Zwei neue „Orientierungen“ zur Zuwanderung

Heute habe ich zwei neue „Orientierungen“ zur Zuwanderung fertiggestellt. Unser Webmaster wird sie zeitnah unter „Aktuelle Themen“ hochladen. Es sind zwei Predigten vom 25.10. + 15.11.2015. Da beide Bezug zur Zuwanderung haben, habe ich sie als Nummern 37a und 37b zu den beiden Predigten zu dieser Thematik gruppiert.

Die erste Predigt mit dem Thema „Die Stunde der Entscheidung“ enthält etliche Bezüge und Gedanken zu den Vorgängen des letzten Herbstes. An diese anknüpfend ist sie vor allem eine Mahnung, die eigene Stunde der Entscheidung nicht zu verpassen. Denn die Zeit des Heils und damit die Zeit zur Buße läuft spürbar aus.

Die zweite Predigt mit dem Thema „Die unglaubliche Würde der Kinder Gottes“ ist eine wichtige Ergänzung zur exegetischen Predigt „Der Christ und der Fremde“ vom 4.10.2015. Dort war ich auf die meisten gängigen „biblischen“ Argumente für Merkels Zuwanderungswahnsinn eingegangen. Neben der falsch verstandenen „Nächstenliebe“ vor allem auf die tatsächliche biblische Sicht vom „Fremden“. Ebenfalls ständig mißbräuchlich erfolgt vor allem von „christlichen“ Gutmenschen der Hinweis auf Matthäus 25: „ich war Fremdling und ihr nahmt mich auf … Was ihr getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan“. In der Predigt über Matthäus 25,31-46 wird dieser Abschnitt ausgelegt und dargelegt, daß es eine offenkundige Irrlehre ist zu behaupten, Jesus würde uns in jedem x-beliebigen Menschen oder Fremden begegnen.

Es tut mir einerseits sehr leid, daß diese Predigten erst heute erscheinen. Eine liebe Schwester hatte sie schon letztes Jahr von den Audiodateien abgeschrieben und mir zugesandt. Aber ich hatte seither eine derart immense Arbeitsfülle, daß ich es nicht geschafft hatte, die 1-2 Stunden Zeit zu investieren, die jeweils noch nötig waren, um die Predigten nochmal für die schriftliche Herausgabe durchzusehen. Andererseits dürften diese Predigten, da sich am Drama der Zerstörung unseres Volkes und Vaterlandes durch die von Angela Merkel und Co. erzwungene Überfremdung und Islamisierung nichts zum Positiven verändert hat, an Aktualität nichts eingebüßt haben.

Vielleicht haben sie im zeitlichen Abstand zu den ersten beiden Predigten sogar umso mehr das eigene Gewicht, das ihrem Anliegen zukommt.

An dieser Stelle auf jeden Fall nochmals ganz ganz herzlichen Dank der lieben Schwester, welche die Predigten abgeschrieben hat. Sie möge mir verzeihen, daß es mit der Veröffentlichung noch so lange gedauert hat.

10 Antworten auf „Zwei neue „Orientierungen“ zur Zuwanderung“

  1. KINDEREHEN bei „Flüchtlingen“ !

    Was soll aus den kleinen Flüchtlings – Mädchen werden die mit „volljährigen“
    Flüchtlings-Männern verheiratet sind, die in unser Land kommen ?

    Die sind nach „Scharia-Recht“ verheiratet.
    Das Heiratsalter in diesen Ländern (Afghanistan, Pakistan, Syrien etc..)
    ist ungleich geringer als bei uns, fängt teilweise schon bei 8 Jahren an…

    Das widerspricht unserer Verfassung und unseren Gesetzen so dermaßen,
    dass es nicht geduldet werden kann ?

    Wenn das in Deutschland erlaubt würde, dann würden wir „Scharia-Recht“ anerkennen…

    Sorry ich weiß nicht wo ich es einordnen soll, deswegen hab ich’s mal hier reingeschrieben..

    LG
    Johanna

  2. Lieber Pastor Tscharntke,
    ich weiß nicht, ob es hier hingehört, aber ich habe noch ein paar Gedanken bzw. Fragen zur Predigt über Matth.25,31-46.
    Vorweg erstmal: Das ist die bestrecherchierteste Predigt, die ich je über diesen Text gehört habe, dessen (für mich neuartige) Auslegung mich richtig froh macht. Warum? Nun, weil ich viele aus dem Herzen handelnde „Nichtchristen“ kenne, die mir u.a. mitfühlenderweise in großer Not nicht nur (sinnbildlich) „einen Becher kalten Wassers“ reichten – währenddessen jedoch sogenannte „Christen“ eiskalt, achtlos oder höhnend vorübergingen bzw. niederträchtigerweise gerade die geschwächte Position ausnutzten, um mich besonders schwer zu schädigen. In dieser Situation hatte ich ständig u.a. den Vers aus Matth. 10 in Kopf und Herz – wobei ich mich jedoch fragte, wie Gott eigentlich Menschen „belohnen“ will, die möglicherweise gar nicht in den Himmel kommen. Im Herzen habe ich gefühlt, dass solche Leute -wie der Samariter- eigentlich dabei sein müssten, und immer (intuitiverweise) gesagt: „Die („Christen“) werden sich noch wundern, wer hinterher Alles dabei ist – und wer nicht.“ Es stimmt wohl in der Tat. Und an dieser Stelle kommt noch einmal die Frage nach der „Werkgerechtigkeit“: Wir sind zwar aus Glauben gerettet – a b e r ein „Glaube“ ohne Werke ist tot bzw. schlicht Lüge (Jak.2,14-20, 1. Joh.4,20 etc.). Insofern sind wir zwar nicht um der Werke willen gerettet, doch letzlich zeigen/entscheiden gerade die Werke/Früchte, ob wir tatsächlich gerettet sind. Und ehrlich gesagt habe ich den starken Verdacht, dass die vehementen Einwände zu Matth.25 aus jener „christlichen“ Ecke stammen könnten: Um „biblische“ Absolution/Berechtigung für ihr (weiterhin) übles Treiben zu erhalten – Zitat eines dort „bekehrten“ Kindes: „Man muss nur das
    Übergabegebet sprechen, dann kann man machen was man will: Einem kann gar nix mehr passieren.“ Ich kann mir jedoch beim besten Willen nicht vorstellen, dass derart (reuelos-)böse, hartherzige Menschen -wie ich sie selbst unter Christen/Ältesten erlebt habe- (so) in den Himmel kommen: Dann wäre der Himmel ja eine Hölle. Wie sehen Sie das?

    1. Lieber C.C., ich sehe das genauso, wie Sie es beschrieben haben. Ich betone immer wieder in Predigten, daß man an einem Leben sehen muß, ob ein Mensch wiedergeboren und vom Heiligen Geist geleitet ist. Keiner von uns ist perfekt. Wir bleiben allzumal Sünder. Aber die Bibel läßt keinen Zweifel: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Und: Glaube ohne Werke ist tot! Ich befürchte, es gibt bis weit in die frömmsten Gemeinden hinein entsetzlich viel geistlich tote „Christen“. Fromme Sprüche und dicke Bibeln beeindrucken mich schon lange nicht mehr. Natürlich gehört ein klares biblisches Bekenntnis ohne Zweifel dazu. Das ist die Grundlage. Aber wenn das Leben nicht dazu paßt, daß ist das eben nur tönend Erz und klingende Schelle. Den Herrn widert so ein „Christsein“ an, ebenso wie das Fett der Widder im Alten Bund, das ohne Herzensfrömmigkeit und ohne Liebe zu Gott und dem Nächsten geopfert wurde.

      1. Nunja, hier wenden aber die Befürworter des „getauft-gerettet“ ein: Wer kann denn schon beurteilen, wer sich (ausreichend) „christlich recht“ verhält. Letzten Endes kann keiner ein tadelloses schriftgemäßes Leben führen. Selbst gestandene Christen scheitern durch Eheprobleme, Bereicherung, Pornografiesucht etc., Beispiele gibt es ja genug. Deshalb glaube ich ist die Einstellung vieler, die Lebensführung nicht zu beurteilen sondern sich auf die eine Zusage der Taufe zu berufen. A la Luther: Wer getauft ist, ist gerettet, der Rest obliegt Gott zu beurteilen. Was kann man hierzu denn sagen?
        Ach ja, das ultimative Totschlagargument ist, das das was letzlich gefordert ist, ist immer abhängig vom jeweiligen Bibelverständnis. Aber dazu braucht man dann wohl nichts mehr zu sagen.

        1. Lieber Peter, da muß ich in puncto Martin Luther entschieden widersprechen. Martin Luther hat definitiv keinen Taufsakramentalismus vertreten, wonach der äußere Vollzug der Taufe retten würde. Das kann man zwar so verstehen, wenn man nur einzelne Sätze aus Luthers Katechismus zitiert, aber keinesfalls, wenn man insgesamt sieht, was Luther gesagt hat. Es hängt bei Luther alles am Glauben, der dem Wort Gottes im Wasser vertraut – siehe meine Taufschrift.
          Der Einwand, daß letzten Endes niemand ein „tadelloses“ Leben führen könne, geht an der Sache haarscharf vorbei. Darauf hatte ich selbst hingewiesen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß man doch sehen muß, ob ein Mensch gegen die Sünde kämpft, vor ihr flieht, sie erkennt und bekennt oder in offener Sünde unbußfertig lebt, intrigiert, ungeistliche Machtkämpfe führt und keine Besserung und keine Einsicht und keine Buße in Sicht ist. Und nicht alles, was als „gestandener Christ“ erscheint, ist auch einer. In meiner früheren FeG waren es die „gestandenen Christen“, die seit 30 Jahren und mehr „in der Jesusnachfolge“ lebten, und bei denen ich, nachdem ich sie einige Zeit erlebt hatte, mit Ernst fragen mußte: wo wirkt da der Heilige Geist? Intrigen, Lügen, Psychoterror, Heuchelei, Laodicea! Nein, ich bin ziemlich sicher – das letzte Urteil hat der Herr, der allein die Herzen kennt -, daß etliche von diesen „gestandenen Christen“ am Tag des Gerichts von Jesus hören werden: „Ich habe euch nie gekannt!“

        2. Lieber Peter,

          Luther: Wer getauft ist, ist gerettet, der Rest obliegt Gott zu beurteilen. Was kann man hierzu denn sagen?

          Entscheidend ist nicht was Luther oder sonstwer gesagt hat: Diese Lehre ist heute Glaubengut der EKD und der RKK.

          Luther erkannte auf Grund der Heiligen Schrift, daß der Mensch vor Gott allein durch den Glauben gerecht wird. Luther kam beim Lesen von Hab. 2,4 und dem Römerbrief zu der Erkenntnis, daß der Mensch nichts zu seiner Erlösung beitragen kann. Mit seiner Rechtfertigungslehre stellte sich Luther gegen die katholische Sakramentenlehre. … In seiner Wittenberger Römerbriefvorlesung von 1515-16 sagt Luther über Römer 5,1: „Niemand erlangt Gnade, weil er absolviert oder getauft wird oder das Abendmahl empfängt…, sondern weil er glaubt, daß er durch solches Absolvieren, Taufen, Kommunizieren… Gnade erlangt. Das Herz nämlich wird nicht gereinigt anders als durch Glauben, Apg. 15,9.“ „Die Behauptung, daß die Sakramente des Neuen Bundes den Menschen ohne weiteres gerecht machen, wofern er sich nicht absichtlich gegen ihre Wirkung innerlich verschließt, ist nicht blos falsch, sondern auch ketzerisch. „Nicht das Sakrament, sondern der Glaube bringt uns in den Genuß der Vergebung der Sünden; im Worte Gottes, nicht im Sakrament hat der Mensch teil an der Gnade Gottes, an Gottes Reich und Leben. „Nicht das Sakrament, sondern der Glaube bringt uns in den Genuß der Vergebung der Sünden; im Worte Gottes, nicht im Sakrament hat der Mensch teil an der Gnade Gottes, an Gottes Reich und Lebenwichtiger als die Sakramente, und die Predigt des Wortes stellte er viel höher als die Verwaltung der Sakramente.

          http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/T03%20Die%20unvollendete%20Reformation%20-%20Die%20Taufe.pdf

  3. Ich glaube ich habe in Bezug auf Luther etwas zu viel gedacht und zu wenig ausführlich geschrieben. Ich meinte natürlich nicht, dass Luther gesagt hat, wer getauft ist, ist automatisch gerettet. Ich hatte nur Gespräche darüber im Kopf, wer denn nun Christ ist und wer gerettet ist. Und da wurde eben geäußert, dass man als Mensch nicht beurteilen kann, wie ernst es jemand meint, schließlich sieht nur Gott ins Herz. Und hier wurde eben Luther zitiert, der in Anfechtungen vom Teufel „Ich bin getauft!“ gerufen haben soll. Quasi als fester Anker und Gewissheit, das wir zu Gott gehören, auch wenn alles um uns herum und unser eigenes Unvermögen und Schwachheit etwas anderes einreden wollen. Ich denke, es ist entscheidend, dass man auch „getauft sein will“ – ich hoffe, ihr wisst was ich damit meine. Die Kirchen taufen aber und machen damit „Christen“, der Rest ist mehr oder weniger egal. Wie ist es denn mit als Baby getauften, welche hernach ihr ganzes Leben lang nichts von Christus wissen wollen? Ich sagte ja, wie kann man Christ sein, ohne Christus zu kennen…aber das ist ein rotes Tuch für die Pfarrer der Landeskirche – zu „freikirchliches Gedankengut“.

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