Deutsche Evangelische Allianz vor der Spaltung dank Gnadaus Präses Michael Diener?

Auf die Spannungen in der sogenannten „evangelikalen“ Bewegung hatte ich kürzlich schon hingewiesen (siehe: „Michael Diener verrät weiter biblische Überzeugungen – und erfährt öffentliche Rüge von Ulrich Parzany“ vom 18.12.2015). Die Sache scheint für die Deutsche Evangelische Allianz und für den Gnadauer Gemeinschaftsverband dramatischer zu sein, als ich zunächst selbst vermutete. Dies zeigt ein Kommentar von Helmut Matthies in idea-spektrum vom 23.12.2015. Matthies wertet hier Parzanys Vorschlag zur Bildung eines deutschlandweiten „Netzwerkes Bibel und Bekenntnis“ so, daß daraus faktisch eine Alternative zur Deutschen Evangelischen Allianz werden und dies den Gnadauer Verband mit seinen Gemeinschaften in eine Zerreißprobe stürzen könnte. Matthies hofft seinen Kommentar abschließend: „Möge es nicht dazu kommen.
Doch was wäre die Alternative?
Ganz eindeutig wohl nur die Möglichkeit, daß Gnadau und die Deutsche Evangelische Allianz sich von Michael Diener immer weiter in den Abfall von Christus und seinem Wort führen lassen. Kann Helmut Matthies das wollen?
Genau dieser Abfall ist doch, wesentlich verursacht durch Michael Diener, derzeit in vollem Gange!

Und deshalb muß ich Helmut Matthies hier in aller Entschiedenheit und Deutlichkeit widersprechen! Matthies versucht in seinem Kommentar zu verharmlosen: „sind sich doch beide in wesentlichen Fragen einig“. So seine steile und leider völlig wahrheitswidrige Behauptung. Denn, so behauptet Matthies weiter: „Im entscheidenden Punkt sind sich Diener und Parzany einig: Die Bibel ist Gottes Wort.“ Zustimmen kann ich Helmut Matthies darin, daß die Schriftfrage tatsächlich die entscheidende Frage ist. Aber genau in dieser Frage liegen Welten zwischen Michael Diener und Ulrich Parzany, wenn man Parzanys Stellungnahme vom 4.Advent 2015 glauben darf. Denn hier stellt er fest: „Die Bibel ist Gottes Wort. Sie ist Urkunde der Offenbarung Gottes. Die historisch-kritische Bibelauslegung wird dieser Tatsache nicht gerecht und ist zu überwinden. Es ist völlig unakzeptabel, dass die historisch-kritische Bibelauslegung in der Ausbildung der Pfarrer nach wie vor eine beherrschende Rolle hat. Es ist auch völlig unakzeptabel, dass die EKD im Grundlagentext ihres Rates zu 500 Jahre Reformation, „Rechtfertigung und Freiheit“ (S.84), behauptet, dass die biblischen Texte heute wegen der Erkenntnisse der historisch-kritischen Forschung nicht mehr wie von den Reformatoren als Wort Gottes verstanden werden könnten. Parzany lehnt also die historich-kritische Bibelauslegung konsequent als unangemessenen Umgang mit dem Wort Gottes ab, wie bibeltreue Christen dies immer getan haben. Aber genau diese bibelkritische Methode wird von Michael Diener vertreten. Anders sind seine theologischen Entgleisungen auch gar nicht erklärlich. In den verschiedenen Kommentaren über Michael Diener und die von ihm initiierte Aktion „Zeit zum Aufstehen“ habe ich darauf schon verschiedentlich hingewiesen (einfach bei „Suche“ den Namen „Michael Diener“ eingeben, dann werden die verschiedenen Kommentare zu ihm angezeigt. Sie sprechen eine deutliche Sprache).

Nein, lieber Helmut Matthies, Michael Diener und Ulrich Parzany sind im entscheidenden definitiv nicht einig! Ich persönlich kann Michael Diener nur als Wolf im Schafspelz erkennen. Je länger je mehr vermute ich, daß er, möglicherweise von denselben Kreisen, die auch Angela Merkel an ihre Position gehievt haben, in seine jetzige Stellung gebracht wurde, um zielgerichtet die „Bibeltreuen“ von der Bibel wegzulocken und ins geistliche Verderben zu führen. Auch die von ihm initiierte Aktion „Zeit zum Aufstehen“ konnte ich von Anfang an kaum anders werten denn als durchsichtigen Versuch, das Vertrauen der bibeltreuen Christen zu erschleichen, um sie dann arglos in die Irre zu führen. Ich zitiere zum Abschluß aus meinem ersten Kommentar zur Aktion „Zeit zum Aufstehen“ vom 15.4.2014:
Was hier „neu ins Zentrum“ gerückt werden soll, ist, obwohl es sich so anhört, bei genauem Hinsehen nicht das biblische Evangelium, sondern eine weichgespülte Botschaft, der der biblische Kern fehlt! Das gilt leider auch für die Aussage „Die ganze Bibel ist Gottes Wort“. Bei dieser Aussage müssten alle bibeltreuen Christen eigentlich jubeln. Ja, so ist es! Endlich sagt es mal wieder einer klar und deutlich! Volle Zustimmung! Aber kommt diese Aussage bei allen zwölf Erstunterzeichnern von Herzen? Oder ist sie möglicherweise vor allem ein Köder, um das Vertrauen der bibeltreuen Christen in Deutschland zu erschleichen? Dies muß zumindest ernsthaft befürchtet werden. Dazu sei als Drittes kurz bemerkt: Einige, wenn nicht viele, der zwölf Erstunterzeichner haben sich in der Vergangenheit keineswegs engagiert für mehr Bibeltreue eingesetzt, ganz im Gegenteil. Der schon erwähnte Michael Diener ist mit äußerst diffusen Äußerungen den bibeltreuen Geschwistern in den Rücken gefallen, die sich klar gegen die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen in den Landeskirchen ausgesprochen haben. Er trägt damit ein wesentliches Maß an Mitverantwortung für diesen wahrhaft gotteslästerlichen Irrweg. Johannes Berthold vertritt dazu in Sachsen ebenfalls eine wachsweiche Position im Gegensatz zum mutigen Auftreten des Evangelisationsteams Sachsen um Theo Lehmann und Lutz Scheufler. Ralf Albrecht, ein weiterer Erstunterzeichner, ist als Vorsitzender der Christusbewegung (ehemals Ludwig-Hofacker-Vereinigung) in dieser Sache gar nicht in Erscheinung getreten. Nach verschiedenen Informationen, die mich von mehreren besorgten und enttäuschten Pfarrbrüdern aus Württemberg erreicht haben, hat er vielmehr Widerspruch gegen diese völlig unbiblische Entwicklung in den eigenen Reihen so gut er konnte unterdrückt. Die meisten Erstunterzeichner stehen sowohl für eine ganz unbiblische Öffnung gegenüber den Charismatikern und Pfingstlern wie auch in Richtung einer ganz und gar unbiblischen Ökumene. Roland Werner arbeitet in Marburg engstens zusammen mit Männern wie Tobias Faix, die zu den führenden Vertretern der emerging church gehören, die die bibeltreue Welt endgültig davon abbringen will, Menschen für die Ewigkeit zu retten und stattdessen Gesellschaftsveränderung zu betreiben.
Der Weg, den die zwölf Erstunterzeichner weisen, wird deshalb kaum in Richtung mehr biblischer Klarheit gehen. Viele von ihnen haben sich als solche erwiesen, die denen in den Rücken fallen, die mehr biblische Klarheit wollen. Ihr Weg wird viel wahrscheinlicher in Richtung einer ganz unbiblischen Ökumene führen unter Preisgabe wesentlicher Inhalte des christlichen Glaubens.
Vorsicht ist geboten!

Große Besorgnis erregt in mir die Haltung von Helmut Matthies in dieser Sache und in seinem Kommentar. Er ist meines Erachtens einfach viel zu klug, um ehrlich der Meinung sein zu können, Michael Diener und Ulrich Parzany seien im Entscheidenden einig. Muß er gegen besseres Wissen diese Behauptung vertreten, damit das der Allianz möglicherweise von jeher zugedachte Werk nicht durch eine Spaltung auf der Zielgerade noch zunichtegemacht oder geschwächt wird?

16 Antworten auf „Deutsche Evangelische Allianz vor der Spaltung dank Gnadaus Präses Michael Diener?“

  1. Die Evangelische Allianz hat sich de facto damit selbst aufgelöst. Wenn es nicht zur Spaltung kommen soll, dann muss die Führung der Allianz den Herrn Dr. Diener entlassen – mit sofortiger Wirkung! Da dies aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht geschehen wird, kann man konstatieren, dass die Allianz den Weg des Abfalls vom teuren, überlieferten echten Glauben vollenden wird! Wie sagt die Schrift?
    “ Wehe der Welt wegen der Anstöße [zur Sünde]! Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstöße [zur Sünde] kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß [zur Sünde] kommt!“Mt 18,7.
    Man möchte die Geschwister an der Basis schütteln und ihnen sagen „gehorcht endlich Eurem Gott tretet umgehend aus“. Wie lange will man hier denn noch zusehen? Die meisten haben leider nie gelernt, in existenzieller Weise für das Wort Gottes einzutreten – mit allen Konsequenzen.
    Wer nicht beizeiten das sinkende Schiff verlässt, der muss dann eben mit ihm untergehen! Es wäre noch zeit, aber die läuft und läuft und läuft….ab!

    1. Lieber Markus, vielen Dank für Ihren Kommentar, insbesondere für die mir unbekannte Übersetzung von Mt. 18,7 – weshalb ich mir erlaubt habe, diesen Vers in drei anderen Übersetzungen nachzulesen bzw. hier wiederzugeben:

      Luther 1984: „Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!“

      Elberfelder: „Wehe der Welt der Verführungen wegen! Denn es ist notwendig, dass Verführungen kommen. Doch wehe dem Menschen, durch den die Verführung kommt!“

      Neue Genfer Übers.: „Wehe der Welt wegen der Dinge, durch die Menschen zu Fall kommen! Es ist zwar unausweichlich, dass solche Dinge geschehen, doch wehe dem Menschen, der daran schuld ist!“

  2. Ich denke, die Evangelische Allianz hat sich schon gespalten. Da befinden sich auf der einen Seite die große Schar der Mitläufer die weiter auf dem breiten, weil bequemen Weg marschieren. Auf der anderen Seite befindet sich die kleine Herde die außerhalb des Lagers steht. Der jetzt begonne Prozess ist für die wahre Gemeinde heilsam – die Spreu trennt sich vom Weizen – und das ist gut so! Dahinter steht eine große Verheißung:

    Lk 12,32 Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

  3. Es ist erschütternd …..
    aber nichts Neues: Und die Welt lacht über ….. !!!! (über wen ???) ….. und können sich nicht schnell genug den persönlichen Kirchenaustritt sichern …. während dessen schlägt man sich —- öffentlich —– weiter wegen der gesunden biblischen treuen Lehre die Köpfe ein !!!!!!!!!! Und auch Gott selbst lacht als souveräner Herr und Gott darüber. Der Heilige Einzige Gott – ICH BIN, DER ICH BIN – ist aus Seiner Heiligkeit in Heiligkeit als VATER/SOHN/HEILIGER GEIST herausgetreten und hat sich ÖFFENTLICH GEMACHT – u.a. in der Person des Gottessohnes und Menschensohnes …. (Wir kommen ja auch gerade von Weihnachten 2015 her).
    Bibeltreue w i e d e r g e b o r e n e !!!! Christen haben auch den Auftrag Frau Merkels Behauptung (in idea), sie sei Christin, mit der Gegenbehauptung von Herrn Jesus Christus zu begegnen: WENN DU (Frau Merkel) NICHT WIEDERGEBOREN BIST AUS WASSER UND GEIST, WIRST DU DAS REICH GOTTES
    NICHT SEHEN. DU BIST SCHON GERICHTET !!!!
    Frau Merkel kann als Wissenschaftlerin analytisch denken und müsste eigentlich ö f f e n t l i c h zu dieser Behauptung J e s u Stellung nehmen …. Dazu sollte auch der Gnadenauer Verband Frau Merkel in allem Ernst anhalten … Wird er es tun ??????? und auch die Finger von der unbiblischen Kindertaufe lassen, ganz und gar ????
    Es ist erschütternd – und es wird /sage und schreibe/ b i b l i s c h e Gemeindezucht nicht ernstgenommen.
    Demut ist keine Strandpromenade, die an jedem Laternenphal pinkeln gehen darf.
    Wollte nur nachdenklich machen …. und wie auch Satan sich die Hände reibt.
    Danke, H. Rohder

    1. Liebe Hildegard R.,

      vielen herzlichen Dank, dass Sie unter anderem bzgl. „…und auch die Finger von der unbiblischen Kindertaufe lassen, ganz und gar…“ sozusagen den Finger in die blutend-eitrig-übelriechende Wunde gelegt haben. Vergelts Gott.

      Dazu darf ich Ihnen die sehr wertvolle Ausarbeitung des ordinierten evang. Pfarrers Tscharntke wärmstens empfehlen. Falls ich nichts mehr von Ihnen hören sollte, gehe ich davon aus, dass Sie den Ausführungen voll und ganz zustimmen:
      http://www.efk-riedlingen.de/downloads/010%20Die%20biblische%20Taufe%20%20-%20Säuglingstaufe%20oder%20Bekehrtentaufe.pdf

    2. Zitat „Christen haben auch den Auftrag Frau Merkels Behauptung (in idea), sie sei Christin, mit der Gegenbehauptung von Herrn Jesus Christus zu begegnen: WENN DU (Frau Merkel) NICHT WIEDERGEBOREN BIST AUS WASSER UND GEIST, WIRST DU DAS REICH GOTTES
      NICHT SEHEN. DU BIST SCHON GERICHTET !!!!“
      ====================================================

      Liebe Hildegard R.,
      selbstverständlich ist unsere liebe Bundeskanzlerin von Volkes Gnaden, Frau Dr. rer. nat. Angela Merkel eine Christin, schon deshalb, weil sie ja als Säugling getauft wurde. Oder haben Sie etwa bereits wieder vergessen, was ich in einem oder sogar in mehreren Kommentaren hier bei „Kurz bemerkt“ dazu geschrieben habe? Also dass in der RKK alle aber auch wirklich alle Säuglinge bei der selbstverständlich nach kath. Ritus vollzogenen Taufe m. E. sogar unwiederruflich (!) Christ werden (sog. Taufwiedergeburt). Und bei den Evangelen in good old Germany (inkl. 5NB)? Da sollen wenigstens etwa 70 bis 80 % der Pfarrer der absolut gleichen Überzeugung sein, dass der getaufte Säugling also nun ein Christ sei…
      So, und nun frage ich Sie ganz persönlich, wie oft Sie eigentlich genau diese Behauptung genutzt haben, um ein Zeugnis für Jesus Christus zu geben? Also z. B. im Frühjahr 2011 nach der Reaktorkatastrophe durch den Tsunami in Japan: „Sie sind doch auch kath./evang. Christ, wie sehen eigentlich Sie diese Katastrophe im Zusammenhang der in der Bibel prophezeiten, vor uns liegenden Ereignisse?“. Falls Sie da noch Nachholbedarf haben sollten, dann aber dalli in den „Weinberg des HErrn“ mit Ihnen. Sie haben doch hofentlich eine Zusage gemäß Rö. 8,16, oder etwa noch nicht? Dann aber dalli mit pastor Tscharntke Kontakt aufgenommen, um „abfahrtsbereit“ zu sein, wie es in meiner ehem. Gemeinde immer so treffend geheißen hat. Gott segne Sie reichlich in Ihrem Dienst für IHN. Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen für das angebrochene Jahr.

  4. @Baldur:
    Ja, Gott sichtet sein Volk. Mit dem Geist der Unterscheidung können seine Kinder erkennen, wohin die Reise geht, und in welchen Zug sie nicht einsteigen sollen.

    Der damals greise Dekan Friedrich Haus, Namensgeber des „Friedrich Haus Studienzentrum“ in heidelberg hat in einer Predigt mehrmals das Wort geprägt: „Dichte bei Jesus bleiben!“
    Sozusagen „huckepack“ bei IHM können wir diese Zeit der großen Verirrungen nur überstehen.

    1. Liebe Renate,

      sicher sind sich viele Christen heute darüber einig, daß wir in der Endzeit, in der Zeit des weltweiten großen Abfalles vom wahren biblischen Glauben leben, und daß es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis unser HERR wiederkommt und wir uns den in 2. Thess. 2 beschriebenen Geschehnissen nähern. Viele Gläubige, die den allgemeinen Trend nicht mittragen können, werden sich immer mehr bewußt, daß sie nahezu allein ihren Weg zu gehen haben. Gibt es doch fast keine Gemeinden, in der die Zeichen des Abfalls nicht im allgemeinen starken Eingang gefunden haben, in denen die Welt und ihre Methoden nicht zum Zuge kommen, wo man sich dem Geist dieser Zeit nicht angepaßt hat.
      Ich muß in diesem Zusammenhang oft an Elia denken, dem es ja ähnlich erging. Auch er beklagte die Einsamkeit als treuer Nachfolger seines Gottes und fühlte sich von jedermann allein gelassen. Verzweifelt und niedergeschlagen klagt er:

      1.Kön. 19,14b Ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen!

      Die Antwort Gottes ist jedoch recht ermutigend für ihn.

      1.Kön. 19,18 Aber Ich habe siebentausend in Israel übriggelassen, alle die Knie, die sich nicht vor dem Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht geküßt hat.
      7000 Männer, die keine Kompromisse mit dem Götzendienst eingingen, sondern eine klare Haltung dagegen einnahmen, die treu zu Gott standen.
      Gewiß war es jedoch so, daß diese 7000 nicht alle gut bekannte Nachbarn waren und sich alle in einer Gemeinde, oder wenigstens ab und an auf einer „Konferenz“ versammelt hatten, sondern vielmehr über das ganze Land zerstreut waren. Eher wahrscheinlich ist, daß sich die wenigsten persönlich gekannt hatten. Ihre Einheit bestand allein vor Gott, und war gekennzeichnet vom gehorsamen Handeln gegenüber Seinem Wort und Seinen Geboten. Die Zugehörigkeit zum erwählten Gottesvolk Israel, auch die Beschneidung nach dem Gesetz Moses, machte die Masse des Volks vor Gott nicht angenehm und gerecht; genau so wenig wie heute der Taufschein, die Mitgliedschaft in irgendeiner Kirche den Menschen gerecht vor Gott macht und ihn vor dem ewigen Verderben rettet. Jesus läßt uns darüber nicht im Unklaren und sagt uns in Seinem Wort, worauf es in der Nachfolge ankommt. ER warnt uns mit Entschiedenheit vor Selbstbetrug und Selbsttäuschung.
      Matth. 7,21 Nicht jeder, der zu Mir sagt: »Herr, Herr«, wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen Meines Vaters im Himmel tut.

      Matth. 7,22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt und in Deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in Deinem Namen viele Taten vollbracht?
      Matth. 7,23 Und dann werde Ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von Mir, ihr Übeltäter!

      Matth. 7,24 Ein jeder nun, der diese Meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.

      Dieser Fels ist Jesus Christus und SEIN Wort, das wir in der Bibel als von Gott inspiriert haben dürfen. Hüten wir uns doch alle, auf eine falsche Grundlage zu bauen und einer absolut trügerischen Sicherheit zu vertrauen.

  5. http://www.bistumessen.de/fileadmin/bereiche/ruhrbischof/Predigt_im_Pontifikalamt_zum_CaritasSonntag_am_25._Sonntag_im_Jk_B__20._September_2015__9.00_Uhr__Heilig_Geist__Bochum-Harp.pdf

    Zitat aus Predigt Bistum Essen / F.-J. Overbeck v. 20.09.2015 :

    „II.
    Für uns in Deutschland und Europa bedeutet das, sich auf eine ganz neue Zeit einzustellen.
    Die Völkerwanderungen des frühen Mittelalters sind in der postsäkularen Moderne
    angekommen. Unser Wohlstand und die Weise, in Frieden zu leben, werden sich ändern. Ich
    bin mir gewiss: so wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, so werden
    auch wir es tun müssen. Dies ist nicht nur Ausdruck der Willkommenskultur, die wir üben,
    weil Fremde zu uns kommen, mit denen wir auf Dauer zusammenleben werden, sondern
    Ausdruck der Entwicklung unserer Welt. Wir reden viel von Globalisierung und
    Digitalisierung; deren Folgen bescheren uns nun eine neue Welt. Die gewohnten Grenzen
    unseres Miteinanders werden gesprengt. Das erzeugt bei manchen Angst und Unsicherheit.
    Hier ist Geduld gefordert, aber auch Klarheit.

    Wir leben in einer neuen Welt. Diese heißen wir willkommen…. “ Zitat Ende.

    Ich frage mich, was das soll, von welcher „neuen Welt“ redet er, Neue Weltordnung ?
    Wer verdreht die Wahrheit in solch perfider Manier?? Satan??

    Das ist mit ein Grund, warum ich (schon vor langer Zeit) aus der „Kirche“ ausgetreten bin !

    Es ist ungeheuerlich, wie man versucht, und leider auch erfolgreich,
    die Leute in die Irre zu führen..

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Herr Pastor Tscharntke, sich diese Predigt einmal ansehen könnten, denn in dieser Art wird vielerorts gepredigt, es ist wichtig Argumente zu haben um den Leuten (hauptsächlich in der Familie) einmal die Augen zu öffnen.

    Konstruktive Kritik an der Asylpolitik, einfache Fragen stellen, über die Kölner (Stuttgarter, Frankfurter, Hamburger….) Vorfälle zu reden, über das Ungleichgewicht der Einwanderer-Invasion (Männer/Frauen/Kinder) zu sprechen…. etc etc..

    Es ist egal was man sagt, es ist egal wie man es sagt, es ist egal wie oft man versucht eine Diskussion zu beginnen oder einfach nur darüber „normal“ zu reden, es endet immer damit, dass man verbal „totgeschlagen“ wird..

    Durch solche Predigten, wird mir am (meistens abrupten) Ende einer solchen Diskussion, die Nächstenliebe abgesprochen !!
    „Die armen Leute, hast Du denn kein Herz?“ oder „Geh mal wieder in die Kirche!“

    Was soll man dazu noch sagen ?

    Selbst mit den Argumenten aus Ihren Predigten, was Nächstenliebe bedeutet, kommt man nicht weiter… ja man wird sogar angegriffen und als Lügner hingestellt…
    Man würde die Bibel falsch zitieren und interpretieren…

    Es ist um Heulen, ich bin dann immer ein paar Wochen ruhig…
    Sage zu mir selbst „jetzt sag ich aber wirklich nichts mehr!“

    Aus irgendeinem Grund schaff ich höchstens 2 oder 3 Wochen ruhig zu bleiben,
    dann bricht es wieder aus mir raus, vor allem wenn etwas passiert wie Silvester Köln…

    Ich weiß im voraus, dass es wieder und wieder „Streit“ gibt, wenn ich versuche, die
    Dinge anzusprechen, trotzdem tue ich mir das immer wieder an…

    Bin ich bescheuert ?? *sorry für den Ausdruck…

    Ich frage mich, wem geht es noch so ??
    Geht es Euch auch so ??

    Was sind Eure Erfahrungen ??

    Ich fühle mich wie ein „Alien“… 🙁

    Liebe Grüße
    Johanna

    1. Liebe Johanna, ich habe Glück, daß ich am Arbeitsplatz als Leiharbeiter in Dänemark nur mit normalen Menschen zusammenkomme und kein Blatt vor den Mund zu nehmen brauche. Ab und zu bin ich am überlegen, wie ich einen Arbeitskollegen bremsen bzw. in die richtige Richtung bringen kann, wenn der „Schiffversenken“ und „mal mit dem Maschinengewehr draufhalten“ als Mittel zur Beendigung der Einwanderung propagiert. Am Donnerstag hatte ich gegenüber einem dänischen Kollegen im Sitzen einen regelrechten Veitstanz aufgeführt, da ich morgens durch die Grenzkontrollen fuhr. Ich habe mich bei ihm, Dänemark, Gott und der Welt bedankt für diese Grenzkontrollen, weil das früher oder später zu einer Beendigung der Einwanderung führen wird, wenn Deutschland auf allen „Flüchtlingen“ sitzen bleibt. Ich habe mich bei ihm entschuldigt und meine Scham ausgedrückt, nein, ausdrücklich nicht für das dritte Reich, sondern dafür, daß Deutschland die Flüchtlinge illegal nach Dänemark durchgelassen hat und gemeinsam mit ihm gehofft, daß Dänemark hart bleibt. Wobei natürlich gehofft werden muß, daß Dänemark nicht wirtschaftlich erpreßbar wird. Gemeinsam haben wir uns darüber gefreut, daß durch die Flüchtlinge nun auch im Winter etwas mehr aus den Campingplätzen in Dänemark los ist. Das trennt die Spreu vom Weizen. Etwas schwieriger ist die Sache schon mit meinem gutmenschlichen Prediger in meiner Gemeinschaft. Neulich war ich zu seinem Geburtstag eingeladen und überlegte lange, was ich ihm als Buchgeschenk mitbringen sollte. Dann sah ich Heinz Buschkowskys „Neuköln ist überall,“ und die Wahl war entschieden. Falls du ihn nicht kennen solltest, dann lies bitte https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Buschkowsky . Mit 9,90 Euro als Taschenbuch, ist das ein sehr noderater Preis. Da Gutmenschen im Prinzip Realitätsverweigerer sind, die sich die Wirklichkeit mittels selektiver Wahrnehmung/Erinnerung und Scheuklappendenken quasi „schönsaufen,“ grübelte ich weiter, wie ich ihn noch besser dazu bringen kann, das Buch zu lesen und sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Also zunächst werde ich ihn fragen ob er es gelesen hat und ob für ihn was neues dabei war. Sollte er das Buch nach unten in seine Stapel der zu lesenden Bücher gepackt haben, dann folgt Plan „B“. Ich werde dann dieses Buch noch einigen anderen Personen in der Gemeinschaft schenken, die einen klaren Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Deutschland haben und außerdem weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen sind. Denen werde ich natürlich sagen, daß ich unserem Prediger auch das Buch geschenkt habe, verbunden mit der Bitte, auch mal mit ihm über ein paar Detail zu sprechen. Johanna, aus meiner Sicht sind Fakten der einzige Weg, von schockierenden Schlüsselerlebnissen – für manche ist Köln das bereits gewesen – einmal abgesehen, zu einer anderen Sicht der Realität zu kommen. Heinz Buschkowsky ist eine über jeden Zweifel erhabene Person, eine politische Vaterfigur, ein SPDler der alten Schule, ein Missionar der Demokratie und ein Prediger der Menschenrechte. Als Mann der Praxis und echter Pragmatiker, der politisch „unverdächtig“ ist und dessen Lebensleistung, wie auch seine Sprache für Integration steht, sind er und sein Buch die besten Mittel, wenn man eine sachliche Grundlage für ein Gespräch über Parallelgesellschaften führen möchte. Sein Buch kann ein Augenöffner sein. Lies es mal. Frage Ostern noch mal nach, falls ich mich bis dahin nicht geäußert habe.

  6. Liebe Johanna,

    Sie sind kein Alien. Es geht uns ganz genau so. Man bekommt ja schon einen steifen Nacken vom Kopfschütteln. Am liebsten überhaupt nicht mehr darüber reden, aber Vogel-Strauß ist auch nicht die Lösung.
    Ich weiß nicht, wieso bei diesem Thema die Emotionen derart hochkochen und das Offensichtliche so völlig gegensätzlich bewertet oder gleich ganz ignoriert wird. Manchmal frage ich mich, ob ich irgendwann aus Versehen in den Club der Schwarzseher gewechselt bin und viele Dinge schrecklich finde, die andere nicht wahrnehemen oder gar nicht so tragisch finden.

    Halten Sie durch! Es gibt noch andere, denen es genauso geht. Der HERR segne Sie!

    LG Peter

    1. Lieber KM,
      ich hab mir die Stelle angehört.Du hättest erwähnen sollen was er nach dem obigen Zitat sagte:

      „Es ist Gott selbst in Jesus..“

      Das ist korrekt.Nur Gott selbst konnte es tun.
      Gott wollte niemals Schlachtopfer.Damals nicht, zu Zeiten Jesu nicht und auch heute nicht.
      Sondern es waren und sind immer die uralten Blutopfer Rituale Satans und sind somit Götzendienst.

      Apostelgeschichte 7,41-58
      Sie machten in jenen Tagen ein Kalb und brachten dem Götzenbild ein Schlachtopfer und ergötzten sich an den Werken ihrer Hände.
      Gott aber wandte sich ab und gab sie dahin, dem Heer des Himmels zu dienen14, wie geschrieben steht im Buch der Propheten:
      „Habt ihr mir etwa vierzig Jahre in der Wüste Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht, Haus Israel?
      Ihr nahmt das Zelt des Moloch mit und das Sternbild des Gottes Räfan15, die Bilder, die ihr gemacht hattet, sie anzubeten; und ich werde euch verpflanzen über Babylon hinaus.“
      weiter siehe link.
      http://de.bibleserver.com/text/ELB/Apostelgeschichte7,41-58

      Matthäuas 9:13
      „Geht aber hin und lernt, was das ist: `Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘. Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“
      http://de.bibleserver.com/text/ELB/Matthaeus9,13

      Matthäus 12:6-8
      Ich sage euch aber: Grösseres als der Tempel ist hier.
      Wenn ihr aber erkannt hättet, was das heisst: `Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben.
      Denn der Sohn des Menschen ist Herr des Sabbats.
      http://de.bibleserver.com/text/ELB/Matthaeus12,6-8

    2. Lieber KM,
      vielen Dank für die Links. Ich habe sofort nachgelesen und bin dann auf Seite 8/11 fündig geworden.
      Sie zitieren aus dem Kontext gerissen und vermute, Sie haben hier etwas missverstanden.
      Deshalb hier der Wortlauf im Gesamtkontext:
      „Sie müssen nicht denken, dass da ein rachsüchtiger Gott im Jenseits sitzt, der seinen Sohn hinrichten lässt und dann voller Genugtuung sagt : Jetzt ist die Rechnung quitt und jetzt kann ich auch vergeben. Was für eine alberne, törichte , hirnrissige Vorstellung!
      Es ist Gott selbst, Gott selbst in Jesus, der mich sieht. „Seht den Vater“, sagt Jesus, „Ich und der Vater sind eins.“
      Im Gekreuzigten kommt der ewige Gott und breitet die Arme aus und schenkt sich uns selbst –
      um uns in unserer tiefsten Gottverlassenheit herauszureißen, dass wir nie mehr in diese
      Hölle der Gottverlassenheit allein sein müsse; um uns die Schuld abzunehmen, uns zu versöhnen mit dem lebendigen Gott; um uns zu verbinden mit ihm, uns eine neue Begegnung mit ihm zu geben, die so stark ist, dass sie trägt, auch in den Nöten und Schmerzen des Lebens.“

      Die Formulierung „alberne, törichte , hirnrissige Vorstellung“ bezieht sich eindeutig drauf, dass Gott kein Rachegott ist, wie er oft von Bibelkritikern und Atheisten gerne dargestellt wird. Parzany macht klar, dass Gott durch Jesus selbst in unsere tiefste Not hinabgekommen ist, und dass es Gott ALLES gekostet hat, Seinen Sohn zu geben!
      Den Propheten Jesaja lässt Gott aufschreiben:
      Jes 43,24: Du hast mir nicht Gewürzrohr um Geld gekauft und mit dem Fett deiner Schlachtopfer mich nicht getränkt; aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten!

      Luther übersetzt hier „mir hast du Arbeit gemacht“ (im Sinne von schwerer Arbeit). Aufgrund seiner ökumenischen Zusammenarbeit mit Katholiken stand/stehe ich Parzany kritisch gegenüber. Er hat allerdings gegenüber Michael Diener „klare Kante“ gezeigt.

      Als Parzany seine letzte Pro-Christ-Reihe absolviert hat, fiel mir auf (ich lauschte über Internet- übertragung), dass er im Vergleich zu früheren Veranstaltungen so deutlich wie noch nie das Evangelium verkündet hat. Evtl. wurde er zur Zurückhaltung aufgefordert und hat sich da dann entspr. verhalten (was ich nicht gut fände, wenn es so gewesen wäre). Aber beim Finale, schien mir, dass er ohne Rücksicht auf Verluste klar gepredigt hat, weil er ja sowieso aufhört bei Pro Christ.

      Weshalb ich Parzany nicht als Irrlehrer bezeichnen möchte bzgl. der Pro Christ-Predigt. Dr. Diener wegen seiner deutlichen Abweichung zur Heiligen Schrift schon.

      1. Vielen herzlichen Dank für die mal wieder fundierte Recherche, lieber Markus. Aufschlussreich – sowie definitiv kein Irrlehrer – finde ich auch das, was Parzany gestern bei der JuMiKo gesagt hat, siehe http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/bei-der-mission-geht-es-um-leben-und-tod-83640.html :

        ===================================================
        Echterdingen (idea) – Christen sollten nicht nur von der Liebe Gottes sprechen, sondern auch von dessen Gericht. Sie müssten deutlich machen, dass ein Mensch ohne Beziehung zu Jesus Christus auf ewig verloren sei. Diese Ansicht vertraten Redner auf der Jugendmissionskonferenz (JuMiKo) am 10. Januar in Echterdingen bei Stuttgart. An Deutschlands größter Fachmesse für Berufe in Mission und Entwicklungshilfe nahmen rund 5.000 vor allem junge Christen teil. Für den früheren ProChrist-Hauptredner Ulrich Parzany (Kassel) ist das Gericht Gottes die größte Bedrohung, aus der Menschen gerettet werden müssten. Jesus Christus sei am Kreuz stellvertretend für die Sünde der Menschen gestorben. Dort sei die Liebe Gottes offenbar geworden, die jeden Menschen retten wolle. Das müssten Christen weitersagen: „Bei der Verkündigung des Evangeliums von Jesus geht es um Tod und Leben in Zeit und Ewigkeit. Wenn wir das vergessen, wird die Verkündigung beliebig und belanglos.“
        ===================================================

  7. Ich bin jetzt erstmal Gast in einer russlanddeutschen Gemeinde (Evangeliums-Christen-Baptisten) und bin dem Netzwerk Parzanys Bibel und Bekenntnis beigetreten.

    Ich hätte vor 20 Jahren nicht gedacht, dass ich diese Zeiten so erleben würde wie jetzt sie tatsächlich auch vor unser aller Augen passieren. Und Gottesdienste sowie Bibellehrstunden einer Evangeliumschristen-Gemeinde („Die sind doch so gesetzlich! Und die Frauen müssen Röcke und Häubchen tragen!“) besuchen würde-sag niemals nie im Leben.

    Allen mitlesenden „DEA-Noch-Mitläufern“ rate ich im brüderlichen Ernst, Konsequenzen zu ziehen. Besonderer Gruß an die Riedlinger EFK, ihr habt mir persönlich Mut gemacht!

    HERR Jesus, komm bald! Amen. Amen!

    Gottes Segen, Frieden und Schutz uns allen in diesen Zeiten
    Olaf Janowski
    Frankfurt am Main

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