Ein Pater, der seine Bibel nicht kennt

  • oder gar keine hat?

Eine solche Gestalt scheint Pater Dr. Friedrich Emde, seines Zeichens Schulleiter des mittlerweile berüchtigten Salvatorkollegs in Bad Wurzach, zu sein. Ich berichtete, daß hier, an einer Katholischen Bekenntnisschule! seit Anfang des Jahres auch muslimische Gebete zum Unterrichtsbeginn zum Pflichtprogramm gehören. Nachdem diese Ungeheuerlichkeit in verschiedenen alternativen Medien für Furore gesorgt hat, hat sich schließlich auch die Schwäbische Zeitung dieses Themas angenommen unter der definitiv falschen Überschrift „Niemand wird zu muslimischen Gebeten gezwungen“. Nun, dem mit christlichen Inhalten offenbar nicht übermäßig vertrauten Journalisten der Schwäbischen Zeitung können wir nachsehen, wenn er es nicht besser weiß. Wobei allerdings empfehlenswert wäre, man würde als Journalist nicht über Dinge schreiben, von denen man offenbar keine Ahnung hat!

Ganz und gar nicht nachsehen können wir es dem Herrn Pater selbst. Denn bei einem Pater, zumal einem promovierten Schulleiter, sollten wir doch ein Mindestmaß an christlicher Kenntnis voraussetzen, nein zwingend erwarten, dürfen! Aber diesbezüglich scheint bei Herrn Pater Emde völlige Fehlanzeige zu herrschen. Vom 1.Gebot scheint der Herr nie etwas gehört zu haben. Deshalb sollten wir es ihm dringend zur Kenntnis bringen. Es lautet: „Ich bin Jahwe, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen (als Zeichen der Ehrfurcht, oder als Zeichen solcher Ehrfurcht vor ihnen aufstehen). Denn ich, der Herr, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation“ (2.Mose 20,2-5). Ich habe es für den Herrn Pater aus seiner eigenen, nämlich der römischen Einheitsübersetzung, zitiert, damit er nicht sagen kann, diese Formulierung sei für ihn nicht autoritativ!

Was die Anbetung anderer Götter an seiner Statt anbelangt, versteht der allmächtige Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, diesen Worten gemäß definitiv keinen Spaß! Im Gegenteil! Äußerst scharfes Gericht wird denen angekündigt, die sich eines solchen Frevels schuldig machen. Bis in die dritte und vierte Generation hinein will der allmächtige Gott diese Lästerung seiner Ehre strafen. Wenn sich im Salvatorkolleg also nun doch, entgegen zwischendurch anderslautenden Meldungen, die Schüler beim Gebet zu Allah erheben müssen, dann ist damit nicht nur klar, daß das Salvatorkolleg definitiv aufgehört hat, eine christliche Einrichtung zu sein. Es ist damit zu einer antichristlichen Einrichtung mutiert und steht nunmehr unter dem Gericht des allmächtigen Gottes. Verschärft wird diese Tatsache dadurch, daß der Pater voll antichristlichen Geistes auf seinem gottlosen Weg beharrt und erklärt: „Wir werden diese neue Regelung nicht zurücknehmen.“ Er ist also finster entschlossen, auf dem Weg der Gotteslästerung zu bleiben. Entsprechend wird ihn der allmächtige Gott zur Verantwortung ziehen. Denn die Verantwortung des Paters als Schulleiter ist groß, sehr groß! Für viele Schüler trägt er vor Gott die Verantwortung. Es ist seine Aufgabe, sie den Weg des Heils und damit zum Heiland, zu unserem Erlöser Jesus Christus, zu weisen. Mit der Zulassung muslimischer Gebete an seiner Schule tut er aber das exakte Gegenteil.

Die Ausführung des Paters „Niemand wird gezungen mitzubeten“, kann man nur als dümmliche Vernebelungstaktik werten, oder eben mit der völligen Abwesenheit christlichen Wissens. Denn er erklärt weiter: „Was wir aber von unseren Schülern erwarten, ist, dem Beten des Anderen Respekt zu erweisen. Deswegen stehen dabei alle auf.“ Der Herr Pater erwartet also von allen Schülern, daß sie „dem Beten des Anderen Respekt erweisen“. Nun ist aber klar, daß der Respekt bei einem Gebet niemals dem Beter oder dem Gebet als solchem gilt, sondern dem Angebeteten, in diesem Fall dem antichristlichen Götzen Allah! Denn auch hierzu ist der biblisch-christliche Befund eindeutig: Allah kann niemals der Gott der Bibel sein, der Gott des christlichen Glaubens. Denn Allah ist nicht Vater und hat keinen Sohn! Daß Allah einen Sohn habe, wird im Islam schärfstens als Lästerung Allahs zurückgewiesen. Ebenso klar aber ist umgekehrt auch das Zeugnis der Heiligen Schrift etwa in 1.Johannes 2,22: „Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet“ (Einheitsübersetzung). Also der Islam ist der Antichrist, bzw. der Pseudogott Allah, den er anbetet, der nämlich „den Vater und den Sohn leugnet“! Eindeutiger belegbar kann eine Aussage kaum sein.

Daß das Bekenntnis zu Gott, dem Vater, wesensmäßig für den christlichen Glauben ist, kann niemand bezweifeln, der auch nur rudimentäre Kenntnisse vom christlichen Glauben hat. Nicht umsonst heißt das bekannteste Gebet der Christenheit, das Jesus Christus uns selbst gelehrt hat, und das wohl auch in jedem römischen Gottesdienst gebetet werden dürfte: „Vaterunser“! So hat Jesus uns gelehrt zu beten: „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name“.

Und der erste Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, welches auch in den römischen Gottesdiensten des Herrn Pater Emde regelmäßig bekannt werden dürfte, beginnt: „Ich glaube an Gott, den Vater“! Allah kann dieser Gott wie gesagt niemals sein. Denn Allah ist nicht Vater!

Wer nun aber verpflichtet wird, sich zu einem islamischen Gebet zu erheben, der wird damit selbstverständlich verpflichtet, an der Verehrung eben dieses Allah teilzuhaben. Denn zu dessen Ehre soll er schließlich aufstehen! Jede andere Deutung ist schlicht Volksverdummung. Zur Ehre des Betenden stehen wir gewiß nicht auf. Das wäre Menschenvergötterung! Was soll also das dumme Geschwätz?! Wir müssen ganz klar festhalten: Am Salvatorkolleg in Bad Wurzach werden christliche Schüler zur Teilhabe an der Anbetung Allahs und damit zum Götzendienst gezwungen. Sie werden damit gezwungen, gegen das 1.Gebot des christlichen Glaubens zu verstoßen: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“! Das Salvatorkolleg kann damit nicht mehr als christliche Schule betrachtet werden. Es lästert den dreieinigen Gott! Sadrach, Mesach und Abed-Nego, die drei Freunde Daniels, ließen sich deshalb lieber in den Feuerofen werfen (Daniel 3), als dem Götzenbild Nebukadnezars Ehre zu erweisen. Denn sie wußten: „Irret euch nicht. Gott läßt sich nicht spotten!“ (Galater 6,7). Aber auch dieses Wissen scheint dem Herrn Pater völlig fremd zu sein!

3 Replies to “Ein Pater, der seine Bibel nicht kennt”

  1. Lieber Herr Pastor Tscharntke, vielen Dank. Ich werde „Ein Pater,
    der seine Bibel nicht kennt“ systematisch verbreiten. Was in dem Salvatorkolleg läuft, schreit zum Himmel.

  2. Danke für diesen Beitrag, der einmal mehr ein Beleg dafür ist, wie umnachtet das einst christliche Abendland ist. Es ist kaum zu fassen, was hierzulande so alles als „christlich“ durchgeht. Da mich dieses Thema sehr bewegt, habe übrigens ein E-Book mit dem Titel: „Wahres Evangelium oder endzeitlicher Verführungsstrom?“ veröffentlicht.
    Wer Interesse hat, kann das Buch kostenlos auf der Webseite: http://www.Evangeliums-Botschaft.de
    herunterladen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.