Gnadau- und Allianzchef Michael Diener offenbart seine unbiblische Haltung immer mehr!

In der SWR2-Sendereihe „Glauben“ am 20.9.2015 äußerte sich Diener wie folgt: „Wie wir Homosexualität sehen und beurteilen, ist in der Evangelischen Allianz unterschiedlich. Da lernen wir auch dazu und vollziehen eine gesellschaftliche Entwicklung nach.“ Die entscheidende Aussage hierbei ist: „und vollziehen eine gesellschaftliche Entwicklung nach.“ Maßstab für Diener und die Allianz, und damit verbunden wohl auch für Gnadau, ist also nicht mehr Gottes Wort, sondern die „gesellschaftliche Entwicklung“. Deutlicher kann man es eigentlich nicht mehr sagen!
Für den, der es immer noch nicht begriffen hat, wiederholt er es noch einmal in anderen Worten: In der Evangelischen Allianz werde um diese Fragen gerungen. Allerdings falle es manchen schwer, zu akzeptieren, dass die deutsche Gesellschaft plural und säkular geworden sei und es auch im christlichen Abendland keinen Grundkonsens über christliche Werte mehr gebe.
Auch diese Worte machen deutlich: Maßstab für Diener und die Allianz, und damit verbunden wohl auch für Gnadau, ist der gesellschaftliche „Grundkonsens“ – nicht Gottes Wort!

Daß der lebendige und heilige Gott ein Volk straft, dessen „Christenheit“ sich so von ihm und seinem Wort entfernt hat, kann nicht verwundern. Wir können nur um Buße beten.

Quelle:
http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/wie-sich-die-evangelikale-bewegung-sieht-92160.html

17 Antworten auf „Gnadau- und Allianzchef Michael Diener offenbart seine unbiblische Haltung immer mehr!“

  1. Das ist nicht weiter verwunderlich! Gehört Diener doch ebenso zu den Rotariern/Freimaurern wie sein Bischof Bedford-Strohm, mit dem er zusammen die Moschee in München befürwortet. Dazu ist die Allianz ebenfalls eine Gründung der Freimaurer im Jahre 1847 in London.
    Tatsache ist, die EA wurde im Jahr 1846 in London im größten Freimaurer Tempel der Stadt, der Freemason’s Hall, gegründet. Dies beschreibt Karl Heinz Voigt in seinem Buch über die Evangelische Allianz. (Karl Heinz Voigt „Die Evangelische Allianz als Vorläufer der Ökumene“ . S. 11) Die Sitzungen der Londoner Allianz fanden über lange Jahre in derselben Loge statt. Dies berichtet Erich Beyreuther in seiner Arbeit über den Werdegang der Evangelischen Allianz. (Erich Beyreuther, Der Weg der Evangelischen Allianz in Deutschland)
    Der wichtigste Mitbegründer der EA war Thomas Chalmers. Er gehörte nach Auskunft der Großloge von Schottland seit 1800 zur Freimaurerloge No 101 in Forfarshire.(N. Homuth, Glaubens Nachrichten, Dokumente der Unterwanderung/ebenso Dr. Thomas Schirrmacher alias Hermann Neuer, „Freimaurerei, Die Religion der Mächtigen“).

    Die Nähe zur FM wird natürlich von offiziellen Stellen der Allianz heruntergespielt und auch abgestritten, viele (religiöse) Vereine hätten schließlich in dieser „Masonic Hall“ ihre Tagungen abgehalten, weil diese eben die einzige Halle mit einer entsprechenden Größe war.
    H. Hauzenberger schreibt:
    Beschuldigungen der angedeuteten Art blieben nicht aus, besonders die im Blick auf die in Berlin geplante weltweite Allianzkonferenz von 1857.(Hans Hauzenberger, Einheit auf Evangelischer Grundlage S. 319)
    Dagegen ist im Internationalen Freimaurer Lexikon unter dem Stichwort Hall zu lesen:
    Man bezeichnet im heutigen angelsächsischem Sprachgebrauch als Masonic Hall ein Gebäude, das ausschließlich freimaurerischen Zwecken dient, während als Masonic Building Gebäude bezeichnet werden, die auch an profane Betriebe und andere mehr, Räume abgeben.(Internationales Freimaurer Lexikon von Lennhoff / Posner 1932 S. 659 / 947)
    Man kann sich die sicher berechtigte Frage stellen, ob diese anderen Mitbenutzer der „Hall“ doch nicht ebenso der Freimaurerei recht nahestehende Organisationen und Vereine waren und sind. Ich denke, dieser Schluß liegt nahe. Ist doch Großbritannien ein Land, das eine sehr hohe Zahl an Freimaurerlogen und Logenmitgliedern besitzt.

    So ist hier ein unendlicher Filz zu sehen – eine totale Vernetzung mit dem Antchristen.

  2. Lieber Jakob Tscharntke,
    ich sehe das ein klein wenig anders: Maßstab für Herrn Diener ist in erster Linie die Kirche, erst in zweiter Linie die Gesellschaft. Stünde die Kirche gegen die Gesellschaft, dann wäre der Gnadauer Verband auch da an der Seite der Kirche. Normalerweise versucht man, siamesische Zwillinge zu trennen, damit beide ein eigenständiges Leben als einigermaßen gesunde Individuen führen können. Doch Herr Diener und Andere sorgen dafür, daß zwei früher getrennte Individuen, von denen der Gnadauer Verband zumindest einigermaßen gesund war, zusammenwachsen und dadurch nun beide behindert sind und sei es nur in ihrer gegenseitigen Rücksichtnahme. Warum sterben siamesische Zwillinge gemeinsam? Der sterbende bzw. gestorbene Zwilling vergiftet den Körper des noch lebenden anderen, sodaß auch dieser sterben muß.

  3. Lieber Thomas,

    Michael Diener sollte eigentlich zuerst ein „Diener des Herrn Jesus Christus sein“. Genau so wie es Jakob in seinen Ausführungen immer wieder dargelegt hat. Er nimmt seinen Amtseid ernst und bezeugt dies auch in seinem Lebenslauf sowie in seinen Predigten. Dass eine solche Haltung bei diesen kirchlichen Funktionären verschwunden ist, kann offensichtlich jeder sehen. Als Chef der DEA und Präses des Gnadauer Verbandes, zieht er jetzt beide Verbände als Synodaler der EKD weiter von Christus, dem „Kyrios“ weg. Sein von Anfang an erklärtes Ziel war und ist, den Pietismus weiter in die von Christus abgefallene „so genannte Kirche“ zurück zu führen und zu verankern. Dies scheint ihm gelungen zu sein. Seine Öffnung zur Homosexualität und Islamisierung unseres Landes zeigt seinen eigenen Abfall von Jesus Christus überdeutlich. Aber Du hast recht, die siamesichen Zwillinge werden miteinander untergehen.

    Gottes Wort ermahnt uns:

    2Thes 2,3: „Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens“.

  4. Was für eine Nicht-Überraschung, denn Herr Diener gehört auch zu den Förderern der postmodernen „Emergent Church“-Bewegung, der insbesondere auch Teile des Gemeinschaftsverbandes (Francke-Buchhandlung, Ohofer Gemeinschaftsverband) erlegen sind und die deswegen auch Tobias Faix‘ „Gesellschaftstransformations“-Studienzentrum bei sich beherbergt hatten. Die „Emergent Church“ relativiert fortwährend mit postmodernen Techniken Gottes Wort und greift die Lehre vom Sühnetod Jesu am Kreuz sogar als „kosmischen Kindesmissbrauch“ an! Ebenso wird die Klarheit biblischer Aussagen zu Homosexualität u.ä. in Abrede gestellt, da man „Sprache im Kontext betrachten müsse“.

  5. Michael Diener scheint endgültig auf den Weg in den EKD-Mainstream zu sein, nachdem er auf der jüngsten Synode in Bremen in den EKD-Rat gewählt worden ist. Man lese hierzu das Interview „Es ist nicht verheißungsvoll, in Abgrenzung zu leben“ bei idea Spektrum:

    http://www.idea.de/spektrum/detail/es-ist-nicht-verheissungsvoll-in-abgrenzung-zu-leben-92726.html

    Vor allem die gelernten Floskeln und Worthülsen wie „Kirche in der Postmoderne“, „Aufeinanderhören und Voneinanderlernen“, „Ich will verheißungsorientiert und nicht konfliktorientiert leben und arbeiten“, seine erneute Rechtfertigung für seine Verteidigung des Engagements von Bedford-Strohm im Kuratorium des Islamzentrums und das formelmäßige Nachbeten des Dokuments „christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt“, um der Mission den Impetus zu nehmen, widern mich an. Ich habe keinerlei Vertrauen mehr zu Michael Diener.

  6. Wer Michael Dieners Facebookseite aufruft, entdeckt dort unter den Lieblingsfilmen „Das Schweigen der Lämmer“! Den Film habe ich nicht gesehen, wusste aber, dass das starker Tobak ist. Es geht dort um einen psychopatischen Serienmörder. Ein Blick auf Wikipedias Filmbeschreibung schildert „das Mordmotiv: Der Mörder entführt korpulente Frauen, lässt sie eine Zeit lang hungern, ermordet sie und zieht ihnen die Haut ab. Aus dieser Haut näht er sich ein Kleid, welches er tragen kann, da er sich danach sehnt, eine Frau zu sein“.
    Ja, da hat man natürlich keine Fragen mehr! Der Volksmund sagt schon „sage mir, mit wem (was) du umgehst, und ich sage dir, wer du bist“. Dr. Diener ist im Grunde zu bemitleiden, denn der Weg, den er eingeschlagen hat, führt nicht zum Ziel.
    Hier kann man nur raten: raus aus Gnadau und Allianz (Offb. 18,4), damit man nicht auch in diesen Abwärtssog gerät.

  7. Nicht allein Michael Diener steht auf der falschen Seite, der gesamte gewählte Rat der EKD hat sich meilenweit von der Wahrheit der Bibel entfernt!

    In elf Wahlgängen zum Rat der EKD wurden sechs Frauen und acht Männer in das Leitungsorgan gewählt.

    Heinrich Bedford-Strohm (Bayern), Rotary Club
    Annette Kurschus (Westfalen) Verbindung RC
    Kirsten Fehrs (Hamburg/Lübeck) RC
    Volker Jung (Hessen-Nassau) RC
    Markus Dröge RC (Berlin)
    Michael Diener, RC Vorsitz DEA Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands.

    Zu den Ratsmitgliedern gehören außerdem die Politiker

    Kerstin Griese (SPD)
    Thomas Rachel (CDU) RC
    Jacob Joussen Prof. Dr.
    Elisabeth Gräb-Schmidt. Prof. Dr. theol.
    Andreas Barner, Böhringer Ingelheim
    Stephanie Springer RC
    Marlehn Thieme: Verbindung RC Deutsche Bank-Direktorin
    Dieter Kaufmann: Verbindung RC Vorstand des Diakonischen Werkes in Württemberg,
    Irmgard Schwaetzer: Verbindung RC Als 15. Mitglied gehört Präses von Amts wegen dem Rat an.

    Jacob Joussen: Schwuler Arbeitsrechtler in Rat gewählt.

    Dazu meint der Schwulenblog Queer: Mit diesen Aussagen zum kirchlichen Arbeitsrecht stehen Diener einige Konflikte mit einem weiteren neuen Ratsmitglied ins Haus: Bereits zwei Wahlgänge vor ihm war der Düsseldorfer Jacob Joussen in das Amt gewählt worden; er arbeitet als Professor an der Ruhr-Universität in Bochum zum weltlichen wie kirchlichen Arbeitsrecht. Der frühere Theologie-Student, der erst im Jahr 2000 von der katholischen zur evangelischen Kirche wechselte und inzwischen Presbyter mit den Schwerpunkten Personal sowie Theologie und Liturgie ist, geht offen mit seiner Homosexualität um. In seiner Bewerbungsrede sprach er kurz von seiner 14-jährigen Beziehung zu einem Journalisten, die inzwischen staatlichen und kirchlichen Segen genießt. http://www.queer.de/detail.php?article_id=25007
    Kerstin Griese: (SPD): Die wiederkehrende Kritik an der Gleichstellung Homosexueller macht ihr zu schaffen. Wer öffentlich betont, Ehe und Elternschaft seien schützenswerter als andere Lebensentwürfe, trifft sie persönlich. Griese ist alleinlebend, kinderlos.
    http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/pro-serie-religionspolitiker-keine-leisetreterin-87958/

    Marlehn Thieme: Muslime und sexuelle Minderheiten bekommen Sitz im ZDF-Fernsehrat http://www.kath.net/news/51037

    Annette Kurschus: In der Bibel werde zwar Homosexualität deutlich anders bewertet als die Sexualität zwischen Mann und Frau. Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft, die in Liebe, Treue und Verantwortung gelebt werde, sei aber damals nicht im Blick gewesen, erklärte die leitende Theologin der westfälischen Kirche. https://www.evangelisch.de/inhalte/111253/20-11-2014/kurschus-kirche-darf-homo-paaren-den-segen-nicht-verweigern

    Bischof Dröge für vollständige Gleichstellung der Homo-Ehe

    Manuela Schwesig Familienministerin kann sich nicht vorstellen, dass Jesus etwas gegen die Homo-Ehe hätte.

    Volker Jung und die evangelische Theologin Isolde Karle können auch keine theologischen Einwände gegen die Homo-Ehe sehen.

    Andreas Barner Kirchentagspräsident in seinem Abschlusswort des gerade zu Ende gegangenen Kirchentages in Stuttgart betonte. Klare Worte fand Barner zum Thema Ehe für alle, das auf dem Kirchentag heftig diskutiert worden war. Auch darauf beziehe sich die Kirchentagslosung „damit wir klüger werden“, so der Kirchentagspräsident: „Gegen Liebe können wir Christen uns nicht stellen.“

    Michael Diener Präses: Hatte nicht der frühere Präses des Gnadauer Gemein­schaftsverbandes Kurt Heimbucher (1971-88) angekündigt, die Gemein­schafts­bewegung werde sich von den evangelischen Kirchen lösen, wenn es zur Segnung Homosexueller kommen würde?13 Jetzt kann Jürgen Mette in der Gnadauer Zeitschrift wir – gemeinsam unterwegs (4/2015: S. 30) dafür werben, alle ablehnenden Argumente neu zu prüfen, „Fachleute“ entscheiden zu lassen und „Schutzräume“ für homosexuell Lebende zu schaffen. Was genau er meint, bleibt offen. Aber deutlich ist, dass sein „Weg zur Barmherzigkeit“ damit einhergeht, dass er eine klare Positionierung lieber nicht mehr aussprechen will, seit er von einem Selbstmord eines jungen homosexuellen Mannes erfuhr, den er seelsorgerlich begleitet hatte. Präses Michael Diener öffnet dafür die Tür: Man wolle beim Thema Toleranz „unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen lassen“. Das sei als „Ermutigung“ gedacht, einen eigenen Standpunkt „reflektiert und überlegt einzunehmen“ (wir 4/2015: 3). https://bibelbund.de/2015/06/pippi-langstrumpf-und-die-homo-ehe/
    http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=201#comments

    Obwohl der künftige sächsische Landesbischof Carsten Rentzing als Vertreter einer konservativen Theologie gilt, sieht er kein theologisches Argument gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Bei einer „staatlich geordneten Partnerschaft“ gehe es immer um die „Frage, wie zwei Menschen sich umeinander kümmern“. Das gelte auch für homosexuelle Paare. „Mit welchem Recht sollte das die Kirche ablehnen?“, sagte Rentzing.
    http://www.gebaerden.evangelisch.de/inhalte/122547/19-06-2015/designierter-bischof-rentzing-will-nicht-gegen-homo-ehe-wettern

  8. Also ich habe Carsten Rentzing auf einer SBI-Gesprächsrunde zum Thema Schriftverständnis gesehen und gehört. Dort hat er sich sehr deutlich zur Verbindlichkeit und Gültigkeit von Gottes Wort geäußert. Die Aussagen im verlinkten Interview habe ich so ganz und garnicht von ihm gehört, ganz im Gegenteil! Er sich sehr fundiert gegen die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ausgesprochen. Also entweder ist das Interview (eigentlich ist es ja gar keines, sonder eher eine redaktionelle Zusammenfassung) sehr aus dem Zusammenhang gerissen, oder er hat seine Ansicht geändert. Das fände ich aber sehr schade, kann es aber noch nicht so recht glauben.

    1. Lieber Peter,

      Nochmals zu Rentzing: „Weder Fisch noch Fleisch“
      – wir haben für jeden das Passende zum Aussuchen!

      Den schwer errungenen Kompromiss in der Pfarrhausfrage stellt Rentzing nach eigenem Bekunden nicht infrage: „Ich werde nicht gegen die Homo-Ehe wettern“, sagte er zur Kontroverse. Er halte es für vorstellbar, dass es unter seiner Leitung gleichgeschlechtliche Paare in Pfarrhäusern geben wird, „wenn die Bedingungen des sächsischen Kirchenleitungsbeschlusses erfüllt sind“. Dennoch müsse die Kirche „überlegen, welche Signale sie gibt“. Erst im Frühjahr war die Kontroverse darum auf der Tagung der Synode offiziell beendet worden. Jahre lang hatte die Landeskirche erbittert über die Frage gestritten, ob schwule und lesbische Theologen gemeinsam mit ihren Partnern im Pfarrhaus leben dürfen.
      http://www.mdr.de/sachsen/bischof-rentzing100_cpage-1_zc-a9a8bd89_zs-9f2fcd56.html

  9. Lieber Baldur, vielen Dank für deinen Hinweis auf „wir“ 4/15 und Jürgen Mette, der sich im idea Diskussionsforum manches Mal nur mit Mühe beherrschen konnte, komische Ansichten vertrat und zunächst meinte, den Ton angeben zu können. Dazu haben ihm allerdings die Argumente gefehlt und zum Diskutieren hat es von seiner Seite auch nicht ganz gereicht. Theologisch und argumentativ habe ich ihn als eher schwach erlebt. Ich kann nachvollziehen, daß es jemandem, der vermeintlich eine große christliche Nummer ist, schwer fällt, sich auf Diskussionen mit sog. Wald- und Wiesenchristen einzulassen, wenn man es weitgehend gewohnt ist, es mit Fans und Groupies zu tun zu haben. Schade, daß er nun meint, es von oben herab mit „Fachleuten“ meint tun zu müssen. Das ist ein Schuß, der, wenn er denn abgefeuert werden sollte, leicht nach hinten los gehen kann, da sie das Papier mit Sicherheit nicht von der anderen Seite abchecken lassen werden. Siegfried Zimmer z.B. hat ja auch nur Christen auf´s Glatteis führen können, die das nicht ernsthaft überprüft haben, was er da wie von sich gegeben hat.

  10. Und weiter geht’s mit Herrn Diener. Die WELT feiert Diener als „Mann, der das Zeug hat, einen Glaubenskampf zu beenden“, nämlich mit der EKD hinsichtlich Homo-Ehe und Mission – bloß zu den Konditionen der EKD! Diener fordert ein neues Denken bei den Evangelikalen hinsichtlich Homosexualität, Politik und Mission, heißt es da vollmundig, und die Überschrift tönt: „Chef der Evangelikalen will Homo-Verdammung stoppen“. Insbesondere will Diener die EKD nicht mehr für Homo-Beziehungen im Pfarrhaus kritisieren. Hier alles über die (zeit-)geistliche Bankrotterklärung Dieners:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article149946122/Chef-der-Evangelikalen-will-Homo-Verdammung-stoppen.html

    http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/diener-mahnt-evangelikale-zur-selbstkritik-93099.html

    Ich habe einen saftigen Brief an die Evangelische Allianz geschrieben und Dieners umgehenden Rücktritt von seinem Amt gefordert.

    1. Lieber Nördlicher Esra,

      auch ich habe einen saftigen Brief an idea geschrieben – aber wie so oft – ist er unter den Tisch gefallen. idea ist eben eng mit Kirche und DEA usw. verbandelt. Wenn jetzt kein Aufschrei duech die Reihen der so genannten „Evangelikalen“ geht, verstehe ich die Welt nicht mehr.
      Mein Brief an idea:

      „Chef der Evangelikalen will Homo-Verdammung stoppen“.

      „Dr. Michael Diener ist im Hauptamt Präses des pietistischen Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes. Außerdem ist er Vorsitzender der DEA, der Deutschen Evangelischen Allianz. Dazu ist er noch Mitglied im kürzlich neu gewählten Rat der EKD. Eine Ämterhäufung fast ohne gleichen. Nun fordert er ein neues Denken über Homosexualität, Politik, Mission und Selbstgerechtigkeit. Er sieht richtigerweise für die in fast allen evangelischen Landeskirchen praktizierten Segnungs- oder Trauungsgottesdienste keine Anhaltspunkte in der Bibel.

      Er akzeptiert jedoch, dass „Menschen bei dieser Frage die Bibel anders lesen“. Nun soll die aber auch Bibel genau gelesen werden – und gerade das sollte Herr Diener selbst beherzigen! Wie muss nun die Bibel nach Diener gelesen werden? Da sucht sich jeder das Passende aus, was seiner Denk- und Lebensweise entspricht, all das ausklammert und als überholt und nicht mehr zeitgemäß ansieht, um weiter nach seiner Art ungestraft leben zu können. Dies sind natürlich logischerweise die Homosexuellen, die ihre sexuelle Orientierung als Schöpfungsvariante ansehen. Wobei wahrscheinlich viele dieser Leute keineswegs an einen Schöpfer glauben, sondern eher der Evolutionstheorie anhängen. Ein Gott der einmal Richter sein wird, wird abgelehnt.

      Beim Lesen der Bibel stelle man fest, dass es „keine einzige Stelle gibt, wo sexualethische Verfehlungen allein gebrandmarkt werden“. (Diener gibt also zu, dass diese sexuellen Sünden in der Bibel sehr wohl gebrandmarkt werden). Nun weist er auch richtig auf andere Sünden hin die in Gottes Wort aufgeführt sind. Dabei werden im Alten Testament jedoch gerade die sexuellen Sünden, Diener redet ja lediglich verharmlosend von Verfehlungen, als besonders strafwürdig hervorgehoben. (3. Mose 20).
      Auch Paulus weist in Römer Kapitel 1, 22-32 auf diese Sünden und ihre Folgen hin.

      Mit seinen Forderungen macht Diener nun Gottes Wort ungültig – er stellt sich über das Wort der Wahrheit – er verachtet es somit!
      Der Pietismus galt als eine Bibelbewegung, Laienbewegung und Heiligungsbewegung. Er betont die subjektive Seite des Glaubens entwickelte aber auch einen starken missionarischen und sozialen Grundzug. In der Praxis haben Hauskreise mit gemeinsamem Bibelstudium und Gebet oft größere Bedeutung als Gottesdienste. (http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Pietismus.html)
      Nun entfernt sich der Pietismus wie ersichtlich, mehr und mehr von diesen Prämissen, welche die Bewegung seit dem 17. Jahrhundert prägten. Dies ist ein erschreckender Niedergang – und das gerade unter der Schirmherrschaft von Dr. Michael Diener!
      Ich frage mich, wie lange die pietistischen Gemeinschaften mit angeblich 300.000 Mitgliedern diesen Kurs mittragen, oder ob sie ihre Verbindung mit der Evangelischen Kirche und Gnadau unter Diener aufgeben? Es wäre an der Zeit, dass diese Landeskirchlichen Gemeinschaften einmal Flagge zeigen und nicht den gleichen Fehler wie 1933 begehen würden.

      1. Lieber Baldur, Deinen Ausführungen kann ich nur zustimmen. Wenn Allianz und Gnadau sich nun nicht unverzüglich von Diener trennen, dann machen sie deutlich, daß sie seine Empörung gegen Christus und sein Wort teilen. Für bibeltreue Christen können sie dann schwerlich noch eine Heimat sein. Ich bin entsetzt, wie der geistliche Abfall in den letzten Jahren auch die Gnadauer Gemeinschaftsverbände ergriffen zu haben scheint.

  11. Lieber Jakob Tscharntke, gerade lese ich auf idea (http://www.idea.de/spektrum/detail/noch-ist-eine-spaltung-abwendbar-93456.html) zur Pressemitteilung des Gnadauer Verbandes vom 21.12. 15 : „Die von einem Kommunikationsexperten formulierte Stellungnahme soll aber nicht – wie idea mitgeteilt wurde – von allen Vorstandsmitgliedern gebilligt worden sein.“ Da stellt sich doch die Frage, ob der Gnadauer Verband die Öffentlichkeit und seine Mitglieder (teilweise) belügt. Für mich persönlich habe ich diese Frage mit einem klaren „ja“ beantwortet, wobei das nicht das Schlimmste sein wird, sondern der Umgang mit dieser Tatsache durch die nunmehr informierten Mitgliedersverbände und ihre Delegierten. Wer in der Gemeinde lügt und keine Buße tut, sollte von seinen Ämtern zurücktreten oder zurückgetreten werden.

    1. Lieber Thomas, da kann ich nur ganz zustimmen. Leider herrscht auch in christlichen Organistionen und Gemeinden oft das Kollegialprinzip. Man darf nach außen nicht mitteilen, wenn man einer Entscheidung nicht zugestimmt hat. Mit diesem Prinzip verbergen sich die Manipulatoren hinter einer oft nur knappen Mehrheit und scheinbarer Einstimmigkeit. Interne Gegner sind damit de facto mundtot gemacht und die Gemeinde erfährt gar nicht, wer in einem Gremium tatsächlich wie denkt und wird damit entmündigt. Es war für mich schon immer ungeheuerlich, daß dieses Prinzip auch in christlichen Kreisen Verwendung finden kann. Es ist ein ganz und gar unbiblisches Machtinstrument.

    2. Zitat ThomasEausF:
      „Die von einem Kommunikationsexperten formulierte Stellungnahme soll aber nicht – wie idea mitgeteilt wurde – von allen Vorstandsmitgliedern gebilligt worden sein.“
      Zitatende

      Soll das jetzt etwa heißen, dass man selbst sprachlos geworden ist bzw. es einem halt völlig zu Recht die Sprache verschlagen hat, dass man auf einmal einen Kommunikationsexperten benötigt? Oder soll bzw. hat dieser Kommunikationsprofi die Stellungnahme womöglich so hindrehen müssen, dass einerseits die Wahrheit vertuscht wird und andererseits die Mitglieder an der Basis das erst gar nicht mitbekommen haben (sollten), weil es sich wie von Pfr. Tscharntke im Kommentar von 10:34 Uhr nun mal um eine Manipulation handelt?

      Selbst dazu gibt es übrigens in der Bibel unmissverständliche Richtlinien: Auch wenn es sich im vorliegenden Fall „lediglich“ um einen zu Hilfe (da die Gruppe nun mal halt nicht selbst dazu in der Lage war) geeilten Kommunikationsprofi gehandelt hat, so kann dennoch die eindringliche Warnung, dass Streitigkeiten inerhalb der christlichen Gemeinde rsp. also sozusagen innerhalb der Christenheit nie und nimmer vor einem weltlichen im Sinne säkularen Gericht ausgetragen werden sollen, dazu herangezogen werden.

  12. Lieber AndreasK, schau dir doch noch einmal die Presseerklärung des Gnadauer Verbandes unter http://www.gnadauer.de/cms/fileadmin/bilder/home_startseite/2015_12_22_Pressemeldung_Gnadauer_Verband.pdf an. Auf der zweiten Seite wirst du einen Schreibfehler („Konflikte um Stellungnahme“) feststellen. Idea hatte ich dies mitgeteilt, da idea den Fehler aus meiner Sicht falsch „berichtigt“ hatte. Idea machte daraus ein: “ Konflikte um eine Stellungnahme,“ anstatt einmal den Gnadauer Verband auf den Fehler hinzuweisen – so scheint es mir zumindest (http://www.idea.de/spektrum/detail/gnadauer-vorstand-spricht-praeses-diener-volles-vertrauen-aus-93194.html). Wie heißt es wohl unter den idea-Redakteuren? – Selbst ist der Zensor! Da in der Pressemitteilung zweimal der Plural gebraucht wurde („einzelne öffentliche Äußerungen; die in den Medien veröffentlichten Texte“) halte ich die Anfügung eines „n“ zu einem „Konflikte um Stellungnahmen“ für die sprachlich logischere und weniger in den Text eingreifende Korrektur. Natürlich hat idea den Kommentar nicht veröffentlicht. Für ´ne zarte Redakteursseele kann eine öffentliche Korrektur schon recht hart sein. Aber ist es nicht wirklich bitter? Da wird ein Profi beauftragt und dann wird aus lauter Stress und Hektik ein (Übertragungs-)Fehler nicht bemerkt.

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