Präses Diener will nicht in den Himmel

Der Kurs der Deutschen Evangelischen Allianz geht seit vielen Jahren stramm weg von der Treue zu Christus und seinem Wort. In der katastrophalen Kasseler Erklärung wurde im Jahr 1996 die Berliner Erklärung zur Pfingstbewegung de facto aufgehoben. Seitdem strömt die charismatische Irrlehre mit verheerenden Folgen auch in ehemals evangelikal-bibeltreue Gemeinden. Die Folgen sind Verlust der Lehre, denn lehrmäßige Klarheit und damit verbundene lehrmäßige Abgrenzungen waren noch nie Sache der Pfingstler und Charismatiker. Man sucht vielmehr „die Einheit des Geistes“ – welcher Geist auch immer es sei. Zu den weiteren gewollten, aber auch unvermeidlichen, Folgen gehört ein immer weiteres Abgleiten in eine Ökumene, die die Grundlagen der Reformation und des christlichen Glaubens mehr und mehr preisgibt. Da die Pfingstbewegung von Anfang an nicht-christliche heidnische Praktiken aufgenommen hat, wird auch dieser Trend in der Allianz nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ja, er hat etwa mit dem Pilgern und anderen mystisch-magischen Elementen und Meditationen längst Einzug gehalten.
Daß all das und vieles mehr bibeltreue Christen nicht begeistern kann, liegt auf der Hand. Allein – die evangelische Allianz glänzt seit Jahren durch zunehmende Kritikunfähigkeit. So reagierte kürzlich der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, auf Kritik am unbiblischen Kurs der Allianz mit folgenden Worten: „Da platzt mir doch kurz der geistliche Kragen, und ich sage liebevoll und bestimmt: `Wenn ihr besonders Rechtgläubige über den Einlass in den Himmel entscheidet: In euren Himmel will ich nicht!´“
Stellen sich zwei Fragen.
1. Ist diese Feststellung wirklich „liebevoll“? Oder spricht aus ihr nicht vielmehr eine tiefe Abneigung, die schon an Hass grenzt? Immerhin kündigt Michael Diener seinen „rechtgläubigen“ Geschwistern die Gemeinschaft in alle Ewigkeit! In ihren Himmel will er nicht. Er will also die Ewigkeit nicht mit ihnen verbringen!
2. In welchen Himmel will Diener dann? In den Himmel, in dem die Gotteskinder sind; diejenigen, die in Treue zu Jesus und seinem Wort leben und bleiben wollen, in diesen Himmel will er erklärtermaßen nicht. Gibt es aber einen andern Himmel? Davon ist mir nichts bekannt.
Fazit: Diener will nicht in den Himmel.

Eine Antwort auf „Präses Diener will nicht in den Himmel“

  1. Dieners Originalton: „Da platzt mir doch kurz der geistliche Kragen, und ich sage liebevoll und bestimmt: Wenn ihr besonders Rechtgläubige über den Einlass in den Himmel entscheidet: In euren Himmel will ich nicht!“

    Nun, über den Einlass in den Himmel entscheiden ja schließlich keine Menschen. Im Himmel wird es auch keine verschiedenen und abgegrenzten Abteilungen geben, die man sich wahlweise aussuchen kann.
    Ob Herr Diener überhaupt in den Himmel kommt, ist meines Erachtens jedoch die Kernfrage überhaupt. Jesus Christus selbst nennt die Kriterien:

    Joh 17,20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden,
    Joh 17,21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; daß auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, du habest mich gesandt.
    Joh 17,24 Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe denn die Welt gegründet ward.

    Michael Diener hat wie es bekannt ist, einen freimaurerisch-rotarischen Hintergrund. Dies passt genau zur Evangelischen Allianz, die 1864 im größten Freimaurer Tempel, der „Freemasons Hall in London“ gegründet wurde.
    Siehe unter folgendem Link: STELLUNGNAHME / LESERBRIEF an den MITTERNACHTSRUF von Baldur Gscheidle, Stuttgart zum Artikel von Pfr. Reinhard Möller. DAS CHRISTENTUM – VON FREIMAURERN SEIT JAHRHUNDERTEN UNTERWANDERT? Erschienen in Mitternachtsruf Nr. 8/2011
    (http://christlicher-gemeinde-dienst.de/news/newsdetail.php?id=1&nid=455)

    Diese Verbindungen erklären den heutigen Kurs der „Weltweiten Evangelischen Allianz“.

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