Ich bin sehr, sehr dankbar!

Ob dieser Aussage mag sich mancher Leser verwundert die Augen reiben: Wofür will dieser arme Kerl bloß dankbar sein? Haben sie doch kübelweise Spott, Verachtung, Verleumdung und blanken Hass über ihn ausgegossen.
Das stimmt. Und dennoch hat der Südfinder damit letztlich ein großartiges Werk getan! Bis vor 10 Tagen habe ich nur in dieser Kommentarspalte vor mich hingeblogt. Einige Dutzend bis höchstens wenige Hundert dürften meine dringlichen Hinweise auf die große Not unseres Volkes dadurch wahrgenommen haben. Dann hat sich der „Südfinder“ der Sache „angenommen“. Er hat meine Kritik an der derzeit stattfindenden Völkerwanderung nach Deutschland und der dazu weithin unwahrhaftigen Berichterstattung in den Medien auf einen Schlag nicht nur im gesamten Landkreis Biberach, sondern wohl bis hinunter nach Ravensburg, veröffentlicht. Er hat sie in fast jedes Haus in seinem Einzugsbereich getragen. Viele Menschen wurden dadurch ermutigt, daß endlich einer ohne Umschweife sagt, was fast alle denken (siehe auch den Kommentar vom 18.9.: Ein erster Zwischenbericht über die Reaktionen auf den „Südfinder“). Viele haben nun selbst die Stimme erhoben, wie die Zuschriften an den „Südfinder“ eindrücklich zeigen. Dafür bin ich sehr dankbar.
Deshalb kann ich mich nun aus dieser Aufgabe weitestgehend zurückziehen, im Sinne einer positiven Anwendung des Wortes „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Der Mohr kann gehen“. „Der Mohr“ bin in diesem Fall ich. Ich habe gesagt, was zu sagen war. Dank der Unterstützung des „Südfinders“ ist das Anliegen ins öffentliche Gespräch gebracht in einem weit größeren Maß und Umfang, als ich es mir in meinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Damit ist es für mich an der Zeit, diese Sache anderen zu überlassen. Es war mir von vorneweg klar, daß ein Engagement in so einer politischen Angelegenheit für mich als Pastor nur zeitlich begrenzt in Frage kommen kann. Denn mein eigentlicher Auftrag ist die Verkündigung des Evangeliums (siehe den Kommentar „Worauf es in diesen Tagen ankommt“). Ich bin sehr dankbar, daß der „Südfinder“ durch sein hilfreiches Eingreifen diese Zeit für mich erfreulich verkürzt hat.

Manche machen sich Sorgen, daß diese Sache unserer Gemeinde Schaden zugefügt haben könnte. Diese Sorge teile ich ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Der „Südfinder“ hat unsere Gemeinde in einer für uns völlig kostenlosen Werbeaktion in einem großen Umfeld bekannt gemacht. Und er hat sie nicht nur bekannt gemacht – was allein schon eine gute Sache wäre. Er hat sie bei fast allen positiv bekannt gemacht. Ich sage besorgten Geschwistern deshalb immer wieder: laßt Euch nicht vom Dreck verwirren, den der „Südfinder“ aufgewirbelt hat und vielleicht noch aufwirbeln wird – ich weiß ja nicht, welche Messer derzeit noch gewetzt werden. Ich sage: Lest die Leserbriefe! Da steht, was die Leute auch in unserer unmittelbaren Umgebung wirklich denken! Tausende, wahrscheinlich Zigtausende, haben durch den „Südfinder“ unsere Gemeinde positiv wahrgenommen. Jetzt ist es unsere Aufgabe zu beten, daß die Menschen nun auch kommen, um mit uns Gemeinschaft zu haben und auf Gottes Wort zu hören. Deshalb steht für mich über diesem ganzen Vorgang ganz groß das Wort der Bibel: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen; Gott aber gedachte es gut zu machen“ (1.Mose 50,20).

Und das Geifern und die Verachtung und die Verleumdungen und der Dreck, den sie geschmissen haben? Ja, diese Art von „Journalismus“ muß Anlaß zu echter Sorge sein. Allein schon das Ausmaß an offenkundiger Unwahrhaftigkeit und beliebiger Verbiegung der Fakten verschlägt einem den Atem. Da titelt Bruno Jungwirth in der Schwäbischen Zeitung vom 23.9.: „Randmeinung eines Einzelnen“. Im Text selbst bezieht sich diese Formulierung zwar nur auf vermutete innerkirchliche Verhältnisse. Als Titel des gesamten Beitrags aber soll er natürlich den Eindruck erwecken, die Meinung von Tscharntke sei gesamtgesellschaftlich eben nur die „Randmeinung eines Einzelnen“. Und das, obwohl Herr Halle ganz offen zugibt, daß 90% der zahlreichen Leserbriefschreiber diese „Randmeinung eines Einzelnen“ teilen. Ganz ähnlich, wenn Frau Schmidl formuliert: „Tscharntke läuft Gefahr, den rechten Rand der Gesellschaft weiter zu radikalisieren“. Die deutsche Gesellschaft besteht nach der Sprachregelung von Frau Schmidl also zu 90% aus einem rechten „Rand“. Das ist schon eine sehr eigenwillige Definition des Begriffes „Rand“.
Was hier aber vor allem gelaufen ist, sind brutalste Einschüchterungsversuche sowohl von Seiten der Presse, der Politik wie auch von Personen unseres freikirchlichen Bundes. Sie haben meinen Hinweis auf die Reichskristallnacht mehr als bestätigt. Der Tscharntke sollte weg, nur weil er die Wahrheit sagt! Soweit sind wir schon wieder gekommen! Sie haben nach dem Staatsanwalt gerufen, obwohl sie ganz genau wußten – davon gehe ich bis zum Erweis des Gegenteils aus, zum Teil habe ich schriftliche Belege dafür –, daß das, was ich gesagt habe, den Tatsachen entspricht! Sie haben aufs Übelste verleumdet. Herr Halle hat öffentlich wahrheitswidrig behauptet, daß ich von der Landeskirche „geschasst“ worden sei. Er hat mehrfach behauptet, ich sei kein ordinierter Pastor. Ja, einem Leser gegenüber hat er sich sogar zu der Behauptung verstiegen, ich hätte überhaupt keine Ausbildung! Ohne sich zu fragen, wie ich wohl ohne Ausbildung landeskirchlicher Pfarrer geworden sein könnte. Das sagt sehr viel aus über die geistige Reichweite des Herrn Halle. All dies hat er zum Teil wiederholt als Tatsache behauptet, ohne je sorgfältig recherchiert zu haben (seine Behauptungen liegen mir schriftlich vor). Herr Halle stellt mich damit als geistlichen Hochstapler dar. All das kann man wohl ohne Weiteres als in hohem Maße kriminell bezeichnen. Allein schon die Behauptung, daß ich „die Greueltaten von Adolf Hitler im dritten Reich verharmlost“ hätte, wäre nun meinerseits des Rufs nach dem Staatsanwalt wert. Und hier müßte er einschreiten! Denn hier liegen mannigfach eindeutige Verstöße gegen die §§186 und 187 des Strafgesetzbuches vor. Derartiges beabsichtige ich jedoch nicht. Diese Menschen, und die Schwäbische Zeitung mit ihnen, die solche Jouralisten auf diesem Niveau ihr Unwesen treiben läßt, sind durch das Offenbarwerden dieses Mangels an journalistischer Sorgfalt und Wahrhaftigkeit für jeden denkenden Menschen ohnehin gestraft genug.
Nein. Ich empfinde diesen Menschen gegenüber keinen Zorn. Sie haben getan, was sie können und was ihrer Wesensart entspricht. Ich wünsche diesen Menschen Gutes. Der lebendige Gott möge sie zur Buße führen und ihr Leben mit Heil und Segen erfüllen.

Über die Stellungnahme verschiedener Politiker zur Sache muß ich hier nicht viel sagen. Sie stehen in der Verantwortung vor ihren Wählern und eines Tages vor ihrem Schöpfer. „Mut“, insbesondere zur Wahrheit, sieht definitiv anders aus. Herrn Bürgermeister Schafft allerdings danke ich für seine insgesamt maßvolle Äußerung. Die Wahrhaftigkeit hätte es zwar durchaus ertragen, daß die Worte grundsätzlicher Zustimmung, die er mir gegenüber am Telefon geäußert hat, auch gegenüber dem „Südfinder“ Erwähnung finden. Aber vielleicht hat die ja auch der „Südfinder“ unterschlagen. Wie dem auch sei, trotz des genannten Mangels hebt sich sein Votum von den Hetzparolen anderer wohltuend ab. Deshalb nochmal, sehr geehrter Herr Bürgermeister Schafft, meinen von Herzen kommenden Dank. Allen muß aber gesagt sein: Sie tragen mit dazu bei, daß die deutsche Bevölkerung – auch die mit Migrationshintergrund! – derzeit in der eigenen Heimat zu Menschen zweiter Klasse wird. Zuwanderer haben Vorfahrt auf fast allen Gleisen. Wer so gegen sein Volk handelt, der zerstört die Fremdenfreundlichkeit unseres deutschen Volkes, die bis in allerkürzeste Vergangenheit ein herausragendes Kennzeichen unseres Volkes war, und verwandelt sie in Fremdenfeindlichkeit bis hin zum Fremdenhass. Die dafür verantwortlichen Politiker laden in diesen Tagen eine immense Schuld auf sich. In den gleichgeschalteten Medien und in den Ohren ideologisch Verblendeter mögen sie mit wohlfeilen und oberflächlichen Sprüchen bestehen können, vor dem Richterthron Gottes mit Sicherheit nicht.

Damit verbinden sich zwei große Anliegen, die mir noch auf dem Herzen liegen.
Erstens: bleibt politisch wachsam! Zwar sehen wir in der Politik und in den Medien Ansätze eines Kurswechsels. Aber noch haben die Beschwichtiger und Verharmloser das Wort. Bleibt in friedlicher aber klarer und konsequenter Weise dran, bis es in dieser Sache einen grundsätzlichen und durchschlagenden Kurswechsel gegeben hat (siehe auch mein Kommentar vom 21.9. „Glaubt ihnen kein Wort“).
Zweitens: Die große Gefahr besteht, daß schließlich ein Kurswechsel nur vorgetäuscht wird. Daß die Mächtigen hinter den Kulissen gegebenenfalls einige Politiker austauschen und durch andere ersetzen, die am Ende die gleiche Politik der Zerstörung unseres christlichen Abendlandes fortsetzen. Nur der allmächtige Gott sieht hinter die Kulissen. Nur von ihm kann echte und dauerhafte Hilfe kommen. Deshalb brauchen wir eine umfassende Rückkehr in unserem Volk zu ihm. Laßt uns beten, daß der Herr doch Vielen die Augen öffnen möge für seine Liebe und Treue und Viele umkehren in seine offenen Vaterarme. Und daß auch unsere Gemeinde in der Eichenau dazu ein vollmächtiges und gesegnetes Werkzeug ist.
Denn an Gottes Segen ist alles gelegen.

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