Organtransplantation: Akt der Nächstenliebe oder Gewaltakt am Sterbenden?

Nicht zuletzt und brandaktuell da Gesundheitsminister Jens Spahn mit Unterstützung von Angela Merkel zum Zwecke des möglichst uneingeschränkten Organraubs die bisherige Zustimmungslösung durch eine Widerspruchslösung ersetzen will, ist es wichtig, daß möglichst viele möglichst gut und umfassend über das Thema „Organspende“ informiert sind.

Bereits vor einem Jahr, am 18.11.2018, habe ich darüber gepredigt im Zusammenhang des biblischen Gebots „Du sollst nicht morden!“ Leider habe ich nun fast ein Jahr gebraucht, diese Predigt auch schriftlich im Rahmen unserer Reihe „Orientierung auf dem Weg der Nachfolge“ herauszubringen (https://www.efk-riedlingen.de/downloads/017%20Teil%209%20Organspende%20Gewaltakt%20am%20Sterbenden.pdf). Nun ist es mit Gottes Hilfe geschafft. Soweit ich Zeit finde, sollen die übrigen Predigten zu den 10 Geboten folgen.

Diese Orientierung darf gerne auch an Politiker egal welcher Parteien, insbesondere auch an solche, die im Bundestag darüber abstimmen sollen und dabei kaum besser informiert sein dürften, als der Rest der Bevölkerung – also so gut wie gar nicht! – weitergereicht werden! Die Masse geht aufgrund schlimmster Manipulation und Lüge davon aus, daß der Patient bei der Organentnahme wirklich tot sei. Wie die Wirklichkeit aussieht, habe ich in Kürze in der nun vorliegenden Orientierung Nr. 17 / Teil 9 versucht möglichst anschaulich darzulegen.

Darin zitiere ich immer wieder auch den Immunologen Dr. Peter Beck. Dieser hat kürzlich selbst seinen Vortrag zum Thema schriftlich aufgelegt „Organspende und der neue Tod“. Es kann bestellt werden bei Pfarrer Willi Baumgärtner, Maulbronner Straße 19, 76646 Bruchsal-Helmsheim; Telefon: 07251-4405712; E-Mail: wb251256@web.de

Möge der Herr beide Schriften zum Segen möglichst vieler Menschen und zur Vermeidung möglichst vieler seelischer und körperlicher Grausamkeiten gebrauchen!

4 Antworten auf „Organtransplantation: Akt der Nächstenliebe oder Gewaltakt am Sterbenden?“

  1. Lieber Pastor Tscharntke,
    es kommt mir wie eine Führung vor,dass Sie gerade gestern den Beitrag „Organspende“ in „Kurz bemerkt“ geschrieben haben. Ich war in großer innerer Not und wollte mich an Sie wenden,hatte aber dann den Mut nicht dazu.Was mich so aus dem Gleichgewicht brachte war ein Artikel(klein am Rand) in unserer Tageszeitung“Freie Presse“ von Chemnitz/Sachsen über ein Gesetztentwurf von Herrn Spahn, der ein Verbot für Konversionstherapien beinhaltet. Ein anderer Artikel aus der Zeitschrift“Aufblick/Ausblick“ war von einer Geschlechtsumwandlung eines 8-jährigen(!!!) geschrieben,weil die Eltern sich ein Junge wünschten. Nun das teuflische Gesetz,dass „Organspende“zur Pflicht macht.Damit nicht genug!!!Jetzt soll auch noch unsere komplette Krankenakte für Forschungszwecke weitergegeben werden!! Datenschutz läßt grüßen !! Kann es noch schlimmer kommen??Zum Fürchten alles wenn wir nicht Zuflucht bei unseren HERRN JESUS hätten.
    Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen und Seine bewahrende Hand.
    Liebe Grüße !
    Rosi Kirsch
    (Mühle/Sachsen)

    R

    1. Herr Spahn ist leider ein typischer Erfüllungsgehilfe linkstotalitärer Hintergrundeliten. Demokratie und Datenschutz, Freiheit und Selbstbestimmung interessieren diese Gestalten nicht.

  2. Beim Lesen dieser Predigt über die Definition „hirntod“ und die bewusste Irreführung der Interessenvertreter, kam mir der Bibelvers vom „Lügengriffel“ in den Sinn:
    Jeremia 8
    6 Denn ich gab acht und horchte: Sie reden nicht, was recht ist; da ist keiner, der seine Bosheit bereut, der sagt: »Was habe ich getan!« Sondern sie alle wenden sich zu ihrem Lauf wie ein Ross, das sich in den Kampf stürzt.
    7 Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt die Rechtsordnung des HERRN nicht!
    8 Wie könnt ihr da sagen: »Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns«? Wahrlich, ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten!
    9 Zuschanden geworden sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen; denn siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen — was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?

  3. Zu diesem heiklen Thema sei das Buch „Patient ohne Verfügung“ empfohlen. Es beschreibt das reale Geschäft mit dem Lebensende.
    Geschrieben wurde es von dem Anästhesisten Matthias Thöns, der seit 1998 als niedergelassener Palliativmediziner tätig ist. Er ist stellvertretender Sprecher der Landesvertreteung NRW der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und war Sachverständiger im Rechtsausschuß des Deutschen Bundestages zur Sterbehilfe-Debatte.
    Seine Ansichten sind menschbezogen und bringen deshalb den „Mainstream“ gegen sich auf.
    Interessant und hilfreich sind seine Formulierungen zu einem patientenwürdigen Text für eine Patientenverfügung.
    Diesen Text kann man sich auch unter http://www.piper.de/was-ist-palliativmedizin herunterladen.

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