Homo-Segnungen jetzt auch mit dem „bibeltreuen“ Bischof in Sachsen

Was gerade in Teilen der frommen Welt eine neue Welle der Empörung und Erschütterung auslöst, war absehbar. Die sächsische Kirchenleitung hat am 17.Oktober 2016 beschlossen, daß nun auch in Sachsen „Segnungen“ gleichgeschlechtlicher Beziehungen möglich sein sollen.

Dabei hatte die fromme Welt, vor allem in Sachsen!, vor einem Jahr in den höchsten Tönen jubiliert, daß sie mit Carsten Rentzing einen angeblich bibeltreuen und „theologisch-konservativen“ Bischof bekommen hat.

Mit so einem Bischof schien die kirchliche Welt in Sachsen doch halbwegs heil geblieben zu sein. Und welcher Kirchen“christ“, auch der „fromme“, gibt sich nicht allzu gerne dieser Täuschung hin, weil ihm dann die leidige Konsequenz des Kirchenaustritts erspart bleibt. Es ist doch so bequem, im allgemeinen Zug der Kirchenlemminge mitzutrotten und geistlich unterzugehen, anstatt in Treue zu Christus und seinem Wort aus der kirchlichen Reihe zu tanzen.

Daß sich die Christen in Sachsen, ich rede jetzt von denen, die wirklich in biblischer Weise an Jesus glauben, damit ganz schlecht in die eigenen Tasche gelogen haben, das war schon vor mehr als einem Jahr glasklar.

Ich füge an dieser Stelle den Beitrag ein, den ich dazu vor einem Jahr, am 16.August 2015, bereits auf der Internetseite unserer Gemeinde unter der Rubrik „Kurz bemerkt“ veröffentlicht habe.

Davor noch der kurze Hinweis: Leider ist Anderes in den Volkskirchen seit Langem ausnahmslos nicht mehr zu erwarten, denn es gehört zum grundsätzlichen Denken der „Volkskirchen“, daß in ihnen der Wille des Volkes und nicht der Wille Gottes geschieht. Das offenbart höchst eindrücklich auch die einleitende Formulierung des aktuellen idea-online-Berichts: „Die gottesdienstliche Segenshandlung bringe den Willen des „Paares“ zum Ausdruck, „eine Partnerschaft in Verlässlichkeit, in verbindlicher Treue und Verantwortung füreinander zu begründen“.

Es geht um „den Willen des Paares“, den Willen der Menschen, den Willen des Volkes, aber eben nicht um den Willen Gottes.

Aus genau diesem Grund war ich vor mittlerweile ziemlich genau 21 Jahren als damaliger Pfarrer der württembergischen Landeskirche suspendiert und später in den Wartestand versetzt worden, weil ich den Willen Gottes und die diesem Willen entsprechenden kirchlichen Ordnungen beachtet habe, nicht nur in Treue zu Christus und seinem Wort, sondern durchaus auch in Treue zum Kirchenrecht und meinem Ordinationsgelübde. Aber der Wille des Volkes stand dagegen. Und der Wunsch des Volkes ist einer volkskirchlichen Kirchenleitung Befehl. Der Wille Gottes interessiert in den Volkskirchen schon lange nicht mehr!

Nun der Beitrag von vor einem Jahr:

 

„Carsten Rentzing – der neue bibeltreue Stern am landeskirchlichen Bischofshimmel?“

(16.8.2015)

Mit Sicherheit nicht! Diese Feststellung wage ich zu treffen, nachdem ich das Interview in idea-spektrum vom 12.8.2015 mit Carsten Rentzing gelesen habe. Der 47jährige wird hier als „theologisch konservativer“ Pfarrer bezeichnet, der am 31.5.2015 zum neuen sächsischen Landesbischof gewählt wurde. Nun ruhen viele evangelikale Hoffnungen auf ihm – zu Unrecht! Es sei denn, er würde Buße tun und sich ohne Wenn und Aber in biblischer Klarheit äußern. Aber dann könnte er ziemlich sicher nicht sächsischer Bischof sein und bleiben!

Was Rentzing im idea-Interview von sich gibt, ist das typisch halbfromme Rumgeeiere ohne biblische Klarheit, wie wir das zuhauf in diesen Tagen von so vielen halbfrommen „Evangelikalen“ hören. Deshalb fällt es wahrscheinlich den meisten „Bibeltreuen“ auch gar nicht mehr auf, weil sie etwas Anderes – nämlich biblische Klarheit – so gut wie gar nicht mehr hören.

Damit zu den Details, die mir an Renztings Aussagen im Interview aufgefallen sind.

Da stellt Carsten Rentzing fest: „Ich werde von allen Seiten Schläge bekommen…. Als Landesbischof kann man nicht nur die theologischen Interessen einzelner Gruppen vertreten.“ Das soll er überhaupt und grundsätzlich nicht! Er soll das theologische Interesse der Bibel und unseres Herrn Jesus Christus vertreten, der der Herr auch der sächsischen Kirche ist – oder zumindest sein sollte!
Das hat Rentzing aber erkennbar nicht vor. Das hat er auch bisher nicht getan.

Denn er will sich für eine „Gewissensfreiheit“ einsetzen, die offenkundig an alles Mögliche gebunden ist, aber nicht an Christus und sein Wort. Zum in Sachsen hochaktuellen Thema gleichgeschlechtlicher Beziehungen führt er aus: „Zunächst möchte ich betonen, dass ich mich schützend vor alle homosexuell lebenden Menschen stellen werde, die für sich die Entscheidung treffen, mit ihrem Partner zusammenzuleben, und dies vor Gott verantworten wollen. Auch hier gilt der evangelische Grundsatz der Gewissensfreiheit.“ Nein, da irrt Rentzing gewaltig. Denn die evangelische Gewissensfreiheit ist keine Freiheit eines freischwebenden Gewissens, sondern des an Christus und sein Wort gebundenen Gewissens. Und ein solches Gewissen kann niemals in der Verantwortung vor Gott in offenkundiger Sünde und in dem leben, was Gott ausdrücklich ein Greuel nennt! Schwammiger, diffuser und unbiblischer geht es kaum noch – Herr Renzting!

Ähnlich diffus und schwammig ist seine Formulierung: „Ein Zusammenleben solcher Partnerschaften in Pfarrhäusern könnte das Signal setzen, dass das aus Gottes Sicht in Ordnung ist.“ Nein – Herr Rentzing. Das „könnte“ nicht ein solches Signal setzen. Das würde es definitiv und unmißverständlich tun. Denn logischerweise kann die Kirche doch im Pfarrhaus nicht offiziell dulden, was „aus Gottes Sicht“ nicht in Ordnung ist!
Konkret bejaht Renzting die Regelung, wonach „ein Zusammenleben in seelsorgerlich begründeten Einzelfällen und in Rücksprache mit dem Kirchenvorstand und dem Superintendenten möglich ist. Dazu stehe ich!“ Das ist doch mal ein Wort! Aber eben ein ganz unbiblisches! Denn Sünde zuzulassen, gutzuheißen und gar noch zu segnen, das alles hat mit Seelsorge nicht das Geringste zu tun. Es ist vielmehr offene Auflehnung gegen Christus! Aber auch die württembergischen „Pietisten“ wie Ralf Albrecht und Steffen Kern von der „Christusbewegung“ – ehemals „Lebendige Gemeinde“ und „Ludwig-Hofacker-Vereinigung“ befürworten ja mittlerweile diesen Weg. Was will man da noch überrascht sein.
Das Rumgeeiere von Carsten Rentzing in dieser Frage hat einen klaren Grund: er nennt Homosexualität, auch gelebte Homosexualität, nie „Sünde“. Das tut er im ganzen Interview nicht ein einziges Mal. Ganz im Unterschied zur Bibel. Er stimmt dem Wort Gottes hier also nicht zu. Die Folgen sieht man!
Im Blick auf den Islam und religionsvermengende Veranstaltungen ist von Rentzing ebenfalls nur Irreführendes, die Gemeinde Verführendes, zu erwarten: „Wir müssen jetzt überlegen, was dann beispielsweise bei gemeinsamen Friedensgebeten möglich wäre und was nicht“ stellt Renzting fest im Blick auf das Miteinander mit dem Islam in Sachsen fest.

Nein, die Überschrift über dem Interview in idea stimmt absolut nicht: „Ein neuer Landesbischof – wie ihn die EKD sonst kaum hat“. Rentzing entspricht genau dem, was die EKD sonst hat, z.B. Bedford-Strohm, der gerade kritisiert wird, weil er an einem Kuratorium für ein Islamisches Zentrum in München mitmacht. Was Rentzing zur Sache von sich gibt, unterscheidet sich davon nur minimal aber nicht grundsätzlich. Wer wirklich ernst macht mit dem Unterschied zwischen Christentum und Islam, der kann über „gemeinsame Friedensgebete“ auch nicht eine Zehntelsekunde auch nur nachdenken!
Es gäbe anhand des Interviews noch manch anderes zu sagen. Das soll hier genügen. Ich sehe in Rentzing nicht den Hauch einer Chance auf substantielle Verbesserung der geistlichen Situation in Sachsen – bis zum Erweis des Gegenteils. Ich sehe aber die ganz große Gefahr, daß durch einen vermeintlich „frommen“ Bischof der Pietismus und die Bibeltreuen noch mehr auf Landeskirchentreue eingeschworen werden, wie dies in Württemberg unter Gerhard Maier als Landesbischof auch der Fall war. Und dann werden die Pietisten und Bibeltreuen umso mehr hineingezogen in den Abfall der Landeskirchen. Unter einem „frommen“ Bischof werden sie am effektivsten gleichgeschaltet!
Liebe Geschwister in Sachsen: haltet die Augen auf, betet und geht geistlich klare Wege!

http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=699

Ich verweise zusätzlich zum Beitrag „Multireligiös oder interreligiös – ein echter Unterschied oder reine Volksverdummung?“ vom 18.8.2015, der ebenfalls die unbiblische Haltung von Carsten Rentzing und seine Täuschungsmanöver bestätigt. Dieser ist unterm folgendem Link zu finden:

http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=710

 

35 Antworten auf „Homo-Segnungen jetzt auch mit dem „bibeltreuen“ Bischof in Sachsen“

  1. Hmmm, scheint wohl doch etwas dran zu sein an der prinzipiellen Kritik der Brüdergemeinden bzgl. den anderen christlichen Konfessionen, dass das Hirtenamt im NT nicht klerikal bzw. als Vollzeit-Job, sondern sozusagen als Ehrenamt, eingesetzt wurde. Ungeachtet dessen bin ich ggü. den BGs konträrer Meinung, was das heutige, in der Regel vollzeitliche Amt der Pfarrer, Pastoren, Prediger, Evangelisten und dergleichen mehr betrifft: Dass dies demnach ebenso nicht von Gott gewollt sei. Nein, sondern lediglich das Bischofsamt, sofern wie heutzutage versucht wird, damit unterschiedliche Strömungen unter einen Hut bringen zu wollen. Sozusagen eine antibiblisch sowie ganz eindeutig gegen Gottes Willen betriebene „Falsch-Ökumene“ innerhalb der sächsichen Landeskirche, um mal ein Beispiel zu nennen bzw. beim Beitrag zu bleiben. Weil man es selbst dort in Sachsen allen gerecht machen will, was schlussendlich nichts anderes als Abstriche am vollen Evangelium bedeutet. Was man ganz gut z. B. bei https://www.zeit-zum-aufstehen.de/ unter „Die Initiative“ => „Erklärung“ selbst nachlesen kann, wo bekanntlich Dr. Carsten Rentzing einer der Initiatoren war. Man muss sich nur im Klaren darüber sein, was alles bei besagter Erklärung ganz bewusst und damit vorsätzlich weggelassen wurde, damit vor allem Charismatiker und Katholiken bedenkenlos unterschreiben konnten bzw. noch immer können. Siehe http://www.das-wort-der-wahrheit.de/news/newsdetail.php?id=87&nid=67&search=zeit%20zum%20aufstehen

  2. Früher mussten Homosexuelle am Rande der Gesellschaft leben.
    Darüber gab bzw. gibt es geteilte Ansichten!
    Dann wurde nach und nach die staatliche Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare erlaubt bzw. gesellschaftsfähig.
    Auch das kann man richtig finden oder ablehnen – jedoch wenn sich Mehrheiten finden und der Gesetzgeber es so beschließt, müssen diese (weltlichen!) Entscheidungen toleriert werden.

    Aber deswegen besteht doch noch lange kein Grund, kirchliche Trauungen bzw. Segnungen (!) von Gleichgeschlechtlichen zu befürworten, wo die Bibel bzw. Gottes Wort dies eindeutig ablehnt.
    Es sei denn, man glaubt selbst nicht so recht an das, was Jesus vorgegeben hat.
    Zumindest könnte man dies vermuten.

    Wenn leitende Persönlichkeiten Fehlentscheidungen treffen, kann man sich das daraus ergebene innere Leid und die Gewissenskonflikte ausmalen.

    Menschen mit Rückgrat wie Sie, Herr Tscharntke, gibt es leider nicht viele.

    Ich hoffe, dass es Ihnen gesundheitlich so einigermaßen gut geht?!

    Passen Sie bitte gut auf sich auf!

    Liebe Grüße nach Riedlingen!

  3. Hier sehen wir einen wichtigen Aspekt des Problemfeldes Evolution und Glauben. Es sind nämlich genau diese Leute, die, man kann es kaum fassen, „gemeinsame Friedensgebete“ mit Ungläubigen durchführen wollen, die sich „aufgeschlossen“ für die Evolutionlehre zeigen.

    Stellen wir uns einen Menschen vor, der Gott sucht und aktiv Naturwissenschaft betreibt oder sich anderweitig mit Naturwissenschaft befaßt. So jemand kann einem Dr. Werner Gitt nicht lange zuhören. (Das Interview auf bibel.tv habe ich genau 3 Minuten und 20 Sekunden ertragen können.)

    So ein Mensch schaut sich dann auf dem „christlichen Marktplatz“ um, was es alles für Angebote gibt. Um den Stand der bibeltreuen Christen, die die Evolutionslehre als „Unfug“ bezeichnen, wird er einen weiten Bogen machen. Schließlich beschäftigt er sich, wenn er als Wissenschaftler arbeitet, den ganzen Tag mit Bausteinen zur Prüfung der Evolutionslehre (bei der noch längst nicht alle Probleme geklärt sind). Und von den viel Wind machenden amerikanischen Kreationisten hat er im Dienst schon gehört und weiß, daß diese Leute ebenso fälschlich wie hartnäckig glauben, in der Evolution spiele der Zufall eine entscheidende Rolle.

    Dann kommt er zu denen, die Toleranz für die höchste Christenpflicht halten und eben auch gegenüber der Evolutionslehre tolerant sind. Die werden ihm dann vom Küng erzählen. Sein Einstieg in das Christentum steht somit von Anfang an unter einem schlechten Stern.

    Für den Irrglauben, in der Evolutionslehre spiele der Zufall eine entscheidende Rolle, sind die seit Jahrzehnten immer mit dem gleichen Geschwätz auftretenden Hochstapler vom Schlage eines Dr. Werner Gitt verantwortlich.

    Es gibt einen wundervollen Satz, der vermutlich leider fälschlicherweise dem großen Werner Heisenberg zugeschrieben wird:

    Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.

    1. Lieber Herr Rau, daß der Zufall in der Evolutionshypothese eine entscheidende Rolle spiele, das behaupten nicht nur Kreationisten, das behaupten doch die Evolutionisten selbst. Mir ist zumindest bisher wenig bis nichts Anderes begegnet. Soweit ich das bis heute in den Medien wahrnehme, wird die Evolutionshypothese auf der Grundlage des Darwinismus präsentiert, in der die zufällige Mutation und die anschließende Selektion die beiden Mechanismen sind. Daß dieser platte Darwinismus seit spätestens Anfang der 80er Jahre ganz offiziell als wissenschaftlich erledigt und unhaltbar betrachtet wurde, ist leider an den Medien weitgehend vorbeigegangen.

      1. Rentzing und bibeltreu? Bibeltreu ist derjenige, der was er predigt auch tut und ausführt! Die Heilige Schrift lehrt uns:

        Jak 1,22-23: Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen. Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht in einem Spiegel betrachtet. V 25: Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineinschaut und darin bleibt, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird glückselig sein in seinem Tun.

        Dies gehört zur „Bibeltreue“!

        Herr Rentzing gehört zum System der EKD und muss deren Positionen vertreten, sonst erledigt er sich selbst.

        Ich freue mich über das mutige Beispiel das uns unser Pastor in der Praxis vorgelebt hat, und er noch immer seinen Weg unbeirrt, trotz aller gehässigen Angriffe geht.
        Und dafür sollten wir auch im Gebet für ihn und seine Frau vor dem HErrn eintreten!

  4. Lieber Bruder Tscharntke, Ihr Kommentar hat mich sehr bewegt.
    Ich gehöre zu den Sachsen die sich mit der Wahl Rentzings alles schön geredet haben. Ich dachte, wir haben noch einen bibeltreuen Bischof und sind damit auf der Insel der Glückseligen in Deutschland. Ja, auch ich habe mich selbst belogen und getäuscht. Auch mit dem fadenscheinigen Argument in der Kirche bleiben zu wollen um eine Stimme dagegen zu sein.
    Ich meinte durch kritische Anmerkungen etwas bewegen zu können, nun weiß ich, das das falsch war. Die Kirche geht ihren Weg weiter, weg vom Fundament des Wortes Gottes, entweder mit mir oder ohne mich.
    Es trifft zu, Ihr habt den Namen das ihr lebt und seid tot. Dazu kommt ein immer mehr oberflächliches, weltoffenes Gemeindeleben,natürlich in aller Liebe und mit viel sozialem Einsatz,
    Aber es ist auch ein Stück bequem den Kirchenaustritt nicht zu vollziehen. Gerade auf dem Dorf entgeht man da vielen Fragen und muß nicht Stellung beziehen. Zumal wenn andere Familienmitglieder sehr aktive Mitarbeiter sind. Aber das ist wohl nun nicht mehr der richtige Weg.
    Vielen Dank für Ihre klaren Worte und Gottes Bewahrung für Sie.

  5. Lieber Jakob Tscharntke, vielen Dank für deinen Beitrag zur Wahl Rentzings, den du jetzt noch einmal gebracht hast. Er paßt – leider – immer noch wie die berühmte Faust auf´s Auge.

    Die Erinnerung von Andreas K., daß Rentzing einer der Initiatoren von Zeit zum Aufstehen war, hatte ich sehr nötig. Irgendwie war mir das letztes Jahr anläßlich seiner Wahl nicht bewußt geworden.

    Was mir im jetzigen Zusammenhang aufgefallen war, ist der Umstand, daß von verschiedener Seite darauf hingewiesen wurde, daß die neue Regelung von der Kirchenleitung, aber nicht von der Synode Sachsens beschlossen worden ist. Herr Rentzing hat weder im Vorfeld, noch nachher sein Wort erhoben und eine Zuständigkeit der Synode für einen solch weitreichenden Beschluß angemahnt. Auch daran sieht man, wieviel Profil und welcher Gestaltungswille Rentzing auszeichnet. Da bin ich schon versucht, bei seiner Beförderung zum Bischof an das Peter-Prinzip zu denken („Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat.“ Wikipedia).
    In der Nordkirche beispielsweise war die Entscheidung Sache der Synode. Wer immer für Mäßigung eintritt und zwischen verschiedenen Positionen vermitteln will, ist vielleicht selbst nur mittelmäßig in seinen Überzeugungen und seiner Prinzipientreue.

    1. Lieber Thomas, die Sache mit der Synode hatte mich auch bewegt. Ich habe diese Frage in meinem Beitrag aber nicht angesprochen, da ich im Moment nicht präsent habe, wieweit sich die sächsische Landessynode mit diesem Thema schon befaßt hatte. Denn turnusmäßig müssten längst alle Gliedkirchen der EKD grundsätzlich dem neuen Pfarrerdienstrecht der EKD zugestimmt haben, das ja den letzten Anstoß zu dieser unsäglichen Entwicklung gegeben hat. Ich vermute daher, hätte das aber im Internet nochmal recherchieren müssen, um es behaupten zu können, daß die sächsische Synode schon damals eine Entscheidung getroffen hat, die dann für entsprechenden Wirbel und die Bildung des zahnlosen Tigers „Sächsische Bekenntnisinitiative“ gesorgt hat.

  6. „Und es kamen einige Homosexuelle auf ihn zu. Aber die, die um ihn waren, wollten sie nicht durchlassen und schrien: „Ihr seid unwürdig! Ihr lebt falsch! Was habt ihr zu schaffen mit dem Sohn Gottes?“ Er aber wurde zornig und sagte: „Was tut ihr da? Habt ihr darüber zu entscheiden, wer zu mir kommen darf und wer nicht? Lasst sie zu mir, denn auch sie sind meine Kinder!“ Und so konnten sie nicht anders und ließen sie zu ihm hindurch. Und Jesus legte ihnen die Hände auf und segnete sie. Und freudig gingen sie ihres Weges und einige blieben bei ihm, denn so viel Freundlichkeit und Güte erlebten sie zum ersten mal bei einem Frommen.
    Und die, die bei ihm waren, fragten: „Wie kannst du so etwas tun? Steht nicht in der Schrift, dass solches Gott ein Greuel ist?“ Und er antwortete und sprach: „Kein Mensch ist Gott ein Greuel. Aber wer zurücksieht und nicht danach fragt, was Gott heute will, der ist nicht geschickt für das Reich der Himmel. Denn sein Wort ist lebendig. Ihr sucht es in den toten Buchstaben, aber siehe, es ist mitten unter euch.“
    Darauf verließen ihn etliche.“

    … nur eine Idee, die mir spontan beim Lesen dieser Zeilen kam. Was meint ihr, wie würde Jesus heute reagieren? Versucht es doch auch mal euch vorzustellen und in eine Geschichte zu verpacken!
    Ein schönes Wochenende und Gottes Segen euch allen!

    1. Lieber Thomas, Sie offenbaren durch die Ausführungen vor allem einen brutal willkürlichen Umgang mit dem Wort Gottes. Denn Gott selbst sagt in seinem Wort das Nötige über gleichgeschlechtliche Lebensweise. Wenn Sie das nicht akzeptieren wollen, dann lassen Sie es bleiben. Als Christ erweisen Sie sich definitiv nicht, indem Sie Gottes Wort ins reine Gegenteil verdrehen.

    2. Hallo Thomas, es ist legitim seine Gedanken in einem Forum niederzuschreiben. Aber, vorausgesetzt ihre Gedanken sind ernst gemeint, offenbaren sie sich als Prototyp des heutigen Namenschristen. Sie schreiben von einem lebendigen Wort aber von toten Buchstaben. Kann es sein dass sie sich ihren eigenen Jesus gestalten (2,kor 11.4) nach ihren persönlichen Wünschen ? Keinen Jesus der auch Herr über ihr Leben sein darf/will ? Ich denke auch dass sie ein falsches Evangelium bevorzugen – eines welches nicht rettet. Damit lässt sich einigermassen bequem (fürs Fleisch) leben – aber niemals in Frieden sterben – denn danach ist Gericht ! Zu einem rettenden Evangelium gehört Sündenerkenntnis, Busse, Bekehrung und uneingeschränkte Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus. Das bedeutet auch Gehorsam gegenüber seinem Willen, denn unser Herr bezeichnet sich auch als Wort Gottes, als lebendiges, allzeit gültiges Wort und nicht als „toter Buchstabe“. Wenn wir in enger Gemeinschaft mit ihm wandeln, sein Opfer für uns persönlich in Anspruch nehmen, dann reinigt uns sein Blut auch von unserer Sünde (1.Joh 1.7). Aber es würde mich nicht wundern wenn sie mit dem Wort Sünde nicht viel anfangen können…..und vom kommenden Zorn Gottes wollen sie wahrscheinlich auch nichts wissen ? Vielleicht tue ich ihnen mit meinen Zeilen total unrecht und sie denken ganz anders, dann nehme ich diese Zeilen zurück und entschuldige mich.

    3. „…Was meint ihr, wie würde Jesus heute reagieren?“

      Hallo Thomas W,

      unsere Fähigkeit, Gottes Stimme zu erkennen, wird aber dadurch gestärkt,
      dass wir die Bibel lesen und ihre Aussagen verinnerlichen.
      Was Gott uns ganz individuell sagt, wird immer mit den Grundsätzen der Bibel übereinstimmen !!

      Nimm Dir Zeit !! Gott lässt sie Dir immer !!
      Genügend Zeit, Dir Deine Frage zu beantworten !!

      Prüfe Dich selbst, Gott deckt oft unsere wahren Motive,
      falsche Ideen und verführerische Gedanken auf !!

      Frag IHN selbst !!
      Christus redet mit uns. Durch seinen „Stellvertreter, …
      „den Geist der Wahrheit, der für immer bei euch bleibt … und in euch leben wird“
      (Johannes 14,16–17).

      Wenn Du zu Gott gehörst, wird dieser Ratgeber immer mit und in Dir sein.

      LG
      Johanna

  7. Liebe Glaubensgeschwister,
    nun sind schon einige negative Aussagen zum Bruder W. Gitt geschrieben worden, finde dass schon unverschämt einen soviel arbeitenden Bruder im Herrn, so zu verunglimpfen. Habe viele Evangelisationsvorträge mit Ihm erlebt, auch mit anschließender Fragestunde, wo Oberstudienräte und Astrophysiker empört aufgestanden sind und Dr. Gitt zur Rede stellten, doch er hat Ihnen ruhig und so treffend gut geantwortet, dass sie alle verstummten.
    Viele Menschen sind durch Bruder Gitt zum Glauben an den Herrn Jesus geführt worden, nicht allein durch seine wissenschaftlichen Vorträge, sondern auch durch seine ausstrahlende Liebe zum Herrn Jesus.
    Mir persönlich sind seine Vorträge und Bücher sehr hilfreich
    geworden, nachdem ich erst mit 45 Jahren zum Glauben gefunden habe, musste noch diese verfluchte und vom Satan erfundene Evolutionslehre in mir weggetan werden. ( Wurde und wird den Kindern von klein an eingetrichtert).
    Bin dem Herrn Jesus so dankbar, dass ich Bruder Gitt kennenlernen durfte, der mir dieses ganzen Evolutionsblödsinn klar widerlegt hat und mir geholfen hat die 6 Tage Schöpfung einfach kindlich glauben zu können.
    ( es war abend es war morgen der nächste Tag ).
    Der Kölner sagt ( Zülpich ist nahe Köln ): Von nix kütt nix, zu
    deutsch : Von Nichts kommt Nichts, oder Nichts produziert immer nur Nichts. Dr. Gitt ist Informatiker und sagt z.B.:
    Information ist eine geistige Größe, braucht immer einen geistigen Urheber, wie kam Information in die Materie, natürliche von Außen, Materie kann Information nicht produzieren.
    Der Herr Jesus hat alles gemacht und Er erhält auch alles.
    Danke Herr Jesus , Danke auch Bruder Gitt.

  8. Gott warnte die Israeliten deutlich vor den homosexuellen Aktivitäten, die charakteristisch waren für die in Kanaan lebenden Menschen (3. Mose 18:3,22-30 und 20:13,23-24).

    Heidnische religiöse Praktiken beinhalteten oft homosexuelle Prostitution
    (5. Mose 23:17-18 sowie 1. Könige 14:24).

    Gruppen von Homosexuellen durchstreiften die Städte Sodom (1. Mose 19:4-13) und hielten Ausschau nach Männern, die sie vergewaltigen konnten.

    Der Apostel Paulus erwähnte Homosexualität in seinem Brief an die Römer (Römer 1:18-32).
    Er erwähnte auch Homosexuelle in seinem ersten Brief an Timotheus (1. Timotheus1:8-11) und in 1. Korinther 6:9-11.

    Die Wahrheit ist, dass das Verfolgen homosexueller Impulse Konsequenzen nach sich zieht,
    die den Auswirkungen eines Fluches ähneln, und nicht einem Segen (siehe Römer 1:21-32).

    Diese einem Fluch ähnlichen Auswirkungen sind Dinge, die Menschen durch ihre eigenen,
    falschen Entscheidungen über sich bringen und die NICHT geschehen, weil Gott sie bestrafen will !

    Die Bibel beschreibt die Ehe NIE als eine Einheit von gleichgeschlechtlichen Partnern !!!
    Sie beschreibt die Ehe IMMER als eine heterosexuelle Einheit und stellt sämtliche Anweisungen hinsichtlich Ehe und Ehescheidung in einen heterosexuellen Kontext :
    (3. Mose 21:7,14; Epheser 5:22-33; Sprüche 5:15-20; 1. Petrus 3:7; 1. Korinther 7:1-13; Titus 2:4-5; Matthäus 5:31-32; 19:1-12; Markus 10:2-11; 1. Timotheus 2:3,12).

    Wenn Gott auch homosexuelle Ehen gewollt hätte,
    dann hätte ER auch Anweisungen dazu gegeben !

    Homosexuelle Handlungen werden in der Bibel durchgehend als Sünde bezeichnet!

    Ich bin sicher, dass das Streben nach der Homo-Ehe eine Person in Widerspruch zu Gott setzt.
    Ich glaube nicht, dass solch eine Person den Frieden findet, nach dem sie sich sehnt,
    weil sie eine fleischliche, sündhafte Gesinnung angenommen hat.

    Gott hat keinen Mann für Adam erschaffen, sondern eine Frau.
    Er sagte auch nicht, dass der Mann sich mit einem anderen Mann verbinden soll
    um ein Fleisch zu werden !

    Ich glaube, dass Gott unser Schöpfer ist, es gibt ihm das Recht, zu definieren was richtig und was falsch ist, was Sünde ist und was nicht !

    Es kann schon sein, dass Andersdenkende das unfair finden,
    aber der Schöpfer hat das letzte Wort über die Schöpfung! ! !

    Menschen haben die freie Wahl, es zu glauben oder zurückzuweisen,
    aber sie müssen dann auch mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben.

    LG

  9. Das ist das typische Wunschdenken von Menschen, die sich nicht dem Wort Gottes unterordnen wollen. Man fantasiert sich einen Gott zusammen, so wie man ihn gerne haben möchte bzw. wie er den eigenen Wünschen entspricht. So ist es auch beim Thema Himmel und Hölle und Ewiges Leben. Hier möchte man auch gerne haben, dass alle Menschen Kinder Gottes sind und in den Himmel kommen. Aber Gott sagt hier etwas anderes, nämlich, dass es nur Wenige sind, die durch die enge Pforte in das Himmelreich eingehen werden. Nur diejenigen sind Kinder Gottes, die Jesus Christus als HERRN und Erlöser angenommen haben und seine Gebote halten. Wer hier dem Wort Gottes nicht glaubt, der muss abwarten bis er in der Ewigkeit ist. Dort wird er dann sehen ob er Recht hatte oder das Wort Gottes. Nur, wenn man dann feststellt, dass man sich geirrt hat, ist es zu spät.

    Zu dieser Idee von Thomas W glaube ich, dass zu jener Zeit alle Menschen wussten, dass Homosexualität Sünde ist und in der Öffentlichkeit nicht als so normal angesehen wurde, wie es heute der Fall ist. Wahrscheinlich hätten sich nur solche Homosexuelle Jesus genaht, die von ihrer Sünde geheilt werden wollten und sich von ihm Hilfe erhofften. Solche, die in dieser Sünde verharren wollten, wären sicher nicht auf Jesus zugekommen, denn sie wussten, dass er sie nicht segnen würde, weil es im Bewusstsein der Menschen war, dass Homosexualität Sünde ist.

  10. Einige beredte Zeugnisse in Bild und Ton zum Thema, vielleicht betrifft es auch den einen oder die andere von euch aus eurem alten Leben oder akut in eurem persönlichen Umfeld (zur Weitergabe):

    Rosaria Butterfield:

    (leider sind wahrscheinlich weder unsere Umweltministerin Barbara Hendricks, die wegen ihrer Physiognomie im Iran kürzlich schon für Aufruhr beim Händedruck mit einer Frau sorgte, noch die frisch gebackene Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016 Carolin Emcke dafür zu erreichen, aber – wer weiß…?)

    Christopher Yuan: https://www.youtube.com/watch?t=1030&v=npfMiRRn2Ww

    David Upton: http://www.soulsaver.de/lebensberichte/jesus-christus-rettete-mich-nach-27-jahren/

    Macht euch selbst ein Bild – der HERR kann ALLE Sünden vollständig heilen, auch nach vielen Jahren: Homosexualität ist NUR EINE von vielen (so übrigens wird sie auch von Paulus im Römerbrief gesehen, beispielhaft für viele andere, nicht aber als eine „besondere“ Sünde)! Ich persönlich finde, sie wird in ihrer medialen und politischen Betonung – auch unter wahren Christen – weit überschätzt und ist jedenfalls – wie andere Sünden auch, ob nun Fresssucht, Kettenraucher, Arbeitstier, ADHS-Jugendlicher oder Alkoholiker etc. – KEINE „Krankheit“, sondern schlicht Rebellion gegen Gott und Seine Gebote. Wie unser ALLER sündige Natur, aus der JEGLICHE Sünde entspringt.

    Satan hat eben für jeden einzelnen eine ganz bestimmte Sünde, an der der einzelne Mensch bevorzugt gekettet ist – für den vermeintlich ‚hochanständigen Bürger‘ mag dies auch die Werkgerechtigkeit sein, die scheinbar nur Gutes hervorbringt. Aber SÜNDE ist und bleibt SÜNDE, wegen unserer menschlich sündigen NATUR. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Die „Sünde Sodoms“ war übrigens eigentlich weniger „nur“ die sexuelle Verirrung, die in der Rettungsgeschichte Lots beschrieben ist, sondern ebenso „Hochmut, Fülle von Brot und Sorglosigkeit“ (Hes 16,49-50) wie simple fortschreitende Gott- und Gesetzlosigkeit, Korruption uvam.: Kennen wir das nicht auch aus Deutschland sehr gut? Hier fand ich einen entsprechenden, wirklich gut recherchierten Artikel zum Nachlesen, worum es bei der „Sünde Sodoms“ in der Bibel tatsächlich geht: http://www.anette-seiler.de/glauben/hammerverse-fur-homosexuelle/die-sunde-sodoms/ (Problematisch daran ist nur, dass die Autorin selbst bekennt, lesbisch zu sein und das leider mit einer christlich-charismatischen Gemeinschaft gut vereinbar findet und den Aufsatz zu ihrer eigenen Rechtfertigung geschrieben zu haben scheint – dies nur zur Information anbei; aber der Aufsatz selbst und die Verse dazu sind durchaus korrekt formuliert == 1. Thess 5,21 bitte dabei beachten!)

    Wenn wir also als Christen mit Homosexuellen sprechen, dann sollten wir zuerst unsere eigene Sündhaftigkeit bedenken und dass diese sich grundsätzlich NICHT von der unseres Gesprächspartners unterscheidet. Ich finde, dass das manchmal doch vergessen wird. Vielleicht hilft das, ein Gespräch nicht zu sehr vordergründig auf der Homosexualität als ‚besonderes Thema‘ zu vernageln sondern den sündigen Menschen „an sich“ aus Gottes Augen zu sehen: als Sünder wie mich selbst und viele andere auch (die nicht homosexuell sind, dafür aber eben was anderes), aber mit dem Rettersinn dessen, dem Jesus Christus zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt seines Lebens völlig unverdient ganz einfach nur gnädig war. Viele Grüße!

  11. Liebe Geschwister,
    der Abfall kommt mit schnellen schritten ,hier mal ein Link von einer anders Orientierten Glaubensrichtung ,jedoch hat Herr Kramp die Ereignisse die auf uns zu kommen, voll kommen
    auf seinem Radar. siehe Link ich wundere mich nicht mehr.

    1. Der Abfall kommt mit schnellen Schritten?

      Den Abfall erleben wir voll auf breiter Front – wir sind schon mittendrin! Das betrifft nicht allein die Homosexualität mit all ihren perversen Ausprägungen – dazu gehören noch Pornographie, Abtreibung, Gender, Sexualerziehung in Kita und Schule, Emanzipation, Evolutionslehre, Leugnung der Sünde, Leugnung der Wahrheit der Bibel. Jesus ist nicht für uns gestorben. Gott braucht kein blutiges Opfer von einem Gottessohn,
      den es ebenfalls nicht gibt.
      Dann noch die totale Irreführung unserer gelenkten Medien, dann ist alles perfekt.
      Um dies zu erkennen, braucht ein Bibelleser eigentlich keine Filme anzusehen.

      * 1. Joh 4,1: Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.

        1. Was ist eigentlich mit dem Missionsbefehl, den uns Jesus in Matt. 28, 19 gegeben hat?
          „So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe.“
          Dieser Auftrag gilt jetzt für die Katholische Kirche offiziell nicht mehr und wird einfach ignoriert. Für sie ist das ist das Wichtigste, dass alle Menschen an die Liebe glauben und Früchte des Friedens hervorbringen.
          Es ist unglaublich und man kann nur noch den Kopf schütteln angesichts dieser Dinge in dem Video.

  12. Das Video stammt aus einer Adventisten Gemeinde! Leider vetreten die Adventisten bis heute einige Irrlehren. Wie z.B., dass man den Sabbat (Samstag) halten soll und dieser Heilsnotwendig ist. Außerdem berufen sie sich auf die Mystikerin Ellen White! Also ist klar Vorsicht geboten!

  13. Liebe Geschwister, bezüglich „Evolutionstheorie“ und der Zusammenhang mit dem kommenden Reich des AC möchte ich euch zur Kenntnis und evtl. Weiterverbreitung folgenden Link posten (von unserem lieben Br. Siegfried Schad alias Out-of-the-blue.wordpress) – darin eingebettet ist ein von ihm kommentieres, sehr interessantes Video von Dr. rer. nat. Markus Blietz mit dem Titel „Die letzte Diktatur?“

    Bitte hier entlang: https://out-of-the-blue.world/2016/10/30/video-die-letzte-diktatur-dr-rer-nat-markus-blietz-kommentar-evolutionstheorie-%E2%86%92-nwo-diktatur-%E2%86%92-antichristus-vs-goettlicher-offenbarung-in-der-bibelootb/

    Viele Grüße!

  14. Lieber Thomas,

    mir persönlich hilft es immer wieder, bevor ich mit selbstgebastelten Geschichten Versuche der Eigeninterpretation hofiere, die unter Umständen auch energieraubend sein können, mir die Hilfe Gottes zu gewährleisten und nach der Gabe der Geistesunterscheidung zu bitten. Oftmals kommen da ganz einfache Erkenntnisse aus der Bibel, wie: „Du kannst nicht das segnen, was Ich nicht zuvor gesegnet habe.“ Der HG führt und treibt dich zu Gottes Antwort. Und die ist mehr als nur gerecht!

    MfG Doris

  15. Heute las ich folgenden Artikel in der JF:

    „BREMEN. Ein Muezzin soll in der Bremer Friedenskirche während eines musikalischen Gottesdienstes mit den Worten „Allahu Akbar“ („Allah ist größer“) zum Gebet rufen. Er ist Teil des Oratoriums „The Armed Man“, das am 13. November in der Kirche aufgeführt werden soll, berichtete der evangelische Pressedienst epd.
    Der englische Musiker Karl Jenkins hat die „Friedensmesse“ komponiert. Sie sollte schon im Berliner Dom aufgeführt werden, was zu heftigen Protesten und der Absetzung der Messe geführt hatte. Die Kritiker sprachen damals von Religionsvermischung und moslemischer Missionsarbeit in einer evangelischen Kirche. Die Befürworter waren der Ansicht, die Komposition sei ein Dokument des gegenseitigen Respekts.
    Auf „Allahu Akbar“ folgt „Kyrie eleison“
    Für die Kirchenmusikerin Megumi Ishida-Hahn ist laut dem Pressedienst die Aufführung in Bremen unstrittig: „Wo, wenn nicht bei uns – das muß hier passieren“. In Bremen sollen 40 Sängerinnen und Sänger sowie ein Orchester auftreten. Nach dem moslemischen Gebetsruf „Allahu Akbar“, der als Glaubensbekenntnis des Islams gilt, soll das „Kyrie eleison“ folgen.
    Der Gemeindepastor der Friedenskirche Bernd-Klingbeil-Jahr spricht von einem großen atmosphärischen Bilderbogen, an dessen Ende die Einsicht formuliert werde: „Frieden ist besser als ewiger Krieg“. (mec)“

    Die geplante Religionsvermischung schreitet fort. Was bleibt von Jesus Worten „NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH“ übrig?

  16. Lieber Jakob Tscharntke, als kleine Nachlese ein Zitat aus dem aktuellen „Gemeinschaft leben“, der Verbandszeitschrift des Gemeinschaftsverbandes in Schleswig-Holstein: „Durchaus spannend sei auch die Verbindung in den Leitungsämtern gewesen: Diener schilderte, dass es Thomas Hohnecker als damaliger stellvertretender Präses war, der ihm den entscheidenden Brief geschrieben hatte, als es um seine Berufung ins Leitungsamt ging.“ Vielleicht erinnerst du dich, daß ich hier etliche Male gegen die Entwicklung und Position dieses Gemeinschaftsverbandes Stellung bezogen habe – begründet, wie ich hoffe. Nun sehe ich einmal mehr, welch fatale Auswirkungen die Amtszeit des Inspektor Hohneckes hatte, dem ich geistliches Urteilsvermögen gerne attestieren würde. Das Gute ist, daß seine Amtszeit beendet ist und nun eine Vakanz bis in den nächsten Sommer hinein folgen wird. Leider werden die Auswirkungen seiner Amtszeit (Personalentscheidungen, autoritärer Führungsstil und zugleich ein laissez faire, um nur ein paar Aspekte zu nennen) noch lange zu spüren und in vielfacher Weise irreversible Weichenstellungen gewesen sein. Leider kann ich über eine Person, die im Wesentlichen von ihrem Auftreten und ihrer Rhetorik gelebt hat, wenig Gutes sagen – gemessen an der Aufgabe und der Verantwortung, die damit verbunden ist. Er hat gearbeitet, auch viel, sich gemüht, keine Frage. Aber einer Person, die sich als „geistlichen Leiter“ bezeichnen läßt und auch selbst so bezeichnet, weine ich keine Träne nach (https://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Gemeinschaften_in_der_Evangelischen_Kirche_in_Schleswig-Holstein#Inspektor). Der Wikipediabeitrag ist dem Vernehmen nach im Wesentlichen von dem Inspektor verfasst worden. Ein Gemeinschaftsverband mit einem guten Dutzend Hauptamtlicher und Hunderten von Mitgliedern, der eine solche Verhöhnung und Ehrabschneidung gegenüber dem Heiligen Geist und Jesus geschehen läßt und duldet, ist als ganzes wohl kaum noch zu retten. Zugleich ist das natürlich ein Gebetsanliegen für den nächsten Inspektor, daß dieser eine geistlich geprägte Persönlichkeit sein möge, die möglichst uneitel ist und den Verband und seine Mtglieder wieder mehr zur Bibel und damit zu Jesus hinführt.

  17. Lieber Bruder Jakob,
    deine letzte Bemerkung zu mir zu diesem Thema war sinngemäß „du wirst schon sehen“ (vielleicht erinnerst du dich). Nun jetzt sieht man und es macht zutiefst traurig. Allerdings gehöre ich bestimmt nicht zu welchen, die sich die Lage mit Rentzing schön geredet haben. Auch wenn ich micht durch deinen Stil zugegebenermaßen etwas angegriffen fühle (so als ob wir Sachsen uns einlullen lassen haben), diese Jacke ziehe ich mir nicht an. Ich kenne auch niemanden, der sich durch Rentzig irgendwelche Hoffungen gemacht hätte. Er ist ja kein Autokrat und kann „durchregieren“. Als er Bischof geworden ist, war doch schon alles längst „in Sack und Tüten“. Jemand hat mir gesagt, der Zug ist in voller Fahrt und er kann (und will) nur noch bremsen, wo es nur irgend geht.
    Und ehrlicherweise muss deine Überschrift auch heißen „Segnungen möglich TROTZ bibeltreuen Bischof“, denn dafür ist er ja nun wirklich nicht. Es tut mir schon weh, wenn aus „Eurer“ Ecke mit -zumindest nach meinem Empfinden- leicht hämischen Unterton über die Bekenntnisinitiative und Zeit-zum-Aufstehen hergezogen wird. Dort sind auch sehr viele Geschwister im Herren, die es sehr ernst meinen! Und es ist doch wichtig, dass jemand die Stimme erhebt, wenn im System etwas falsch läuft. Wie wirkungsvoll das dann ist, steht auf einem anderen Blatt. Die stete Unterstellung, dass es nur ernst sein kann, wenn man austritt, ist auch streitbar. Es gibt viele Gründe dafür, aber letzten Endes muss dies jeder selbst mit sich und Gott vereinbaren. Aber jemanden den Glauben oder die Aufrichtigkeit abzusprechen, weil er nicht austritt, ist gelinde gesagt lieblos.
    Und wenn austreten – wohin denn bitteschön? Geht es nicht mit den FEGs auch genauso bergab (irgendwer sagte mit einer Verzögerung von 10 Jahren)? Und auf dem Lande, da gibt es ja noch weniger Alternativen.
    Die Geschichte hat doch gezeigt, dass Spaltungen auch nicht immer Gutes bewirkt haben. Das kann also auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. (Ab einem gewissen Punkt aber nötig, um nicht an allen Sünden teilzuhaben, das ist mir bewusst).
    Einen interessanten Gedanken hat ein Bruder im Herrn dazu geäußert: Jesus selbst hat um Einheit gebetet, d.h. ja, das dies ein sehr wichtiger Punkt ist. Dann gibt es noch das Gleichnis von dem Getreide und dem Unkraut. Die Jünger sollen das Unkraut nicht ausreissen, sondern alles soll zusammen aufwachsen. Passt dies nicht auch auf die jetzige Situation? Natürlich sind da dann auch die Worte vom Sauerteig usw., ich weiß!
    Manchmal kann man echt nur noch seufzen MARANA THA!
    Peter

    1. Lieber Bruder Peter, den Glauben oder die Aufrichtigkeit will ich gewiß niemandem absprechen, nur weil er noch in der Landeskirche verbleibt. Es schwingt auch absolut keine Häme, sondern tiefe Trauer in meinen Feststellungen über den geistlichen Zerfall von Landeskirchen und Freikirchen mit. Allerdings ist im Blick auf Herrn Rentzing festzustellen, daß er wirklich überzeugend nicht gegen die Homo-Segnung sein kann. Außerdem hätte er dann einfach nicht Bischof dieser Kirche werden dürfen, denn in diesem Amt trägt er definitiv die Letztverantwortung für das Geschehen. Wenn er damit wirklich nicht einverstanden wäre, dann müsste er zurücktreten und damit ein deutliches Zeichen setzen. Besser machen kann er es sowieso nicht. Ganz im Gegenteil. Das ist ein brandgefährlicher Trugschluß, daß man meint, daß die angeblichen oder tatsächlichen bibeltreuen Geschwister katastrophale Kirchenbeschlüsse abgemildert hätten, wäre etwas besser geworden. Das absolute Gegenteil ist der Fall. Denn nun wird ihnen im Blick auf den immer noch katastrophalen Beschluss vorgehalten: Eure Brüder in der Synode und euer „bibeltreuer Bischof“ hat doch mit zugestimmt. Und Rentzing hat doch explizit gesagt, daß die sächsische Kirchenleitung seinem Vorschlag gefolgt sei. Er trägt die totale Verantwortung für diesen Beschluß. Da gibt es kein Rausreden. Auf die grundsätzlich unbiblischen Ausführungen von Rentzing hatte ich im Beitrag mehrfach hingewiesen. Lies ihn bitte einfach noch mal durch. Von fromm klingenden Wischi-waschi-Positionen darf man sich nicht beeindrucken lassen. Ich greife hier nur eines seiner Zitate heraus, das alles, aber auch wirklich alles!!! zu dieser Sache sagt: „Zunächst möchte ich betonen, dass ich mich schützend vor alle homosexuell lebenden Menschen stellen werde, die für sich die Entscheidung treffen, mit ihrem Partner zusammenzuleben, und dies vor Gott verantworten wollen. Auch hier gilt der evangelische Grundsatz der Gewissensfreiheit.“ Er behauptet damit tatsächlich, daß das, was Gott als Greuel bezeichnet, in der Verantwortung vor Gott gelebt werden könne. Und vor diese total unbiblische Haltung will er sich ganz explizit stellen. Was, mein lieber Bruder Peter, ist hieran „bibeltreu“?
      Ein zögerliches Mitschwimmen im falschen Strom ist keine klare Gegenposition. Ich stimme Dir ganz zu, daß es gewiß in der Sächsischen Bekenntnisinitiative wie auch bei der Aktion „Zeit zum Austehen“ viele aufrichtige und bibeltreue Geschwister gibt. Bei letzter hat meines Wissens auch Theo Lehmann mit unterschrieben. Aber ich behaupte bis zum Erweis des Gegenteils, daß die Macher dieser Aktionen keinen wirklich klaren biblischen Kurs wollen, sondern koste es was es wolle auf Schmusekurs mit den Landeskirchen bleiben wollen und damit letztlich die bibeltreue Gemeinde mit in den Abgrund führen. Und bei manchen, da bin ich mir ziemlich sicher, geschieht dies in vollem Bewußtsein dessen, was sie tun. Weißt Du, lieber Bruder Peter, es hat nicht jeder jahrelang in vorderster Front in der kirchenpolitischen und geistlichen Auseinandersetzung mit abfallenden Kirchenleitungen- und Funktionären gestanden. Das muß auch nicht jeder. Aber wer es getan hat, und zu diesen gehöre ich, der hat ein sehr klares Gespür dafür entwickelt, was hier abgeht.
      In meiner Ausarbeitung „Was ist Kirche?“, der Nummer 9 der Orientierung unter „Aktuelle Themen“, habe ich mich bemüht, die Dinge sehr differenziert darzustellen, was in kurzen Statements in dieser Differenzierung naturgemäß nicht möglich ist. Am Schluß bin ich auch auf die Herausforderungen eines Austritts differenziert eingegangen. Es stimmt, daß die Frage des Wohin nicht leicht ist. Vielerorts bleibt in der Zeit der fortgeschrittenen Abfalls nur noch der Weg in die Hausgemeinde oder sogar in das einsame Hören von bibeltreuen Predigten via Internet. Das sind definitiv keine Ideallösungen, sondern Notlösungen. Aber sie sind besser, als im sich erhitzenden Wasser des fortschreitenden Abfalls sitzen zu bleiben und eines Tages geistlich zu sterben – Du kennst das Beispiel vom Frosch. Wer zu lange meint, in den abgefallenen Landeskirchen aber auch abgefallenen freikirchlichen Gemeinden verbleiben zu können, der steht in sehr großer Gefahr, dieses Ende zu nehmen! Luther betonte nicht ohne Grund mehrfach, daß der Christ sich „um seiner Seelen Seligkeit“ von falscher Kirche trennen müsse. Ich will Dich noch andere Geschwister wegen eines Verbleibs in der Landeskirche gewiß nicht richten. Hier steht jeder selbst in der Verantwortung vor Gott und muß aufgrund seiner konkreten gemeindlichen Situation entscheiden. Viel besser wäre es längst gewesen, wenn ganze bibeltreue Gemeinden die Landeskirchen verlassen hätten. Wobei möglicherweise nicht jedes Kirchenrecht diesen Schritt ermöglichen könnte.
      Mir geht es neben der großen geistlichen Gefahr für den Einzelnen auch darum, daß manche bibeltreue Gemeinde hätte gegründet werden und gedeihen können, wenn die Geschwister ihre Kräfte nicht auf verlorenem Posten sinnlos in abgefallenen Kirchen und Gemeinden verbraten hätten. Das gilt für landes- wie freikirchliche Gemeinden gleichermaßen. Ich stimme Dir ganz zu: der Abfall in den freien Gemeinden ist längst kaum geringer als in den Landeskirchen. Die 10 Jahre Verzögerung dürften Geschichte sein. Die Freikirchen scheinen mancherorts die Landeskirchen in puncto Abfall geradezu noch überholen zu wollen. Ich wünsche Dir samt Deiner lieben Frau und Familie des Herrn Segen und Leitung. In brüderlicher Liebe und Wertschätzung Jakob

    2. Lieber Bruder Peter, leider muß ich den bereits gemachten Ausführungen doch noch eine Feststellung hinzufügen. Du hast formuliert: „Und ehrlicherweise muss deine Überschrift auch heißen „Segnungen möglich TROTZ bibeltreuen Bischof“. Damit bezeichnest Du Rentzing als „bibeltreu“. Indem Du das tust, muß ich Dir sagen, daß Du definitiv zu denen gehörst, „die sich die Lage mit Rentzing schön geredet“ und sich haben „einlullen lassen“. Wer behauptet, man könne in der Verantwortung vor Gott homosexuell leben und sich vor solche Menschen und ihr gottloses Tun stellt, der ist ganz gewiß nicht bibeltreu. Diese Klarstellung war mir noch wichtig. Lieber Peter, Du treibst im kirchlichen Mainstream und seiner Verführung schon weit angepasster mit, als Dir bewußt zu sein scheint. Nochmals liebe Grüße Dein Bruder Jakob

      1. Nun, in idea und blogs der Sächsischen Landeskirche tönt einem ein kales NEIN entgegen. Allerdings sind viele Pfarrer absolut nicht der Haltung von Bischof Rentzing.

        Der Sonntg – Wochenmagazin der Sächsischen Landeskirche schreibt: Wenige Tage vor der Amtseinführung des neuen sächsischen Landesbischofs Carsten Rentzing haben Christen um den Leipziger Pfarrer Christoph Maier eine Unterschriftensammlung auf der Internetplattform openpetition.de für einen kritischen Aufruf gestartet. Darin äußern die bisher über 820 Unterzeichner (Stand 28. August) – darunter viele namhafte Pfarrer – neben Segenswünschen für den künftigen Kirchenleiter auch ihre Sorgen. „In vielen Punkten stehen wir für eine andere Kirche als die, die Pfr. Dr. Carsten Rentzing bisher repräsentiert hat“, heißt es in der Erklärung, für die weiter Unterstützer gesammelt werden.

        „Wir stehen für eine Kirche, die den barmherzigen Gott in der Mitte der Heiligen Schrift erkennt und diese nicht als „Richterin“ und „Norm“ zu einem Regelwerk erstarren lässt“, wird in dem an den künftigen Landesbischof gerichteten Aufruf mit Verweis auf Bibelstellen weiter formuliert. „Wir stehen für eine Kirche, die im Tun des Wortes Gottes und seiner Gerechtigkeit durch die Bewahrung der Schöpfung und durch das Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit Zeugnis gibt in der Welt. Wir stehen für eine Kirche, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung mit ihrer gelebten Prägung Verantwortung übernehmen können. Wir wünschen uns einen Bischof, der für unsere ganze Kirche stehen wird!“
        https://www.sonntag-sachsen.de/wir-stehen-fuer-eine-andere-kirche-als-dr-rentzing
        Es dürfte m. E. nur eine Frage der Zeit sein, bis sich dies ändert.

        Ich sprach über dieses Thema mit einem Pfarrer in Bad-Cannstatt.
        Er meinte, dass die Württembergische Landeskirche in absehbarer Zeit diese Homosegnung- und Trauung ebenfalls einführen wird. Die Lebendige Gemeinde ist ja nicht im Besitz des absoluten Mehrheit.

        * Nach Ansicht der „Offenen Kirche“ machen öffentliche Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare dagegen deutlich, „was eigentlich selbstverständlich sein sollte: dass sie als gleichberechtigte Christen zur evangelischen Kirche in Württemberg gehören.“ Die „Offene Kirche“ setze sich seit Jahrzehnten für die Segnung homosexueller Paare ein. In den meisten EKD-Kirchen ist eine solche Segnung möglich, im April hatte die badische evangelische Landeskirche eine vollständige Gleichstellung der Trauungen von Hetero- und Homosexuellen beschlossen. Die württembergische Synode wird sich im kommenden Jahr erneut mit dem Thema befassen.

        https://www.evangelisch.de/inhalte/136374/13-07-2016/kontroverse-um-segnung-von-lesbischem-paar-wuerttemberg

        1. Und selbst eine absolute Mehrheit der Lebendigen Gemeinde würde daran ziemlich sicher nichts ändern. Ihre Repräsentanten Steffen Kern und Ralf Albrecht stimmen doch ganz offen zu, daß Pfarrer mit ihren gleichgeschlechtlichen Gesellen im Pfarrhaus wohnen dürfen. Steffen Kern nannte dies in seinem Votum vor der Synode eine bewährte Praxis! Natürlich nur in sogenannten „seelsorgerlichen Ausnahmefällen“ und wenn der Kirchengemeinderat vor Ort zustimmt. Aber genau das sind ja die Wischi-waschi-Positionen, die der Sünde und dem Greuel Tür und Tor öffnen.

      2. Lieber Jakob,
        da ist er wieder, der Stich den mir dein letzter Kommentar zufügt. Nicht weil ich mich als Mainstream ertappt fühle, sondern weil und wie du mich aufgrund meiner Aussage einschätzt. Wenn du mich persönlich kennen würdest, hättest du vermutlich ein anderes Urteil gefällt. Die betreffende Aussage Rentzings hatte ich in dem Moment gar nicht im Hinterkopf. So wie du es beleuchtest, muss ich sogar zustimmen. In der Landerskirche fühle ich mich wahlweise im falschen Film oder wie ein Fremdkörper, aber ganz sicher nicht als Mainstream, verführt oder gar Kirchentagsjubler. Nun kannst du zurecht fragen, was ich dann dort noch soll. Ich bespreche das ja auch mit unserem himmlischen Vater. Und vor einem Jahr meine ich gehört zu haben, dass wenn wir in die FeG wechseln, weniger bewirken. Derzeit bitte ich den Herrn darum, dass er mir unmissverständlich zeigt, wenn wir gehen sollen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich schon den großen Abschiedsknall, aber warten wir ab. Ich werde es sehen. Glaube mir, ich will es mir bestimmt nicht schönreden oder einreden ich könnte noch etwas bewirken. Aber wenn ich so etwas gesagt bekomme, dann will ich wenigstens darauf hören. Natürlich kann ich mich auch verhören, aber auch das werde ich mitbekommen.
        Ansonsten Danke für deine Ausführungen. Sie helfen durchaus im Wachsen und Reifen.
        Wenn es deine Zeit zulässt, könntest du da auch noch etwas zu dem Gedanken der Einheit und dem Gras im Getreide schreiben?
        Vielleicht musst du meinen Kommentar nicht veröffentlichen. Ich sehe es immer mit gemischten Gefühlen, wenn jemand behauptet Gott hat mir dieses oder jenes gesagt. Ich sage soetwas eigentlich nur im vertrauten Kreis.

        Ich wünsche dir von Herzen Gottes Segen und Kraft!

        PS.: Wenn ich so Mainstream Landeskirche wäre, würde ich mich nicht hier aufhalten und hätte nicht einen Großteil deiner segensreichen Predigten gehört – aber Letzteres kannst du ja auch aus der Entfernung nicht wissen.

        Gott Befohlen!
        Peter

        1. Lieber Peter, ich schalte Deinen Kommentar hier gerne frei und halte es so wie Du es formulierst für ganz in Ordnung, daß Du den Eindruck hattest, Gott habe Dir das oder jenes gesagt. Du sagst es in der entsprechenden Vorsicht und Zurückhaltung, und darauf kommt es an.
          Nochmal: ich kenne ja Deine persönliche gemeindliche Situation vor Ort etc. nicht. Deshalb liegt es mir auch ferne, die persönlich wegen Deines bisherigen Verbleibs in der Landeskirche zu kritisieren. Das meine ich so ganz ernst. Ich weiß, daß ich, wenn ich pauschaler rede, anders verstanden werden kann. Aber die pauschale Rede ist eben sorgfältig von der differnzierten zu unterscheiden. Die FeG’s sind heute grundsätzlich auch nicht mehr besser als die landeskirchlichen Gemeinden.
          Es ist auch ganz in Ordnung, wenn Du darauf verweist, daß Du die entsprechende Aussage von Renzting nicht mehr im Hinterkopf hattest. Auf dieser Basis ziehe ich meine vorher gemachte Feststellung gerne wieder zurück.
          Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen wird einfach deshalb von den meisten falsch gedeutet, weil sie die Erklärung Jesu nicht dazu lesen. Jesus sagt: „Der Acker ist die Welt!“ Es geht also überhaupt nicht um das „Unkraut“ in Kirche und Gemeinde! Ich wünsche Dir weiter von Herzen des Herrn Führung und Leitung. Herzlich Jakob

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