Württembergische Landeskirche wirbt mit gotteslästerlichem Jesus-Clip für Kirchenwahl

Ein Mann, der aussieht wie Jesus, sitzt in einer Bar neben tätowierten Damen und läßt sich nacheinander vier Cocktails mixen. Aber jeder der vier verschiedenen Cocktails verwandelt sich in Wein, als er ihn trinken will. Etwas genervt läßt er alle vier vor sich stehen. Der freundliche Barkeeper mit mutmaßlich politisch-korrektem Migrationshintergrund schaut ebenfalls jeweils deutlich irritiert. Als sich der Kirchen-„Jesus“ abends vor dem Spiegel die Zähne putzt und den Mund ausspülen will, verwandelt sich auch das Wasser im gläsernen Zahnbecher in Wein. Der Kirchen-„Jesus“ verdreht die Augen und schaut genervt nach oben. Darauf folgt der „tiefsinnige“ Slogan: „Er hätte gern die Wahl gehabt! Du hast sie!

Soweit der offizielle Werbespot der württembergischen Landeskirche zur anstehenden Wahl für die Landessynode und die Kirchengemeinderäte. Um eine höhere Teilnahme bei diesen Wahlen zu erzielen, sendet die Landeskirche diesen Spot in Kinos (https://www.zak.de/Nachrichten/Kirchlicher-Wahlwerbespot-Jesus-an-der-Cocktailbar-eckt-nicht-nur-beim-Winterlinger-Pfarrer-an-138846.html).

Die Begeisterung des Kirchenvolks hält sich angesichts derartiger Gottlosigkeit in Grenzen. Ein „Jesus“, allmächtiger Herr seiner Kirche, schafft es nicht, einen Cocktail zu trinken, weil sich gegen seinen Willen jede Flüssigkeit in seinen Händen in Wein verwandelt. Gegenüber der Bild-Zeitung zeigt sich auch der Winterlinger Pfarrer Ernst Nestele entsetzt. Daß sich „Kirche“ eine derartige öffentliche Verhöhnung ihres Herrn erlaubt, toppt wirklich alles, was man derzeit für möglich gehalten hätte. Für diejenigen, die noch am Überlegen sind, wann sie diesen gottlosen Laden endlich verlassen, könnte dieser Vorgang eine richtungsweisende Entscheidungshilfe sein.

6 Antworten auf „Württembergische Landeskirche wirbt mit gotteslästerlichem Jesus-Clip für Kirchenwahl“

  1. Man kann sich – sofern man mit dem Wesen dieser sogenannten Kirche schon etwas vertraut ist – darüber nicht mehr wundern oder überrascht sein. Und noch viel weniger enttäuscht sein. Sich darüber zu ärgern lohnt sich auch nicht Mal. Man darf das getrost dem Schöpfer, Retter und Richter dieser Welt überlassen und sich darauf konzentrieren, in der Nachfolge Jesu ein Licht zu sein.

    1. Er läßt sie sich schon lange nicht mehr gefallen, wie der Zustand unseres Volkes und die Regierung, die der HERR uns gegeben hat, offenkundig zeigen. Leider!

  2. Tja, die EKD fällt immer wieder durch „kreative“ Ideen auf. Vor ein paar Jahren war es das Video „Eine Tür ist genug“ (https://tinyurl.com/tuhyhea) . Man kann sich nur noch an den Kopf fassen ….
    Ein Bekannter von mir, der vor 4 Jahren aus der EKD ausgetreten ist, sagt immer: “ Man kann beim heutigen Zustand der EKD gar nicht so oft austreten, wie man gerne möchte. Es geht leider nur einmal“.

  3. Erfreulicherweise wurde bei dem Tür-Video auch entsprechend abgestimmt.

    Meiner Ansicht nach sollten wir Christen das nicht unkommentiert lassen und dagegen schreiben. Ich jedenfalls habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Verantwortlichen anzumailen und gegen derartige „Werbung“ oder andere gotteslästerliche Blasphemie zu protestieren. Auch wenn in diesem Fall Herr Oliver Hoesch sich das alles ja gar nicht erklären kann, weil es ja „so viele positive Resonanz gab“, bin ich der Überzeugung dass es auch zur Aufgabe eines Jünger Jesu gehört, die Stimme gegen solche Werbe-Spotts zu erheben. Wir Christen haben schon lange genug geschwiegen und gemerkt, dass Schweigen keine Lösung ist. Es wäre doch bemerkenswert wenn zukünftig derartige Clips auch von hunderten Christen beantwortet werden, die zwar höflich und respektvoll, aber dennoch bestimmt darauf hinweisen dass es einen lebendigen Gott gibt und dass derartige Sachen nicht ungestraft bleiben.

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