Evangelische Kirche – kein Platz für Gott, den Schöpfer

Ein neuer Ratsvorsitzender der EKD ist gewählt: der bayrische Landesbischof Bedford-Strohm. Wird Gottes Wort unter dem Neuen mehr Bedeutung gewinnen als unter seinem Vorgänger? Gewiß nicht. Bedford-Strohm steht für dieselbe Richtung „weg von Gott und seinem Wort“, für die schon sein Vorgänger gestanden hat. Unter Bedford-Strohm ist in der Kirche nicht einmal mehr Platz für Gott, den Schöpfer. Ende 2012 war einer evangelischen Schule in München vorgeworfen worden die Meinung zu vertreten, daß die Schöpfung der Welt so erfolgt sei, wie es am Anfang der Bibel steht. In der Tat ein ungeheuerlicher Vorgang. Sollte an einer evangelischen Schule tatsächlich geglaubt und gelehrt werden, was in der Bibel steht?! Helmut Matthies wies den Bischof in einem Gespräch nach dessen Wahl zum neuen EKD-Ratsvorsitzenden auf den Unmut etlicher Lehrer und Eltern über das unsolidarische Verhalten der Kirchenleitung in dieser Sache hin. Darauf „konterte der Landesbischof höchst unwirsch: Wer eine kreationistische – also gegen die Evolutionslehre gerichtete – Lehre verbreite, habe keinen Platz in der Landeskirche“. So berichtet Helmut Matthies selbst im idea-spektrum vom 13.11.2014.
Diese Reaktion des neuen EKD-Ratsvorsitzenden wirft ein deutliches Licht auf die derzeitige EKD.
Zum Beispiel wirft sie ein Licht auf deren von ihr selbst so viel gepriesene „Weite“ und „Toleranz“. Alles hat in der EKD Platz. Nur nicht der, der glaubt, was in der Bibel geschrieben steht! „Kreationismus“ (von creatio = Schöpfung) ist ja nichts anderes als die Überzeugung, daß Gott die Welt geschaffen hat – so, wie es die Bibel sagt. Demgegenüber steht die Evolutionslehre, die diese Überzeugung nicht aus wissenschaftlichen, sondern aus religiös-weltanschaulichen Gründen bestreitet und erklärt: Es gibt keinen Schöpfergott. Die Welt ist durch Zufall entstanden. Wer also in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes an die Schöpfung und damit auch an den Schöpfer glaubt, der hat nach der unmißverständlichen Aussage von Bedford-Strohm keinen Platz mehr in der Kirche. Intoleranter und unchristlicher geht wohl kaum noch!
Helmut Matthies nimmt die Aussage von Bedford-Strohm allerdings viel zu sehr auf die leichte Schulter. Er behauptet direkt anschließend in seinem Bericht, Bedford-Strohm sei „ein Mann des ersten Glaubensartikels“. Weil dessen Lieblingsthemen der Klimawandel und die Schöpfung seien. Vergessen kann Matthies den ersten Glaubensartikel nicht haben, denn er zitiert ihn in Klammer gleich mit: „Ich glaube an Gott … den Schöpfer des Himmels und der Erde“. Nein, Matthies hat doch eben selbst berichtet, daß der Glaube an Gott, den Schöpfer, unter Bedford-Strohm keinen Platz mehr in der Kirche hat. Bedford-Strohm ist also ganz gewiß kein Mann des ersten Glaubensartikels. Denn wer die Schöpfung bestreitet, kann logischerweise nicht an den Schöpfer glauben!

Eine Antwort auf „Evangelische Kirche – kein Platz für Gott, den Schöpfer“

  1. Aus Gnadauer Rundbrief November 2014:
    „Heinrich Bedford-Strohm ist neuer Vorsitzender des Rates der EKD. Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern erhielt im ersten Wahlgang 106 von 125 abgegebenen Stimmen von Synode und Kirchenkonferenz. Der 1960 in Memmingen geborene Bedford-Strohm folgt auf Nikolaus Schneider, der zum 10. November 2014 aus dem Amt geschieden war.
    Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz und Gnadauer Präses, Dr. Michael Diener, sagte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dies sei eine „Entscheidung mit Perspektive“ angesichts der großen Herausforderungen für die EKD. Die Evangelische Allianz werde konstruktiv mit dem neuen Ratsvorsitzenden zusammenarbeiten. Das gelte auch für den Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband“.

    Hier verbinden sich die beiden (antichristlichen) Rotarier Bedford-Strohm und Dr. Michael Diener zu einer „unheiligen Allianz“ zum Wohle (?) von EKD und Evangelika(h)len. Beide Organisationen haben mehr und mehr abgehalftert!

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