronto.

    Man versuchte, den Toronto-Segen zu exportieren, was natürlich schwierig war. Den Obersaal mit seinem Brausen und seinen Feuerzungen konnten die Pilger zu Pfingsten ja auch nicht mit nach hause nehmen. (Den Hl. Geist schon).
    So wurde also auch in Deutschland gelacht. In der Gemeinde auf dem Weg in Berlin war das seinerzeit sogar echt. Es hat sich aber im Land nicht ausgebreitet. (Dazu habe ich, Baldur, ein Video geseghen, da fielen die Leute zu hunderten auf den Rücken und benahmen sich wie die Irren!)
    Irgendwann war die Freude allein auch in Toronto nicht mehr genug.
    Irgend jemand begann zu röhren wie ein Löwe. Dann gackerte jemand wie ein Huhn. Andere bewegten sich komisch, ruckelten und zuckelten – und plötzlich hatten die dort einen regelrechten Zoo. Das war der Moment, an dem der Toronto-Segen seinen prekären Ruf bekam.
    Es war ein himmelweiter Unterschied zu meinen wunderbaren Erlebnissen mit dem Original ’87 in Tampa bei Ed Dufresne. Das war schön, rein, spontan, erbaulich. Das geisterfüllte Lachen der einen steckte die anderen an, bis sich alle freuten.
    Eingestellt von Gert Hoinle – http://pastorgert.blogspot.de/2011/11/toronto-segen-today.html

    *Hoinle und das Zungenreden: Pfingsten: Das Sprachengebet, Zeichen der Geistestaufe Veröffentlicht am 02.06.2012
    Pastor Gert Hoinle zeigt anhand der Bibel, daß das Sprachengebet das Zeichen der Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist. Gottes Geschenk der Geistestaufe mit Sprachengebet ist auch für dich, wenn du an Jesus glaubst. https://www.youtube.com/watch?v=LEHQbe54BdQ

    *Dazu ein Zeugnis eines Bruders:
    Ich hörte mir dann mal unterwegs im Auto eine Predigt von Gerd Hoinle an, in der man an das Sprachengebet heran geführt werden solle….
    Am Ende hieß es dann…. sooooo – und jetzt atmen wir einmal tief durch und reden in Sprachen! Ich habe dann versucht, irgendeinen Unsinn daher zu plappern, aber nach nicht mal einer halben Minuten schrie ich; So ein verlogener Mist!
    Und ich riss den MP3 Stick aus dem Autoradio und pfefferte ihn in die Ecke. Ich erinnerte mich an ein Gebet von früher, – in dem ich sagte: Herr,- wenn es nicht von Dir ist – dann will ich es nicht!

    http://www.bibel.com/jesus-forum/zungenrede-oder-nichtoe-t6759-100.html

    * Gert Hoinle und die Krankenheilung: Die Heilungssalbung (bei Paulus) floß aus den Tüchern in die Kranken und diese wurden geheilt. Gott tat ungewöhnliche Wunderwerke durch Paulus, (von gewöhnlichen ganz zu schweigen). Der Glaube der Menschen schoß in die Stratosphäre und veränderte alles. Die Christianisierung der Welt fand im Rausch einer Heilungserweckung statt. …Um als Christ Heilung zu transportieren, muß man lediglich an diesen Aspekt des Evangeliums glauben. Man muß sich ausstrecken und im Glauben kühn zur Tat schreiten. Eine besondere Einweihung ist nicht nötig. http://www.delta-edition.de/assets/WieEinEngelDesLichts.pdf

    *Die Bank Jesu – Sichere Finanzen in Zeiten der Krise – von Gert Hoinle

    Pastor Gert Hoinle beantwortet anhand der Bibel die wichtigsten Fragen zum Thema Finanzen. Kapitelüberschriften lauten: * Wie Wohlstand entsteht * Wie werden Finanzen krisensicher?
    * Freunde kaufen? * Freudiges Geben * Das Prinzip der Freiwilligkeit * Der Zehnte und sein Segen
    * Der Finanzbetrüger * Wenn Gott dich und dein Geld hinausschmeißt. Ein Buch mit leicht nachvollziehbaren Ratschlägen fürs tägliche Leben.

    https://www.amazon.de/Die-Bank-Jesu-Sichere-Finanzen-ebook/dp/B008XKF7HU/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1470297145&sr=1-4&keywords=Mammon

    Zum Abschluss noch ein paar Verse aus dem Galaterbrief:

    *Gal 1,8-9: Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!
    Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!

    *Gal 3,10: Denn so viele aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluche; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!“

  4. Ich bitte um Vergebung, ich habe ein Fehler gemacht. Ich fand die Überlegungen in der Predigt, als Diskussionsgrundlage interessant. Mehr nicht. Danke Karsten, denn jetzt kann sich jeder ein Bild vom Pastor machen und wieder Abstand nehmen von falschen Lehren.

    1. Lieber Marco,

      ich war zuerst mal perplex als ich das Video angeschaut habe und gedacht, wie kann man dieses nur einstellen.

      Sehe es aber jetzt doch in gewisser Weise als positiv an, weil ich mir die Mühe gemacht habe, die Sache zu durchleuchten. Jetzt kann sich jeder Leser ja sein Urteil darüber bilden.

      Ich hoffe nun und erwarte, dass jeder die Quelle „vor“ einer Veröffentlichung überprüft. Ich weiß, dass es machmal etwas Arbeit kostet.

      Mir ist es leider auch mal passiert, dass ich einen Schnellschuß abgegeben habe und mich entschuldigen musste.
      Seither bin ich vorsichtiger geworden und prüfe die Hintergründe.

      Dir weiterhin Gottes Segen!

      LG Baldur

    2. Lieber Marco, sowas kann passieren, man muß sehr vorsichtig und kritisch sein. Ich war früher mal im Internet auf diesen Pastor gestoßen, habe mich aber schnell wieder von ihm abgewandt, da ich (v.a. durch Rudolf Ebertshäuser) schon etwas von diesen falschen charismatischen Lehren wußte.

      Baldur, danke, daß du es so klar herausgearbeitet hast. Hoinle ist ein Irrlehrer und Verführer.

      LG
      Karsten

  5. Lieber Herr Pastor Tscharntke,
    danke für die sehr gute Predigt vom letzten Sonntag.
    Hab sie mir schon 2 mal angehört und fühle mich vom Inhalt her bestätigt und auch getroffen.
    Bestätigt, in dem dass Sie sagen, dass Gott Gebet erhört und bei dem was er tut auch unser Mitwirken im Gebet haben möchte. Ich glaube auch, dass wir durch Gebet Gott um etwas erbitten können, und er es dann auch tun wird, wenn es in seinem Willen ist.
    Getroffen gefühlt habe ich mich in dem, dass Sie sagen, dass wir uns beim Beten zu schnell entmutigen lassen und zu schnell aufgeben, wenn Gott nicht gleich auf unsere Bitten reagiert. Da muss ich mich an meine eigene Nase fassen, zu denen gehöre ich auch. Hat gut getan, das wieder einmal gesagt zu bekommen. Ich werde das in Zukunft beherzigen.
    Es ist auch gut, dass die Gebetsinitiative für unser Land jeden Sonntag hier statt findet, so hat man das Anliegen immer vor Augen und wird nicht nachlässig dafür zu beten.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Gerda

    1. Liebe Johanna,

      ich habe mal kurz nachgeschlagen was Gott alles von uns will.
      Anbei einige Verse aus dem NT:

      *Eph 5,17 Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des Herrn sei.
      *1Thes 4,3 Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit, daß ihr euch der Hurerei enthaltet.
      *1Thes 5,18 danksaget in allem, denn dieses ist der Wille Gottes in Christo Jesu gegen euch.
      *Petr 2,15 Denn also ist es der Wille Gottes, daß ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringet.
      *1Petr 3,17 Denn es ist besser, wenn der Wille Gottes es will, für Gutestun zu leiden, als für Bösestun.
      *1Tim 2,8 Ich will nun, daß die Männer (auch die Frauen dürfen das) an jedem Orte beten, indem sie heilige Hände aufheben, ohne Zorn und zweifelnde Überlegung.

      Und hinter dem Vorhang tut sich gerade einiges ! Aber:

      *Ps 2,4 Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer.
      *Ps 97,6 Die Himmel verkündigen Seine Gerechtigkeit, und alle Völker sehen seine Ehre.
      *Ps 97,8-9 Zion hört es und ist froh; und die Töchter Juda’s sind fröhlich, HERR, über Dein Regiment. Denn Du, HERR, bist der Höchste in allen Landen; Du bist hoch erhöht über alle Götter.

      **Nun habe ich mal die von Dir angegebene Seite angeklickt und nachgeschaut, was sich dahinter verbirgt. Unter anderem:

      *Aktivieren der göttlich-menschlichen Schablone | Zeit und Dimensionen. Die göttlich-menschliche Schablone wurde erschaffen, BEVOR die Erfahrung der Zeit anfing. Sie wurde durch das Bewusstsein der Quelle geschaffen. Die Schöpfer-Götter, die Elohim.
      Jede Seele ist eine einzigartige Frequenz der Quelle.
      Die verschiedenen Erderfahrungen sind die Wechselwirkung des Bewusstseins und umfassen unterschiedliche Frequenzdimensionen.
      Diese einzigartige Erfahrung ist die Einzigartigkeit der Seele. Da jede ihren eigenen Filter des Bewusstseins hat. Dies ist die individuelle Frequenz der Seele(n). Gerade so, wie jeder Engel einem eigenen Zweck dient, so tut es auch jede Seele. Der Zweck ist das SEIN, erschaffen in seiner Einzigartigkeit … WIE ES IST.
      Die göttlich-menschliche Schablone (Blaupause) trägt alle Erfahrungen des Bewusstseins und der Dimensionen in sich. Dies schließt alle Erfahrungen der Zeit mit ein.
      Jede Seele, die sich auf der Erde verkörpert, durchläuft das Bewusstsein der göttlich-menschlichen Schablone (ein Filter der Erfahrung), die durch die ursprüngliche Frequenz der Seele, eine eigene, einzigartige, menschliche Erfahrung macht/schafft.

      Es gibt auf diesem Blog auch eine Tagesbotschaft vom Erzengel Gabriel:
      Tagesbotschaft – 04.August 2016 Veröffentlicht am August 5, 2016

      Und so wird weiteres „BLABLA“ verkündet. Wieder voll Esoterik!
      Bitte vorher prüfen was hinter so einem Blog steckt!

      https://erstkontakt.wordpress.com/2016/08/05/spiritualitaet-erwachen-aktivieren-der-goettlich-menschlichen-schablone-von-laura-pleiadian/

      LG Baldur

      1. Hi Baldur,

        jap da hast Du Recht, dieser Fulford ist ein Spinner hab mich mal auf seiner
        Webpage umgesehen – sorry…

        Danke für Deine Ausführungen..

        Gesegneten Sonntag
        LG

    2. Bei diese Informationen muß man außerordentlich vorsichtig sein. Sie ergeben zwar in Teilen ein durchaus schlüssiges Bild. Bei Benjamin Fulford wird behauptet, er sei ein Desinformationsagend des MI 5. Mich macht an seinen Ausführungen unter anderem stutzig, daß er vom Islam so redet, als sei der „radikale“ Islam nur eine salafistische Verzerrung. Das stimmt einfach nicht und das weiß eigentlich jedes Kind. Also hat er einen Auftrag, seinen Lesern was anderes weiszumachen. Damit ist er nicht wahrhaftig. Und wer nicht wahrhaftig ist, dem kann man nicht trauen!

      1. Vor ein paar Jahren verbreitete Fulford (der in Japan ansässig ist oder war) die Botschaft, daß eine sehr mächtige und „gute“ chinesische Geheimgesellschaft namens „White Dragon Society“ sich den Herrschern der entstehenden „Neuen Weltordnung“ (den Illuminati) entgegenstellen würden. Sie würden die Machthaber dieser Welt mit einem Ultimatum zur Aufgabe ihrer Pläne und Machenschaften auffordern, ansonsten werde es zu Tötungen kommen. Diese fernöstliche Geheimgesellschaft habe bereits alles infiltriert. Kurz darauf berichtete Fulford, die Tötungen hätten begonnen und die Welt werde nun frei von der Tyrannei ihrer Hintergundherrscher.
        Soviel zur Glaubwürdigkeit Fulfords. Er ist ein schon geradezu lächerlich irrer Desinformant und wird von vielen eher zur Unterhaltung gelesen. Daß er offenbar auch viel Wahres berichtet, macht ihn natürlich dennoch gefährlich.
        Wir müssen unsere Quellen in der Tat sehr sorgfältig prüfen.

        1. Lieber Karsten, in exakt diese Richtung gehen meine Informationen auch. Vermutlich wird Fulford wie andere auch zur gezielten Desinformation derer eingesetzt, die aufgewacht sind und mitbekommen, was da läuft. Sie sollen beruhigt werden: die Wight Dragon Society wird es schon richten. Nur noch ein bißchen Geduld. Zu ähnlicher Desinformation werden auch etliche mit ähnlichen, in Details unterschiedlichen, Botschaften eingesetzt.

  6. Liebe Geschwister, mein erster Beitrag, Vorstellung:
    In einer Gemeinde in Nürnberg besuchte ich im Herbst 2013 den Alphakurs und habe mein Leben unseren Herrn Jesus Christus übergeben. Auslöser war eine Erkrankung, könnte viel darüber schreiben. Ihr kennt bestimmt Beispiele von Menschen die erst in einem tiefen seelischen Tal angekommen sein müssen um zu erkennen und zu suchen und zu erflehen… Aber doch ist es andersrum, wir finden nicht, lassen unser Herz öffnen, aber der VATER eilt seinen Kindern entgegen.
    Habe eine Predigt zur Flüchtlingskrise von Pastor Tscharnke gehört und schätze klare Worte. In dieser Gemeinde konnte ich nicht bleiben, obwohl ich Freunde verlassen musste. Es ist eine Gemeinde am „Puls der Zeit“, genauer möchte ich es nicht beschreiben, eine Gemeinde mit lieben Menschen die Jesus Christus lieben, alles sehr lieb und und Herzlich.
    Gerne möchte ich eine Predigt des extrem wertgeschätzten Gemeinde-Pastors Eberhard Schilling um das Thema Heiliger Geist hier im Block des EFK Riedlingen zur Diskussion stellen.
    Ich könnte hier noch verschiedenes berichten was mich dazu veranlasste mich vom „Schwarmgeist“ zu verabschieden, bin derzeit Gemeindelos aus noch einem weiteren Grund. Ihr kennt Pastor Schilling nicht, er ist in der Gemeinde höchst gelobt, u. a. wegen seiner sehr guten Predigten, findet im Grunde fast immer die richtige Worte, wegen seiner Weißheit im Wort Gottes, Eberhard opfert sich sehr für den Aufbau der Gemeinde auf, u. a. zusammen mit seiner Frau Doris (die auch predigt). Das aktuelle Motto der Gemeinde Jesuscentrum Nürnberg lautet: Gemeinde anders, weil jeder zählt. Eine sehr moderne Gemeinde, macht euch ein eigenes Bild durch die Predigten. Leider musste ich erkennen dass in dieser Gemeinde niemals vor dem „Weltgeist“ gewarnt wird, vor Verführungen die uns als Christen bedrohen und unsere Abgrenzungen dagegen. Oder bestimmte Dinge über Israels Verheißungen als Volk Gottes werden überhaubt nicht gesagt und ich musste erkennen dass ich es so modern wie in dieser Gemeinde nicht unverkrampft „mitleben“ kann, vor Gott sollte man authentisch bleiben. Vielen Dank für die Möglichkeit hier zu schreiben, mir ist sehr an Reflexion gelegen. Lieber Gruß aus Nürnberg, Gott befohlen.

    Pastor Eberhard Schilling zum Thema Heiliger Geist:

    http://www.jesuscentrum.de/wp-content/uploads/2016/05/20160515_DER-DREIEINE-GOTT_-1.Wer-ist-der-Heilige-Geist-fuer-dich_Eberhard-Schilling.mp3

    Hier eine Predigt von Doris Schilling zum Thema Risikobereiter Glaube – Lerne groß zu denken!

    https://www.youtube.com/watch?v=r2byR5Lcufw

    http://www.jesuscentrum.de

    1. Lieber Klaus,

      habe mir die Predigt nicht angehört. Ich kenne die Positionen der Charismatiker mit ihren überbetonten und übertriebenen Ansichten zur Genüge. Auf der einen Seite macht bei diesen Gemeinde der Hl. Geist wirklich alles, er heilt, befreit, bringt Glück und Lebensfreude, schenkt neue Kräfte, ja er wirkt bis in den Geldbeutel hinein, sogar deine Finanzen werden in Ordnung gebracht, wenn du ihren Gemeinden nur genügend und reichlich spendest. Ich kenne jedoch Leute, die irgendwann merken mussten, dass ihr Konto deshalb hoffnungslos überzogen war.

      Ich habe mich jedoch einmal auf der Homepage der Gemeinde in Nürnberg umgesehen und nachgelesen was hier alles so vertreten wird. Da kam dann schon Erstaunliches zutage.

      Ich will es nur kurz mal auflisten:

      Die Gemeinde stellt sich vor:
      * Unsere Arbeit steht auf biblischem Fundament und bezieht neben seelsorgerlichen auch systemische Werkzeuge und Methoden mit ein. Uns ist dabei nicht nur der menschliche Blick auf dein System wichtig, sondern vor allem die Sicht Gottes über deinem Leben. Deshalb unterstellen wir uns bei unserer Arbeit der Führung durch den Heiligen Geist. Unser dreieiniger Gott ist ein Gott der Kreativität – und er hat kreative Lösungen für dich, „unabhängig davon ob du dich nach Bewältigung, Veränderung oder Wachstum ausstreckst“.  Gerne begleiten wir dich über einen begrenzten Zeitraum hinweg bei deinen beruflichen wie auch privaten Themen. Mit unseren Kompetenzen stehen wir dir unterstützend, stärkend, ermutigend oder herausfordernd zur Seite oder wir gehen einfach ein Stück deines Weges mit dir.

      ++ Der Hl. Geist wirkt also ganz automatisch – du lehnst dich zurück und dieser Geist macht alles von alleine. Besonders erwähnt wird auch – dass du hier etwas erleben kannst.

      *Unsere Vision – Das ist unsere Leidenschaft – Unsere Gemeinde soll ein Ort sein, an dem du „erleben“ kannst… Jeder Mensch kann eine vertrauensvolle Beziehung zu Jesus Christus bzw. zum dreieinigen Gott aufbauen. Ihm ähnlicher werden, die Bibel verstehen lernen, mit dem Heiligen Geist Erfahrungen machen. Bei uns kannst du ein echtes Zuhause finden und Freundschaften schließen, mit anderen zusammen beten, lachen, herausfordernde Zeiten deines Lebens überwinden.

      *Finde deinen Platz, lass Gott an dir arbeiten und reife zu einer starken Persönlichkeit. Du wirst Momente erleben, in denen dein Einsatz von Zeit und Kraft das Leben von Menschen verändert, was in Gottes Augen von unvorstellbarem Wert ist. Egal wie deine Zeitfenster aussehen, wir würden liebend gerne mit dir zusammen Gemeinde bauen und seine Liebe, seine Kraft sichtbar machen. Wir haben viele Aufgaben und Teams, in denen du dich ausprobieren und investieren kannst.

      *Wir helfen dir, deinen Glauben zu bezeugen, den Heiligen Geist zu erleben und in die Dimension des Übernatürlichen hinein zu wachsen.

      *Unser Gottesdienst heißt feiern!

      * „Worship“- Anbetung hat eine große Bedeutung in unserer Gemeinde. Bestaunen, Ihn feiern,Ihn groß mache. Durch Anbetung erweisen wir Gott die Ehre und zeigen ihn unsere Liebe.
      Worship – unsere Sehnsucht, Gott anzubeten. Anbetung ist nicht ein modernes Lifestyle – Anbetung ist unserer Reaktion auf die Erhabenheit und Pracht unseres Gottes, Jesus Christus soll die ganze Aufmerksamkeit bekommen. Durch „moderne“ Worship-Lieder drücken wir Gott unsere Begeisterung und Zuneigung aus. Wir freuen uns darüber, wer er ist und wie er ist. Und wir beten ihn an, wenn wir sprachlos werden über seine Einzigartigkeit, Größe, Macht, Schönheit und Heiligkeit. Wenn dann unser Herz mit Liebe und Ehrfurcht erfüllt wird, dringen wir zu Gottes Herz vor.
      Oft beschenkt Gott uns im Worship mit wichtigen Erkenntnissen für unser Leben, mit Heilung und Veränderung durch den Heiligen Geist. So ist Gott, auch wenn es uns nur um ihn gehen sollte: er beschenkt uns gern und gibt oft mehr zurück, als er bekommen hat. In unserer Gemeinde soll niemals vergessen werden, Gott, den König, anzubeten.

      ++ Nun, das ist das übliche BLABLA was man hier lesen kann. Gravierender ist es jedoch, was im Bereich der Seelsorge zu finden ist. Neben der allgemeinen Seelsorge findet sich, wenn also der Hl. Geist zur Behebung aller Schäden nicht ausreicht, eine spezielle Lebensberatung, die mit der so genannten „Systemischen Therapie“ arbeitet. Hier wird also alles in Ordnung gebracht wozu der Hl. Geist nicht fähig ist und versagt.

      Dabei arbeitet in der Nürnberger Gemeinde ein Herr Joachim Bittner zusammen mit seiner Frau Irmgard King. Beide stellen sich hier mit ihrem Tätigkeitsbereich und ihrer Ausbildung vor.

      * Joachim Bittner
      •    Systemischer Coach (DBVC anerkannt)
      •    Zertifizierter Systemischer Konfliktberater
      •    Zertifizierter Systemischer Organisationsberater
      •    Zertifizierter Persönlichkeits- und Führungskräfte-Trainer
      •    Diverse Aus- und Weiterbildungen in Seelsorge und SOZO
      *Irmgard King (verheiratet mit Joachim H. Büttner)
      •   Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
      •   Systemische Therapeutin (ISPA)
      •   Zertifizierte Systemische Beraterin (ISPA/DGsP)
      •   Systemischer Coach (DBVC anerkannt)
      •   Aus- und Weiterbildungen in SOZO und SHABAR

      http://www.jesuscentrum.de/gemeindeleben/lebensberatung/

      ++ Nun, was verbirgt sich hinter dieser „Systemischen Therapie“?

      Die Systemische Therapie stellt neben Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und den humanistischen Therapien eine weitere bedeutende Therapieform dar. Sie hat sich aus der Arbeit mit Familien entwickelt, beginnend in den 50’er Jahren mit Familien mit einem schizophrenen Mitglied. Theoretische Grundlage heutiger Systemischer Therapie sind Kommunikationstheorie, Kybernetik, Systemtheorie und sozialer Konstruktivismus. Kerngedanke der Systemischen Therapie ist die Annahme, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung von Problemen weniger in der behandelten Person allein liegt, sondern im (familiären) Zusammenhang, in dem das Problem steht, zu finden ist.

      https://www.therapie.de/psyche/info/index/therapie/systemische-therapie/

      ++ Erfunden und eingeführt hat diese Therapie Bert Hellinger“, bekannt als „Familienstellen“.

      Hellingers Vorgeschichte wird – aus welchen Gründen auch immer – großenteils im Dunkeln gehalten. Er ist 1925 in Leimen geboren. 1953 geht er für die katholischen Marianhiller Missionare nach Südafrika. Als „Bruder Suitbert“ arbeitet er abwechselnd als Gemeindepfarrer und Missionar unter den Zulu sowie als Lehrer an einer Schule in der südafrikanischen Provinz Kwa Zulu-Natal. Er studiert aufmerksam afrikanische Rituale und macht erste Erfahrungen mit gruppendynamischen Techniken. (DIE ZEIT 21.08.2003 Nr.35)

      Er erhielt engen Kontakt zur afrikanischen (schamanistischen) Tradition. Dort ist Hellinger mit den Zauber- und Wahrsagepriestern der Zulu, den Sangomas (Sangomas können männliche und weibliche Personen sein) und ihrem Ahnenglauben in Kontakt gekommen. ER hat deren Vorstellungen von der Macht der verstorbenen Ahnen in sein System übernommen. Das heißt, Hellinger kam mit den Totengeistern der Zulus in Verbindung und wurde durch diese zu seinen Lehren inspiriert. Dieser heidnische Einfluss auf die von ihm entwickelte Therapie ist unübersehbar. In Aufsätzen der eigenen Zeitschrift „Praxis der Familienaufstellung“ wird Hellingers Vorgehen zunehmend in Verbindung mit Reinkarnation (Einbeziehung von Ahnen(geistern) in die Aufstellungsarbeit), auch Channeling (= eine moderne Form medialer Kontaktaufnahme mit jenseitigen Wesenheiten). Geht es den „klassischen“ spiritistischen Zirkeln in erster Linie um Kommunikation mit den Seelen verstorbener Verwandter oder Bekannter, wird beim Channeling eine Verbindung mit „höheren Ratgebern“ gesucht. Hier werden „nicht-inkarnierte Wesenheiten“, das sind im Klartext dämonische Geistes- und Finsternismächte in die Aufstellungen, wie etwa Verstorbene oder auch Engel und Schutzgeister, sowie die wirkmächtige Familienseele oder Esoterik mit einbezogen. Dazu gehört auch der Schamanismus.

      Ich habe zu diesem Thema schon vor einigen Jahren einen Bericht geschrieben, der bei Horst Koch als pdf heruntergeladen werden kann. FAMILIENSTELLEN NACH BERT HELLINGER

      http://horst-koch.de/sabine/?print=pdf

      Lieber Klaus, es ist jetzt etwas viel geworden, aber ich hoffe, dass Du nun eine klare Sicht über diese Nürnberger Gemeinde bekommst.

      Lieben Gruß Baldur

  7. @KlausW: Lieber Klaus, Dank sei dem HERRN, dass Er Dich von der Nürnberger Gemeinde fernhält. Er möge Dich noch im Glauben befestigen und wachsen lassen. Mit dem Heiligen Geist wird viel Schindluder getrieben, lies einmal etwas darüber von Benedikt Peters. Frauen dürfen übrigens in der Gemeinde nicht predigen/lehren, weil sie nicht über den Mann herrschen sollen und es Eva war, die zuerst sündigte (1. Tim 2,12-14). Das hat was mit der göttlichen Ordnung zu tun. Ich empfehle auch den Podcast oder YouTube-Kanal von Olaf Latzel (St. Martini in Bremen), DWG-Load.de, sermon- online.de oder beg-hannover.de mit Wolfgang Nestvogel. Dort findest Du noch Brüder, die das Wort recht teilen, im Internet. Der HERR bewahre Dich vor allem „Laodizäa“ und gebe Dir gute Nahrung zur rechten Zeit auf diese Weise. Er kennt die Seinen und weiß um die heutige geistliche Not, auch unter echten Gotteskindern. Liebe Grüße!

    1. @Corinna Schütt: Liebe Corinna Schütt, Vielen Dank für deine Antwort, deinen Zuspruch und deine Segenswünsche. Unser Herr Jesus Christus behüte Dich in Seinem Herzen. Und Danke für die Adressen zu deinen Empfehlungen, die bekannte Brand-Predigt von Olaf Latzl habe ich schon länger auf m. PC abgespeichert. Im Jesuscentrum (JCN) wurde die Predigt von Latzl auch begrüßt und war damals ein Wöchentliches Gebetsanliegen des JCN, eben für Olaf Latz zu beten. U. a. DWG-Load.de scheint mir interssant, von verschiedenen Predigern dort lies man auch auf
      „Der Ruf.de“. Und ja, Festigung im Glauben brauche ich noch, auch wenn ich erst in höherem Alter Jesus Christus mein Leben anvertraut habe, ich darf Kind Gottes sein. Das unfassbar schwierige ist Erkenntnis in diesem Durcheinander von Christlichen Werken (Kirchen), alle buchen die Wahrheit für sich, viele Ausrichtungen haben ihre eigenen Erfahrungen und Erfindungen, die Spaltungen könnten doch kaum größer sein? Möchte noch betonen dass das JCN auch viel segensreiches macht für Gottes Reich (u. a. Mission und Kinderhaus) und sie predigen schon das Evangelium der Liebe Gottes…, aber… leider hat sich zusätzlich zur guten Seelsorge im JCN jetzt auch noch ein Seelsorge Team mit der Methode mit der Christlichen Seelsorge Methode SoZo in der Gemeinde etabliert.
      Hier mal ein Auszug was Sozo ist:

      Sozo ist ein Dienst für innere Heilung und Befreiung
      Sozo ist einfach, schnell und effektiv
      Sozo ist prophetisch, geleitet durch den Heiligen Geist
      Sozo hilft die Beziehung zu Gott zu heilen und ermöglicht, in die eigene Bestimmung zu kommen

      http://www.king-beratung.de/sozo

      Bitte schaut euch den Link bitte mal an. ich glaube hier irrt der Menschliche Erfinder der Methode SoZo, das kann man mit Gott nicht machen!

      Viele Dinge warum ich das JCN verlassen wollte und musste müsste ich noch schreiben, es führt zu weit hier im Blog. Habe viel erlebt und geforscht. Und es bleibt subjektiv meine Meinung, niemand kennt Gottes Wege, ich sicher nicht. Denn den guten Willen der Leiter im JCN sieht Gott ja auch, was alles in Liebe und mit Herzen und im Guten getan wird dort, Gott ist aber wahrscheinlich so wie in der Bibel: Und passt auf dass euch niemand (ungewollt) verführe (in der Endzeit)…

      Aber bedenken wir dass wir Sünder sind und bleiben und haben wir nicht auch einen eifersüchtigen Vater? Einen Vater der liebt und auch züchtigt und große Irrtümer über uns kommen lässt wenn wir nicht ablassen
      und hören wollen? Haben wir nicht auch einen strafenden Vater (Er möchte es nicht), wenn wir nicht hören und tun wollen Seine Willen, und unser Leben nicht ändern? Wo machen wir den Unterschied wenn wir die meisten Dinge dieser modernen aufgeschlossenen und sehr toleranten Welt annehmen und mitleben?

      Nochmals Danke dass ich hier schreiben darf, muss mich ein wenig zurückhalten und sollte nicht so viel schreiben.

      Auch Dir liebe Corinna und allen Geschwistern der EFK Riedlingen und deren geistigen Hütern:

      Alles Liebe, Gott behüte euch.

      Friede und Heil in unseren Erlöser und Herrn Jesus Christus !

  8. Habe eine Frage zu Daniel 2:20,21

    Gott setzt Könige ab und ein ….

    Können wir irgendwie herausfinden oder erkennen wer die Kandidaten sind,
    z.B. für die nächsten Wahlen in DE oder in den Staaten ?

    Ich meine Hillary ist definitiv nicht dafür vorgesehen… da denke ich eher an D. Trump,
    aber wie sieht es bei uns aus für 2017 ??

    Oder verstehe ich es falsch ? Meint Daniel was ganz anderes ?

    LG

    1. Liebe Johanna,

      ich kann Dich nicht so recht verstehen. Du versuchst immer hinter irgendwelche Kulissen zu schauen um neue Erkenntnisse über die Zukunft zu gewinnen. Du spekulierst bei Daniel über Hillary Clinton und Donald Trump.
      Gottes Wort ist kein Horoskop wo wir meinen erfahren zu können, wer jetzt gerade in der Politik oben sein wird. Und die Welt besteht nicht allein aus den USA. Und was Du so darüber denkst ist sicher nicht relevant.

      Gottes Wort ist uns nicht dazu gegeben, dass wir einen politischen Fahrplan finden oder unsere Neugier befriedigen können.
      Gottes Wort ist für uns der Leitfaden zum Heil – zum ewigen Leben. So sehe ich das wenigstens.

      Und wenn es an der Zeit ist, wird uns der HErr auch bestimmt die nötige Erkenntnis schenken.
      Wichtig ist es, auf dem „Schmalen Weg“ zu bleiben und IHM und Seinem Wort zu vertrauen – auch wenn wir nicht alles verstehen.

      LG Baldur

    2. Liebe Johanna, bzgl. der Bibel gehe ich ganz konform mit Baldur. Trotzdem dürfen m. E. Christen sicher auch über mögliche politische Konstellationen spekulieren. Was die US-Wahlen angeht, so „tippe“ ich doch auf HC und zwar deshalb: a) erste Frau als US-Präs. (Jesaja 3,12) b) lesbisch (derzeit für Sodom = farb. Homo mit Transefrau) c) wild auf Krieg mit RUS d) Soros- Protegierte sowie e) hoch wahrscheinlich dämonisch besessen. Es soll in den USA erkenntnisreiche Autoaufkleber geben mit dem Motiv „Hillary=Satan“. Passt gut für eine endzeitl. Regierung, finde ich. ABER: ihre Gesundheit ist sehr schwach (siehe u.a. new.euro- med.dk) – daher käme bei einer Wahl wohl bald der Vize dran, Tim Kaine = JESUIT! Und: Bingo! :-)))

  9. Habe mir die Predigten von der Gemeinde in Nürnberg zum Teil angehört und muss sagen, da ist mir eine Predigt von Pastor Tscharntke zehn mal lieber. In einer Predigt von Pastor Tscharntke kommt kein überflüssiges Wort vor und alles was er sagt hat Hand und Fuß und einen Bezug zum Wort Gottes. Kein überflüssiges, psychologisches Gerede, das überhaupt nichts zur Sache tut und mich nicht interessiert. Ich bin bei seinen Predigten immer „ganz Ohr“ und kann keine Minute mit den Gedanken abschweifen, weil mich jedes seiner Worte erreicht. Bei diesen modernen Predigten, die auch in meiner sogenannten „modernen Gemeinde“ gehalten werden, ist das nicht der Fall. Hier gehen meine Gedanken immer irgendwo spazieren, weil ich mich langweile. Neulich in einer Predigt kam ich mir vor wie in einer Beratungsstunde für Ehe- und Beziehungskonflikte. Solches kann man auch in jedem Sachbuch nachlesen. Heute hat im Gottesdienst auch eine Frau (Pastorenehefrau) gepredigt, das ist aber nicht die Regel.
    Kürzlich bei der Taufe haben die Täuflinge ihren Weg beschrieben, wie sie zum Glauben gekommen sind und wurden dann gefragt ob sie Jesus lieben und ihm nachfolgen wollen. Die Antwort war: „Ja“. Also konnten sie getauft werden. Von Bekehrung und Buße war bis auf einen Täufling keine Rede. Die meisten davon waren junge Leute, die vielleicht noch nicht so viele Sünden hatten, die es zu erkennen und bereuen galt. Anders, wenn man erst mit 50 oder 60 Jahren gläubig wird, da häufen sich in dieser langen Zeit ohne Gott schon eine Menge Sünden an. Deshalb sagt Jesus auch in Lk 7, 47 „Wem viele Sünden vergeben werden, der liebt viel, wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig“
    Ich will niemand unrecht tun, aber es war eben so mein Eindruck.

    1. Liebe GerdaausA

      Danke für deine Gedanken und Eindrücke, das ist mir wichtig, denn ich möchte mit meinen Eindrücken reflektieren. Zufällig bin ich genau in der Mitte deiner Schätzung, zwischen 50 und 60. Und durch deine genannte Bibelstelle weiß ich um meine große Schuld und um die Gnade unsres Herrn. Ich finde auch dass schon Kinder gelehrt werden sollten dass es nicht „nur“ die Sünde gibt sondern dass es auch der Buße und der Bekehrung bedarf. Jedes Gebet aus dem Herzen und dem Geist „Herr Jesus Christus, bitte vergib mir meine Schuld, denn ich habe gesündigt“ wird sicher von IHM erhört. Das Martyrium dieser Welt wird ein Ende haben, Jesus Christus trägt alle Last durch sein Martyrium auf seinem Kreuz. Ich glaube sogar dass unser Heiliger Vater Leid in allen Zeiten mitfühlt, dadurch, glaube ich, ist die Last Jesu Christi unbeschreiblich.
      Nur die Liebe bleibt.

      Gott behüte Dich liebe Schwester

      Gott befohlen

  10. HI Baldur,

    war vielleicht jetzt ein blödes Beispiel mit Trump, obwohl der Name Trump irgendwas hat,
    aber es könnte doch sein, dass so mancher „König/Präsident/etc“ von Gott eingesetzt wurde ?

    Ja natürlich ist Gottes Wort der einzige Leitfaden zum Heil, da stimme ich Dir voll und ganz zu.

    Wieso darf man Deiner Meinung nach nicht neugierig sein und versuchen Antworten
    in oder mit Gottes Wort zu finden ?

    Es heißt ja nicht, dass man deswegen Gottes Wort in Frage stellt..

    Wenn es keine Bibelforscher geben würde, die natürlich neugierig sein müssen,
    wäre uns so manches von Gottes Wort noch nicht so klar..

    Ist es Deiner Meinung nach Gotteslästerung wenn man versucht Dinge zu hinterfragen
    oder besser zu verstehen ?

    „Und was Du so darüber denkst ist sicher nicht relevant.“
    Finde ich unfair von Dir Baldur.
    Das habe ich auch nie behauptet, so überheblich bin ich nicht.

    LG

    1. Nun liebe Johanna,

      man sollte einmal unterscheiden zwischen einem „gesunden Wissensdurst“ und der „Neugier“ die Du als positiv darstellst. Neugier setzt sich ja zusammen aus dem negativ besetzten Wort „Gier“ und „neu“. Gier nach Neuem , man kann es auch als „Sucht hinter die Kulissen zu schauen“ bezeichnen.

      Und Sucht kann ebenfalls nicht als positive Eigenschaft bezeichnet werden. Du versuchst Deine Neugier aus allen möglichen, auch dunklen Quellen zu befriedigen, dabei bist Du aber wie Du es selbst zugegeben hast auf einen Holzweg geraten.

      Dieser Fulford ist kein Spinner, sondern ein falscher Geist und Verführer der tief im Okkultismus verstrickt ist – eine Quelle voller Gift.

      Ich habe diesbezüglich mal in die Bibel geschaut und gesehen, dass diese Gier nach Neuem auch im Wort Gottes angesprochen wird. Anbei ein paar Verse:

      2Tim 3,1 Dieses aber wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden;
      2Tim 3,2 denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos,
      2Tim 3,3 ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend,
      2Tim 3,4 Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott,
      2Tim 3,5 die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg.
      2Tim 3,6 Denn aus diesen sind, die sich in die Häuser schleichen und Weiblein gefangen nehmen, welche, mit Sünden beladen, von mancherlei Lüsten getrieben werden,
      2Tim 3,7 die immerdar lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.

      Paulus schildert sein Erleben und seine Erfahrungen bei den gebildeten, immer nach „allem Neuen“ dürstenden Athenern.

      Apg 17,19 Und sie ergriffen ihn (Paulus) , führten ihn zum Areopag und sagten: Können wir erfahren, was diese neue Lehre ist, von welcher du redest?
      Apg 17,20 Denn du bringst etwas Fremdes vor unsere Ohren. Wir möchten nun wissen, was das sein mag.
      Apg 17,21 Alle Athener aber und die Fremden, die sich da aufhielten, brachten ihre Zeit mit nichts anderem zu, als etwas Neues zu sagen und zu hören.

      Will es nun dabei mal lassen und Dich bitten, Dir doch mal Gedanken darüber zu machen.

      LG Baldur

      1. Lieber Baldur,
        Dein Kommentar hat mich auch angesprochen, weil ich auch ein bisschen neugierig veranlagt bin. Was wohl die Zukunft uns bringen wird? Wie es auf der Erde in 50 Jahren aussehen wird? Wie es wohl im Tausendjährigen Reich sein wird? Das interessiert mich sehr und habe mich eine Zeit lang nur mit diesen Dingen beschäftigt und in Predigten und in anderen Quellen nach konkreten Antworten gesucht. Anhand der Bibel kann man schon vieles erfahren, aber das war mir zu wenig.
        Habe dann den Eindruck bekommen, dass Gott zu mir sagte, „Warum bist du so neugierig, kümmere dich vielmehr um das Hier und Heute, das ist wichtig.“ Hatte den Eindruck, dass es Gott gar nicht so sehr gefällt, wenn man so begierig nach Antworten für die Zukunft sucht. Habe es dann auch wieder sein lassen.

        Welche Politiker wohl von Gott als Obrigkeit oder als König eingesetzt werden? Letztendlich ist es egal welche Personen diese Obrigkeit verkörpern. Nach Rö 13, 1 ist alle Obrigkeit ist von Gott eingesetzt und damit automatisch verpflichtet, zum Wohl des Volkes zu regieren und nicht dagegen. Wenn sie das nicht tut, wird sie vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Gott weiß aber genau, welche Obrigkeit für das Volk und welche gegen das Volk regieren wird und wird sie entsprechend einsetzen. Wenn wir nun eine Regierung haben, die gegen unser Volk regiert, müssen wir uns fragen warum hat Gott uns diese Regierung gegeben? Was ist der Grund? Sehr wahrscheinlich, die Gottlosigkeit unseres Volkes.
        Einen gesegneten Tag wünscht Dir Gerda

        1. Liebe Gerda,

          dazu einmal ein Wort aus der Bibel:

          * 1Kor 2,9: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben“.

          * Jakobus 1,12: Glückselig der Mann (und auch die Frau), der die Prüfung erduldet! Denn nachdem er/sie bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die er denen verheißen hat, die ihn lieben.

          * Jesaja 64,3: Denn von alters her hat man nicht gehört noch vernommen, hat kein Auge einen Gott gesehen außer dir, der sich wirksam erweist für den, der auf ihn harrt.

          Die Begebenheit auf dem Berg der Verklärung lässt uns etwas von Gottes Herrlichkeit ahnen:

          * Mt 17,1-4 Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie auf einen hohen Berg besonders. Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht; und siehe, Moses und Elias erschienen ihnen und unterredeten sich mit ihm. Petrus aber hob an und sprach zu Jesu: Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn du willst, laß uns hier drei Hütten machen, dir eine und Moses eine und Elias eine.

          Ich empfehle Dir auch Offenbarung 21 zu lesen, hier wird uns gezeigt wie es im Neuen Jerusalem aussieht.

          Also was Gott uns bereitet hat übersteigt jegliches menschliche Denken und Vorstellungsvermögen und lässt unsere Phantasie verblassen.

          Und zur Obrigkeit: Unsere gegenwärtigen Obrigkeiten haben sich alle von Gott weit entfernt. Ebenso nahezu die gesamte Gesellschaft pfeift auf Gott und Seinen Sohn Jesus Christus. Selbst die Kirchführer treten Seinen Willen mit Füßen und schwelgen in Unzucht, Abgötterei und anderen Gräueln. Dies können wir schon im AT bei den Propheten lesen, wie sich die Könige und Priester sich von Gott abwandten und das Gericht trotz allerWarnungen herauf beschworen. Wie es aussieht haben wir eine Obrigkeit für die dieses Gericht ebenfalls gilt.

          * Mk 13,13 Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.

          LG Baldur

          1. Lieber Baldur,

            unter den oben genannten Bibelstellen, die Du freundlicher Weise für mich herausgesucht hast (vielen Dank noch dafür) ist auch die folgende:
            * Mt 17,1-4 Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie auf einen hohen Berg besonders. Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht; und siehe, Moses und Elias erschienen ihnen und unterredeten sich mit ihm. Petrus aber hob an und sprach zu Jesu: Herr, es ist gut, das wir hier sind. Wenn du willst, lass uns hier drei Hütten machen, dir eine und Moses eine und Elias eine.

            Als ich sie gelesen habe ist mir wieder eingefallen, dass kürzlich eine Mitarbeiterin von unserem Frauenfrühstücksteam zu mir gesagt hat, dass sie auf Grund eines Eindruckes, den sie über diese Bibelstelle bekommen habe, jetzt auch an die Marien-Erscheinungen, wie sie z. B. in den Wallfahrtsorten anscheinend geschehen sind, glauben würde.

            Kann man Deiner Meinung nach aus dieser Bibelstelle ableiten, dass Maria auch heute Menschen auf diese Weise erscheinen kann, wie Moses und Elias erschienen sind. Mir kommt das etwas seltsam vor. Wie siehst Du das?
            Über Deine Antwort würde ich mich freuen.
            Liebe Grüße
            Gerda

  11. @KlausW: Lieber Klaus, lass Dich nicht verwirren durch Menschen, halte Dich an die Bibel und frage den HERRn, wie das was Du liest (oder in einer Predigt hörst), zu verstehen ist. Was Du mit dem Durcheinander von Erkenntnissen beschreibst, das ist diese letzte Zeit, das Stadium der Gemeinde in Laodizäa ( Offb 3,17). Achte mal darauf, wie über die Bibel gesprochen wird oder über bewährte Auslegungen – das wird derzeit alles über Bord geworfen und Hauptsache, immer was Neues. Sie machen Gott und Sein Wort, aber auch die Brüder – Hirten und Lehrer- verächtlich, indem sie sagen „wir sind reich und brauchen nichts“ … Unser gütiger Gott und Vater unseres Erlösers Jesus Christus bewahre Dich in diesem Wahnsinn, der jetzt kurz vor Seiner Wiederkunft leider noch ärger werden wird. Das musst Du wissen. Halte Dich aber nur ganz eng an Ihn und folge Ihm stur nach wie in einem Sand- oder Schneesturm, beachte niemanden (!!) außer Ihm allein und Dein Weg wird auch in diesen Zeiten in Seinem Schutz und Windschatten eben und leicht sein. Herzliche Grüße!

  12. Liebe Corinna, Danke für deinen Zuspruch und die Segenswünsche und die wichtigen Gedanken bzw. Warnungen. Die Predigten im Jesuscentrum (JCN) sind (der normale Gottesdienst), so weit für mich erkennbar, biblisch und getrieben das Wort Gottes zu verkünden. Habe noch nicht gehört dass sich Gäste im JCN über Laodizäa Predigten beschwert hätten, aber Du meinst sicher allgemein die ganze Welt. Gott sagt uns dass es so schlimm wird wie es niemals vorher war. Die Predigten im JCN sind meist interessant und lebensnah. Pastor Eberhard Schilling ist ein sehr guter Redner und Prediger, legt in seinen Ausführungen viel rein, hat sehr (!) hohes Bibelwissen. Schilling legt Wert auf eine solide und ausgewogene Predigt die auch Lebenshilfe ist. Es sind keine charismatischen (ausschweifende) Predigten. Mir fehlen aber Predigt Themen die ausgespart werden, dazu kann ich später mehr schreiben. Wie eine Predigt wie die von Pastor Jakob Tscharntke über die Flüchtlinge, wo er sich sogar aufregen musste (finde ich gut). Über die Feindes-Liebe, die Nächstenliebe und die Unterscheidungen, die Kategorien Fehler, oder dass es nicht sein kann aus seiner Wohnung geschmissen zu werden um danach „Fremdlinge“ einzuquartieren. Solches will Gott nicht, gut dass ich das jetzt weiß und mehr unterscheiden kann. Gute Predigt mit klarer „Kante“, Vielen Dank Pastor Tscharntke

    Dann habe ich noch eine große Bitte.

    Könnte bitte ein geistiger Leiter aus dem inneren Kreis der EFK Riedlingen diese Predigt
    von Eberhard Schilling über den Heiligen Geist bewerten.

    Vielen Dank schon im voraus, bin froh für die Möglichkeit für den Meinungsaustausch hier Blog.

    http://www.jesuscentrum.de/wp-content/uploads/2016/05/20160515_DER-DREIEINE-GOTT_-1.Wer-ist-der-Heilige-Geist-fuer-dich_Eberhard-Schilling.mp3

    http://www.jesuscentrum.de

    Das JCN stellt alle 3 Monate die Kirche dem Team von „God Encounter Ministries“ den Gottesdienst-Raum zur Verfügung. Darin findet dann die God Encounter Konferenz statt, organisiert und veranstaltet nicht in Verantwortung vom JCN sondern von „Pfingstlern“ (Gemeinden) aus dem Bereich Mittelfranken. Nach mehrmaligem fragen von Reinhard Schürenberg, dem Mann der im JCN die Evangelisation unter sich hat, bin ich aus „Neugier“ dann doch mal hingegangen und konnte sagen wir mal so „ein ganzes Paktet“ an „Manifestationen im Geist“
    real miterleben. Ich betete und bin klar im Kopf geblieben und nicht auch nach hinten umgefallen. Der Sprecher (Leiter) an diesem Abend war Christopher Pöschl aus der 4 Corners Gemeinde in Wien, es war ein Heilungsgottesdienst und die Pfingstler haben sich wirklich ins Zeug gelegt (Kichern, umfallen; ich sah eine Frau die sich in Fötusstellung am Boden krümmte wie eine Garnele und zappelte und dabei wimmerte als ob sie richtige Schmerzen hätte; es gab(?) Heilungen; Menschen wurden von Angst befreit(?) weil sie durch den Tunnel gegen die Angst gegangen sind; tanzen, Fahnen schwenken, Zungenreden und kichern durcheinander von Dutzenden Jungen Christen die im dunklen Gottesdienst-Raum am Boden sitzen… dabei harter Christ-Rock, auch mal leiser und weicher, Christlicher Hip Hop usw., einem Tollhaus nicht unähnlich. Gut dass ich mir das mal angeschaut habe, habe es aufgeschrieben um es „nie“ zu vergessen. Jetzt weiß ich wie blauäugig der gute Eberhard ist, erkennt die Gefahren nicht, glaubt einfach alle Manifestationen kommen von Gott. Warum ist der Pastor, solch ein hochintelligenter Mann, hierin so blauäugig? Bei jungen Menschen kann ich es noch verstehen, es ist ein Erlebnis, man kann davon erzählen, man fühlt sich besonders und ist vermutlich wie im Rausch….Gott bewahre.

    Lieber Gruß,
    Klaus

    Gott befohlen

    1. Lieber Klaus, im Moment bin ich leider trotz Urlaubs mit Arbeit dermaßen überhäuft, daß ich vorerst wohl nicht dazukomme, die genannte Predigt anzuhören. Ich habe aber in Riedlingen eine insgesamt bisher 7-teilige Predigtreihe über die Charismatisch bzw. Pfingstbewegung gehalten. Ich vermute, daß in diesen Predigten nahezu alles Wesentliche zu dieser Predigt gesagt sein dürfte, was auch zur geistlichen und biblischen Bewertung der Vorgänge im JCN wichtig sein dürfte.
      Hier die Terrmine der bisher 7-teiligen Predigtreihe zur Charismatischen Bewegung. Unter den angegebenen Daten können die Predigten im Preditarchiv dieser Internetseite aufgerufen werden. Gottes Segen und Leitung beim Hören:

      1. 20.9.2009: „Die Geschichte der Pfingstbewegung“
      2. 27.9.2009: „Die Geistestaufe und die Geistesgaben“
      3. 25.10.2009: „Glaube und Heilung“
      4. 15.11.2009: „Sinn und Unsinn von Segnungsgottesdiensten“
      5. 24.1.2010: „Die Gemeinde Jesu und die Mächte der Finsternis“
      6. 9.11.2008: „Prophetie“
      7. 15.3.2015: „Gott loben – oder charismatischer Lobpreis?“

  13. Super, Danke Baldur!! Unser HERR segne Dich reich für diese Aufklärung. Ich möchte seinerseits noch einen Link zum „Alpha-Kurs“ anfügen http://www.eaec-de.org/Alphakurs.html damit Klaus auch Bescheid weiß, was das Evangelium NICHT ist und was er da für einen „Kurs“ besucht hat.

    Lieber Klaus, nimm Dir bitte die Zeit dafür, wirklich ALLES anhand der Bibel zu prüfen. Höre Dir die Predigten von Br. Tscharntke über Charismatik an und für Ersatz eines guten Kurses einer bibeltreuen Gemeinde höre Br. Wolfgang Nestvogel auf http://www.beg-hannover.de die Predigten zur Römerbrief-Reihe an = sehr gut und verständlich, echt biblisch! Kein Evangelium light, kein Psycho-BlaBla. Der HERR bewahre Dich auf dem geraden Weg und gebe Dir die richtige Nahrung auf diesem Wege. Viele Grüße!

  14. Vielen Dank lieber Pastor Jakob und lieber Baldur. Danke für die vielen Infos und eure Meinungen, ich weiß es zu schätzen. Gerade über Manifestationen des Heiligen Geistes, darum ging es mir vor allem und um die Seelsorge, ist unter Christen viel Unklarheit, kaum einer traut sich zu sagen: Kommt klar nicht von Gott, ist im Gegenteil eine Verführung! Eberhard, der sicher nichts schlechtes will, zählt in seiner Predigt alle die großen Manifestationen auf und beschreibt sie ganz natürlich als (alle!) von Gott gewirkt. Also wenn da ein Christ nicht immer wieder mal sich ehrlich hinterfragt: Vielleicht liegt dieser hochgeschätzte Pastor der so viel Beziehung zu Gott hat und im Wort Gottes weise ist richtig und Du Klaus hättest Gottes Geist nie erkannt angenommen weil Du dein Herz Gott verschlossen hättest. Solche Dinge kommen immer wieder mal auf, also bei mir ab und zu: Vielleicht liege ich einfach falsch, dann. Sicher ist „Erfahrung“ ein dehnbarer Begriff.

    Nein, ich glaube nicht an diese Dinge, Dinge die ich selber live bei anderen Geschwistern gesehen und gehört habe. Niemand der in die Gemeinde geht scheint zu zweifeln, nach dem Motto: Was in der Kirche passiert ist ist von Gott. Doch Gottes Wort warnt…Sein Wort ist der Maßstab, ein wahrhaftes Testament.

    Diese sog. Manifestationen scheinen mir wie verführerische (Christliche) Spielzeuge
    zu sein, in einer Welt voller Sucht, Erlebnishunger und Verwirrung und Eitelkeiten.
    Vom richtig bösen habe ich noch nicht geschrieben, aber ist der Ursprung nicht der gleiche?

    Vielen Dank für deine Infos zu den Predigten lieber Pastor Jakob und auch für deine
    Mühe und vielen Infos Baldur sei Dank.
    Jetzt ist die Zeit zum studieren. Ihr seit die erste Gemeinde die kenne die so ausführlich forschen und klare Stellung nehmen. Vielen Dank nochmals.

    Lieber Gruß

    Klaus

    P. S. Bei der Methode SoZo gibt es noch andere Dinge:
    In der SoZo Therapie wird man geführt durch Visualisierung und man sieht und hört Jesus Christus.
    Somit wird Gott zu einem nachfolgendem Instrument Menschlicher Einflüsterung, scheint mir.
    „…prophetische Arbeit, geleitet durch den Heiligen Geist, werden einfach, schnell und kraftvoll folgende Bereiche beleuchtet…“

    http://www.king-beratung.de/sozo

    http://irrglaube-und-wahrheit.ch/index.php?/topic/15998-geld-verdienen-durch-prophetische-seelsorge/

    Gott befohlen

  15. Liebe Schwester Corinna,
    hatte leider deinen Beitrag übersehen, Danke die Hinweise zu den verlinkten Beiträgen im Netz und vor allem für deine Anteilname an einem Menschen den Du ja gar nicht kennst. Den genannten Beitrag über „Alpha“ habe ich noch nicht angeklickt, das werde ich aber machen und Danke auch für den Hinweis zu den Predigten von Bruder Nestvogel. Dieser Blog ist geprägt von klaren Worten in Jesus Christus, und es soll die ganze Wahrheit sein. Nochmals Danke für alles. Unabhängig davon was in dem von Dir genannten Beitrag in Bezug auf den Alphakurs alles in Frage gestellt wird, ich weigere mich zu sagen dass mir dort Gott nicht begegnet ist und ich bin mir sicher dass ich Kind Gottes bin, aber sein Wille geschehe! Ich Nachhinein werde ich eben nicht alles in Frage stellen wie mir in 2013, als ich noch in Depression und Behandlung war, Gott selbst mit Hilfe von Menschen aus der Krankheit geholfen hat. In diesen Zeiten sind mir verschiedene Menschen begegnet und es haben sich bestimmte Dinge ereignet die mich sicher machen das Gott mir Gutes getan hat, durch Menschen und durch Sein Himmlisches Wirken.

    Weißt Du liebe Schwester Corinna, so etwas habe ich noch nicht erlebt und ich müsste blind, taub und ohne Herz und ohne Verstand sein nicht erkannt zu haben. Und ich meine hier das erlebte im ganzen Umfeld, Menschen in der Kirche, durch das für uns (Alpha Gäste) betende und umsorgende Team vom Alpha-Kurs, zusätzlich die Seelsorge und das Gebet für meine Rettung und Heilung in der Seelsorge Therapie von Pastorin Doris Schilling (ihre Seelsorge hat mit „Alpha“ nichts zu tun), am Arbeitsplatz, mein unbeschreiblich Menschenfreundlicher Arzt und 2 liebe Geschwister (davon eines aus einer anderen Gemeinde) die viel Zeit und Liebe in mich investiert haben. Ich hatte während dieser Zeit nur gute Begegungen, nicht ein Mensch war dabei der mir nicht in „seiner“ Liebe zugesprochen und mir nicht „raus“ helfen möchte. Wie gesagt hatte ich auch Begegnungen mit Menschen, Erlebnisse und Gespräche außerhalb Christlicher Gemeinschaft. z. B. Begegnungen mit Menschen wie ich sie vorher niemals erlebt habe, das hat Gott gefügt.
    Um so schwerer die Erkenntnis, nach der Zeit der „Verliebtheit“ und des Heils dass sich mir immer mehr Dinge offenbarten die ich vorher einfach nicht wahrgenommen habe. Es war wie wenn eine Phase des Verliebtheit zu Ende ginge und man erkennt wie selbstverständlich „Dinge“ die man vorher nicht wahrgenommen hat. Und mit der Zeit ist mir immer mehr aufgefallen, habe sogar angefangen das innerhalb der Gemeinde, in bescheidenen Umfang, anzusprechen und habe auch kritisiert. Als Reaktion darauf, was bei mir rüber kam, war ich der verwirrte und unreife Neuling im Glauben der noch etwas Zeit braucht im Glauben zu wachsen. Dann habe ich mir mal Mut genommen und einen im Grunde sehr harten Vorwurf Gemeinde-Leitung geschrieben, die aber nicht drauf eingegangen sind. So etwas ist normal nicht meine Art (zumindest damals sicher nicht), doch es musste sein, gut dass sie dass mal gehört haben.

    Ich wollte und konnte in dieser Gemeinde nicht mehr bleiben, im Alpha ist meine Kritik im Bezug auf dem Heiligen Geist, der wird dort zum Instrument gemacht, Gott ist und bleibt Heilig und souverän! Alle Punkte zu nennen die dazu führten dass ich die Gemeinde und meine Freunde dort verlassen habe würde bedeuten hier komplette Seiten allein mit meinem Thema zu füllen, wo ich doch schon so viel geschrieben habe.

    Nochmals Vielen Dank liebe Geschwister der EFK Riedlingen hier schreiben zu dürfen und für alle Geistige Stütze im Herrn Jesus Christus.

    Lieber Gruß !

    Corinna, sei in Ewigkeit behütet im Herzen unseres Herrn und Vaters Jesus Christus

    P. S.: Werde einige Tage nicht mehr hier schreiben, ich muss das hier mir empfohlene (Links, Predigten usw.) versuchen durchzuarbeiten. Ist recht viel.

    Gott anbefohlen !

    1. Lieber Klaus,
      ich kam auf die Seite der efk-Riedlingen durch die Asylantenkrise.
      Als diese massenhafte Einwanderung im September 15 bei uns geschehen ist, hat sich bei mir innerlicher Widerstand dagegen geregt. Ich dachte das kann es doch nicht sein, dass bei uns hier jeden Tag bis zu 10.000 Moslems einwandern. Aber überall im Fernsehen in den Zeitungen wurde das bejubelt und ich bekam direkt ein schlechtes Gewissen, weil ich dagegen war. Ich habe den Lügenmedien bis zu diesem Zeitpunkt alles geglaubt, was diese geschrieben und gesagt haben. Habe mich dann im Internet auf die Suche gemacht und festgestellt, dass es auch noch andere Menschen gibt, die gegen diese Einwanderung sind. Dabei bin ich auch auf die Seite der efk- Riedlingen gekommen und habe die Predigten von Pastor Tscharntke gehört. Ich begriff, auch als Christ kann man, sogar mit sehr guten Gründen, gegen diese moslemische Einwanderung sein. Herr Pastor Tscharntke hat dies in den Predigten sehr deutlich dargelegt. Mir wurde klar, dass der Islam mit einem demokratischen Staat wie Deutschland nicht zu vereinbaren ist.
      Ich habe mir dann auch seine anderen Predigten angehört und dachte, solche Predigten möchte ich in meiner Gemeinde auch gerne hören. In meiner Gemeinde werden bestimmte Themen auch ausgespart und das Zeitgeschehen wird nicht thematisiert und auch die Gefahr der Manipulation und Verführung durch den Zeitgeist und durch falsche Propheten wird nicht angesprochen. Auch ist es so, dass alles was der Pastor sagt und predigt, ungeprüft übernommen wird, weil es ja der Pastor sagt und deshalb muss es richtig sein und wenn es noch so ungeistlich ist. Nichts wird hinterfragt. Gott sagt: prüft alles und das Gute behaltet. Er sagt nicht prüft alles, aber was der Pastor sagt, das prüft nicht.

      Was ich an dieser Seite der efk- Riedlingen so schätze ist, dass Herr Pastor Tscharntke, Herr Baldur und noch einige weitere Personen, die hier schreiben, sehr gut die Geister unterscheiden können, mit denen wir es zu tun haben und die auf uns einwirken, ob sie aus Gott sind oder ob es falsche Geister sind. Ich habe auch erst hier begriffen, dass der Feind Gottes im Grunde überall, auch in den Gemeinden, seine Finger im Spiel hat. Auch in einer noch so christlichen Gemeinde versucht er einzudringen und im frommen Gewand Menschen zu täuschen und zu manipulieren. Und genauso ist es der Fall beim Heiligen Geist, auch hier hat sich schon ein falscher Geist eingeschlichen und versucht den heiligen Geist zu imitieren und vorzutäuschen. Deshalb sollen wir alles prüfen.
      Insofern glaube ich, dass Du hier auf dieser Seite sehr gut aufgehoben bist, weil hier bekommst Du wahrhaftige und aus dem Geist Gottes kommende Antworten auf Deine Fragen. Und falls mal nicht, so greift Pastor Tscharntke immer korrigierend ein.
      Ich wünsche Dir Gottes Segen und der HERR möge dich an der Hand nehmen und Dich von Erkenntnis zu Erkenntnis führen durch sein Wort und seinen Geist.
      Liebe Grüße
      Gerda

  16. Lieber Bruder Klaus, Erlöster und Geliebter des HERRn Jesus Christus! Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich hatte bei Deiner Schilderung durchaus das Wirken des Hl. Geistes erkannt. So ähnlich erging es mir nach meiner Errettung übrigens auch, damals in einer freik. Gemeinde. Falls Du dies noch liest: sei unbesorgt im tägl. Vertrauen auf Jesus, halte Dich allein an Sein Wort und Er wird Dich recht leiten. Ja, es ist für den Anfang viel, doch Er traut es Dir auch zu. Zu Seiner Zeit wirst Du es verstehen – spätestens aber droben bei IHM, worauf sich alle Gotteskinder schon freuen (1.Kor 13,12). Gepriesen sei Gott für Seine Gnade jetzt und in Ewigkeit, Amen!

    1. Liebe Corinna,
      vielen Dank für diesen Link. Sind sehr interessante Informationen für mich enthalten, da ich mich mit diesem Thema noch nicht so genau befasst habe. Wenn man das Wort Gottes zur Prüfung dieser Erscheinungen und besonders deren Äußerungen heranzieht, so muss man zu dem Schluss kommen, dass diese Erscheinungen nicht von Gott sein können, denn davon wird nirgends in der Bibel berichtet. Die Äußerungen der jeweiligen Marienerscheinungen waren mir bis jetzt unbekannt und sind wirklich sehr sonderbar und haben nichts gemeinsam mit der Bibel. Eigentlich unverständlich, wie so etwas von der Kath. Kirche anerkannt werden kann.

      Ich bin bei einer Portugalreise auch nach Fatima gekommen und habe dort gesehen, wie ein Mann auf einem ca. 100 m langen Weg auf den Knien in kleinen Schritten zu dem Altarbau vor gelaufen ist. Der Mann tat mir so leid. Ich wäre am liebsten hingegangen und hätte ihm gesagt, „Stehen sie auf und nehmen sie Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser an, denn er hat ihnen alle Sünden vergeben.“ Wahrscheinlich hätte er mich aber gar nicht verstanden, denn er sah aus wie ein Portugiese. Aber jetzt weiß ich, er machte genau das, was die angebliche Marienerscheinung befohlen hat.

      Auch kann ich jetzt davon ausgehen, dass der Eindruck, den die Mitarbeiterin vom Frauenfrühstück über diese Marienerscheinungen hatte, nicht von Gott sein kann und dazu auch nicht die Bibelstelle Mt 17, 1-4 als Beispiel herangezogen werden kann.

      Es zeigt wieder einmal deutlich, dass wir uns nicht verführen lassen sollen, durch allerlei falsche Geister. Ich werde es meiner Kollegin beim nächsten Mal sagen und ihr auch den Link aufschreiben wo wie alles selber nachlesen kann.

      Im ersten Moment, als die Mitarbeiterin mir ihren Eindruck mit dem Beispiel dieser Bibelstelle sagte, dachte ich auch, es könnte durchaus so sein, dass sich Maria heute den Menschen auf diese Weise zeigt, aber so richtig geglaubt habe ich ihr doch nicht.
      Vielen Dank für Deine Hilfe und liebe Grüße
      Gerda

      1. Liebe Gerda,

        ich kenne einen jungen kroatischen Katholiken. Sein Onkel ist katholischer Priester, der ihn unter seine Fittiche nahm.
        Der junge Mann sagte mir, dass er einen Dämon in sich hat – und Maria heißt.

        Die berühmten Eidrücke die bei charismatischen Christen und Gemeinden so hervorgehoben werden, sind nichts anderes als eine satanische Täuschung und Verblendung.
        Charismatische Katholiken bezeugen häufig, dass ihnen auch Maria erscheint und sie eine tiefere Beziehung zu ihr erfahren haben.
        Im Jahr 1960 entstand die als zweite Welle des Heiligen Geistes bezeichnete Charismatische Bewegung, als ähnlich wie 1906 in der Azusa-Street, in einer Gemeinde der Episkopalkirche in Kalifornien die Geistestaufe praktiziert wurde. Am 3. April hielt Dennis Benett vor seiner Gemeinde in Van Nuys (Kalifornien) eine Predigt, in der er bekannte, selbst die Geistestaufe erlebt und die Gabe der Zungenrede empfangen zu haben. Seine Frau und 60 seiner Gemeindeglieder machten daraufhin die gleiche Erfahrung. Im weiteren Verlauf rief das Zungenreden in der Gemeinde in Van Nuys aber solche Spannungen hervor, dass Dennis Benett wegging. Damit begann für ihn eine Art Reisedienst, der stark zur Verbreitung der Charismatischen Bewegung beitrug. 1962 machte der lutherische Pfarrer Larry Christenson (USA) eine ähnliche Erfahrung wie Dennis Benett, und wurde zum eifrigen Verfechter der charismatischen Bewegung auf lutherischem Boden.

        Aus einem Vortrag beim Mediziner-Kongress, Oktober 2003
        Dr. med. Ottfried Windecker, Mössingen

        Dabei wird die grundlegende Lehre der Pfingstbewegung wie Erleben des Heiligen Geistes mit Sprachenreden, Prophetie, Visionen und Krankenheilungen übernommen, aber befürwortet, dass die Anhänger der Charismatischen Bewegung in den jeweiligen Kirchen bleiben, statt sie zu verlassen. Sie umfasst von daher nicht nur verschiedene protestantische Kirchen, sondern auch römisch-katholische Kirchengemeinden. Wen jemand „in Zungen reden“ kann oder eine „Wunderheilung“ erlebt hat, so wird er von den Charismatikern ungeachtet seiner Kirchenzugehörigkeit oder seiner lehrmäßigen Anschauungen angenommen. So spielt es keine Rolle, wenn durch die „Taufe mit dem Heiligen Geist“ eine „größere Liebe zur Messe, zur Maria“ oder ein tieferes Verständnis der Sakramente bekundet wird.

        http://www.cdkev.de/zeitstr%C3%B6mungen/charismatische-bewegung/

        Dies niemals eine Auswirkung des Heiligen Geistes! Das Wort sagt:

        * Joh 15,26 Wenn aber der Tröster (der Heilige Geist) kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.

        * Joh 16,13-14: Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden. Derselbe wird mich verklären; denn von dem Meinen wird er’s nehmen und euch verkündigen.

        Nicht die Erfahrungen die wir machen sind unbedingt das Richtige, sondern allein das Wort Gottes. Daran sollen wir uns halten!

        LG Baldur

        1. Bin gerade regelrecht über „…oder eine „Wunderheilung“ erlebt hat…“ gestolpert, weil ich doch ein mehrfach lebendes Wunder bin. Ok, Wunder und Wunderheilung, da sollte man wohl unterscheiden, oder?

      2. Zitat GerdaausA:
        Eigentlich unverständlich, wie so etwas von der Kath. Kirche anerkannt werden kann.
        Zitatende

        Dazu ist mir spontan eingefallen, was Pastor Tscharntke am 11. Mai 2015 bei http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=496#comment-307 geschrieben hat:

        „…daß die römisch-katholische Kirche eine völlig andere Grundlage hat als der christliche Glaube. Die Grundlage des christlichen Glaubens ist die Bibel – allein die Bibel – sola scriptura! Die Grundlage der römisch-katholische Kirche dagegen ist die Bibel, noch mehr aber die römisch-katholische Lehrtradition und das kanonische Kirchenrecht und die Dogmen dieser Kirche! Dementsprechend lehrt die römisch-katholische Kirche, bei scheinbarer Ähnlichkeit, tatsächlich im Wesentlichen „ein anderes Evangelium“, genau betrachtet gar kein Evangelium, sondern eine eigene Lehre von Marienverehrung, Miterlösung durch Maria, Heiligenverehrung, Kirche als Sakrament, Unfehlbarkeit des Papstes etc., was soweit reicht, daß nach offizieller römisch-katholischer Lehre jeder des Heils verlustig ist, der auch nur ein Dogma dieser Kirche nicht glaubt! Wer nun aber in ökumenischen Begegnungen mit dieser Institution gemeinsam auftritt, der vermittelt der Öffentlichkeit den Eindruck, als wäre die Lehre dieser Institution die Lehre der Bibel. Die Botschaft solcher ökumenischer Begegnungen ist zwangsläufig falsch und irreführend…“

        1. Zur römisch-katholischen Lehrtradition bzw. den Dogmen der RKK hat Lothar Gassmann vor einiger Zeit bei http://www.idea.de/spektrum/detail/muessen-protestanten-fronleichnam-ablehnen-96903.html Details aufgelistet:

          „Die Römisch-Katholische Kirche hat viele Sonderlehren eingeführt, die sich nicht durch klare Aussagen der Heiligen Schrift belegen lassen, sondern die im Widerspruch zu Gottes Wort stehen, so etwa die folgenden, nach Jahreszahlen geordnet: • 355: Der römische Bischof beansprucht: Er sei der Papst, der direkte Nachfolger des Apostelfürsten Petrus. • 375: Heiligenverehrung (nach Röm 1,25 Götzendienst) wird offiziell eingeführt. • 397: Als Folge davon entwickelt sich der Reliquienkult (Überreste von verstorbenen Bischöfen und Heilig gesprochenen werden als wundertätig verehrt; magisches Denken). • 431: Maria, die Mutter Jesu, wird als »Mutter Gottes« oder »Gottesgebärerin« dogmatisiert. • 529: Es bilden sich die ersten Mönchsorden (Benediktiner) in Italien. • 550: Einführung des »Sterbesakraments« (letzte Ölung) • 592: Behauptung eines »Fegefeuers« nach dem Tod • 688: Kreuze aus Holz, Stein oder anderen Materialien sollen angebetet werden. • 715: Heilige sollen im »Gebet« angerufen werden können (nach 3. Mo 19,31 Spiritismus). • 787: Bilder können verehrt werden (entgegen dem Bilderverbot aus 2. Mo 20,4). • 1074: Die Priester sollen ehelos bleiben (Zölibat; entgegen 1. Tim 4,1-5; 1. Kor 9,5). • 1100: Seelenmessen für Verstorbene werden eingeführt. • 1115: Der Ablass wird eingeführt (Freikauf von zeitlichen Sündenstrafen aus dem Fegefeuer durch Bußleistungen oder Geld). • 1208: Das Rosenkranzbeten wird eingeführt (»Gebet« zu Maria; Spiritismus). • 1215: Die Transsubstantiationslehre wird dogmatisiert (substantielle Verwandlung des Brotes und Weines in den Leib und das Blut Jesu Christi zur Sündenvergebung). • 1246: Einführung von »Fronleichnam« (Verehrung des »Leibes Christi« bzw. der Hostie im Tabernakel). • 1414: Der Wein wird dem Kirchenvolk vorenthalten, es bekommt nur noch die Hostie (das Brot) – gegen Mt 26,27: »Trinket alle daraus!«. • 1545: Tridentinisches Konzil mit folgenden Beschlüssen der katholischen Kirche. Unter anderem: 1563: 1. Wer behauptet, allein durch den Glauben werde der Sünder gerechtfertigt, der sei ausgeschlossen! (aus der Kirche, von der Erlösung) 2. Wer behauptet, die empfangene Gerechtigkeit werde nicht vor Gott durch gute Werke vermehrt, sondern diese Werke seien nur Früchte und Zeichen der erlangten Rechtfertigung, der sei ausgeschlossen! 1564: Die Apokryphen werden zum Wort Gottes erklärt. • 1854: Unbefleckte Empfängnis Marias wird dogmatisiert (Maria habe Jesus geboren, weil sie selbst sündlos war. Wäre Maria sündig gewesen, hätte auch Jesus Sünden gehabt) – gegen Röm 3,10: »Da ist keiner, der gerecht ist, nicht einer!« • 1871: Die »Unfehlbarkeit« des Papstes wird behauptet und dogmatisiert. • 1950: Maria sei leibhaftig zum Himmel aufgefahren (Mariä Himmelfahrt) (findet sich nirgends in der Heiligen Schrift)“

        2. Noch ein Gedanke zu „Die Botschaft solcher ökumenischer Begegnungen ist zwangsläufig falsch und irreführend…“: Man muss da unterscheiden zwischen offiziellen ökumenischen Veranstaltungen wie z. B. ACK oder örtlichen Treffen, welche als solche in den kirchlichen Anzeigen veröffentlicht werden bzw. dazu eingeladen wird und inoffiziellen Veranstaltungen wie z. B. Hauskreise, welche sich in der Regel in einer christlichen Gemeinde gebildet haben. Zudem sollte man die Sache immer zu Ende denken, soweit das möglich ist. Wenn also z. B. der Papst Anfang des Jahres die Weltreligionen mehr oder weniger dazu aufgefordert hat, gegenseitig tolerant zu sein, dann bedeutet das eines Tages, dass nicht nur jegliche Mission unmöglich werden wird, sondern auch der Anspruch Jesu, der einzige Weg, die einzige Wahrheit, das einzige Leben sowie last but not least auch noch der einzige Mittler zu Gott zu sein, aufgegeben werden wird.

      3. Hier noch ein interessanter Gedanke, gefunden bei http://www.bibel.com/jesus-forum/maria-himmelfahrt-t16757-40.html#p474472 (Auszug):

        „Und wenn das ERGEBNIS, also die FRUCHT der Marienverherrlichung diese ist dass Menschen bis zu ihrem Tod nicht Jesus anrufen, sondern MARIA und MARIA um Fürbitte bitten und MARIA immerfort verherrlichen in Liedern und vor den Statuen der Marien niederfallen, dafür aber die Altäre des Kreuzes und das Lesen der Bibel vernachlässigen DANN ist dies EINDEUTUG ANTICHRISTLICH.
        Dann hat sich der Marienkult an die Stelle von Jesus Christus gesetzt.“

        Anmerkung: „Anti“ im Sinne von „Anstelle“

  17. Lieber Baldur, lieber Andreas,
    ich bin auch katholisch und bin vor meiner Bekehrung mehr oder weniger regelmäßig in die Kirche gegangen. Gehe aber seit meiner Bekehrung nicht mehr in die katholische Kirche, sondern in eine evangelische Freikirche mit pfingstlerischer Prägung. Das Gebet zu Maria war mir nie gegeben, ich hatte keinen „Draht“ zu ihr, wie man so schön sagt. Wenn ich in einer Maiandacht war, in der es nur um Maria geht, bin ich besonders leer aus dem Gottesdienst gegangen. Auch war ich öfters mit einer kath. Reisegruppe unterwegs, wo immer im Bus der Rosenkranz gebetet und die Maria-Hilf-Lieder gesungen wurden, das hat mich auch nicht angesprochen.

    Eine katholische Mitarbeiterin in unserem überkonfessionellen Frauenfrühstücks-Team hat berichtet, dass ihr Jesus in der Hostie in der Eucharistiefeier erschienen ist. Da habe ich auch gedacht, Jesus hat doch alle Möglichkeiten der Welt, auf welche Weise er Menschen ansprechen und zu sich zu rufen kann. Aber nun ist es so, dass diese Mitarbeiterin dadurch noch mehr an die Dinge glaubt, die laut der katholischen Kirche bei der Wandlung in der Eucharistie vor sich gehen. Baldur hat es in seinem Kommentar auch geschrieben: „So spielt es keine Rolle, wenn durch die „Taufe mit dem Heiligen Geist“ eine „größere Liebe zur Messe, zur Maria“ oder ein tieferes Verständnis der Sakramente bekundet wird.

    Wenn man bedenkt mit welchen Dingen und Ansichten man heute in christlichen Kreisen konfrontiert wird, angefangen von der Volx-Bibel über verschiedene Lehrmeinungen der Kirchen bis zu Marien- und Jesuserscheinungen und man nicht die Bibel als Leitfaden zur Prüfung nimmt, könnte man sehr leicht auf eine falsche Spur kommen.
    Voraussetzung ist jedoch und wichtig ist, dass man über die Dinge, die uns als Christen in die Irre führen können, sehr genau informiert ist, um sie prüfen und beurteilen zu können. Das habe ich jetzt bei den Marienerscheinungen gesehen. Die Liste der Sonderlehren der kath. Kirche, die Lothar Gassmann aufgestellt hat, ist schon enorm lang.

    Die Bandbreite der Menschen, die sich als gläubig bezeichnen, ist sehr groß, wobei ich niemand den Glauben absprechen will. Es ist schon vorgekommen, dass in unserem Frauenfrühstücks-Kreis eine katholische Mitarbeiterin weinend rausgelaufen ist, weil etwas kritisches über die katholische Kirche gesagt wurde. Seither lassen wir die Lehrmeinungen der verschiedenen Kirchen außen vor.

    Das Zitat von Baldur:
    „Nicht die Erfahrungen die wir machen sind unbedingt das Richtige, sondern allein das Wort Gottes. Daran sollen wir uns halten!“
    Das möchte ich voll unterschreiben. So sei es, Amen.

    Lieber Baldur, lieber Andreas, ich danke Euch für die Rückmeldungen, hab wieder viel Neues gelernt.
    Gottes Segen für Euch und liebe Grüße
    Gerda

  18. Lieber Herr Pastor Tscharntke,
    folgende Aussage von Ihnen hat mich nachdenklich gemacht (im Kommentar von AndreasK vom 29.8.2016, 20:58 zitiert)
    „Wer nun aber in ökumenischen Begegnungen mit dieser Institution gemeinsam auftritt, der vermittelt der Öffentlichkeit den Eindruck, als wäre die Lehre dieser Institution die Lehre der Bibel. Die Botschaft solcher ökumenischer Begegnungen ist zwangsläufig falsch und irreführend…“

    Wenn ich diese Aussage richtig verstehe, würde das ja bedeuten, dass ein Frauenfrühstück, das durch ein überkonfessionelles christliches Frauenteam veranstaltet wird, bei dem auch katholische Mitarbeiterinnen dabei sind, nicht im Sinne der Bibel ist. Ich war der Meinung, dass eine Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen schon möglich ist, solange man am Evangelium keine Abstriche machen muss und dies auch bei den Vorträgen der Referentinnen klar rüber kommt. Für mich ist wichtig, dass den Frauen das Evangelium verkündigt wird ungeachtet der Lehrmeinungen der verschiedenen Kirchen, denen sie angehören. Am Ende der Frühstücksveranstaltungen wird auch immer dazu aufgerufen, den Gottesdienst in den jeweiligen Gemeinden zu besuchen.
    Ist meine Ansicht hierzu nicht richtig?

    1. Liebe Gerda, ich denke, daß es hier ganz wesentlich darauf ankommt, wie weit der ökumenische Charakter einer solchen Veranstaltung im Vordergrund steht und betont wird. Es ist etwas anderes, ob Christen verschiedener Konfessionen, die aber persönlich klar zu Jesus gehören, etwas miteinander machen, oder ob es eine Veranstaltung der Institutionen ist. Soweit wir in biblischer Weise an Jesus Christus als unseren Herrn und Heiland glauben, sind wir Glieder seines Leibes und geistliche Geschwister, ganz gleich, zu welcher Konfession wir gehören.
      Wir hatten in unserer ersten landeskirchlichen Gemeinde verschiedene Mitarbeiter, die noch zur römisch-katholischen Kirche gehörten, aber an den Herrn Jesus gläubig geworden waren. Die arbeiteten teils an verantwortlicher Stelle in der Gemeinde mit. Aber es waren Veranstaltungen unserer evangelischen Kirchengemeinde und es ging um Jesus und nicht um die Ökumene.
      Je stärker der dagegen ökumenische Charakter bei einer Veranstaltung in den Vordergrund rückt, umso problematischer wird es geistlich. Auf den Zungenschlag kommt es dabei mit an. Als Beispiel: heißt es in der Einladung etwa „Frauen sind unabhängig von ihrer konfessionellen Zugehörigkeit herzlich eingeladen“ oder heißt es „das Frauenfrühstück ist eine gemeinsame Veranstaltung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde“. Im ersten Falle wird lediglich darauf hingewiesen, daß Frauen jeder Konfession herzlich willkommen sind. Im zweiten Falle wird der ökumenische Charakter der Veranstaltung hervorgehoben, und da fängt es meines Erachtens an, schwierig zu werden.

      Und dann ist die Frage: wenn neue Frauen dazukommen, wohin werden die eingeladen? Das war ja die biblisch völlig berechtigte Kritik an Pro Christ und der Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche bzw. Repräsentanten dieser Institution, daß Menschen, die bei Pro Christ zum Glauben kamen oder Interesse gewonnen hatten, auch ganz selbstverständlich an römisch-katholische Kirchengemeinden weitervermittelt wurden, so als wäre es Jacke wie Hose, ob diese Menschen eine evangelische und biblische Lehre und Unterweisung im Glauben erhalten oder eben eine römische und in wichtigen Teilen total unbiblische. Das geht gar nicht!
      Wobei ohnehin klar sein sollte, daß alle verantwortlichen Frauen in einem solchen Kreis im biblischen Sinne gläubig sein sollten, denn wie sollen sie sonst überzeugend und vollmächtig andere Frauen zu einem Leben mit Jesus einladen und ihnen darin Hilfestellung geben? Und nur darum kann es bei einem christlichen Frauenfrühstückstreffen doch gehen!

      1. Lieber Herr Tscharnkte,
        vielen Dank für die Antwort. Ja ich sehe, das Thema Ökumene ist ein weites Feld und nicht ohne Probleme. Sie haben mir Argumente geschrieben, an die ich überhaupt noch nicht gedacht habe und mir damit einen neuen Blickwinkel auf unser Frauenfrühstück gegeben. Damit muss ich mich noch auseinandersetzen.
        Liebe Grüße Gerda

    2. Liebe Gerda aus A.,

      bezugnehmend auf Deinen Kommentar vom 1. Sep. um 11:24 Uhr sowie den bereits darauf von verschiedenen Kommentatoren geschriebenen Antworten zum Thema „Ökumene im biblischen Verständnis vs. heutzutage falsch verstandene Ökumene der christlichen Kirchen“ möchte ich noch ein Beispiel aus der Praxis bringen.

      Schau Dir doch mal die Website http://lesen-und-mehr.com/index.html an (Auszug):

      „Wir bieten ein umfangreiches Sortiment an vorwiegend christlicher Literatur, Musik-CDs, Hörbüchern, DVDs, Geschenkartikeln, Grußkarten, Kalendern, Kinderbekleidung und Spielwaren.“

      Also offensichtlich ein privat betriebener, christlicher Bücherladen. Soweit mir bekannt, werden dort auch Artikel speziell für Katholiken verkauft wie z. B. Taufkerzen, Produkte für die Kommunion und dergleichen. Sei’s drum. Fakt ist, falls der Bücherladen von einer christliche Gemeinde wie z. B. http://www.gfc.ch/de/taetigkeitenwerke/christlicher-buecherladen/ betrieben würde, dass dann dort definitiv keine Artikel für Katholiken usw. im Angebot sein dürften. Weil damit doch zum Ausdruck gebracht würde, dass man die Katholiken an sich als Christen betrachtet bzw. deren ganz spezielle Taufwiedergeburt damit im Prinzip anerkennt ungeachtet dessen, dass die RKK die evang. Getauften selbstredend offiziell bekanntlich NICHT als richtige Christen anerkennt. Da wirst Du Dich als geborene Katholikin sicher besser auskennen, oder?

      Zurück zum erstgenannten Bücherladen: Wie Du bei https://de.wikipedia.org/wiki/Welzheim sehen kannst, ist Welzheim eine kleine Stadt im schwäb. Wald mit etwa 11.000 Einwohnern sowie (nicht im Artikel genannt) prozentual relativ wenigen Katholiken, welche vor allem nach dem 2. Weltkrieg als Flüchtlinge dort hingezogen sind. Meine Meinung: Falls sich dieser privat betriebene Bücherladen explizit weigern würde, kath. Produkte ins Sortiment zu nehmen mit der Begründung „RKK = größte Irrlehre der Welt“ oder „RKK = aller Voraussicht identisch mit Offbg. 17,4 bzw. 18,16“, dann wäre das sicher deren gutes Recht. Auf der anderen Seite würden diese Christen jedoch vermutlich gegen 1. Petr. 3,15b („Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,“) verstoßen. Nein, verstoßen ist wohl das falsche Wort. Sondern sie würden dann wohl die Chance verpassen, diesen Vers hoffentlich mal bei dort einkaufenden Katholiken zur Anwendung bringen zu dürfen.

      1. So, lebe Gerda aus A.,

        jetzt bin ich doch tatsächlich dort an besagtem Geschäft vorbeigefahren und habe mir die Zeit genommen, mal der Sache auf den Grund zu gehen. Es stimmt, der erstgenannte Laden „Lesen und mehr“ hat auch speziell für Katholiken erforderliche Produkte im Angebot und der zweitgenannte definitiv nicht, würde ich jetzt mal behaupten.

        Sei’s drum. Fakt ist, dass an der Türe zum Laden unter anderem zu dieser hochgradig esoterischen Veranstaltung eingeladen wird verbunden mit der rhetorischen Frage an die Leserrunde, ob das jetzt zu weit geht oder ob ihr mir zustimmen könnt, dass dies offensichtlich nicht der Fall ist (bitte kurz begründen – danke):

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        Friedensgebet Sonderprogramm: Geh hinein in deine Kraft – 7 Ermutigungen

        Menschen, die aus einer inneren Kraftquelle schöpfen, leben befreiter. Sie verlieren die Angst vor ihrer Größe, ohne größenwahnsinnig zu werden, und sie verlieren die Angst vor ihrer Kleinheit, ohne sich minderwertig zu fühlen. In den vielen Herausforderungen des Lebens ist es nicht einfach, zu seiner göttlichen Kraftquelle zu gelangen. Pierre Stutz entfaltet in seinem Vortrag sieben Ermutigungen, die sich in seiner langjährigen Erfahrung als spiritueller Autor und Begleiter bewährt haben. Besondere Inspiration sind ihm dabei Film-Momente, die Mut machen, das innere Wachstumspotential noch weiter zu entfalten.

        Seine Ermutigungen heißen: Bleib bei dir – Du bist mehr als deine Verletzungen – Erwache zum Träumen – Spiel dich ins Leben hinein – Wachse am Widerstand – Du darfst scheitern – Sag ja zu deinem Weg.

        Pierre Stutz ist Theologe, spiritueller Begleiter und Autor vieler erfolgreicher Bücher zu einer achtsam engagierten Lebenspraxis, mit über einer Million verkaufter Exemplare. Ausbildung im Sozialtherapeutischen Rollenspiel. Er lebt in Lausanne und geht seit 45 Jahren leidenschaftlich gerne ins Kino. Im gesamten deutschsprachigen Raum zeigt er in seinen Vorträgen und Kursen den Weg zu einer erfüllten Spiritualität. http://www.pierrestutz.ch

        Pierre Stutz kommt nach Welzheim

        17. Oktober 2016, 19 h Friedensgebet anschließend um 20 h Lesung und Filmeinspielungen mit Pierre Stutz und einem Büchertisch.
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        1. Lieber AndreasK, solche Veranstaltungen wie die von Pierre Stutz finden gegenüber meiner Haustüre andauernd statt. Wir wohnen und bezeugen seit über 10 Jahren Jesus Christus ALLEIN „im Schatten der Hure Babylon“, direkt gegenüber einer barocken RKK mit Astarten/Aschera-(=Maria)Schrein, wo sich die Götzendiener die Klinke in die Hand geben, und angrenzend an ein ehemaliges Franziskanerkloster. Das nennt sich heute ‚Exerzitienheim‘ – wir nennen es unter uns ‚Exorzistenheim‘ – und lädt permanent zu dieser Art mystisch-esoterischem Quatsch ein, der allerdings viel Zulauf erhält. Irgendwo muss ja das Geld für den Erhalt der Gebäude herkommen, wenn schon keine Mönche mehr hier leben. Nun, für die verblendeten Gäste ist das stets eine Gelegenheit, auf unserer Hauswand den Vers aus Joh 17,17b zu lesen (und sehr oft auch zu fotografieren, aber nicht zu verstehen, was sie da tun), zum Zeugnis gegen sie, falls sie nicht von ihren bösen Wegen umkehren. Unser Missionsfeld beginnt schon direkt auf der Haustreppe. Das ist also für mich keineswegs neu. Auch Dir persönlich empfehle ich zu diesem Thema sehr die als Download veröffentlichten ganz aktuellen Vorträge zum GALATERBRIEF unter http://www.beg-hannover.de/bibeltage-2/bibeltage-bisher/bibeltage-september-2016/ Viele Grüße!

          1. Liebe Corinna Schütt,

            vielen herzlichen Dank für Deine Empfehlung der Vorträge zum GALATERBRIEF. Das ist lieb von Dir gemeint, kommt jedoch leider viel zu spät bzw. wenn ich mich zum jetzigen Zeitpunkt noch damit beschäftigen würde, dann – da bin ich mir absolut sicher – würde mich Jesus demnächst, wenn ich IHN endlich, endlich von Angesicht zu Angesicht sehen darf, unmissverständlich fragen, warum ich ausgerechnet jetzt so kurz vor den Toren der Ewigkeit meine kostbare Zeit verplempert hätte. Und dann, liebe Corinna Schütt, was dann? Gell, auf 1.000 Fragen werden wir dann nicht eine einzige Antwort geben können, weil wir regelrecht verstummen werden. Und zwar deshalb, weil alle diese Fragen berechtigt sind. Also keine einzige rhetorische Frage wird dabei sein. Oder, zu welcher Konfession wir gehört haben bzw. wie oft wir im Jahr insgesamt im Gottesdienst gewesen sind. Nein, das alles und noch viel mehr wird dann nicht die Bohne wert sein. Sondern lediglich das, was wir mit Jesus sowie seinen in der Bibel schwarz auf weiß selbst nachlesbaren Aus- und Ansprüchen (Stichwort „dass selbst die Toren mit einem IQ unter 70 nicht irren können“) gemacht haben. Ob wir schlussendlich IHM nachgefolgt sind oder halt nicht. Entweder oder. Dazwischen gibt es nichts, aber auch gar nichts wie z. B. der von vielen propagierte goldene Mittelweg. Glaube mir, das ist eine ganz raffinierte Erfindung dieses Durcheinanderbringers namens Diabolos. Welcher übrigens die Bibel viel besser kennt als Du und Pastor Tscharntke zusammen sie jemals kennen werden. Welcher unsere Schwächen ganz genau kennt und jeden nur erdenklichen Versuch unternimmt, uns irgendwie zu Fall zu bringen. Und zwar so, dass wir möglichst nie mehr aufstehen. Bei mir war es letztes Jahr eine längere Zeit so, dass dieser Schuft mir vorgegaugelt hat, dass ich die Perspektive und Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod verloren hätte. Das musst Du Dir mal vorstellen, liebe Corinna. Das ist so unglaublich niederträchtig, dass ich diesem Kerl am liebsten einen Arschtritt verpassen würde, dass er dies sein Lebtag nie mehr vergisst. So, und wenn wir nicht bereit sind, Jesus das Steuer unseres Lebens zu überlassen, dann – glaube mir – werden wir gegen diesen gefallenen Engel des Lichts namens Luzifer nie aber auch gar nie eine Chance haben. Sondern nur dann, wenn wir uns hinter oder noch besser in Jesus stellen (was zugegeben eine höherdimensionale Angelegenheit ist), sind wir geschtzt vor den Pfeilen des Bösen. Gott segne Dich reichlich für Deine wertvollen Kommentare hier bei „Kurz bemerkt“.

          2. Liebe Corinna Schütt,

            meinst Du mit Joh. 17,17 jetzt eigentlich das hier: „Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.“ bzw. ab dem Strichpunkt? Au weia, das würde ich an Deiner Stelle aber sofort entfernen. Hast Du wirklich nicht gewusst, dass das ein Teil des sogenannten Hohepriesterlichen Gebets ist? Da würde ich an Deiner Stelle nie nur einen Teil zitieren und schon gar nicht einen Halbsatz. Zumindest musst Du da zwingend dazu schreiben, dass das ein aus dem Zusammenhang gerissener Halbsatz sei sowie halt das mit dem Hohepriesterlichen Gebet. Auch wäre ich an Deiner Stelle äußerst vorsichtig, was salopp gesagt Dein Versuch betrifft, sozusagen dem Geist Gottes unter die Arme greifen bzw. halt a bissle nachhelfen zu wollen. Du verstehst mich? Ja? Gut. Sonst greife bitte zum Telefonhörer und rufe Pastor Tascharntke an, er wird Dir das gerne verklickern.

            So, jetzt wird es aber höchste Zeit, meinem aus exakt 30 Mailadressen bestehenden Verteiler namens „liebe Brüder und Schwestern in Jesus Christus +
            liebe Versöhnungsbotschafter gemäß 2. Kor. 5:20“ zu berichten, ob mein Wunsch (*) heute in aller Hergottsfrühe in Erfüllung gegangen ist oder ob nicht. Liebe Corinna, Du sollst es als Erste erfhren, dass ich gerade unschlüssig bin, ob nun heute oder doch am letzten Sonntag der bis jetzt schönste Tag meines gesamten seitherigen Lebens gewesen ist. Gut, sagen wir salomonisch „Gleichstand“, oder? Sei’s drum. Fakt ist, dass sowohl heute als auch am vergangenen Sonntag regelrecht die Herrlichkeit Gottes zu spüren war…

            (*) Auszug:
            „wenn ihr wollt, könnt ihr ja mein kurzentschlossenes Vorhaben, den heutigen Tag möglichst lange in spürbarer Nähe von Jesus verbringen zu wollen, im Gebet unterstützen.“

        2. Pierre Stutz – wer ist er?

          Bin jetzt hier im Forum auf den mir bis dato gänzlich unbekannten Pierre Stutz gestoßen.
          Wie von Andreas beschrieben, ein ungewöhnlich erfolgreicher Mann. Stutz ist Theologe, spiritueller Begleiter und Autor vieler erfolgreicher Bücher zu einer achtsam engagierten Lebenspraxis, mit über einer Million verkaufter Exemplare. Ausbildung im Sozialtherapeutischen Rollenspiel.
          Er lebt in Lausanne und geht seit 45 Jahren leidenschaftlich gerne ins Kino.

          Das sind natürlich echte Highlights! 1 Million verkaufter Bücher – rechne ich mal als untere Grenze ein Buch 2,5 cm dick, so ergeben die 1 Million Bücher aufeinander gestapelt die stattliche Höhe von 25 km. Also wirklich – ein gigantischer Erfolg!

          Stutz schreibt über sich selbst: Meine Inspiration ziehe ich aus meinem persönlichen Hoffen und Ringen in der Gottessuche. Kraft bei dieser Suche geben mir die christliche Mystik und die biblischen Texte – aber auch die Überzeugung, das Spiritualität dazu da ist, zu befreien und nicht einzuengen. Erst wenn die spirituelle Dimension des Alltags erkannt ist, dann wird mein Leben kostbar.Mein Suchen führt mich weiter: Zusammen mit Gleichgesinnten gestaltete ich die Abbaye de Fontaine-André als «offenes Kloster» – eine Gemeinschaft von Frauen und Männern, auch verheirateten, die miteinander Spiritualität im Alltag suchen und leben. Während 12 Jahren war ich Mitredakteur der spirituellen Fotozeitschrift ferment. Nach 17 Jahren als Priester legte ich im Sommer 2002 mein Priesteramt nieder und bin nach Lausanne gezogen. Seit 2003 bin ich mit meinem „Lebensgefährten“ zusammen.
          (http://pierrestutz.ch/mein-weg/)

          In einem Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ erklärt Stutz: mit Gott hat mich so wunderbar homosexuell geschaffen. Ich wollte das nicht, es war nicht meine Idee. Heute kämpfe ich für die gleichgeschlechtliche Liebe, weil ich zutiefst überzeugt bin, dass sie gesegnet ist.
          Sonst könnte ich es nicht machen, ich als Gottsucher. Stutz sagte auch: ich will in Treue mit meinem Partner leben. Gott sei Dank lernte ich immer wieder Menschen kennen wie den Benediktiner, der mich therapeutisch begleitet hat. Oder die Klostergemeinschaft von Münster-Schwarzach, die nach meinem „Coming-out“ gesagt hat: Erst recht sollst du zu uns kommen und Kurse leiten.
          (http://www.wir-sind-kirche.at/sites/default/files/gott_hat_mich_homosexuell_geschaffen.pdf)

          Leiter dieser Klostergemeinschaft Benediktinermönch und SchriftstellerAnselm Grün sagt: „Homosexualität ist keine Sünde!“
          (http://www.cafebabel.de/politik/artikel/anselm-grun-homosexualitat-ist-keine-sunde.html)

          IN T E R R E L I G I Ö S E A R B E I T S S T E LL E – INTR° – Institute for Interreligious Studies
          Auch hier hält Stutz seine Vorträge, wie auch im „Ökumenischen Bildungszentrum Mannheim“
          (http://workspace.rpi-virtuell.net/24686AD5-936C-476D-9EA0-65E2968590C8/tagungen: religionen und dialog/bericht-09-10.pdf)
          (http://www.sanctclara.de/uploads/Journale/sanctclaraJournal2_2015_webRZ.pdf)

          Alles in Allem – ich kann ich hier keine Bereicherung für unser Forum erkennen!

          1. Lieber Baldur, lieber Bruder in Jesus Christus,

            vielen herzlichen Dank für Deine wie immer äußerst wertvollen Gedanken bzgl. diesem Pierre Stutz, oder wie der jetzt auch immer heißen mag. Vielleicht ist er bei genauem Hinsehen sogar ein leiblicher Bruder von diesem begnadeten Taize-Gründer ähnlichen oder gar gleichen Namens. AK, wieso soll das jetzt ausgerechnet ein „begnadeter Taize-Gründer“ sein? Du liebäugelst doch etwa nicht, mal dorthin fahren zu wollen in die Höhle des Löwen, wie Corinna Schütt völlig zurecht sich ausdrücken würde, oder etwa doch? Hmm, wenn ich nicht wie gesagt in der letzten Zeit in der Tat vor den Toren der Ewigkeit gestanden wäre (übrigens jedes Mal mit freudiger Erwartung, weil ich halt jedes Mal den Pass für den Himmel in der Tasche hatte als wohlgemerkt gegen meinen Willen noch immer Ungetaufter, als nunmehr das halbe Jahrhundert an Lebensjahren gerade eben Ende Sep. erst Vollgemachter, als in dieser Zeit lediglich beinahe exakt 4 Jahre eine geistliche Heimat ausgerechnet in der ehem. Gemeinde dieses Pfr. Winrich Scheffbuch haben dürfend und dort ungeachtet des konfessionslosen Zustands sogar mehrere Jahre in ganz unterschiedlichen Bereichen entsprechend meinen von Gott geschenkten Fähigkeiten und Begabungen, vor allem jedoch aufgrund dem auf einmal geweckten Bedürfnis, IHM, Jesus, etwas zurückgeben zu möchten für SEIN unbezahlbares, völlig kostenloses Geschenk mit lediglich einer einzigen Bedingung: Konkret, dass ab sofort Jesus das Steuerrad meines verkurksten – im wahrsten Sinne des wortes – Lebens übernommen hat. Was übrigens den unschätzbaren Vorteil hat, dass es ab sofort völlig sorgenfrei (also bzgl. dem Ziel bzw. natürlich dem Erreichen des selbigen) weiter geht, also die Lebensreise natürlich. Was ich ja in den letzten Tagen wiederholt erleben durfte, übrigens völlig unverdient. Die Bibel hat da einen grundlegenden Begrif, welcher heutzutage etwas arg abgedroschen sowie ständig missbraucht wird: GNADE. Steckt z. B. im Wort Begnadigung drin, welches Recht bekanntlich dem Bundespräsident Joachim Gauck vorbehalten ist.

          2. lieber Baldur,
            darf ich Dich noch darum bitten, kurz nachzusehen, was Corinna Schütt bei dem vor Deinem Beitrag hier vom 9. Okt. um 12:54 Uhr geposteten Kommentar geschrieben hat. Ehrenwort, ich habe den Kommentar nicht gelesen. Vermutlich habe ich ihn kurz gesehen, kann jedoch definitiv nicht mal sagen, von wann dieser genau ist bzw. wann er eingestellt wurde. Wegen dieser blöden HSP halt. Weil ich da, falls Corinna Schütt mich mal wieder mit irgendetwas belehren wollte, berechtigterweise sehr schnell an die Decke gehe wegen dem blöden ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden halt.Weil ich mich halt schnell aufrege über gewisse durch den Darbyismus bzw. (Hyper)Dispensationalismus hervorgerufene Verblendungen. Insbesondere gewisse zu 100 % sich noch genau so und so zwingend erfüllen müssenden, noch nicht offenbarte Prophezeiungen lösen in mir ständig ein Kopfschütteln hervor. Die arme Corinna Schütt, denke ich dann immer, wenn es ihr dann aller Voraussicht nach so gehen wird, dass sie aufwacht, wenn es zu spät ist. Wenn sich also z. B. die ihrer Meinung nach zu 100 % zwingend eintreten müssende Vorentrückung warum auch immer gar nicht stattfinden sollte (sogenannter Plan B). Wenn man sich ins warme Nest gelegt hat anstelle sich auf den „worst case“, welchen übrigens auch ich nicht mit- und durchmachen möchte, vorzubereiten. Fakt ist, dass eines der Szenarien „Mahdi“ lautet. Meines Erachtens sogar mit einer Trefferquote von deutlich über 75 % behaftet. Also wenn man gewisse Bibelstellen ohne die eigenen Scheuklappen liest, was gar nciht so einfach sein soll. Also z. B. ausgerechnet als Brüdergemeindler das Buch https://www.cbuch.de/gesamtkatalog/lehre-theologie/eschatologie/schaeller-siehe-er-kommt-mit-den-wolken.html zu schreiben und sich damit gegen die eigene, m. E. schon längst als alleingültig anerkannte Lehre zu stellen. Was eigentlich zwingend die Exkommunikation zur Folge haben müsste ungeachtet desen, dass ja in den BGs offensichtlich noch strenge Gemeindzucht betrieben werden soll, wie ich gehört habe. Gut, was den sogenannten Großen Outfit-Abfall der Gläubigen in der Endzeit betrifft, da stehen die offenen BGs den anderen evang. Freikirchen in nichts nach bzw. da wird heutzutage so allerhand mitgemacht, was es früher nie gegeben hätte wie z. B. Frauen mit Hosen, geschminkt, Schmuck, ja selbst Ohrringe sind heutzutage in den offenen BGs kein Tabu mehr, oder Schlitzröcke, Miniröcke jeglicher Länge, kurze Hosen und/oder Jeans bei beiderlei Gechlecht, lackierte Fußnägel (farblos oder farbig), das Gleiche bei den Fingernägeln, obwohl doch die Farbe rot ganz eindeutig für Sünde steht, dann gefärbte Haare sowie offene bzw. geschnittene Haare inkl. Sempelsfransen, dann natürlich auch solche sachen wie Glotze, Kino, Theater und vieles mehr. Wie gesagt alles der in der Bibel verheißene Große Outfit-Abfall der Gläubigen in der Endzeit. So, das hat mir mal wieder richtig gut getan verbunden mit dem Hinweis an Pastor Tscharntke, dass es wie immer ihm freigestellt ist, den Kommentar freizuschalten oder diesmal halt nicht…

  19. Lieber Pastor Tscharnke, ihre Predigten habe ich mir angehört.
    Danke dafür, vor allem finde ich gut dass Sie versuchen
    differenziert zu sein, nicht gleich das Kind mit dem Bade
    auszuschütten, dieses denken, fühlen und schreiben wünschte ich
    mit von allen. Mein Bild festigt sich und unser Vater Jesus
    Christus hat uns nicht ohne Grund und mehrfach mehrfach vor
    Verführung zur Endzeit gewarnt wie z. B.: „Ihr aber seht euch vor!
    Ich habe euch alles zuvor gesagt!“
    Charismatiker wiegen sich in Sicherheit in allen Dingen die mit
    mit ihrer Gemeinschaft und Kirche zu tun haben, nehmen so viel
    selbstverständlich von der Welt an und machen es mit….
    Aber das ist nichts neues und wurde schon mehrfach hier geschrieben.
    Nochmals Danke Herr Pastor Tscharnke, Herr Baldur, Corinna und Gerda
    und alle die hier mitschreiben.
    Liebe Corinna: Werde mir noch die Predigten von Wolfgang Nestvogel
    anhören. Das was ich in dem Bericht über deinen Link zum „Alpha-Kurs“
    gelesen habe kann ich unkommentiert nicht so stehen lassen.
    Es sind ein paar Wahrheiten darin aber am Schluss wird „gesagt“
    dass der „Alpha-Kurs“ ein Werk Satans sei, also vollkommen unchristlich.
    Das ist m. M. nach nicht gerechtfertigt, zumal die Begründungen
    für mich unklar und teilweise unrichtig sind. Es wird vom unbekannten Autor geschrieben
    dass wir (wie Johannes) uns vor Lehrmäßigen Abweichungen hüten sollen und
    dass „Gefahren“ in der Lage sind die Gemeinden zu untergraben und das
    Johannes uns ermahnt dass „wir nicht alles glauben sollen“ sondern die Geister
    prüfen sollen weil viele falsche Propheten unterwegs sind und es ist eine
    große Notwendigkeit für die Gläubigen, Wahres von Falschem zu unterscheiden usw.
    Mein Alpha Kurs leugnete nicht dass Jesus Christus von einer Jungfrau
    und damit von der Kraft Gottes Heiligen Geistes gezeugt wurde, es wurde
    nicht verleugnet dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Jesus Christus
    war Mensch, das wurde auch durch die Beschreibung seines Leides ganz klar.
    Es wurde uns keine „andere Lehre“ gesagt. Es wurde uns kein Kompromiss zur
    Verleugnung der Wahrheit des Evangeliums „Alpha Kurs“ gesagt.
    Es sind gewaltige Anschuldigungen gegen den „Alpha Kurs“ so als ob derjenige
    (unbekannte Autor) der das schreibt alles weiß was dort gelehrt und vorgetragen wird und wurde.
    Der Alpha-Kurs wird von jeder Gemeinde etwas anders gestaltet, auch die Vortäge sind mit Sicherheit nicht alle Wortgleich. Ich weiß nicht was der unbekannte Autor meint mit „diese Fragen unterstreichen die Gefahr, die von dieser Herangehensweise ausgeht, die man Evangelisation nennt.“ Ist Evangelisation etwas schlechtes? „Der Alpha scheint etwas Positives zu sein, der etwas Böses kaschiert?“ Was meint der Autor damit? Ich verstehe das nicht, welches Böse musste ich
    im „Apha-Kurs ertragen? Warum schreibt der unbekannte Autor dass das gesagte im Kurs nicht
    die Wahrheit sein soll? Das habe ich ganz anders in Erinnerung. Was soll das mit der Anklage
    von Tony Campolo, Bill Hybels, Bill Bright, J.I. Packer, Charles Colson und seiner Ehefrau Colson?
    Diese (US?) Personen kenne ich alle nicht, aber allein schon diese Personen und Befürworter vom
    Alpha-Kurs sollen als Anklage dienen (und ausreichen) so dass allein durch ihre Beführwortung
    für den Alphakurs „irgendetwas mit dem Alpha Kurs nicht stimmen kann“. Statt dessen wurde uns
    Teilnehmern im Alpha-Kurs aber nichts von diesen (US) Personen gesagt, sondern uns wurde u. a. ein Ausschnitt aus einem Vortrag von Nicky Gumbel zu Alpha gezeigt und gesagt dass er der
    Erfinder (Entwickler) des Alpha-Kurses ist. Konkret: Ist Nicky Gumbel ein falscher Prophet oder ein reisender Wolf in Schafskleidern? Ich glaube die Ermahnung “Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ trifft dann schon eher auf den Autor zu. Man könnte auch sagen, verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Denn woher weiß der Autor wie Gott Nicky Gumbel sieht, ob Gott ihn liebt oder verflucht für das was er tut oder nicht tut. Und wer maßt sich an zu urteilen und ins Herz zu schauen ob etwas aus dem Herzen Gottes kommt oder nicht? Die Böse (und die Sünde) wahr ein Thema im Kurs. Sicher kann man kritisieren: Das im „Alpha“ ist alles zu leicht, Sünde bekennen
    ist zu ernst und es muss immer lange dauern in Beziehung zu Gott und seiner Heiligkeit zu kommen.
    Aber es ist schon gemein zu sagen „Gemeinde-Marketing-Bewegung“; „so können Menschen mit einem buddhistischen Hintergrund Gott in der Art von Buddha sehen“; „der Alphakurs gestattet es nie, dass wir die ganze Schwere unserer Sünde wahrnehmen“ (mein Gott, wer hat das je behauptet bei so viel Sünde die wir haben?); der Jesus Christus des Alphakurs ist nicht der Jesus Christus der Bibel“ (diese Aussage ist Hunds-gemein); Jesu Werk wird ausgelassen (stimmt nicht); der Geist im Alphakurs wirkt auf eine Art und Weise, die sich außerhalb der Grenzen der Bibel bewegen (kennt der Schreiber Gottes Gedanken und wirken); der Geist des Alpha Kurses, wer auch immer es ist – er ist gleichermaßen daheim in den enthusiastischen Versammlungen der New Age Leute und aller nicht- christlichen Kreise (wer so etwas sagt verallgemeinert); die Gäste im Alpha-Kurs hören nichts, das sie von dem loslösen würde, was sie gewohnt sind und werden gelehrt,
    dass sie das Christentum nehmen und dabei weiter ihr New Age oder andere Religionen praktizieren können (das ist eine Lüge, das wird nicht gelehrt); Die Bekehrungen, die durch den Alphakurs zustande kommen, sind folglich auch nicht mit den Bekehrungen in der Bibel vergleichbar (und das weiß der unbekannte Schreiber sicher?); es ist nur eine emotionale Erfahrung über die Liebe Gottes, jedoch ohne jegliches Verständnis von Heiligkeit und der Notwendigkeit, von unseren Sünden erlöst zu werden (das ist eine Lüge des Schreibers); der Alphakurs hilft uns nicht, Gott kennen zu lernen (das ist eine Lüge); er (der Kurs) beschreibt uns nicht den wahren und lebendigen Gott und diagnostiziert den Zustand des Menschen nicht eingehend genug um uns wirklich mit
    der Frohen Botschaft zu erreichen (woher will der Schreiber das mit Sicherheit wissen?); der Alpha-Kurs kommt vom Teufel, aus der Welt (ich finde keine Worte), der Alpha-Kurs ist ein Irrtum (vielleicht der Irrtum des Schreibers); der Alpha-Kurs ist nur emotionale Erfahrung (aber was wenn der Alpha-Gast danach Gottes Kind geworden ist?); sie haben nie wirklich Buße über ihre Sünden getan, Sie haben nie im Glauben Jesus Christus ergriffen (doch weiß das nur Gott und nicht der Schreiber); der Alpha Kurs ist ein Ding das der Teufel anbietet (dann wäre ich des Teufels
    und hätte mein Leben dem Teufel gegeben, ich legte mein Leben aber in die Hände Jesu Christi); dass der Alphakurs nicht von Gott kommt (das weiß der Schreiber mit Sicherheit nicht); der Alpha- Kurs kommt vom subtilen Geist des Irrtums (der Alpha-Kurs ist sicher von Menschen gemacht und nicht fehlerfrei, aber kein kompletter Irrtum).

    Liebe Corinna, mein dagegen schreiben sollte dich nicht erschrecken, aber ich musste es schreiben.
    Der Alpha Kurs kommt sicher nicht direkt von Gott, ist Menschenwerk und fehlerhaft, wie schon geschrieben. Ich hatte andere Dinge entdeckt, dass man den Heiligen Geist instrumentalisiert z. B.
    Ich habe aber selbst erlebt dass der Kurs (im JCN) damals von der Liebe Gottes geprägt ist, bei aller
    Menschlicher Fehlerhaftigkeit und dass mir auch klar ist dass es in den 10 Wochen auch sündhaftiges Veralten gegeben hat. Da möchte ich mal 1 Tag ohne Sünden im Leben eines Christen sehen. Die Einheit im Alpha-Kurs war aber die Liebe Gottes, getrieben von der Liebe Gottes und nicht um z. B. neue zahlende Mitglieder für die Gemeinde zu gewinnen. Es waren ein paar recht arme Mitmenschen dabei. Der Gegner Gottes ist im Leben auch immer mit dabei, selbst in den Kirchen will er alles durchmischt haben (dass wir schön verwirrt werden) und kaputt machen. Wir müssen uns also nicht wundern dass es im Alpha-Kurs einige schlechte Dinge gibt die so
    nicht sein sollten: Nach Gottes Willen. Der Kurs war aber von liebenden Herzen getrieben.
    Die Kritik dass vieles zu Weltlich ist kann ich unterschreiben und ich mag das nicht (mehr).
    Der Alpha Kurs ist sicher keine „reine“ Sache und die Kritik dass man die Gäste nicht verschrecken will trifft voll zu, aber wie soll es anders gehen? Am ersten „Kennenlernen Abend“ vor den 10 Wochen soll man gar nicht über „unseren Glauben“ reden, danach Stück für Stück und Abend für Abend immer mehr, singen, beten usw. Um nur ja nicht zu riskieren dass die Menschen verschreckt werden. Es ist traurig aber wahr, so weit ist es mit dem Christentum gekommen, an die Stelle von der Erkenntnis von Gottes Heiligkeit, Gottesfurcht, Busfertigkeit, Demut und Bewusstsein unserer Sündhaftigkeit usw. sind nette Pop Lieder und weit verbreitet ein lockeres Christenleben das fast alle Dinge der Welt mitmacht, man glaubt Gott sei alleine „nur“ Liebe und man glaubt mit Gott schon ganz gut unterwegs zu sein, obwohl „wir“ so wenig Erkenntnis haben wer Gott für uns sein möchte und was wir tun und nicht tun sollten. Und am Ende sieht es so aus als wäre Christ sein ein Lebensstil (ohne dass das jemand erkennen und zugeben würde), nur noch Freude und Unternehmungen und besondere Geistige Erfahrungen wie z. B. Wunder usw. Und natürlich beten und wenn wir beten denken wir dass „wir“ etwas gutes tun: Aber Sein Wille geschehe! Wir können auch einen Blick auf die zerstörten Gemeinden In Syrien werfen wenn wir uns wieder klar machen wollen was es bedeuten kann Jesus Christus als unseren Vater zu bekennen! Wenn wir auf das arme Leben Jesu Christi (vor 2000 Jahren) schauen sieht es auch anders aus, ein König der
    nicht wie ein König zu uns kam, sondern um für unsere Sünden zu leiden und sie uns zu vergeben, ein König des Leids, des Mitleids, der Barmherzigkeit, der Demut und des Freispruchs aus purer Liebe, Der ewige Friedensbringer. Ich bin einer derjenigen die diesen lockeren modernen Christlichen/Weltlichen Lebensstil kritisieren, diese Durchmischung kommt nicht von Gott.

    Doch bleiben wir auf dem Teppich,

    gelobt sei Jesus Christus !

    Amen

    1. Lieber Klaus, Geliebter des HERRn Jesus Christus! Gerne kannst Du Dich auch mal bei mir melden, Pastor Tscharntke hat meine E-Mail. Ich wollte Dich bestimmt nicht verärgern mit dem Link über den „Alpha-Kurs“. Es ist ja so: Wenn Gott der Vater Dich zu Jesus Christus gezogen hat, dann geht das mit oder ohne Kurs und hat eine ganz andere Konsequenz als wenn man das reine „Mittel“ zur Evangelisation betrachtet. Gott hat sicher schon während dieser Veranstaltung ganz anders zu Dir geredet und hatte Dein Herz darauf vorbereitet, so dass Dir vielleicht manche Schwächen dieses Kurses gar nicht so bewusst geworden sind. – Der „Erfinder“ dieses Kurses Nicky Gumble jedenfalls ist schon mal anglikanischer Priester gewesen, das ist so gut wie römisch-katholisch. Und der Alpha-Kurs scheint auch nirgendwo „anzuecken“, denn er wird in sämtlichen Denominationen, Freikirchen und sonstwo in der Ökumene „gerne eingesetzt“. Auch das macht den wiedergeborenen Bibelleser skeptisch, denn Jesus Christus ist DER Eckstein schlechthin, an dem sich alle Menschen stoßen müssen. Es würde sicher hier zu weit führen, das auszudiskutieren, ich halte das jetzt auch nicht für notwendig. Wachse weiter im Glauben, wirf Alpha einfach weg und vergleiche mal dagegen in Ziel und Aussagen den guten alten Heidelberger Katechismus oder auch das ‚ABC des Evangeliums‘ vom Missionswerk Heukelbach, der HERR wird Dir die rechte Nahrung geben und darüber freuen sich bestimmt alle Geschwister hier! 🙂 Liebe Grüße, sei allezeit bewahrt in unserem HERRn und großen Hirten!

    2. Sehr aufschlußreich finde ich folgenden offiziellen Text, siehe http://alphakurs.de/alpha/frager-zuhoerer/ (Auszug):

      =================================================
      Das macht Alpha einzigartig

      Alpha wird in allen großen christlichen Glaubensgemeinschaften angeboten – in über 169 Ländern der Erde.

      Alpha wurde in der anglikanischen Kirchengemeinde Holy Trinity Brompton in London von Pfarrer Nicky Gumbel entwickelt und seit 1991 kontinuierlich weiter entwickelt.

      Weltweit erleben Kirchengemeinden, dass Alpha eine attraktive Gelegenheit ist, den christlichen Glauben zu vermitteln. Viele Besucher berichten, dass Elemente des christlichen Glaubens für sie erst durch Alpha verständlich und persönlich erlebbar wurden.

      Auch prominente Vertreter der meisten christlichen Kirchen, unter anderen der frühere Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, und Kardinal Walter Kasper, bezeichnen Alpha als einen ansprechenden Rahmen für die persönliche Auseinandersetzung mit dem Glauben.
      =================================================

      Hoppla, ausgerechnet Walter Kasper, der ehem. kath. Verantwortliche für die Rückführung der evangelisch Getauften zur alleinseligmachenden RKK – siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Kasper – sowie einer der Purpurträger (siehe Offb. 17,4 und Offb. 18,16) macht Werbung für Alpha…

      1. Auch der nächste Absatz nach dem o. g. Auszug spricht Bände:

        =================================================
        Alpha vermittelt die Grundthemen des christlichen Glaubens und setzt damit auf die Gemeinsamkeiten aller Konfessionen weltweit. Mit dieser ökumenischen und internationalen Ausrichtung ist Alpha besonders glaubwürdig. Wenn Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam auftreten, wird klar: Hier geht es nicht um Eigenwerbung für eine einzelne Kirche oder Organisation, sondern um einen Lebenssinn, der Menschen vieler Nationalitäten verbindet.
        =================================================

        Womit wir bei dem angekommen sind, was Pastor Tscharntke vorgestern bei http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=1634#comment-3266 bzgl. Ökumene geschrieben hat.

    1. Lieber Klaus,

      anbei noch eine Ergänzung zum Alpha-Kurs:

      Der „Alpha“-Glaubenskurs stammt aus der Holy Trinity Church in Brompton, wo einst die Phänomene des Toronto Segen gehäuft auftraten.

      Diese Kirche entwickelte auch den sogenannten „Alpha“-Glaubenskurs. Ich erhielt schon 1996 einen Werbeprospekt zum „Alpha Kurs“, welcher der Zeitschrift der „Geistlichen Gemeinde Erneuerung“ (GGE) Nr. 4/96 beilag.

      Beim letzten Kursabend, so schrieben die Veranstalter in ihrem Programm, soll am Samstag der Heilige Geist „ins SPIEL“ gebracht werden.

      Der Geist des HErrn unterliegt also der Verfügungsgewalt dieser so genannten geistlichen Leiter. Der Geist der hier arbeitet, ist m. E. jedoch keinesfalls der Heilige Geist!

      Dies sagt alles über diese Bewegung aus, die sich mittlerweile tief in evangelikale Kreise hineingefressen hat.

      Siehe auch: Das Schleppnetz hinter Alpha, Vineyard, ‘Purpose-Driven (Kirche/Leben mit Vision)’, ‘Toronto’ etc

      http://www.bibelkreis.ch/fragenab2000/Chart286Blurb9german 20060225 v2.pdf

      Patrick Tschui, Der Alpha-Kurs ein neuer Weg zum Menschen von heute ?
      oder Was hat der Alpha-Kurs mit ”Toronto” zu tun?

      http://christliche-hauskreisgemeinde.homepage.t-online.de/Aufklarung/Alpha_Kurs/alpha_kurs.html

      LG Baldur

    1. Hallo Corinna,
      vielen Dank für den Link zu „Die Geschichte von der Gemeinde im Land namens FeelGood“. Bringt die Problematik der schlafenden und unbußfertigen Endzeitgemeinden auf den Punkt!
      LG

  20. Liebe Geschwister

    Danke für alles, aber eure nur einseitige Sichtweise (schwarz/weiß) teile ich nicht. Euer Pastor ist aber eine Ausnahme, das muss ich zugeben. Es gibt auch Gutes in den anderen kritisierten Gemeinden und auch im Alphakurs!!! Und ich Bitte darum wegen mir keine Internet Links mehr einzustellen. Für mich ist es jetzt auch genug immer nur „das schlechte“ einseitig nur bei anders geprägten Christen zu sehen, das tut mir nicht gut. Und schauen wir Bitte auch öfter unsere eigenen Eitelkeiten an….und nicht nur die „der anderen“.

    LG,
    Klaus

    1. Lieber Klaus,

      ich wollte Dich nicht in die Enge treiben sondern ich und auch andere Geschwister haben versucht, Dir Hilfestellung zu geben. Nach Gottes Wort gibt es allerdings in geistlichen Dingen keine bunte Vielfalt, so wie dies uns heute suggeriert wird. Es geht auch keinesfalls um irgendwelche Eitelkeiten – es geht um die Wahrheit!

      Jesus sagt uns dazu ein erschreckend hartes Wort:

      * Mt 12,30 Wer nicht mit mir ist, ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

      Ich wünsche Die weiterhin Gottes Segen und die Begleitung unseres HErrn Jesus Christus!

      LG Baldur

    2. Lieber Klaus,
      Warum keine Links mehr einstellen? Diese dienen doch der Meinungsbildung.Niemand ist ja gezwungen, diese anzuklicken. Ich verstehe, dass einen negative Nachrichten herunter ziehen können, wenn man sich ausschließlich damit beschäftigt und keinen Ausgleich mehr hat.
      Trotzdem ist gerade in unserer heutigen Zeit eminent wichtig, das richtige vom Falschen unterscheiden zu können. Wenn es da Brüder gibt, welche Hilfestellung geben könne, wie hier in diesem Forum ist das sehr begrüßenswert.

      1. Habe den Kommentar von Klaus gerade nochmal gelesen und das „wegen mir“ erst richtig erfasst. Klaus bat darum ihm keine weiteren Links mehr für die geführte Diskussion rein zustellen. Hatte den Beitrag erst mehr allgemein verstanden, nun aber den Ḱontext gecheckt.
        Wolle dies nur richtig stellen, damit mein erste Post nicht etwa als „lieblos“ empfunden wird.

    3. Lieber Klaus, ich möchte mich persönlich bei Dir entschuldigen, falls ich etwas geschrieben oder einen Link gepostet habe, der Dich im Augenblick „geistlich überfordert“. Ich denke, alle Geschwister hier sind in Liebe um Dich und Dein Wachstum im Glauben bemüht. Aber ich respektiere sehr, dass Dir manche Dinge momentan (wie Du selbst schreibst) ’nicht gut tun‘. Du kannst manche „feste Speise für die Gereiften“ noch nicht vertragen (Hebräer 5,14), über die hier manches mal doch geschrieben wird. Man füttert ja auch ein Neugeborenes nicht mit Steak. Das ist nicht überheblich gemeint, einfach ganz sachlich. Wenn irgend etwas daran lieblos bei Dir rüberkam, so bitte ich Dich um Vergebung dafür. Ich bin sicher, Du wirst durch unseres HERRn liebende Schule bald mehr verstehen lernen, so wie das auch bei mir (und sicher auch bei anderen Geschwistern) gewesen ist.

      Ich selbst war z. B. mal kurz nach meiner Errettung 2005/06 mit meinem kl. Sohn bei einer Osterfreizeit von Baptisten, da wurde über die Passion Jesu und den „Kreuzweg“ in Ton und Bild referiert, das war irgendwie so seltsam ‚katholisch‘-gefühlstriefend (kann es gar nicht mehr recht wiedergeben), jedenfalls wurde mir in dieser Veranstaltung im Magen dermaßen übel, dass ich rausgehen musste. Ich wusste in dem Moment, dass der Hl. Geist mich da ganz brutal rausgeschickt hatte und auch warum (ich habe das später nie wieder so erlebt als starke körperliche Reaktion – nur ein-, zweimal noch wie eine Art ‚Unheimlichkeit‘ als kalter Rückenschauer, wenn ganz offensichtlich irgendwelche Dämonen in der Nähe waren oder von ihnen die Rede war – aber ohne Furcht, nur dass ich das so körperlich gespürt habe). Na, jedenfalls: Nachher kam eine der Organisatorinnen, fragte mich was denn los gewesen sei und da schlug ich die Bibel auf und las ihr Jeremia 10 über die geschnitzten Götzenbilder vor. Die sagte keinen Ton mehr. Einem anderen Referenten habe ich dann den Galater 1,8-9 auf einem Zettel hinter die Windschutzscheibe geklemmt, so erbost war ich von diesem Zirkus. So etwas sind ganz normale Erlebnisse im Wachstum eines Christen, das weiß ich heute. Beim einen heftiger, beim anderen weniger. 😉 Aber immer ist es der HERR, der uns auf dem rechten Weg festhält und führt.

      Und wenn hier die Dich liebenden Geschwister schon etwas weiter in der Erkenntnis verschiedener Dinge sind, dann soll das nicht heißen, dass sie Deine Situation nicht verstehen oder ernst nehmen oder sich über andere oder Dich erheben. Wir alle haben dieses Wachstum schrittweise erlebt, denke (und hoffe) ich. Das ist auch völlig normal.

      Abschließend zu dem von Dir geäußerten „schwarz-weiß“ und Alpha-Kurs möchte ich auch zu Baldurs Worten hinzufügen, dass geschrieben steht durch den Apostel Paulus: „Ein WENIG Sauerteig versäuert den GANZEN Teig.“ (Galater 5,9) So betrachtet Gott selbst in Seinem inspirierten Wort eine menschliche ‚Methode‘ zur Evangelisation, wenn sie eben nicht GANZ biblisch ist (so wie z. B. Paulus und die anderen Apostel evangelisierten). Du wirst bei fortgeschrittenem Bibelstudium immer mehr „schwarz-weiß“ in Gottes Wort feststellen und dass Er sagt, dass es keine halben Sachen bei Ihm gibt. Ganz oder gar nicht, entweder oder – das ist die Sprache und die volle Wahrheit der Bibel. In Sachen Gut und Böse, Falsch und Richtig, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis, Gerettet oder Verloren, Himmel oder Hölle ist Gottes Wort SEHR einseitig (ein schöner Vers dazu ist auch Jesaja 5,20!) – Er selbst nennt das EIN-FÄLTIG (im Gegensatz zur „VIEL-falt“ der heutigen Ökumene und in der Laodizäa-Kirche, wo jeder glauben und predigen kann, was er will, Hauptsache, man eckt bei den Leuten nicht damit an). Siehe auch hier ein Artikel über die „Einfalt“ in der Bibel: http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.255 So wie es hierin erklärt ist, gehen Einfalt und Wachstum in der Erkenntnis auch zusammen. Je mehr Du also quasi dieses „schwarz-weiß“-Denken lernst in Bezug auf Jesus Christus, desto besser und schärfer wird Deine geistliche Wahrnehmung.

      Diese „schwarz-weiße“ Wahrheit der Schrift aber ist das, was ich persönlich und sicher manche andere hier bei efk-riedlingen glauben und leben. Ich bete dafür, lieber Bruder Klaus, dass der HERR Dich durch Seinen Heiligen Geist ebenso wie mich auch „in alle Wahrheit leiten wird“ (Joh 16,13). Das braucht jetzt etwas Zeit, aber wir haben ja keine Eile. 😉 Ganz liebe Grüße nach Nürnberg und der HERR behüte Dich allezeit, bis Er kommt oder Er uns zu Sich ruft!

    4. Lieber Klaus,

      da ich seit längerer Zeit im Prinzip jeden Kommentar hier bei „Kurz bemerkt“ lese, kann ich Dir versichern, dass bis jetzt noch gar kein einziger Link wegen Dir hier eingestellt wurde. Dafür lege ich sogar meine Hand ins Feuer, wie man landläufig so sagt. Fakt ist vielmehr, dass Du ganz offensichtlich von Gott so geführt werden musstest, uns Dein Erlebnis mit Alpha mitzuteilen. Gott möge Dich bei Deiner Suche nach einer christlichen Gemeinde in Deiner Wohnortnähe – wo Du Dich hoffentlich angenommen fühlst und erfahren darfst, was Geborgenheit bedeutet sowie im durch die Predigt kommenden Glauben wachsen darfst – segnen mit 4. Mo. 6, 24-26. Nimm das für Dich persönlich.

  21. Danke Baldur für deine Hilfestellung, für euer aller Hilfestellung. Entschuldigung für meinen schroffen Kommentar.

    „In die Enge getrieben“, das hast Du sehr gut erkannt Baldur, so habe ich mich gefühlt.

    Aus dem JCN bin ich heraus, weil die Gründe zu gehen durch Erkenntnis immer mehr wurden,
    aber ich würdige das Gute was ich dort erfahren habe. Und ich werde die Menschen für das Gute was
    ich dort erfahren habe nicht verurteilen. Du wolltest das sicher nicht so verstanden wissen,
    es ist eine Schwäche von mir, als Mensch bin ich halt auch emotional.

    Die Wahrheit Jesu Christi ist auch eines meiner Themen (enorm wichtig), gut dass Du das ansprichst. Jesu Christi ist die Gnade UND die Wahrheit. Die Leiter im JCN, habe ich erkannt, warnen leider nicht vor den Gefahren der Welt und wenn es in einer Predigt mal kurz anklingt dann wird es nicht ausgeführt was denn die Dinge genau sind die wir als Kinder Gottes nicht mitmachen sollen.
    Ein irdischer Vater oder eine Mutter warnen ihre Kinder auch vor den Gefahren der Welt, nur mal so verglichen…

    In der Wahrheit Christi zu bleiben bedeutet auch sich von dieser Welt (damit kritisiere ich Gottes geniale Schöpfung nicht) Geistig Stück für Stück zu verabschieden und immer mehr auf das Reich Gottes zu schauen: Dein Reich komme! Wir können nicht 2 Herren, wir können nicht Gott und der Welt dienen.

    Gott bleibt treu und hält seine Versprechen!

    LG, Klaus

    Gott befohlen

  22. Lieber Baldur, Markus, AndreasK, Corinna und alle anderen.

    Nochmals Vielen Dank für allen Geistigen Beistand im Namen unseres Heiligen Vaters
    Jesus Christus.

    Genau das gleiche würde man mir im JCN sagen „ich muss noch im Glauben wachsen“.
    Vielleicht würde jemand sogar sehr ähnliche Worte benutzen wie die hier geschriebenen,
    die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr groß.

    Danke für eurer aller Bemühen die Liebe und die Wahrheit Gottes versuchen zu leben.

    Gott möge eure Herzen mit seiner Liebe füllen!

    Lieber Gruß,

    Klaus

    P.S.
    Liebe Corinna: Es ist alles Gut, Danke auch für deine Mühen und für deinen langen Brief mit dem privaten Teil und deine Guten Wünsche und deinen Zuspruch im Namen Gottes.

    Jesus Christus ist der Gute Hirte !

  23. Lieber AndreasK, ich gebe zu, dass ich manche Deiner Aussagen hier nicht gut genug verstehe. Deshalb belassen wir es einfach dabei. Mein HERR und Gott Jesus Christus jedenfalls wird mir sicherlich niemals vorwerfen, ich hätte meine Zeit verplempert bei der Beschäftigung mit Seinem Wort oder bei dem Versuch, darin noch geistlich zu wachsen (Epheser 3,16-19). Nicht Er wird mir Fragen stellen, die ich ohnehin nicht beantworten kann, aber meine Fragen an Ihn werden dann aufhören, wenn wir bei Ihm sind (Johannes 16,23). So lange und bis dahin aber will ich Ihn aus Seinem Wort immer mehr und besser kennen lernen, zu Seiner Ehre. Da Er das allen Seinen geboten hat, kann es nicht falsch sein. Alles Gute!

    1. Liebe Corinna Schütt,

      habe Deinen Kommentar vom 9. Okt. um 06:10 Uhr erst gerade eben entdeckt. Mich überrascht, dass Du Dich derart schlecht in der Hl. Schrift auskennst, liebe Schwester in Jesus Christus. Nein, es erschüttert mich geradezu. Dass Dir überhaupt nicht bewusst zu sein scheint, dass Du selbstverständlich von Jesus mal gefragt werden wirst, warum ausgerechnet Du mit Deinem hohen Anspruch, mit Deinen Verdammungen anderer Kommentarschreiber (m/w), mit Deinem Versuch, diese hier zu verjagen und dergleichen mehr z. B. an dem und dem Tag in dem und dem freigeschalteten Kommentar die und die Person geistlich heimatlos machen wolltest. Und wenn Du das damals geschafft hättest, dann befrchte ich, dass Du dafür sogar mit dem ewigen Tod bestraft würdest. Nein, „ewiger Tod“ heisst eben NICHT, dass dann alles aufhört. Das müsstest Du eigentlich wissen, oder? Sondern damit ist exakt das gemeint, was Jesus selbst in Mt. 7 gesagt hat:

      19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
      20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
      21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
      22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
      23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

      Abschließend die eindringliche Bitte an Dich, lieber Jakob, lieber Bruder in Jesus Christus, AB SOFORT keinen einzigen Kommentar von Corinna Schütt mehr veröffentlichen zu WOLLEN. Weil Du damit vermeidest, einmal von Jesus dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, warum Du eigentlich dem Mahnen des Hl. Geistes keinen Raum gibst. Weil Du sonst die Kommentare von Corinna Schütt schon längst zwingend hättest löschen müssen. Gott segne Dich reichlich bei Deiner schweren Aufgabe, im Laufe dieser Woche entscheiden zu müssen, ob Du nicht sogar sämtliche seitherigen Kommentare von ihr zwingend umgehend löschen müsstest. Oder ob Du Dir wirklich die Mühe machen solltest, alle ihr Kommentare (nochmals) unter der Leitung des Hl. Geistes durchzulesen und dann gnadenlos zu löschen, was Du gar nie hättest freischalten dürfen. Und wenn Du diesen Kommentar hier nicht freischalten willst, dann werden die „Rö. 8,16-Typen in meinem Verteiler mal gegen Dich aussagen. Sozusagen ein Gericht also. Mit dem unbestechlichen Richter namens Jesus Christus, der Gekreuzigte, der Gestorbene, der Begrabene, der am dritten Tag Auferstandene, der in den Himmel Aufgefahrene, der momentan zur Rechten Gottes Sitzende, der hoffentlich bald ein einziges Mal sichtbar für alle Menschen (was übrigens mit unserem naiv-vierdimensionalen Verstand nicht begreifbar ist) Wiederkommende, der Herr aller Herren, der König aller Könige, der Messias, der Gesalbte, der Erlöser, der einzige Weg zu Gott, die einzige Wahrheit, das einzige Leben und was weiss ich noch alles: JA HERR JESUS, WIR BITTEN DICH, KOMME BALD.

      1. Lieber Andreas,
        also jetzt muss ich wirklich für Corinna in die Bresche springen. Ich finde, dass Du mit deinen Äußerungen über das Ziel hinausgeschossen bist und Corinna Unrecht getan hast. Ich schätze Corinnas Kommentare sehr und finde, dass sie sich sehr gut im Wort Gottes auskennt und in der Lernspirale im Wort Gottes sogar schon eine Kurve höher gekommen ist als ich.

        Ich habe mal gelesen, dass es niemand gibt, der je über Gott das gewusst hat, was ich weiß und dass es niemand gibt, der je über Gott das gewusst hat, was Du weißt oder jeder andere gläubige Mensch über Gott weiß. Deshalb denke ich, sollten wir uns alle gegenseitig über unser Wissen über Gott austauschen und auch voneinander lernen.

        Ich bin auch sicher, dass wir Kinder Gottes Fehler machen dürfen, sofern wir bereit sind uns durch den Geist Gottes korrigieren zu lassen und die Fehler einzusehen.
        Corinna hat sich bei Klaus W entschuldigt (Kommentar vom 6.9.2016, 20:08) falls er sich durch ihre Kommentare überfordert gefühlt hat und vieles davon für ihn noch nicht zu begreifen und zu verarbeiten war. Das solltest Du anerkennen.
        Eph. 4,2 Ertragt einer den anderen in Liebe.
        Joh. 15,12: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich Euch liebe.
        Daran sollten wir denken bevor wir die Geschwister kritisieren und wenn erforderlich die Kritik in Liebe sagen.

    2. Liebe Corinna Schütt,

      deine Kommentare lese ich immer sehr gerne, sie zeugen für mich von einem aufrichtigen Herzen, das den Herrn und den Vater liebt.

      @AndreasK
      Lieber Andreas, du gehst zu weit, wenn du schreibst:
      Zitat: „dann befrchte ich, dass Du dafür sogar mit dem ewigen Tod bestraft würdest.“
      Solche Aussagen sind in einem Forum, in dem man den anderen nicht kennt,
      im Blick auf christliches Verhalten, sehr bedenklich.
      Weißt du eigentlich, dass du hier derjenige bist, der – nicht zum ersten Mal – das Streichen von Kommentaren einfordert?
      Jetzt forderst du ziemlich unverblümt die Löschung aller Kommentare von Corinna ein. Hattest du heute nacht zu wenig Schlaf? Oder was?
      Du brauchst auch nicht ständig auf deinen maladen Gesundheitszustand und dein permanentes Beinahe-Ableben hinzuweisen. Das reicht einmal.
      Andere sind gesundheitlich auch sehr angeschlagen, hängen dies aber nicht an die große Glocke.
      Ich habe bewußt darauf verzichtet, meine Meinung mit Bibeltexten zu untermauern und auf Links ebenso. Und auf spekulative Aussagen was Jesus zu uns sagt oder nicht sagt, wenn wir vor ihm stehen, habe ich auch verzichtet.

      Liebe Grüße aus Riedlingen
      Joachim S.

  24. Ich finde, man sollte nie sagen, dass man schon alles weiß und nichts mehr dazulernen braucht oder kann aus dem Wort Gottes und sei es nur über eine einzige Bibelstelle. Unsere Erkenntnis ist Stückwerk. Mir ist es schon so gegangen, dass ich öfters eine Bibelstelle gelesen habe und sie mir nicht viel gesagt hat und dann beim erneuten Lesen plötzlich den Sinn verstanden habe und sozusagen ein Aha-Erlebnis hatte. Auch aus den Predigten von Pastor Tscharntke erfahre ich viel aus dem Wort Gottes, das ich vorher nicht gewusst habe.

    Den Namen Pierre Stutz kannte ich bisher auch nicht, habe aber nach seiner Beschreibung gedacht, dass es jemand so wie etwa Anselm Grün sein muss.
    Wenn dieser bei uns in der Stadt einen Vortrag hält, ist die Halle proppenvoll. Da rennen die Leute wie verrückt hin. Man kann davon ausgehen, dass dort wo die Menschen in Massen hinrennen, es nichts „Gescheites“ zu hören gibt. Ebenso ist es mit der großen Anzahl der verkauften Bücher dieser Leute. Dort steht meistens auch nur solches drinnen, wie es die Menschen gerne hätten, dass es sein soll. Aber Gottes Wahrheit ist eben nicht so, wie es die Menschen gerne hätten. Die Wahrheit Gottes können sie nicht ertragen und wollen sie nicht hören und lesen.

    Ich habe mich auch schon manchmal mit Bangen gefragt, was wohl Jesus einmal zu mir sagen wird, wenn ich vor ihm stehen werde. Was ich womöglich alles falsch gemacht habe auf dem Weg der Nachfolge. Liebe Corinna, Du hast es so schön gesagt, in Deinem Kommentar vom 9.10., 6:10, das hat mir alles Grübeln darüber weggenommen.
    Danke dafür und Gottes Segen.

    1. Liebe Gerda aus A.,

      spielen wir doch mal folgendes Szenario durch: Besagter Anselm Grün ist tatsächlich mal wieder in Deiner Stadt und die Leute rennen, was das Zeug hält, zur nächsten Vorverkaufsstelle, um eine Eintrittskarte zu ergattern. So, Hausaufgabe bzw. bitte hier antworten (bitte diesmal nicht schon wieder Corinna Schütt zu Wort kommen lassen, weil sie Dir ja nach Deinem Heimgang auch nicht beistehen kann, wenn Du dann warum auch immer von Jesus das uns das gefragt werden solltest):

      Was würdest Du tun?
      a) schleunigst ebenfalls hinrennen, um wenigstens noch den Platz ganz hinten zu ergattern…
      b) zusätzlich Deine beste Freundin in Deiner charismatischen Freikirche animieren, mit Dir zu gehen bzw. Du würdest ihr sogar die Eintrittskarte schenken ungeachtet dessen, dass sie noch viel skeptischer als Du bzgl. dieses Anselm Grün ist…
      c) die anderen in Deiner ökum. Frauengruppe warnen, insbesondere jedoch die kath. Frauen, welche Dir klipp und klar gesagt haben, dass sie niemals aus der RKK austreten werden…
      d) da Du b) nicht überzeugen konntest, jedoch die eine Frau von Deiner freikirchlichen Gemeinde, welche immer Feuer und Flamme für Anselm Grün ist, Dein Anliegen beim Vorbringen bei b) mitgehört hat, nun ihrerseits Dich einlädt sowie Dir selbstverständlich ebenfalls die Eintrittskarte schenken möchte…
      e) es dürfen gerne noch eigene Szenarien ergänzt werden…

      Nochmals zur Frage: Was würdest Du unter Berücksichtigung von 1. Petr. 3,15b („Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,“) tun, wobei mehrere Varianten zugelassen sind, wenn Du wüsstest, dass Jesus zwar bald kommen will, das jedoch nun mal an unserem Bemühen, zuvor die sogenannte Vollzahl der Heiden erreicht zu haben, abhängen soll?

      Bin gespannt auf Deine Antwort, wozu ich Dich bitten möchte, Dir dazu gerne 24 Std. Zeit zu lassen, um alles möglichst von links nach rechts und wieder zurück zu überlegen sowie dann eine möglichst knappe, prägnante Antwort zu präsentieren. Der HErr segne Dich reichlich für die dafür investierte Zeit.

      1. Lieber Andreas,
        auf eine solche Idee zu einem Vortrag von Anselm Grün zu gehen würde ich erst gar nicht kommen, weil ich weiß, dass dort ein Irrlehrer am Werk ist. Demzufolge würde ich auch keine Einladung dazu an eine Person aussprechen bzw. auch keine annehmen zu einem solchen Vortrag zu gehen.
        Deswegen überlege ich mir auch nichts zu den ganzen Szenarien, die du aufgeführt hast.
        Ich würde auch keine Rundmail- oder Telefonaktion starten um alle meine Bekannten usw. vor dem Besuch dieser Veranstaltung zu warnen.
        Wenn ich aber von Bekannten oder Glaubensgeschwister erfahren sollte, dass sie vorhaben dorthin zu gehen, würde ich ihnen natürlich sagen was ich von Anselm Grün halte. Sie aber davon abhalten dorthin zugehen, kann ich nicht.

        Wirklich wiedergeborene Christen glaube ich wissen, dass Anselm Grün nicht die Lehre der Bibel vertritt bzw. weitergibt. Das zeigt ihnen auch der heiligen Geist und sie werden dort nicht hingehen und brauchen nicht von mir gewarnt werden.
        Wenn jedoch wirklich gläubige Christen hingehen und sich Anselm Grün mal anhören wollen um sich ein eigenes Bild von ihm zu machen, wird ihnen der heilige Geist zeigen, dass sie dort fehl am Platze sind.

        Welche Menschen dort hingehen, weiß ich nicht, weil ich noch nie dort war, könnte mir aber vorstellen, dass auch solche hingehen, die mit dem Glauben nichts „am Hut“ haben oder nur Namenschristen sind oder Christen, die noch nicht zum lebendigen Glauben durchgebrochen sind, sonst könnten es nicht so viele sein.

        Ich bin auch gerne bereit gegenüber Jedermann Rechenschaft abzulegen über meinen Glauben und die Hoffnung die in mir ist, wenn ich gefragt werde.
        Ich maße mir aber nicht an, bei Menschen eine Bekehrung durch das Zeugnis meines Glaubens an Jesus Christus hervorrufen zu können, denn das ist allein das Werk des heiligen Geistes, der Menschen zur Umkehr bewegt. Gott selber ist es der da aufschließt oder zuschließt. Der christliche Glaube ist ein Offenbarungsglaube. Mt. 11 25-27.
        Gott hat für jeden Menschen, den er zum ewigen Leben vorherbestimmt hat, auch einen ganz individuellen Plan und Weg vorbereitet, auf dem er ihn finden wird. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ich sehe bei den Menschen nur das was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an. Und diejenigen, die ihn ehrlichen Herzens suchen, von denen wird er sich finden lassen. Darauf vertraue ich und setze mich nicht unter Druck, durch mein Bemühen die Vollzahl der Heiden erreichen zu müssen.

        Ich konnte Deinen Wunsch mir 24 Std. für die Antwort Zeit zu lassen leider nicht erfüllen, weil ich morgen den ganzen Tag nicht zu Hause bin und auch am Mittwoch die meiste Zeit schon verplant habe.
        Corinna darf hier zu Wort kommen so oft sie will. Da sie im Grunde das Gleiche geschrieben hat was ich auch geschrieben hätte, habe ich es dann für überflüssig gehalten nochmal extra darauf zu antworten.
        Ich hoffe Du kannst mit meiner Antwort etwas anfangen.
        Gottes Segen für Dich und liebe Grüße!

        1. Liebe Gerda aus A.,

          vielen herzlichen Dank für Deine durch den Hl. Geist gewirkte Antwort, insbesondere jedoch dafür:

          =============================================
          Wenn ich aber von Bekannten oder Glaubensgeschwister erfahren sollte, dass sie vorhaben dorthin zu gehen, würde ich ihnen natürlich sagen was ich von Anselm Grün halte. Sie aber davon abhalten dorthin zugehen, kann ich nicht.
          =============================================

          Bin gerade an den Hauskreis in einer großen evang. Kirchengemeinde in Stuttgart erinnert worden, in welchen ich von Herbst 2004 bis Herbst 2006 gegangen bin. Das schockiert mich gerade, wie damals eine Person vom HK dem Pfarrer für ein gehaltenes Referat bzw. den Abend im HK als Dankeschön ein Buch von Anselm Grün geschenkt hat. Kann mich zwar gerade nicht erinnern, dort mit unterschrieben oder mich an den Kosten beteiligt zu haben. Jedoch im Prinzip bin ich da sozusagen mitgefangen, mitgehangen, wie man so sagt. Werde dem Pfarrer daher vom Dialog hier einen Ausdruck machen und auf dem Postweg zusenden.

          Auch Dir möchte ich von ganzem Herzen Gottes reichen Segen sowie ständiger Aufblick zu IHM wünschen. Habe mal gehört, dass wir Menschen mit Rö. 8-16-Zusage im Prinzip nur ein einziges inneres „Auge“ haben sollen, welches zudem lediglich linienförmig sehen kann, also nicht dreidimensional. Was bei besagtem ständigen Aufblick zu Jesus den Vorteil hat, dass wir alles Andere völlig ausblenden bzw. vergessen. Wenn man zudem wie ich nie auf der Erde eine Heimat haben durfte, glaube mir, das erhöht die Sehnsucht noch mehr, endlich IHN sehen zu dürfen. Dir brauche ich nicht zu sagen, dass es sowohl im Totenreich als auch in der Ewigkeit (daher der Name) keine Dimension „Zeit“ mehr gibt. Weshalb man bedenkenlos sagen kann, dass die und die Person mit Rö. 8,16-Zusage jetzt heimgegangen sei oder bei Jesus sei oder – kleinen Kindern ggü. – im Himmel sei…

          __________ Gerda aus A., ES BLEIBT DABEI __________
          Abschließend möchte ich Dir (und mir altem Egoist) Rö. 8, 38-39 zusprechen: Nichts aber auch gar nichts kann Dich (und mich) von Gottes Liebe in Jesus Christus, Deinem (und meinem) hoffentlich bald wiederkommenden HErrn trennen bzw. scheiden außer Dein (und mein) erklärter eigener Wille — nimm das schon jetzt für Dich persönlich, was auch immer auf Dich zukommen wird, glaube mir aufgrund meiner unfassbar leidvollen eigenen Erfahrung: Es ging zuvor an Gott vorbei…

          Und bitte vergiss Phil. 4,7 („Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“) nicht, ich bitte Dich um Jesu Willen.

          Gott möge Dich und ggf. Deinen Ehemann bzw. ggf. Deine Kinder mit Familien reichlich segnen mit 4. Mo. 6, 24-26 sowie beschützen in Anlehnung an Psalm 91, von A bis Z — das wünscht Dir von ganzem Herzen Dein in Jesu Liebe verbundener

          AndreasK

          1. Lieber Andreas,
            danke für Deine Segenswünsche und Deinen Zuspruch aus dem Wort Gottes.
            „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus“,
            das ist eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel, die ich mir oft selber zuspreche. Besonders wenn sich Gedanken in meinen Kopf breitmachen wollen, die ich nicht haben will. Auch dann, wenn ich mit der Bosheit und Verlogenheit der Welt konfrontiert werde und ich mich darüber ärgern und aufregen will oder wenn Sorgen meine Gedanken gefangen nehmen. Dann sage ich: „HERR bewahre mein Herz und meine Sinne in dir und lass mich nicht abschweifen in die Niederungen dieser Welt sondern schenke mir Ruhe und Frieden für die Seele.“ Und das geschieht dann auch.
            Ich möchte Dir auch zwei Bibelstellen zusprechen und Dich damit segnen:
            Psalm 38,10:
            „Herr, vor dir liegt all mein Sehnen und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.“

            Joh. 16, 22
            „Und habt ihr auch nun Traurigkeit, ich aber will euch wiedersehen und euer Herz soll sich freuen und eure Freude soll niemand von euch nehmen“

            Der HERR segne Dich reichlich und er möge Dir immer mehr Erkenntnis und Wachstum durch sein Wort schenken.
            Herzliche Grüße
            Gerda

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