Und dann schlägt der Chefdemagoge, der Berliner Pfarrer Alexander Garth, zu

und zwar gnadenlos! Da bleibt kein Auge trocken und nichts in der Bibel bleibt klar und ganz und heil oder gar womöglich noch wegweisend.
Garth liefert den Kontra-Beitrag zu Rolf Hilles Beitrag über die Fehlleistungen von Michael Diener bezüglich Homosexualität. Nach Stil und Inhalt ist der Beitrag Garths das exakte Gegenteil zu dem von Rolf Hille. Rolf Hille argumentiert klar und biblisch und stringent. Garth dagegen manipuliert den Leser nach allen Regeln der Kunst. Seine Ausführungen sind ein Meisterwerk der Verführung. Es gibt wohl keinen Trick der Vernebelung, der Täuschung, der Irreführung, den er ausläßt.
Er beginnt mit dem probaten Mittel irreführender Suggestivfragen: „Sind sexuelle Fragen wirklich unser Kerngeschäft?“ Der ehrliche Leser kann auf diese Suggestivfrage natürlich nur mit einem ehrlichen „Nein“ antworten. Und schon hat Garth ihn den ersten Schritt in die von ihm gewünschte Richtung manipuliert.
Aber Garth läßt noch lange nicht locker. Er schießt Salve um Salve solcher Suggestivfragen. Eine weitere lautet:

Könnte es nicht sein, daß der Teufel gerade damit beschäftigt ist, die Kinder des Himmels durch sexuelle Detailfragen zu entzweien?“ Natürlich hat Garth auch hier recht. Ganz unzweifelhaft benutzt der Teufel Michael Diener derzeit, um durch Dieners Äußerungen und Wirken die bibeltreue Christenheit zu spalten. Aber Garths Suggestivfrage zielt ja in gerade die umgekehrte Richtung: Werkzeug des Teufels wird bei ihm der, der es wagt, Diener hier zu kritisieren!

Dann stellt Garth eine massiv manipulative Behauptung auf: „Es gibt eine Hierarchie von Wahrheiten.“ Auch hier wird man vom Grundsatz nur zustimmen können. Die Wahrheit, daß Jesus die 5000 mit fünf Broten und zwei Fischen gespeist hat, hat heilsgeschichtlich sicher nicht den Stellenwert, wie die Wahrheit, daß Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Nur ist es völlig müßig, hier auf diese Tatsache hinzuweisen. Es sei denn, man wolle manipulieren. Und genau das will Garth. Er will dem Leser suggerieren, daß man Wahrheiten, die weiter unten in der Hierarchie stehen, bei Bedarf auch ohne Probleme über Bord schmeißen könne. Aber hier ist zu betonen: wer Christus an einem seiner Worte angreift, der greift den ganzen Christus an! Denn Christus und sein Wort sind eins! (siehe die Predigt zum 25.12.2015!!!)

Dann kommt Garth mit der alten bibelkritischen Leier, daß Jesus selbst kein Wort zur Homosexualität gesagt habe. Schon formal ist das ganz bibelkritisch. Denn damit spielt man die wörtlichen Jesusreden gegen das übrige Wort Gottes aus, als wäre letztlich nur das wirklich Wort Jesu, was von Jesus selbst wörtlich überliefert ist. Reinste Bibelkritik!
Dann wirft Garth eine Nebelgranate: „Man mag einwenden, daß dieses Thema für Jesus so abseitig war, daß er mit keinem Wort darauf einging. Das ist insofern verwunderlich, als daß Homosexualität in seiner Umwelt der römisch-hellenistischen Antike, eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte.“ Letzteres stimmt unzweifelhaft. Tut aber rein gar nichts zur Sache. Denn Jesus war nicht zu seiner römisch-hellenistischen Umwelt gesandt, sondern zu den Juden! Zu den Juden hat er geredet und bei den Juden war die Frage Homosexualität klar. Und deshalb brauchte Jesus den Juden dazu nichts zu sagen. Ein ganz mieser und unwahrhaftiger Trick, lieber Herr Garth. Als Theologe müßten Sie das ganz genau wissen, und dann wäre Ihre „Armgumentation“ hier eine bewußte Irreführung der Leser von idea-spektrum!

Inakzeptabel relativierend dann gleich Garths nächste Feststellung: „Wohl gibt es in der Heiligen Schrift eine Reihe von Stellen, die sich kritisch mit der Homosexualität auseinandersetzen“. Nein, lieber Herr Garth! Die Heilige Schrift setzt sich nicht kritisch mit der Homosexualität auseinander. Sie verwirft sie ausnahmslos und ohne wenn und aber als Sünde! Das und nichts anderes tut die Heilige Schrift!
Daß Garth dann damit kommt, daß die biblischen Aussagen zur Homosexualität zeitbedingte Aussagen wären, ist für ihn unvermeidlich. Aber das eben wieder ist reinste Bibelkritik. Denn wenn die Bibel Gottes Wort ist, dann ist sie göttliche Offenbarung. Dann sind ihre Aussagen nicht von den Erkenntnissen und moralischen Werturteilen der damaligen Zeit abhängig. Wobei Garth sich mit seinem Hinweis auf das römisch-hellenistischeUmfeld dann auch selbst widersprechen würde. Denn genau wie in der Frage nach der Frau im öffentlichen Lehr- und Leitungsamt der Gemeinde stehen die Weisungen der Bibel auch zur Homosexualität im Gegensatz zur Auffassung und Praxis der Umwelt!
Eine eventuelle zeitgeschichtliche Bedingtheit kann man theologisch wahrhaftig nicht einfach behaupten. Man muß sie beweisen. Und das ist bei den biblischen Anweisungen zur Homosexualität wie bei der Frauenordination unmöglich. Denn beide sind in der zeitlos gültigen Schöpfungsordnung gegründet.
Aber was interessiert das einen Bibelkritiker, auch wenn er so tut, als sei die Bibel für ihn „normativ“. Das ist eine weitere Blend- und Nebelgranate. Die Bibel, lieber Herr Garth, ist für Sie definitiv nicht normativ. Sonst würden Sie sich an ihr orientieren und nicht das Gegenteil lehren!

Daß Garth die Bibel nicht als Gottes Wort und nicht als normativ anerkennt, zeigen überdeutlich seine 7 manipulativen Thesen, die nun folgen.
Erste These: „Sexualität wird kulturell geformt“. Daher sei es schwierig, zeitlos gültige Aussagen zur sexuellen Orientierung zu machen. Damit hebt er das biblische Wort vollständig auf und öffnet die christliche Gemeinde für jede nur denkbare sexuelle Orientierung.
Zweite These: jeder liest die Bibel anders. „Darum ist Weite gefragt, nicht Enge. Dialog, nicht orthodose Rechthaberei“. Wer also an dem festhält, was die Bibel eindeutig sagt, der ist eng und rechthaberisch!
Dritte These: „Der Buchstabe tötet“. Hier wird wie üblich der Eindruck erweckt, die Bibel wolle nicht beim Wort genommen werden, sondern freischwebend und fabulierend ausgelegt werden, wie es die Geister von woher auch immer eingeben.
Vierte These: Hier wieder ein ganz besonderer Gipfel Garthscher Manipulation: „Ich kann mir Jesus gut vorstellen in Gemeinschaft mit homosexuell empfindenden Menschen. Er hätte sie weder verachtet noch abgelehnt.“ Damit ist Garth an diesem Punkt zu Ende. Nur Jesus wäre hier eben nicht zu Ende gewesen. Denn er hätte diese Menschen ermahnt, nicht in Sünde zu leben, so wie er es biblisch nachweisbar grundsätzlich getan hat, etwa bei der Ehebrecherin: „Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.“ Das ist eben der Unterschied zu Alexander Garth. Der sagt dem Sünder: „Gehe hin und sündige muter weiter.“
Fünfte These: „Sexualität ist zutiefst Teil unserer Identität“. Deshalb sei der Satz „Gott liebt den Sünder, aber er haßt die Sünde“ für Homosexuelle zutiefst verletzend. Weil der Homosexuelle nicht zwischen seinem Menschsein und seiner sexuellen Neigung differenzieren könne. Dann muß Garth notwendigerweise alle sexuellen Perversionen wie Pädophilie, Sodomie, Sexsucht etc. zulassen. Ich befürchte, daß Garth das selbst in dieser Konsequenz durchaus vor Augen hat. Wir bekommen eine Ahnung von dem, was in Kirchen, die Pfarrer wie Alexander Garth sich austoben lassen, demnächst alles möglich sein wird. Und das Schlimmste, und ein weiteres Zeugnis für den hochdramatischen Abfall der Christenheit: Garth arbeitet auch als Bereichsleiter in der Berliner Stadtmission. Unglaublich, wo dieses einst so segensreiche Werk hingekommen ist, das ehemals von geistlichen Männern wie Erich Schnepel geleitet worden war.
Sechste These: Hier baut Garth, er muß ja alle Tricks der Demagogie nutzen, einen klassischen Papiertiger auf. Lassen wir ihn selbst zu Wort kommen: „Entspricht es dem Geist Jesu, wenn sich Christen vor allem durch Negation und Ablehnung definieren?“ Wieder eine ganz manipulative Suggestivfrage. Wer in Übereinstimmung mit Gottes Wort Nein zu einer Sünde sagt, definiert sich „durch Negation und Ablehnung“. Geht es noch hinterhältiger und niederträchtiger?
Aber für Garth ist das Thema ohnehin längst entschieden: „Eine Ablehnung von Homosexuellen würde der christlichen und der evangelikalen Bewegung schaden und unseren Auftrag, das Evangelium unter die Leute zu bringen, unnötig erschweren und behindern. Im Übrigen ist nach meiner Wahrnehmung für die meisten Christen (auch evangelikalen) hier in Berlin das Thema Homosexualität längst durch. Die offene oder latente Ablehnung von Schwulen und Lesben ist aus Berliner Perspektive kaum nachvollziehbar und mutet an wie ein Rückzugsgefecht ins fromme Ghetto.“ Der Zeitgeist hat also nach Garth längst entschieden, wo die Reise hinzugehen hat. Ob das Evangelium, das er dann verkündet, noch das Evangelium der Bibel ist, wen interessiert das noch?! Ja, wen darf das überhaupt noch interessieren. Denn jeder Versuch, sich nicht vom Berliner Zeitgeist leiten und beherrschen zu lassen, ist nach Garth ja nur ein nicht infragekommendes „Rückzugsgefecht ins fromme Ghetto.“ Ja, aus dem „Ghetto“ eines bibel- und christusgemäßen Glaubens ist Garth ausgebrochen, ohne Zweifel.
Siebte These: „Unser Wissen ist Stückwerk“. Und deshalb kann im Prinzip jeder glauben, was er will. Das ist in der neuen „evangelischen Kirche“ in der Tat „typisch evangelisch“. Frei von verbindlichen Inhalten kann jeder tun und sagen, was er für richtig hält. Er darf nur niemals sagen, der andere würde irren. Denn das wäre nach Garth „Rechthaberei und Arroganz“.

Zum Schluß muß die zum Thema Homosexualität obligatorische Irreführung kommen, und sie bleibt bei Garth natürlich nicht aus: Die Christenheit darf dem Thema Sexualität nicht eine Priorität einräumen, die dieses Thema nicht haben darf. Und er warnt: wenn die Christenheit an der biblischen Beurteilung von Homosexualität festhält, dann würde sie sich an der „Frage der Sexualität entzweien und unseren Auftrag, der Welt Christus zu bezeugen, beschädigen“.
Schuld sind bei Garth also ausnahmslos immer die, die am Wort Gottes festhalten. Sie entzweien die Christenheit und sie beschädigen den Auftrag der Gemeinde. Auf die Idee, daß die die Christenheit entzweien, die von der biblischen Lehre abfallen und daß die den Auftrag der Gemeinde beschädigen, die den Auftrag des Evangeliums aufgeben, den Sünder zur Buße zu rufen, auf diese Idee kann Garth bei seiner offenkundigen Verblendung logischerweise nicht kommen. Das wäre zu viel verlangt.
Nicht zuviel verlangt wäre allerdings, daß er zugibt, daß es doch gar nicht um das Thema Sexualität geht, an dem sich die Christenheit hier entzweit, sondern um die Schriftfrage. Es geht um nicht weniger als darum, ob wir Gottes Wort gelten lassen. Denn zum Thema Homosexualität redet die Bibel so eindeutig, daß jede abweichende Meinung eben nicht mit „anderer Erkenntnis“, sondern ganz schlicht mit „Ungehorsam und Auflehnung gegen Christus und sein Wort“ bezeichnet werden muß.

4 Antworten auf „Und dann schlägt der Chefdemagoge, der Berliner Pfarrer Alexander Garth, zu“

  1. Alexander Garth ist Teil der emergenten Bewegung (siehe http://zeit-geist.info/autoren/ – unter „blog“ auf dieser Seite findet man eine Rezension von Rezension von Brian McLaren: Everything must change. Jesus, Global Crises, and a Revolution of Hope, Nashville (USA): Nelson 2007 – also DEM Papst der Emerging-Church.
    Garthe war zweimal Referent in Aidlingen (siehe hier http://www.jugendtreffen-aidlingen.de/archiv/referent/AlexanderGarth. und hier http://www.das-wort-der-wahrheit.de/aktuelle-notizen Artikel „Hip-Hop, Rap und Emerging-Church-Verführung beim Aidlinger Pfingstjugendtreffen“) .
    D.h., man kann alles, was in der Allianz ist nur mit größter Vorsicht genießen – man muss alles genau prüfen. So voll zieht sich der Große Abfall vom Glauben gerade auch inmitten der sog. „bibeltreuen“ Kreisen, welche demnach große Defizite aufweisen, aktuelle Ereignisse biblisch richtig einzuordnen. Leider sind diese Geschwister weit weg von mündigem Christsein, denn sonst müsste es Austritte in Scharen geben.Deshalb: raus aus Kirche, Gnadau und Allianz – bevor es zu spät ist. Ein Schritt, den man mit Sicherheit nicht bereuen wird 🙂

  2. Danke, dass Sie so detailiert auf die Aussagen Garths eingegangen sind. Als ich den Artikel las, habe ich eigentlich nur den Kopf schütteln müssen. Es fällt einem aber nicht immer eine passende Antwort auf die (oberflächlich) plausibel klingenden Argumente ein. Ihr Artikel hilft dabei.

  3. Zum Thema Demagogen,Hetzer in den Medien hat klagemauer.tv einen passenden Beitrag aus Wien gebracht,der hilft ihre Taktiken durch entsprechende Wortwahl zu durchschauen.Diese Leute besonders aus dem linken, kommunistischen Umfeld sind darin regelrecht abgerichtet.Wenn man bedenkt welches gigantische Mediensprachrohr sie zur Verfügung haben kann das schon mal mutlos machen und es erinnert mich in letzter Zeit öfter an das Zitat:
    „Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.“
    Tun wir was dagegen.

    Manipulations-Taktik der Leitmedien | 10. Januar 2016 |

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