Nun ist es soweit: unser „Netzwerk bibeltreuer Christen – Jakob Tscharntke“ startet hiermit ganz offiziell

Vor einigen Wochen haben wir mit einigen Glaubensgeschwistern das „Netzwerk bibeltreuer Christen – Jakob Tscharntke“ gegründet. Mit der Eintragung ins Vereinsregister hapert es noch, weil das Registergericht Änderungswünsche hat, deren sachliche und vereinsrechtliche Begründbarkeit uns zweifelhaft erscheint. Da arbeiten wir noch dran. Sollten sich im Verteilerkreis ausgewiesene Fachleute des Vereinsrechts befinden, dann wäre ich für eine Kontaktaufnahme dankbar.

Desungeachtet liegt uns die Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Seiten des Finanzamts seit Mitte April schriftlich vor. Wer unser Werk mit Spenden unterstützen möchte, kann diese also von der Steuer absetzen! Die gilt unabhängig davon, ob ein Verein eingetragen ist oder nicht. Viel wichtiger aber als Eure Spenden sind Eure Gebete, damit wir eine wirklich gesegnete Arbeit tun können. Vielen Dank dafür schon im Voraus!

Nun aber zum Zweck dieses neuen Vereins. Vor allem geht es uns, wie der Name schon sagt, um die Vernetzung bibeltreuer Christen und Gruppen. Dazu verweise ich auf die nachfolgenden Sätze, mit denen ich unser Vereinsziel auch auf unserer Internetseite unter „Was wollen wir erreichen?“ beschrieben habe.

Ein weiteres Ziel war es, in Zukunft alle Beiträge, die nicht rein geistlichen Inhalts sind, nicht mehr auf der Internetseite unserer Gemeinde zu veröffentlichen, auch die Gebetsinitiative, die einleitende Kommentare zur aktuellen Lage enthält. Damit möchte ich die Gemeinde einerseits aus der politischen Schußlinie bringen, andererseits auch die Gemeindeglieder nicht beschweren, die hier vielleicht nicht alles absolut identisch sehen.

Auf Beiträge meinerseits zur gegenwärtigen Lage in unserem Volk und Vaterland möchte ich andererseits nicht gänzlich verzichten, da hier leider von christlichen Amtsträgern, Bischöfen, Pfarrern und Pastoren etc., so gut wie gar nichts kommt, das die immense Zuwanderung vorwiegend muslimischer Menschen und die damit verbundene Islamisierung und Zugrunderichtung unseres Vaterlandes kritisiert. Ich wäre froh, ich könnte schweigen, weil viele andere Christen in öffentlicher Verantwortung reden. Leider ist das bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht der Fall.

Sollte die maaslose Begrenzung der Meinungsfreiheit demnächst wirklich geltendes Recht werden, dann wäre ich dankbar, wenn fachkundige Juristen mich mit Hinweisen versorgen würden, was unter den dann geltenden rechtlichen Bestimmungen für unsere öffentlichen Wortmeldungen zu beachten ist.

Damit aber zum eigentlichen und wesentlichen Ziel unseres Vereins, der Vernetzung bibeltreuer Personen und Gruppen:

 

Was wollen wir erreichen?

Wir leben in diesen Tagen in einer Zeit, in der die satanischen Mächte im Hintergrund „den Sack zubinden“. Verschiedene Indizien aus ganz verschiedenen Richtungen deuten darauf hin, dass diese Weltzeit in ihren letzten Zügen liegt. Dazu gehört auch der immer weiter voranschreitende Abfall in Kirchen, Freikirchen und freien Gemeinden von der Treue zu Christus und seinem Wort.

So ist die Lage in Kirchen und Freikirchen in den letzten Jahren fast überall ziemlich trostlos geworden. Von Nah und Fern erreichen mich die Stimmen derer, die darüber klagen, in ihrem Umfeld keine bibeltreue Gemeinde mehr zu finden, deren Gottesdienste sie mit Freude und geistlichem Gewinn besuchen können. Viele bibeltreue Geschwister haben dadurch ihre geistliche Heimat verloren. Viele sind einsam geworden.

In dieser Not ist eines unserer zentralen Anliegen, bibeltreue Christen miteinander in Kontakt zu bringen. Sei es, daß sie dadurch in Austausch miteinander kommen zur gegenseitigen geistlichen Ermutigung und Stärkung. Sei es, daß aus diesen Kontakten Hausgemeinden entstehen oder andere Formen gemeinsamen geistlichen Lebens.

Der Weg der Hausgemeinde dürfte für bibeltreue Christen bis auf wenige Ausnahmen der Weg der Zukunft sein. Aufgrund des schon genannten endzeitlichen Abfalls der Christenheit von ihrem Herrn finden immer weniger in ihrem erreichbaren Umfeld noch eine empfehlenswerte Gemeinde. Die einzige Alternative, allein vor dem Fernseher oder Computer zu sitzen und einen Gottesdienst anzuschauen oder eine Predigt anzuhören, dürfte für immer mehr die Möglichkeit sein, sich mit anderen Christen zum Hausgottesdienst zu treffen. Daß dies für viele eine Möglichkeit wird, die sie ohne großen Aufwand umsetzen können, dafür wollen wir nach Kräften helfen. Siehe dazu die Rubrik „Hausgemeinde“.

Die Hilfe zur Durchführung von Hausgottesdiensten und zum Aufbau von Hausgemeinden sehen wir als eine der wichtigsten Aufgaben, in die uns der Herr gestellt hat.

Damit es zu Hausgottesdiensten und Hausgemeinden überhaupt kommen kann, müssen Christen in einem entsprechenden Umfeld voneinander wissen, damit sie zusammenfinden können. Hierfür bieten wir als „Netzwerk bibeltreuer Christen“ unsere Hilfe an. Wenn Sie bibeltreue Geschwister in Ihrer Umgebung suchen, teilen Sie uns das mit. Am besten lassen Sie uns gleich wissen, ob wir Ihren Namen, Ihre Anschrift und Telefonnummer, natürlich nicht öffentlich, sondern vertraulich und persönlich, an andere Geschwister in Ihrer Nähe weitergeben dürfen oder wie der Kontakt nach Ihren Wünschen idealerweise hergestellt werden sollte. Wir werden unsere Möglichkeiten und Kontakte dann nutzen, um weitere bibeltreue Christen in der Nähe ausfindig zu machen und sie miteinander in Verbindung zu bringen.

Was wollen wir also erreichen?

  • Dass Menschen, die an Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser glauben, sich in ihrem Umfeld zusammen finden und so Gemeinschaft mit Gott und untereinander haben können.
  • Dass viele Menschen die Liebe GOTTES in JESUS CHRISTUS persönlich kennenlernen und annehmen.

Unser Netzwerk findet Ihr unter folgendem Link:

http://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Startseite

26 Antworten auf „Nun ist es soweit: unser „Netzwerk bibeltreuer Christen – Jakob Tscharntke“ startet hiermit ganz offiziell“

  1. Hallo Jakob, könntest Du diesen Satz näher ergänzen ?

    Bitte nicht sauer sein, ein gestandener Christ sollte eine solche politische Schusslinie ertragen, denn der Tag “ X “ wird sehr bald kommen, da muß er solches ertragen können !

    Sicherlich dürfen wir unterschiedlicher Meinung sein, allerdings würde ich Christen gerade jetzt in der politischen Situation nicht in Watte einpacken ! ( geistliche Waffenrüstung anziehen ) !

    Wir sollten jetzt schon lernen, was für uns Verfolgung um des Glaubens Willen für eine Bedeutung bekommen wird !

    Schrieb Jakob / Auszug :

    Damit möchte ich die Gemeinde einerseits aus der politischen Schußlinie bringen, andererseits auch die Gemeindeglieder nicht beschweren, die hier vielleicht nicht alles absolut identisch sehen.

    1. Lieber Claus, da hast Du im Prinzip sicher ganz Recht. Es ist erfreulicherweise ja auch so, daß die Gemeinde diesen ganzen schweren Weg seit mittlerweile mehr als 1 1/2 Jahren treu mitgeht und mir den Rücken stärkt. Auch Bemühungen von verschiedenen Seiten, einen Keil zwischen die Gemeinde und ihren Pastor zu treiben, hat die Gemeinde eine klare Absage erteilt und scheitern. Andererseits ist es so, daß unsere Gemeinde traditionell brüdergemeindlich geprägt ist. Da ist eine öffentliche Wortmeldung zu politischen und gesellschaftlichen Vorgängen vorsichtig gesagt ungewohnt. Umso erstaunlicher und erfreulicher ist, wie wacker die Geschwister da mitgehalten haben.

      1. „Da ist eine öffentliche Wortmeldung zu politischen und gesellschaftlichen Vorgängen vorsichtig gesagt ungewohnt“.

        Und zu allem hin noch all die „Plappermäuler“ (zumindest manche), für die Mancher in den Boden sinken mochte vor Scham und so gar keine Akzeptanz finden konnte.

        Dazu fällt mir eine alte Weisheit von meiner Großmutter ein, die zu derartigen Fällen zu sagen pflegte:
        „Joa, isa Herrgott hot hald an grosse Tiergardde, doa gitts vielerloi, was ma blos bestaune ka und a Jeda isch glitte dinna.“

        Liebe Gemeinde in Riedlingen, danke, dass ich hinters Gatter kommen und die Zeit, gelitten sein, erfahren durfte.

        Jetzt wird´s wieder leichter im vertrauten Rahmen.
        Ich hoffe jedoch nicht nur, sondern, dass die „neue“ Dynamic auch dauerhaft gute und fruchtbare Impulse hinterlassen hat.

        „Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn……..und nicht den Menschen“!

        „Ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem
        Herrn“!
        Wort des lebendigen Gottes

        Mein Dank an Alle, für´s mit tragen der angefallenen Lasten.
        Im Herrn verbunden, grüsse ich die Gemeinde herzlich!

        AnnaK.

    1. Lieber Braveheart,

      warte doch einfach einmal ab bis die Zeit Seiner Wiederkunft gekommen ist! Dann wirst Du es hautnah erleben und bestimmt keine Fragen mehr stellen müssen. Bleib einfach in Bereitstellung!

      Lies dazu auch mal Johannes 16 ab Vers 16.

      LG Baldur

  2. hallo geschwister.entschuldigt,aber ich mag das hin und her gerechne wann jesus wiederkommt nicht.ich bin der überzeugung das dies noch zu meinen lebzeiten stattfinden wird,wenn mich morgen kein auto überfährt oder so ähnlich.ich finde wir sollten besser zusehen das jesus uns bereit vorfindet.ansonsten lerne ich gerade meine kraft einzuteilen-eine unterhaltung abzubrechen wenn ich merke es führt zu nichts .wer sich nichts sagen lassen will oder einen als depp hinstellen der soll das eines tages mit gott abklären.ich möchte meine zeit auskaufen wie der herr es auch führen mag……liebe grüsse und gottes liebe für euch….und meine unbekannterweise auch…franz

    1. Lieber Franz,

      da bin ich ganz Deiner Meinung – ich sammelte vor Jahren Auslegungen diverser Autoren zur Offenbarung. Was da an widersprüchlichem zu finden war geht auf keine Kuhhaut.
      Fazit: Ich habe das ganze Zeug entsorgt!

      LG Baldur

      1. Lieber Baldur,v.19. MAI 2017 UM 11:43

        da bin ich ganz Deiner Meinung – ich sammelte vor Jahren Auslegungen diverser Autoren zur Offenbarung. Was da an widersprüchlichem zu finden war geht auf keine Kuhhaut.

        LG

    2. Lieber Franz,
      „nix zu entschuldigen“ ; mir ist es ganz ähnlich gegangen.
      Ich mag schon lange keine Deutungen etc. mehr lesen, es macht mich „kirre“. Ich habe mich zwar nicht so viele Jahre damit befaßt und auch zunächst die „üblichen“\nötigsten Vorkehrungen getroffen, aber das muß reichen. Ich glaube an eine baldige Entrückung (meine laienhafte Meinung muß auch niemand teilen) und mir ist „genügend Öl“ das Wichtigste. Ich möchte natürlich persönlich keine Gewalt erleben müssen, aber ich habe mein Leben und die Führung darüber Jesus Christus übergeben.
      Ich bin dankbar, daß ich absolut vertrauen kann und mache mir dazu überhaupt keine weiteren Gedanken mehr.

      Gottes Segen für Dich und alle Mitleser.

        1. Lieber Arno,
          leider habe ich schon länger etwas am tablet verstellt und kann keine pdf öffnen. Trotzdem: Danke für Deine Mühe !

          Ich meinte natürlich das Gleichnis von den Jungfrauen und ich bete, daß ich „klug genug“ bin und ausreichend Öl habe.
          Auch das – mir den Weg zum Auffüllen der Ölkanne zu weisen – lege ich mit Vertrauen in Seine Hand (aber das ist mein ganz persönlicher Umgang mit der Jetztzeit).

          1. Liebe Katharina,

            Auszug aus der PDF 15 Seiten.:Durch Glauben werden uns Gottes Verheißungen zuteil. Das war schon immer so und wird auch in der Zukunft so sein. Die Jungfrauen symbolisieren das Israel und die Nationen in jenen Tagen. Der Bräutigam wird auch dann nur diejenigen annehmen, die zum persönlichen Glauben an Ihn gekommen sind.

            LG Arno

            1. Lieber Arno,
              Danke !
              Ich mag jetzt keine – evtl. weiteren – Mißverständnisse produzieren (ich habe noch Konzentrationsprobleme dank Narkose), deshalb nur zwei Verse, die mir jeden Tag helfen:
              Joh. 3,16. und Joh. 14,6 (derzeit auch Ps. 23 und 91).

              Lieben Dank und Gottes Segen !

                1. Danke schön !
                  Je mehr die Welt „zusammenbricht“ (ich verzichte inzwischen auch auf die Nachrichtensendungen), umso tiefer ist der Frieden aus solchen Gebeten\Psalmen spürbar.

                  Gottes Segen für diese Woche – Dir und den Mitlesern !

  3. Liebe Anna, Danke für den Link, es bestätigt sich wieder Psalm 2 aus der Gebetsinitiative.
    “ 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren ratschlagen miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten:“

    Gruß
    Gerhard

      1. Ja, wozu sonst die Volkszählung mit Registrierung der genauen Wohnbesitz- und Wohnraumverhältnisse vor einigen Jahren dienen sollte.
        Ich besuchte zu der Zeit gerade eine Glaubensschwester, deren Kinder selbst Familien gründeten und sie als Wittwe, das Haus allein weiterbewohnte.
        Halb scherzhaft sagte ich noch, diese Befragung geschieht, damit man weiss, wem man noch weitere Gesellschaft zuordnen kann.
        Sie darauf, na bis sowas passiert, bin ich hier weg.
        Genauso ist es jetzt gekommen.

        Erst fangn se ganz langsam an, aber dann!

  4. Hallo,
    mir stellen sich zwei Fragen ob dieser Ankuendigung. Vorweg will ich noch sagen, dass ich es durchaus gut finde, dass eine Moeglichkeit zum „Auffinden“ anderer Glaeubiger in der Region geschaffen wird. Was ich allerdings kritisch sehe, ohne jmd auf die Fuesse treten zu wollen, ist, dass sich hier ja doch viele Glaeubige ganz unterschiedlicher Richtungen tummeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass dann Menschen zusammengefuehrt werden, wo der eine dann auf Bruedergemeindlichem Boden steht, ein weiterer in der Pfingstbewegung zu Hause ist und noch ein anderer, ein Anhaenger von Prophezeiungen irgendwelcher katholischer „Heiliger“, Marienerscheinungen oder sonstiger Verirrungen ist, ist also durchaus nicht gering, was das Ganze, zumindest mMn, zum Teil unbrauchbar machen wuerde. Dennoch, der Ansatz ist sicher gut!

    Nun meine Fragen:

    1. Waere es nicht moeglich, das Vorhaben in Form einer Liste umzusetzen in die man sich eintragen lassen kann oder selbst eintraegt, meinetwegen sortiert nach PLZ, so dass auf einen Blick erkennbar ist, ob es in meiner Gegend andere Kontakt suchende befinden? Selbstverstaendlich anonymisiert. Das wuerd fuer die Betreiber evtl Arbeit sparen, weil nicht jede Anfrage individuell geprueft werden muesste, da der Interessiert ja schon sieht, ob eine Anfrage Aussicht auf Erfolg hat. Die Arbeit wuerde sich damit auf die Herausgabe von zB einer email Adresse bei einem Kontaktwunsch und das Pflegen der Liste beschraenken, die mit Neuaufnahme eines Kontaktgesuches, aktualisiert wuerde.

    2. Ich weiss, dass Sie nicht explizit darum gebeten haben, lesen kann ich ja, und doch macht mich der blosse Hinweis ein bisschen fassungslos, denn er ist sicher nicht grundlos erfolgt:
    Warum um alles in der Welt, erfolgt denn hier wieder das freundliche „Angebot“, das Vorhaben finanziell zu „unterstuetzen“??? Was entstehen denn bitteschoen schon fuer Kosten, wenn da irgendwer eine Liste fuehrt und ein paar mails beantwortet? Ich empfinde es als einen regelrechten Fluch in der heutigen Christenheit, dass jede Gegenheit genutzt wird, um Geld zu bitten und sogar bei Dingen, die kaum bis gar nichts kosten!
    Und wenn diese Aktion wirklich im Willen Gottes ist und er den Auftrag dau erteilt hat, na dann zahlt ER auch! Ganz ohne Bitten und Betteln oder auch nur als Hinweis am Rande…

    3. Doch noch eine weitere und letzte Frage, denn hier liegt evtl eine Notwendigkeit fuer finanzielle Mittel zu Grunde:
    Warum „verbuenden“ Sie sich fuer dieses doch ueberschaubare Anliegen des Netzwerkes, mit der Welt, indem Sie das ganze in eine Form weltlichen/deutschen Rechts giessen, naemlich den eingetragenen Verein? Warum ist das noetig, wofuer ist das gut? Warum tut man es nicht einfach „so“? Das verstehe ich nicht..

    Fuer Antworten bin ich dankbar.

    MfG
    Kurt

    1. Lieber Kurt,ganz ausschließen läßt es sich natürlich nicht, daß sich hier Menschen verschiedenen geistlichen Hintergrunds melden. Wie erwartet hält sich das allerdings sehr in Grenzen. Diejenigen, die sich beim Netzwerk melden, sind doch fast ausschließlich Geschwister, die unsere geistliche Ausrichtung von den Predigten, Orientierungen und Beiträgen unter „Kurz bemerkt“ kennen und im Wesentlichen teilen. Natürlich versuchen wir schon im Vorfeld soweit wie möglich zu sehen, ob jemand zur bibeltreuen Linie unseres Netzwerks paßt und stellen nicht unbesehen jeden als möglichen Kontakt ein. Z.B. haben wir ein adventistisch geprägtes Gesuch zurückgewiesen, nicht weil ich den Betreffenden den Glauben abspreche. Aber weil wir den unsäglichen Streit um den Sabbat nicht in unserem Netzwerk haben wollen.
      Bei allem Bemühen unsererseits bedeutet das natürlich trotzdem, daß man sich bei einer Kontaktaufnahme erst gegenseitig beschnuppern muß, ob die geistliche Blutgruppe dann tatsächlich stimmt. Wobei erfahrungsgemäß die Frage, ob die zwischenmenschliche Ebene harmoniert, nicht weniger bedeutend sein dürfte. Die meisten Streitereien in Gemeinden finden meines Erachtens nicht aufgrund geistlicher Differenzen, sondern menschlicher Unzulänglichkeiten statt. Aber die werden natürlich geistlich getarnt. Aus diesen Gründen brauchen wir natürlich auch das Feed-back und Hinweise, wo Dinge sich erfreulich entwickelt haben oder wo es hakt und gegebenenfalls aus welchen Gründen. Wir sind Lernende.
      Genau diese von Ihnen angeregte Liste haben wir in Form der Netzwerkübersicht: http://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Netzwerkuebersicht Diese war eine sehr gute Idee unserer Webmaster. Übersichtlicher geht es kaum. Ihr hier nochmal meinen ganz persönlichen Dank! Hier ist anonym und übersichtlich markiert, wo bibeltreue Geschwister sind, die Kontakte suchen (rote Pfeile), und wo schon bibeltreue Gruppe bestehen, Bibelkreise, Hausgottesdienste oder Gemeinden (blaue Pfeile), welchen man sich anschließen kann. Mit der Weitergabe von Kontaktdaten ist es so schnell allerdings nicht getan. Die meisten Menschen sind heute sehr sensibel und vorsichtig – aus gutem Grund. Deshalb ist die Sache auch in der weiteren Abwicklung durchaus mit einigem Aufwand verbunden. Wenn ein Interesse an einem Kontakt bei uns gemeldet wird, dann braucht es durchaus ein feinfühliges Nachfragen und unter Umständen mehrere Mails oder Telefonate hin und her, auf welche Weise der Kontakt denn exakt zustandekommen soll. Deshalb habe ich dieses Angebot seit 2 Jahren nicht gemacht, obwohl ich seine Notwendigkeit sehe, weil ich wußte, daß ich dafür Geschwister benötige, die diese Arbeit dann auch in wesentlichen Teilen übernehmen können.
      Ihre Frage nach den Spenden läßt sich so beantworten: schon allein die Einrichtung und Betreibung einer Internetseite ist durchaus mit sehr viel Aufwand und auch ein paar Kosten verbunden. Unsere Webmaster z.B. arbeitet seit vielen Wochen unzählige Stunden daran, auch weil die ersten beiden Programme Programmierfehler hatten, welche ein weiterarbeiten mit ihnen unmöglich machten. Jetzt ist sie mit dem 3.Programm dabei, die Seite das 3.Mal komplett neu aufzubauen. Davon sieht man im Internet natürlich nichts, nur eines Tages das neue Ergebnis. Es sind in unserem verrechtlichten Staat viele verschiedene rechtliche Dinge zu beachten. Auch beim Betreiben einer solchen Seite. Und da wir nicht mit dem Strom schwimmen, müssen wir doppelt und dreifach aufpassen, daß wir jede unnötige Angriffsfläche vermeiden. Es steckt hinter solch einem Werk eine immense Menge an gedanklicher Arbeit, bevor der erste Schritt davon in der Öffentlichkeit sichtbar wird!
      Des Weiteren ist das Herstellen von Kontakten auch nur ein Bereich unserer Arbeit. Wenn Sie auf die Netzwerkseite gehen, sehen Sie das. Unser Vereinszweck ist bewußt breit gefaßt und schließt jede Form christlicher Betätigung mit ein. Wenn Sie so direkt nachfragen, dann will ich auch direkt antworten: ich persönlich bin für Spenden ans Netzwerk schon aus dem Grunde sehr dankbar, weil sie mir, so Gott will, ermöglichen könnten, jemanden zu meiner persönlichen Entlastung anzustellen. Ich pfeife seit knapp 2 Jahren arbeitstechnisch aus dem letzten Loch. Im Herbst 2016 ließ ich mich für 4 Wochen krankschreiben, weil der burn-out unmittelbar vor der Tür stand. Ich kann sehr viele Anfragen um Dienste und Hilfen nicht annehmen, weil mir schlicht die Zeit und Kraft dazu fehlt. Könnte ich über das Netzwerk jemanden anstellen, der mich im Netzwerk und darüberhinaus in meiner Arbeit entlastet, dann würde ich einerseits nicht ständig am Rande des burn-out leben und könnte außerdem auch andere wichtige geistliche Aufgaben in der Gemeinde und darüberhinaus wahrnehmen.
      Zu Ihrer letzten Frage: wir leben in einem verrechtlichten System. Dem können Sie nicht wirklich entkommen, unabhängig von der Rechtsform, die Sie für ein Werk wählen oder auch nicht. Wenn Sie keine Rechtsform selbst wählen, werden Sie im Konfliktfall meines Wissens schlicht als BGB-Verein behandelt und haben sich selbst der Möglichkeit beraubt, die Vorgaben zu formulieren, die für das eigene Werk gelten sollen.

    2. Lieber Kurt,

      ohne Ihnen jetzt in irgendeiner Art und Weise nahe treten zu wollen, denke ich das Sie als Außenstehender ohne jeglichen Blick in das Netzwerk zu kennen, es nicht beurteilen können welche Arbeit darin steckt und mit welchen Kosten es verbunden ist.

      Zu Ihrer Aussage.:

      „Was entstehen denn bitteschön schon für Kosten, wenn da irgendwer eine Liste führt und ein paar mails beantwortet?“

      Damit ist es mit Verlaub gesagt leider nicht getan!

      Wissen Sie was es heist eine halbwegs funktionierende Internetseite nach den Gesetzen die in diesem Land bestehen auf die Beine zu bringen?

      Ich denke nicht.

      Was es für eine Arbeit ist, wieviel Zeit es kostet diese überhaupt erst einmal ins Netz zu bringen und dann auch zu pflegen und aktuell zu halten?

      Und wenn man in der heutigen Zeit ein halbwegs funktionierendes Programm haben möchte geht das ganz schnell mal in die Hunderte.

      Gut es sei den man hat den ganzen Tag über Zeit sich darum zu kümmern ist das natürlich kein Thema, aber muss man einer harten weltlichen Arbeit hinterher gehen sieht die Sache wieder ganz anders aus.

      Und mit ein paar Mails beantworten ist es auch nicht getan.

      Schlussendlich ist dieses Netzwerk nicht die einzige Aufgabe die Herr Tscharntke hat und da ist es mit ein paar Mails auf die schnelle auch nicht getan.

      Oder haben Sie Einblicke in das Leben eines Pfarrers bei dem der Burn Out schon an die Türe klopft?

      Meine Hochachtung gilt Herrn Tscharntke und seiner Frau die immer treu an seiner Seite steht um ihm immer wieder den Rücken frei zu halten.

      Mit freundlichem Gruß

      Simone E. 

      (Webmaster auf Netzwerk bibeltreuer Christen)

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