Brief der „Weißen Rose“ an Pastor Tscharntke

Sehr geehrter Herr Pastor Tscharntke,

in Anlehnung an unsere erste spontane Respektsbekundung (siehe Gästebucheintrag 319 vom 20.10.2015) haben wir heute die besagte Predigt, die von naiven oder überzeugten Mitläufern kritisiert wurde, zum ersten mal vollständig gehört und können dazu nur sagen: „Wahrhaftig“ und „wie wahr“. Genau dies ist zugleich der Grund des Drucks, der auf Sie, Herr Tscharntke und viele andere ausgeübt wird, genau wie damals vor 1945.
Detailliert und in vieler Hinsicht geradewegs weise bringen Sie die Dinge auf den Punkt. Dies kann auch jenen, die zur Zeit noch verblendet sind, hoffentlich helfen, aufzuwachen, sofern sie nicht jedes Fünkchen Hoffnung, Hirn und Verstand sowie ihre Verantwortung und ihre Scham verloren haben.
Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne aufklärende Worte und ohne Widerstand von einer verantwortungslosen Herrscherclique ohne Einwilligung des Volkes verblenden und an der Nase herumführen zu lassen. Nichts ist eines Christen und der Kirche unwürdiger, als klaren Worten im Sinne der Bibel das Licht auszuschalten oder sich gar zu distanzieren. Beides wäre Verrat am Christentum und an einer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung, sofern es diese mittlerweile nicht nur noch auf dem Papier gibt.
Menschen, die geistlos ihren freien Willen preisgeben, um die Zeit des Antichristen fanatisch zu feiern, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Zeit nun bereits gekommen ist – eine Zeit, in der wir bereits einmal waren und eine Zeit, die wir uns nicht wieder hätten träumen lassen. Nun, da die Zeichen gesetzt sind, wird es zur Christenpflicht, mit einzugreifen in das Rad der Geschichte. Es wird zur Pflicht eines jeden braven Bürgers, der sich zu Gott bekennt, Irrsinn und Wahnsinn gegen die eigene Bevölkerung realistischen Entscheidungen zuzuführen und über Lug und Trug aufzuklären.
Eine kleine Herrscherclique will Gott spielen. Sie will mit Gewalt das Land und die Menschheit unumkehrbar verändern. Eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen irgendeine Macht das Mark aus dem Innersten gesogen und sie ihres Kerns beraubt hat, unterstützt sie dabei, das Land und seine Menschen in den Untergang zu hetzen. Ob nun Bosheit, Masochismus und Selbstzerstörungsdrang dahinter steckt oder Naivität und Verblendung, weiß derzeit noch niemand wirklich zu sagen. Die Geschichte wird es zeigen.
Nur wenige erkannten damals das drohende Verderben und heute ist es nicht anders. Luxus, Konsum und staatlich gelenkte Information haben viele Bürger wohlhabend, dekadent und gefügig gemacht. Sie haben sich von der Kirche und vom Glauben abgewandt und auch von der Politik und der unabhängigen politischen Recherche. Smartephones, Konsum, Medienvorlagen und technische Innovationen spiegeln die neuen Gottheiten, die von vielen wie Götzen angebetet werden, gepaart mit nur einem festen Glauben: Der Glaube an sich selbst. Dadurch bekommen viele gar nicht mit, was hinter ihrem Rücken bereits geschah und weiter geschieht.
Immer mehr Menschen sind es aber, die aufwachen, sich informieren und alsbald die Wahrheit erblicken. Immer mehr Menschen erkennen Persuation und Manipulation. Immer mehr Menschen erkennen und hinterfragen Begriffsbelegungen, die dazu dienen, den „Mob“ – so sehen es die dekadent gewordenen Herrscher – bei Bedarf mundtot zu machen. Immer mehr Menschen erkennen aber, dass es genau anders herum ist. Vor 1945 hat man den Menschen den Begriff des „Untermenschen“ und andere fiktive Muster wie das Bild vom „ewigen Juden“ suggeriert, heute sind dies Begriffe wie „Rassist“ oder „Nazi“.
Dass diese Begriffe von der Wirklichkeit ablenken und einer Gehirnwäsche-Strategie gleichen, hat auch die Widerstandsbewegung der Weißen Rose damals erkannt und den Spieß in ihren Flugblättern umgedreht und den Unsinn der von so etwas ausgeht, gespiegelt z.B. „Darum trennt euch vom nationalsozialistischen Untermenschentum!“
Damals hatten Sie keine Chance. Zu verblendet waren die Menschen früher wie heute. Zu mächtig war der Staat früher wie heute und es fehlte an Menschen wie Ihnen, Herr Pastor: Menschen, die über Wahrhaftigkeit und Freiwilligkeit laut sprechen und dies nicht nur denken.
Und wisset, jene, die ihr Menschen zu verblenden und zu unterjochen suchet: Je mehr Mitläufer bemüht sind, Wahrheiten zu verzerren, zu unterdrücken und zu bekämpfen, je mehr ganz normale Bürger, Arbeiter und Angestellte, Familienväter Mütter, Unternehmer und ihre Belegschaft von euch vulgär als „Dreck“, „Pack“ und „Ratten“ beschimpft werden, ihr Ihnen klarmacht, dass sie im Gegensatz zu euch nichts wert sind und sie – sofern es ihnen nicht mehr passt – gehen können, umso mehr kommt diese Wahrheit – zumindest bei intelligenten Menschen – ans Licht.
Und eben diese intelligenten Menschen geben die Wahrheit weiter. Nicht alle streiten sich untereinander wie ihr es wollt. Familien sprechen mit ihren Nachbarn, Unternehmer mit ihrer Belegschaft, Patienten mit ihren Ärzten und Ärzte mit ihren Patienten. Nun spricht der erste Pastor mit seiner Gemeinde. Wenn diese Menschen, mit denen gesprochen wird, zuhören und sich selbst über die Wahrheit informieren, werden sie aufwachen aus ihrem Schlaf oder ihrem phantastischem Allmachtsdenken.
Sie werden aufwachen und reden, sofern sie denn Charakter haben und nicht – masochistisch gepolt – den Untergang anstreben und diesem sogar zujubeln, wenn es heißt: „Wollt ihr…?“ Ein neues „Willkommen“ oder „Wellcome“ des Antichristen dürfen die Menschen – insbesondere jene mit Kindern – nicht weiter hinnehmen. Die Geschwister Scholl und ihre Freunde wären gewiss froh und stolz gewesen, solch einen Verbündeten zu haben. Einen Mann, der nicht nur schreibt – wie wir das tun, sondern einen noch viel mutigeren Menschen, der steht und offen spricht.

Jeder gewissenhafte Mensch, sollte Ihre Predigt, lieber Herr Pastor auf eine, mehrere oder gleich viele CD´s brennen und sie unter den Menschen verteilen, damit diese Menschen erfahren, dass sie mit ihren Gedanken nicht alleine sind, damit die Menschen erfahren, dass auch andere die gleichen Gedanken teilen. Wie vor 1945 steht diesen Menschen dann frei, die Predigt zu hören oder sie mit Füßen zu treten. Sie werden dann später aufgeklärt, wenn die Realität auch sie einholt wie damals bei den Nürnberger Prozessen, bei denen mutige Menschen als Ankläger oder Zuschauer sitzen werden.

Weiße Rose

(dieser Brief war ursprünglich als Beitrag im Gästebuch gedacht, konnte dort aber wegen seines Umfangs nicht aufgenommen werden. So stellen wir ihn als Gastbeitrag hier ein)

31 Antworten auf „Brief der „Weißen Rose“ an Pastor Tscharntke“

  1. Beitrag # 319 vom 20.10.2015 | 21:36 von „Weiße Rose“:

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    Weisse Rose erinnert an ihr erstes Flugblatt

    Sehr geehrter Herr Pastor,

    wir kennen Ihre Rede bzw. Predigt zwar noch nicht.
    Wir wissen nur – und genau das zählt: Die Reaktion auf Ihre freie Meinungsäußerung erinnert an die Zeit vor 1945, was zeigt, dass sich totalitäre Bestrebungen, die sich gegen Demokratie und Meinungsfreiheit richten, sich bereits erneut entfaltet haben.

    Schlimmer noch ist, dass bereits alles im vollen Gange scheint, um das, was wir eigentlich nie wieder wollten, neu zu errichten. Nur unter einer anderen Tarnung wie es einst prophezeit wurde.

    Es scheint sogar so, als spiele die öffentlich-rechtliche Presse dabei eine starke Rolle. Die Bürger, die noch nicht verblendet sind vom Anti-Christen müssen nun zusammenstehen und erkennen, dass die Zeit gekommen ist.

    Wir rufen die Menschen auf, unbedingt bei der Bundeszentrale für politische Bildung (so lange es diese noch gibt) den Wortlaut des ersten Flugblattes der Geschwister Scholl und ihrer Freunde gegen das NS-Regime einzusehen, bevor selbst das irgendwann alles gelöscht, verhöhnt und verspottet wird, so wie Jesus Hohn und Spott ertragen musste, bevor man ihn am Kreuze schlachtete.

    Die Reaktion auf ihre Rede wird zeigen, wie sich der Staat nun weiter outet. Die Bürger sehen dadurch zum Glück von Tag zu Tag mehr, was in diesem Lande gerade wieder erneut geschieht.

    Insofern haben Sie Herr Pastor ein Zeichen gesetzt, das in späteren Zeiten entsprechende Anerkennung finden wird und bereits jetzt schon viele gutgläubige Menschen aufwachen lässt.
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    Link zu den Flugblättern der „Weißen Rose“ bei der Bundeszentrale für politische Bildung:
    http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/weisse-rose/61008/die-flugblaetter-im-wortlaut

  2. Lieber Pastor Tscharntke,

    so wichtig und zweifellos richtig Ihre Predigten zum Thema sind, auf eine Sache sind Sie aber noch nicht richtig eingegangen. Auf die Frage, wie gehen wir nun um mit den Menschen, die hier her gekommen sind? Vielleicht habe ich es ja auch überhört. Ein Artikel aus der OpenDoors Zeitschrift hat mich dabei ins Nachdenken gebracht: https://www.opendoors.de/verfolgung/informiert-bleiben/gemeindebrief_news/2015/syrien_brief_eines_besorgten_pastors . Dort appeliert ein Pastor aus dem Nahen Osten an uns Christen, uns für die herbeistömenden Muslime einzusetzen, damit Ihnen die Augen geöffnet werden und sie zu Christus finden. „Setzt Gebet, Glauben, Evangelisation, praktische Hilfe und viel Liebe ein. Muslime sind Opfer Ihrer Religion, des Islam. Sie brauchen jemanden, der Ihnen die Augen öffnet und sie befreit.“ Von den großen Kirchen ist soetwas nicht zu erwarten – im Gegenteil, wie kürzlich eine Anfrage von Idea an die Leitung der 20 EKD-Mitgliedskirchen offenbart hat. (Von gut der Hälfte, die überhaupt geantwortet haben, sprach sich der Großteil für interreligiösem Dialog und praktische Hilfe aus). Aber von den bibeltreuen, christuszentrierten Gemeinden müsste das doch möglich sein?

    Liebe Grüße

    Peter

    1. Lieber Peter, der Hinweis ist sicher richtig. Die Nachrichten von Open doors etc. kenne ich. Natürlich sollen wir diesen Menschen, soweit es im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt, das Evangelium bringen. Allerdings halte ich auch die Äußerungen von open doors von unrealistisch. In diesen Massen wird an den einzelnen Muslim kaum ranzukommen sein. Das sind auch im Wesentlichen nicht die traumatisierten und vom Islam enttäuschten und verunsicherten, die wir da sehen. Das sind Leute, wie Rainer Wendt von der deutschen Polizeigewerkschaft ja hingewiesen hat, Leute, die ihrerseits versuchen, in den Zuwanderungsunterkünften die Scharia aufzurichten, zumindest teilweise. Es dürfte insgesamt nur in Ausnahmefällen gelingen, dort das Evangelium zu bezeugen. Wir müssen auch hier realistisch bleiben. Wenn es einzelne wären, die kommen, dann wäre das ganz anders. Das heißt natürlich nicht, daß wir es nicht versuchen sollen, wo wir die Möglichkeit dazu haben. Siehe auch den heutigen Gebetsaufruf mit dem Punkt, dafür zu beten, daß diese Menschen ihre Herzen für Jesus öffnen. Aber jetzt diesen Strom an muslimischen Zuwanderern als die große missionarische Chance zu sehen halte ich geradezu für schwärmerisch.

      1. Lieber Jakob Tscharntke, bei uns in der Flensburger Gemeinschaft war mal wieder eine Abendbibelstunde (früher war das wöchentlich der Fall, heute nur noch ca. achtmal im Jahr), die dem Flüchtlingsthema gewidmet wurde. Dabei wurde auch das OpenDoorsPapier verteilt und dessen Anfang erwartungsgemäß nicht beachtet. Dort heißt es sinngemäß, daß wir Europa vielleicht verlieren werden, wenn die Flüchtlingen nicht das Evangelium annehmen. Kein Wunder, denn dieser Satz paßt ja auch nicht in die optimistisch/euphorisch/schwärmerischen Vorstellungen der heutigen Zeit. Der Prediger hatte immer noch allergrößte Mühe die patriotischen Äußerungen der Familie seiner Frau im Erzgebirge richtig einzuordnen und zu verdauen. Mit ein bißchen Nachdenken wäre ihm vielleicht der Unterschied in der ost- und westdeutschen Geschichte zwischen 1945 und 1990 aufgefallen. Diese ausgiebigen und nachhaltigen Erfahrungen mit einer Diktatur haben die Menschen und auch noch ihre Nachkommen geprägt und sensibilisiert für alles, was den Menschenrechten nicht entspricht. Im Westen hingegen hat die lange konsumorientierte Zeit die Menschen eingelullt, abgestumpft und ihnen falsche Vorstellungen darüber vermittelt, woran man die Vorboten einer möglichen Zwangsherrschaft erkennen kann, die die Menschenrechte uminterpretieren und somit letztlich aushebeln und abschaffen will. Wer Gefährdungen nur aus einer Richtung kommen sieht, hat kein komplettes Bild der Wirklichkeit, auch wenn damit ein geschlossenes Weltbild zeigt. Um meinen Prediger werde ich mich natürlich weiterhin bemühen.

      2. Lieber Herr Tscharntke, lieber Baldur und lieber Markus,

        ich teile Ihre Sicht voll und ganz. Die Kirchen und die meisten Christen sind weder in der Lage noch haben überhaupt das Interesse daran, Menschen zu Jesus zu führen (man kann doch die Notlage nicht ausnutzen, das zerstört doch deren Kultur etc. p.p.). Man kann ja schon froh sein, wenn wenigstens keine groben Irrlehren verkündigt werden, von einer vollmächtigen und klaren Predigt wie der Ihren, lieber Pastor Tscharntke, ganz zu schweigen. Dass auch die wenigen, denen dies noch am Herzen liegt, mit der Masse an Zuwanderern überfordert sind, ist mir ebenfalls völlig klar. Vielleicht ist es ja auch schwärmerisch, wenn ich mir wenigstens kleine Aktionen in diese Richtung vorstelle? Wobei ich gleichzeitig sehe, wie sehr ich selbst in meinem persönlichen Umfeld dabei versage…Aber wie ist es denn in Riedlingen, gibt es da derartige Unternehmungen, (missionarisches) Flüchtlingscafe oder so etwas? Das ist jetzt keineswegs provokativ gemeint; reines Interesse. In meiner Gemeinde wird sich zwar darüber Gedanken gemacht, aber bloß nichts von Jesus erzählen! Ich möchte mir eben nicht vorwerfen lassen, nur zu meckern, aber eigentlich selbst auch nichts zu tun. Reden und predigen ist das eine – aber es müssen doch auch Taten folgen? Bitte nicht als Vorwurf auffassen! (In der Bibellese ist gerade der Jakobusbrief dran!)
        Besagter Pastor aus dem Nahen Osten kennt wahrscheinlich nicht den desolaten Zustand unserer Kirchen und hat zudem mit anderen Muslimen Kontakt, als diejenigen, welche hier zu uns kommen. Wobei ich mir bei da nicht ganz so sicher bin. Sicherlich gibt es da auch solche und solche. Sind es wirklich eher weniger traumatisierte, echte Flüchtlinge? Woher wissen wir das so genau? Muss das denn nicht letztendlich erst das Asylverfahren ergeben? Bei denen, die sich aufführen wie sonstwas und die Scharia einführen wollen usw., kommen mir schon Zweifel bzw. bin ich mir sicher, dass das keine traumatisierten Flüchtlinge sind. Aber ist das wirklich die Mehrheit?

        1. Lieber Peter,
          meine Ausführungen sollten keine Bremse sein, dem Auftrag Gottes zu folgen, den Sie verspüren oder bewegen.Wenn Sie in Ihrem Umfeld etwas tun können – tun/wagen Sie es!! Meine Bedenken gehen eben in die große Zahl und die völlig unvorbereiteten Gemeinden.
          Vor 5 Jahren habe ich einen Missionseinsatz in einer Großstadt mitgemacht, wo wir versuchten mit Touristen aus den Golfstaaten ins Gespräch zu kommen. Wir sollten dabei keine größeren Menschengruppen ansprechen ( weil die Leute sich gegenseitig beobachten und dann Hemmungen da seien, etwas an Schriftmaterial anzunehmen), sondern max 3-4 auf einmal. Wenn ich das hochrechne auf die jetzigen Verhältnisse – wie soll das gehen, in einem Asylantenheim mit 100 Muslimen etwas weiterzugeben? Ich habe darauf noch keine Antwort – weshalb ich jeden ermutigen möchte, der sich hier in der richtigen Weise einbringen will.
          Aber wir müssen auch realistisch sein. Für die Massen an Menschen die kommen reicht es nicht – nur für Einzelne (was sehr wichtig ist). Möchte eben nur zu bedenken geben, dass die plötzliche Euphorie in den Gemeinden – die dann zeitgleich „Entertainment-Christen“ sind – einen klassischen Widerspruch bilden. Ein nicht bibeltreues unauthentisches Christentum wird hier nichts ausrichten können. Deshalb erst der Bußruf, dann der Auftrag. Möge sich Gott erbarmen!

        2. Lieber Peter,

          mit unserer Gemeinde haben wir vor über zwei Jahren einen Frauen- und Kindertreff in dem damals neuen Asylbewerberheim gestartet. Seitdem merken wir, dass Gott das segnet:
          – er hat uns die Türen bei den Sozialarbeitern weit geöffnet, da wir etwas anbieten, was zum Miteinander beiträgt.
          – er hat die Mitarbeiterinnen alle einzeln darauf vorbereitet und dann erstaunlich zusammengestellt, wir haben das große „Glück“, eine arabisch sprechende und auch drei persisch sprechende Mitarbeiterinnen zu haben, die schon vor langer Zeit aus dem Islam zum lebendigen Glauben an Jesus gekommen sind.
          – es ist ein Treff für die Frauen, wo etwas deutsch gelernt wird, Themen wie z.B. Kindererziehung besprochen werden, gebastelt wird, geholfen wird Anträge auszufüllen etc. Mit den Kindern singen wir, erzählen biblische Geschichten und basteln oder backen miteinander. Und immer gibt es Obst, Kekse, Kuchen…..
          – obwohl wir immer klar machen, dass wir Christen sind, kommen zu uns auch viele muslimische Frauen und Kinder und wir können erstaunlich offen das Evangelium bezeugen.
          – wir helfen, wo es geht auch praktisch (bei Behördengängen, bei Arztbesuchen, mit Fahrradspenden etc.)
          – auch die unter uns, die vorher keinen oder wenig Kontakt zu Muslimen hatten, konnten feststellen, dass diese Menschen oft viel offener über den Glauben reden wollen, als viele Deutsche. Es gibt im Moment ein paar Frauen, die wirklich an Jesus interessiert sind.
          – auch wir profitieren davon. Wir haben sehr nette Menschen kennen gelernt! Vor Allem aber merke ich persönlich, dass wir immer mehr lernen müssen, ganz von Jesus abhängig zu sein, weil nur er Menschenherzen erreichen kann, machen können wir das nicht.
          – da wir am Bahnhof einen regelmäßigen Büchertisch haben, auch mit ausländischer Literatur, konnten wir auch dort feststellen, dass gerade die Migranten gerne Bibeln oder Schriften über Jesus mitnehmen, manche sind total dankbar dafür. Dort treffen wir dann auch Menschen, die wir aus der obigen Arbeit kennen und konnten manchen davon schon eine Bibel geben.
          – wir wissen auch von anderen Gemeinden in unserer Stadt, die eine ähnliche Arbeit machen (Frauen sollten mit Frauen und Männer mit Männern reden) und ich denke nicht, dass das nur Einzelfälle sind.
          – Ja, es ist nicht alles einfach dabei, man wird auch mal ausgenutzt, aber wir sind dort nicht in unserem Namen, sondern in Jesu Namen und da wir wissen, wie es ihm ergangen ist, wer sind wir, dass es uns besser gehen soll? Aber bisher hat Gott immer seine Hände über uns gehalten.

          Als Hilfe gibt es viele Bücher und Schriften, die einem beim Thema:“ wie soll ich als Christ Muslimen begegnen?“ helfen können, aber am Wichtigsten ist, in der Liebe Jesu hin zu gehen. Nicht Angst vor der Masse zu haben, sondern den einzelnen Verlorenen zu sehen, so wie Jesus es auch getan hat. Dann ist es auch nicht schlimm, wenn man vieles vom Islam nicht genau weiß, sondern ein Gespräch darüber führt, indem man Fragen über ihren Glauben stellt. Viele davon wollen Gott gehorchen, haben aber nur von Allah gehört und sind erstaunlich interessiert, darüber auch mit Christen zu reden.
          Ich wünsche mir, bei allen schwierigen politschen Fragen, dass noch mehr Christen hingehen und Jesus bezeugen. Wie sollen sie zum Glauben kommen, wenn sie es nicht von uns hören? Wir haben die beste Botschaft der Welt!
          Wenn Sie, lieber Peter, das also auf dem Herzen haben, wird Gott ihnen den Platz zeigen, wo er sie haben möchte. Gott segne sie dabei!

          1. Liebe Uta,

            danke für den ermutigenden Beitrag! Möchte Ihnen für Ihre weitere Arbeit einen Hinweis zu „WATERS OF LIFE – HOMEPAGE“ geben. Hier finden sich viele gute Angebote in zahlreichen Sprachen für Muslime – auch teilweise in deutsch. Bibeln und Bibelteile, Bibellese, Bibelkurse, Radiosendungen usw.
            http://www.waters-of-life.net/

            Schauen Sie mal rein – es lohnt sich!

        3. Lieber Peter, der Begriff „Flüchtling“ ist meines Wissens sehr exakt definiert und bezeichnet entweder den Asylbewerber, der unter ganz persönlicher politischer oder religiöser Verfolgung leiden muß. Eine allgemeine Anerkennung von Syrern z.B., wie sie meines Wissens von Angela Merkel ausgesprochen worden ist, dürfte dem Asylrecht grundlegend widersprechen. Ein Kriegsflüchtling ist einer, der unmittelbar aus dem Kriegsgebiet kommt. Wer bereits in einem sicheren Lager der Vereinten Nationen etc. untergekommen ist, ist, wenn er von dort aufbricht, keine Kriegsflüchtling mehr. Denn er flüchtet nicht vor dem Krieg, sondern aus einem sicheren Lager. Er ist dann ein Armutsflüchtling. Auch für echte Kriegsflüchtlinge gibt es meines Wissens keine Aufnahmepflicht für Deutschland und Europa. Die Mehrheit, wenn nicht nahezu alle in den letzten Wochen und Monaten in Deutschland eingereisten Zuwanderer dürften nach meiner Rechtskenntnis als illegale Einwanderer zu betrachten sein. Als solcher dürfte jeder einzuordnen sein, der nicht im ersten sicheren europäischen Ankunftsland sich hat ordnungsgemäß registrieren und von dort nach EU-Recht weiterleiten lassen. Daß Merkel selbst dieses Recht weitgehend übergangen hat, dürfte an dieser Einordnung kaum etwas ändern. Genaugenommen müßten die meisten also wohl beim illegalen Grenzübertritt festgenommen werden. Hier einige Sätze aus einem Blog zu diesem Thema: „illegaler Grenzübertritt“ ist in keinem deutschen Gesetz definiert. Es gibt eine „unerlaubte Einreise“ nach dem AufenthG, wird im Normalfall mit Abschiebung „bestraft“. Ansonsten gibt es die Beihilfe (Schleuser), welche nach AuslG, AufenthG und StGB geahndet wird.“
          Ginge es nach Recht und Ordnung, dann hätte wohl jeder, der illegal nach Deutschland einreist, damit bereits ein eventuelles Recht auf Asyl ver- und seine umgehende Abschiebung erwirkt. Zur Frage der „Mehrheit“: da hier fast totale Informationssperre verhängt zu sein scheint und nahezu alle Berichte über angebliche oder tatsächliche Straftaten und Zustände in den Zuwandererunterkünften umgehend bestritten werden etc., lassen sich dazu nur Vermutungen anstellen. Wenn man allerdings auch manche Bilder ansieht und Verhaltensweisen, die auch in den Medien verbreiteten, dann muß man sich schon fragen: wie verhalten sich echte Flüchtlinge und Hilfsbedürftige und wie verhalten sie sich wohl eher nicht.

        4. Lieber Peter,

          zu „Die Kirchen und die meisten Christen sind weder in der Lage noch haben überhaupt das Interesse daran, Menschen zu Jesus zu führen“ muss man fairerweise an die Wurzel des Übels gehen. Konkret meine ich damit die sog. Taufwiedergeburt in der RKK, also die Meinung, dass der Säugling bei der (kath.) Taufe automatisch Christ wird. Deshalb gibt es in der RKK ja auch ggf. die Nottaufe, welche notfalls auch von kath. Laien durchgeführt werden darf. Fakt ist, dass selbst sehr viele evang. Pfarrer der felsenfsten Überzeugung sind, dass der getaufte Säugling selbstverständlich nun ein Christ ist. So, und jetzt frage ich Dich, weshalb diese vielleicht 70 oder 80 % der dt. evang. Pfarrer dann überhaupt ein Interesse daran haben sollten, Menschen zu Jesus zu führen. Bzw. welche Menschen eigentlich? Ok, die Berliner vielleicht noch oder die Ostdeutschen. Berlin wird ja meines Wissens nicht ohne Grund Welthauptstadt des Atheismus genannt.

        5. Zu „…bloß nichts von Jesus erzählen!“ bzgl. Flüchtlingscafe: Das hört sich doch gut an, lieber Peter! Weil damit doch schlußendlich 1. Petr. 3,15 Rechnung getragen wird: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist“. Konkret: Bitte ja nicht versuchen, den Flüchtlingen etwas überstülpen zu wollen, schon gar nicht den Muslimen! Schließlich sind diese bekanntlich ab der Taufe bedingt durch den Abfall vom Islam nun mal Todeskandidaten, selbstredend auch hier in Deutschland. Fakt: Durch das Betreiben werden sich die Flüchtlinge automatisch irgendwann einmal fragen, warum Du das machst, dazu evtl. noch völlig kostenlos bzw. ohne Deckung der entstehenden Kosten inkl. Zeit. Nicht vergessen, VORHER das Buch https://www.opendoors.de/shop/buecher/verraeter_glauben/?page=2 von A bis Z durchzulesen UND Dich zusätzlich selbstverständlich auch so intensiv wie nur irgend möglich mit dem Islam bzw. Koran zu beschäftigen. Oder willst Du etwa sogenannte „Reischristen“, welche sich also im vorliegenden Fall nur deshalb taufen lassen, um Asyl zu erhalten? Gell, ganz sicher nicht! Es wäre aber auch ganz sicher grob fahrlässig, wenn Dir gar nicht oder nicht so richtig bewusst wäre, was es für einen Muslim bedeutet, vom Islam abzufallen. So wird in „Verräter ihres Glaubens“ z. B. dringend empfohlen, in den muslimischen Ländern darauf hinzuwirken, dass ganze Familien zum Glauben kommen. Weil einzelne Personen dort zwingend untertauchen müssen. Derzeit bzw. zu Zeiten von IS und ISIS dürfte sich die Lage dort vermutlich sogar noch wesentlich verschärft haben.

        6. Lieber Peter,

          noch ein dritter Gedanke, da ich den Kommentar von Uta erst gerade eben entdeckt habe: Warum eigentlich nicht über Pastor Tscharntke mit Uta Kontakt aufnehmen? Er hat ja eure beiden Mailadressen. Bedenke jedoch, dass Missionare in islamischen Ländern meines Wissens ausschließlich inkognito als sog. Zeltmacher tätig sein können. Damit will ich sagen, dass es unter Umständen auch hier in Dtl. durchaus gefährlich werden könnte, wenn man eine offensive Missionierung z. B. in den Flüchtlingsunterkünften betreiben möchte. Zumindest den eingeschleusten Islamisten dürfte das alles andere als recht sein, schließlich sind sie doch zu uns gekommen, um uns zu missionieren bzw. notfalls halt durch eine deutlich höhere Geburtenrate irgendwann einmal die Scharia einführen zu können.

          1. Vielen Dank für alle Antworten. Ich befürchte aber, Sie denken zu gut von mir. Ich fühle mich nicht dazu berufen, in die Mission zu gehen. Ich habe weder die Zeit dazu noch kenne ich Leute, mit denen ich Deartiges anfangen könnte. Es ist nur so, dass wenn ich solche Berichte von OpenDoors oder von Ihenn, liebe Uta, höre, freue ich mich und denke, so müsste Gemeinde Jesu doch sein. Gott segne Ihre Arbeit auch weiterhin.
            Was Sie bzgl. Taufverständnis sagen, lieber Andreas, könnte stimmen. Ich hatte mich über eine Aussage des Pfarrers gewundert, der (über andere) in etwa sagte: „Das sind doch alles Christen, sie sind doch auch alle getauft.“ Vermutlich wir deshalb auch so gut wie nie über Schuld, Vergebung, Heiligung und Sühnetot Jesu, Nachfolge usw. gepredigt. Weil es sind ja alles schon Christen und so Grundlegendes wird wohl als bekannt vorausgesetzt.

    2. Lieber Peter (unbekannterweise),
      prinzipiell ist Ihren Ausführungen zuzustimmen – die Menschen, die jetzt nach Europa strömen sind eine Herausforderung für die Gemeinden und als Christen sind wir gefordert, das Evangelium weiterzugeben.
      Was die Sache problematisch macht, sind die großen und kaum mehr überschaubaren Mengen von Menschen, die da ins Land kommen.
      Wer soll diese Leute erreichen? Wir haben 50 Jahre lang die Ausländermission einigen wenigen Idealisten überlassen und in der Masse ganz klar versagt! Wie sollen also Christen, welche bisher nicht den unter uns lebenden ausländischen Mitbürgern das Evangelium gebracht haben, nun auf einmal befähigt werden, dies dann plötzlich zu tun? In gewisser Weise ist dies alles frommes Wunschdenken!
      Die nächste Frage die sich stellt ist: zu welchem Christus sollen denn die Flüchtlinge geführt werden? Viele Gemeinden im evangelikalen Raum drehen sich doch nur um sich selbst und ihren Entertainment-Event-Rock ’n Roll-Lifestyle. Die „feiern doch nur Jesus“. Von einem authentischen Zeugnis ist da nicht sehr viel zu entdecken. D.h. um nun vollmächtig evangelisieren zu können, müsste die evangelikale Welt in weiten teilen erst einmal Selbstkritik üben und erkennen, dass sie de facto einem anderen Jesus dienen, ohne es zu merken oder wahrhaben zu wollen! Im Grunde ist das Götzendienst, was hier zelebriert wird – fromm garniert. Die muslimischen Flüchtlinge können für dieses „Evangelium“ nicht gewonnen werden.
      Gemessen an der Masse der Menschen, die es zu erreichen gilt und der bisherigen Unfähigkeit, den Auftrag vor der Haustüre wahrnehmen zu können treibt einen die Sorge um, ob das hier nicht auch Gericht für die Laodizea-Gemeinden in unserem Land ist!
      Habe kürzlich von Gemeinden gehört, die Deutschkurse mit der Bibel anbieten und dass da Flüchtlinge positiv darauf reagieren. Aber ich schätze das als positive Einzelfälle ein, solange nicht das Gros der Gemeinden in Deutschland/Europa endlich anfängt Buße zu tun und sich von allem reinigt, was dem Wort Gottes widerspricht. Dann, und nur dann sehe ich eine Chance für unser Volk und unsere Gemeinden.

    3. Lieber Peter,

      Du schreibst von den „bibeltreuen, christuszentrierten Gemeinden“. Da muss ich mal fragen, wo finden sich denn diese „Bibeltreuen Gemeinden“ in unserem Lande? Viele haben auf ihrem Etikett BIBELTREU vermerkt. Jedoch ist die Packung leer – oder sogar mit falschen Lehren gefüllt.

      Viele wahrhaft Gläubige suchen händeringend nach einer solchen Gemeinde und müssen unter Umständen dann viele Kilometer weit fahren um eine solche zu finden. So geht es auch uns – wir sind auch altershalber nicht mehr mobil und haben uns deshalb der EfK-Riedlingen als Fern-Mitglieder angeschlossen. Wir sind dankbar für die gute Verkündigung, die sich nicht allein auf das Wort bezieht, sondern sich auch in der konsequenten Haltung von Jakob zeigt.
      So haben die wenigen noch gut stehenden Gemeinden oft auch nur eine kleine Mitgliederzahl und sind von der Altersgrenze her nicht gerade mit jungen Leuten gesegnet.

      Diese suchen ja heute lieber eine Event- geprägte Gemeinde. So klingt der Aufruf des Pastors zwar gut, ob das aber praktikabel ist muss man einmal hinterfragen. Menschen aus dem Islam zu erreichen ist nicht einfach – das wissen alle die unter Muslimen arbeiten. Und eine Umkehr kann nur der HErr bewirken – ja ER braucht Menschen dazu die bereit sind den Dienst zu tun. Nun sind es Millionen von Muslimen die hier betreut werden sollen. Dazu braucht es Menschen die sowohl Jesus als auch den Islam kennen. Wo gibt es diese?

      Du führst zu Recht die abgefallenen Kirchen an. Wirft man heute einen Blick in idea-online und liest die Aussagen der Synodalen bekommt man das große Grausen. Verrat am Evangelium – Abfall von Jesus Christus werden immer signifikanter.
      Was gerade so geschieht kann auch als Gericht Gottes an einer gottlos gewordenen Christenheit gesehen werden.

      Was sehr bedauerlich ist, dass viele Gläubige nicht den Mut zum Gehorsam haben und ihre lau gewordenen Gemeinden verlassen. Da wird einfach vieles geschluckt. Jakob ist den Weg des Gehorsams gegangen, trotz massiver Anfeindungen, und unser HErr hat Seinen Segen darauf gelegt. Wer hat den Glaubensmut auch außerhalb des Lagers zu gehen? Ich denke, wir sollten nicht frommen Illusionen nachhängen sondern uns auf das Kommen des Herrn einrichten!

      Beten wir doch auch dafür, dass lau und weltförmig gewordene Christen aufwachen und sich klar und eindeutig zu unserem Herrn Jesus Christus stellen!

      Unter dem folgenden Link finden sich 4 lesenswerte Folgen zum Thema: Mein Weg aus der evangelischen Kirche. (Jakob Tscharntke)
      http://institutio.blogspot.de/2009/08/mein-weg-aus-der-evangelischen-kirche.html

      Lieben Gruß Baldur

      1. Lieber Baldur,

        vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Warum ich dabei – sowie beim Kommentar von Markus oben – an den bereits am 12. Juli 2015 bei idea unter http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/rund-25000-christen-bei-charismatischem-erweckungskongress-83363.html online gestellten Artikel erinnert wurde? Gute Frage. Obwohl, irgendwie passt das alles schon zusammen, oder etwa nicht? Bin gespannt auf Deine bzw. nach Möglichkeit zusätzlich auch Markus‘ Antwort…

        1. Bzgl. meiner im Kommentar von 13:08 Uhr aufgeworfenen Frage bin ich bei den lesenswerten bzw. mitunter vielsagenden Kommentaren im besagten idea-Artikel fündig geworden. Und zwar gleich im zweiten Kommentar des Foristen „Christ“, einem ehemaligen österreichischen kath. Priester bzw. dort sein erster Satz. Nachfolgend ist der Anfang des Kommentars wiedergegeben:

          ===========================================
          Christ vor 107 Tagen

          @Aslan: Wir leben nicht in der Zeit der Erweckung, sondern des Abfalls – 2. Thessalonicher 2,3 Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, http://www.way2god.org/de/bibel/2_thessalonicher/2/3/?hl=1#hl — Paul Washer: Lobpreis und Anbetung, Lobpreisnacht, Worshipnight von jelidi1 https://www.youtube.com/watch?v=POxYs2l1B-E Im Pavillon Hoffnung findet die Lobpreisnacht statt, wie in einigen anderen Gemeinden. Die Lobpreisbewegung ist aus der Charismatischen Erneuerungsbewegung heraus entstanden, der „Dritten Welle“ des Importes dieser Bewegung aus den USA. Diese Bewegung hat nicht nur hier zu Lande zu vielen Gemeindespaltungen, Streitereien und Leid geführt, sondern weltweit. Paralleldazu verläuft die „Zungenbewegung“, ebenfalls aus den USA importiert und die Lehre der Notwendigkeit der zusätzlichen manuellen „Geistestaufe“ als eine Heilsnotwendigkeit. Zwei Arbeiten wollen dazu eine Prüfung an der Bibel vornehmen und in die Ursachen dieser unwahren Lehre einführen: Dan Lucarini: Worship bis zum Abwinken. […..]

        2. Lieber Andreas,
          ich weiß nicht, was Sie mit dem Hinweis auf die Awakening-Konferenz sagen wollen. Ein Blick auf die Homepage des Kongresses zeigt, dass es sich um einen „Event“ handelt (habe ich in meinen Ausführungen kritisiert). Die Referenten natürlich alle „besonders gesalbt“ mit den genre-üblichen Superlativen. Todd White sieht aus wie ein Rasta, was soll das? Daniel Kolenda soll „17 Millionen Menschen zu Jesus geführt haben“. Sorry, das sind doch Aufschneider! Wahre Christen sind demütig und müssen nicht immer marktschreierisch ihre „Salbungen“ präsentieren. Wir brauchen keine Selbstdarsteller (Todd White verwendet in einem kurzen Abschnitt über das „geben“ (Spenden) 7x das Wort „ich“ und drei mal „mein/mich“ (http://lifestylechristianity.com/giving/).
          Solche Leute wollen eine „Erweckung“ einleiten? Unmöglich!
          Erweckung geschieht erst einmal im stillen Kämmerlein auf den Knien im Gebet, danach durch eine tiefgreifenden Buße. Es geht auch nicht um „Menschen zu Jesus führen“ sondern um das „Jüngermachen“. Sprich: zeit investieren und Menschen biblisch fundiert unterweisen, damit ihr Christsein nicht gleich wieder erstickt.
          Wir müssen die Dinge nüchtern betrachten: in der Endphase der Endzeit (in der wir uns augenscheinlich befinden dürften) gibt es einen immensen geistlichen Niedergang. In Luk 18,8 sagt Jesus: „Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ Das ist eine rhetorische Frage, in welcher die Antwort schon enthalten ist: es wird kaum echter Glaube zu finden sein.
          Ob es unserem Volk noch einmal vergönnt sein wird, umzukehren bleibt die ebenso spannende wie erhoffte Frage.

  3. „ES WIRD ZEIT, DASS JEMAND DAGEGEN FÄLLT“

    Sophie Scholl hätte der Todesstrafe entgehen können, dafür hätte sie sich von der Überzeugung ihres
    Bruders Hans, was natürlich auch ihre war, distanzieren „abschwören“ müssen,
    erinnert an die Inquisition..

    Sie antwortete:
    „Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte. Ich bereue deshalb meine Handlungsweise nicht und will die Folgen, die mir aus meiner Handlungsweise erwachsen, auf mich nehmen.“

    Sie hat die Todesstrafe (Fallbeil) auf sich genommen GEGEN das System!

    Ich weiß nicht, woher die junge Frau Sophie Scholl ihren Mut nahm.
    Aber eins weiß ich, wir werden denselben „Todesmut“ brauchen…

    https://youtu.be/dFn2LFb_34I
    Sinngemäß: „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird“
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf Behauptung von Susanne Zeller-Hirzel
    (letzte Überlebende der Weißen Rose)

    “Der Islam gehört zu Deutschland”
    Bundespräsident Christian Wulff (CDU) in seiner Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit

    „Moscheen werden Teil unseres Stadtbildes sein.“
    Angela Merkel, CDU und Bundeskanzlerin in der FAZ vom 18.September 2010

    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
    Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 02.01.2005

    „Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es
    als Minister auch nicht tun.“
    Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 02.01.2005

    „Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf dem Parteitag der Grünen 1998 in Bonn-Bad Godesberg

    „Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!” Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen
    Quelle: Wikiquote.org

    „Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen

    „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert,
    quasi verdünnt werden.”
    Joschka Fischer Bündnis90/Die Grünen in seinem Buch „Risiko Deutschland“

    „Migration ist in Frankfurt eine Tatsache.
    Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“ (Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern)
    Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, in der Frankfurter Rundschau vom 13. November 2007. Augenzeugen sagen, es hieß wörtlich „…dann wandern Sie aus!„

    „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.“
    Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen

    Gott, bitte lass uns mutig sein.

  4. Lieber Peter,

    vielen Dank für Deinen Kommentar vom 13. Nov. um 8:29 Uhr. Bzgl. „Ich fühle mich nicht dazu berufen, in die Mission zu gehen“ möchte ich Dir empfehlen, mal 1. Kor. 12,12-31 aufmerksam zu lesen und am besten zuvor Gott bzw. den Hl. Geist zu bitten, dass ER Dir zeigen möge, wo sich Dein Platz am „Körper“ befindet bzw. welches Deine Begabungen sind.

  5. Papst Franziskus (lateinisch Franciscus PP.; bürgerlicher Name Jorge Mario Bergoglio SJ [ˈxo̞ɾxe ˈmaɾjo β̞e̞ɾˈɣ̞oɣ̞ljo̞] (spanisch), [berˈgɔʎːo] (italienisch); * 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien) ist seit dem 13. März 2013 der 266. Bischof von Rom, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Souverän des Vatikanstaats. Franziskus ist als Argentinier der erste Amerikaner in diesem Amt und zudem der erste Papst, der dem Orden der Jesuiten angehört.
    Seit 1958 ist Bergoglio Jesuit. 1969 wurde er Priester, 1998 Erzbischof von Buenos Aires und 2001 Kardinal.2006 soll Guillermo Marco,Jetziger Papst franziskus) der damalige Sprecher Bergoglios, in einem Interview das Papstzitat von Regensburgkritisiert haben: „Sobald man auf doktrinären Differenzen besteht,
    kommt es zwangsläufig zur Konfrontation. Als Papst Benedikt sich auf das
    Feld einer Diskussion über die Wahrheitbegab, wurde seine Erklärung unglücklich, egal ob sie richtig oder falsch war.“ Diese Kritik soll im
    Vatikan Empörung und Rufe nach einer Absetzung Bergoglios als Kardinal ausgelöst haben.Bergoglio soll daraufhin eine geplante Reise zum Vatikan kurzfristig abgesagt haben.
    Nach Bergoglios Wahl zum Papst sagte eine britische Zeitung, er habe durch seinen
    Sprecher kritisiert:
    Die Aussage Benedikts sei
    geeignet, die von Papst Johannes Paul II in 20 Jahren sorgfältig
    aufgebaute Beziehung zum Islam in 20 Sekunden zu zerstören. Mit der
    Emeritierung eines anderen argentinischen Erzbischofs habe der Vatikan
    Bergoglios Absetzung angedroht.
    Ja jetzt wissen wir wo die Reise hingeht , denn der jetzige Papst ist Islamfreund deswegen hat er Papst Benedigt angegriffen
    Was dieser Papst noch auf dem kerbholz hat ist eigentlich unfassbar wenn man mal hinter die Fassade schaut

    Noch etwas sie können nicht 10 oder 20 Mill. Migranten aufnehmen denn dann zerstören sie Ihr Sozialgefüge .“Flüchlinge“ ? ist schon Irrig diese Annahme Flüchtlinge sind froh wenn sie ein Dach über den Kopf Haben und eine warme Mahlzeit . Das sind die wenigsten die Flüchtlinge sind .
    Das diese Migrantenflut nach dem “ Grundgesetz “ explizit illegal und Verrat war interessiert ja hier auch keinen .
    Wenn es „Elitäre “ Gruppen der Finanzmächte,die vorgeben Religiös zu sein und nur verbrecheriche Ideologien verbreiten und sich anmaßen die Herrscher der Menschheit zu sein haben sie irgend etwas nicht begriffen .
    Sie werden den Text nicht veröffentlichen aber dazu sind ja die Löschungstasten vorhanden
    Sie sollten mal Theokratie studieren und nicht sich vom Thema entfernen, sie werden keine Chanche haben Ihren Unregang aufzuhalten
    Viele Grüße ,aber ich glaube eher das das nicht als Kommentar stehen bleibt

    1. Lieber Norman, vielen Dank für Ihre Hinweise zu Franziskus. Was Sie mit Ihren Schlußsätzen meinen, erschließt sich mir allerdings nicht. Vielleicht sollten Sie mal meine Predigten vom 4. und insbesondere vom 11.10.2015 hören. Die finden Sie im Predigtarchiv. Dann sehen Sie vielleicht ein bißchen klarer, was wir begriffen haben und was vielleicht noch nicht.

  6. Ich habe die Erfahrungen in diesem Staat ? gemacht das Kritik einem das Leben kosten kann .
    Im weiterem diese Menschen gnadenlos verfolgt werden . Über Veröffentlichungen wollen wir doch mal ganz schweigen . …
    Es hätte doch sein können das meine Kritik am Papst ihnen nicht gefällt ? Jedenfalls höre ich nie einen Aufschrei aus Rom . Ich bin in Keiner Religion,Partei, Gruppe usw.
    Ich handle allein. Am 07.09. 2015 hatte ich gewarnt das selbst durch einem “ Führererlass “ der „Regierung “ keine Möglichkeit mehr besteht das nach “ Gesetz “ welches von Anfang an nicht konform ist , eine Anarchie ausbrechen wird und das “ Recht “ vollkommen ausgehebelt wurde .
    Ich hätte mir gewünscht das das BverfG nach “ Grundgesetz“ dem Einhalt gebietet .
    Wenn sie Erfahren das das BverfG sich dem verweigert und erklärt es ist “ nicht Legitimiert “ in die
    Handlungen ( die kriminell sind ), einzugreifen – weis man das der Zug abgefahren ist !
    Das ist die eine Seite. Das das Thema viel komplexer ist wissen sie und Ich wahrscheinlich besser .
    Warum ist so ein Mensch Papst ? wenn ich schon mal die Frage an Bischöfe Stelle und auch dort keine Antwort erhalte ,muss ich doch sehr zweifeln oder nicht ?
    Nur ist der Papst nicht das einzige Problem .Ich kann mir auch nicht vorstellen das sie über Franziskus nicht Bescheid wissen .
    Zitat von Mir : Wenn es „Elitäre “ Gruppen der Finanzmächte,die vorgeben Religiös zu sein und nur verbrecheriche Ideologien verbreiten und sich anmaßen die Herrscher der Menschheit zu sein haben sie irgend etwas nicht begriffen . Was ist daran so schwer zu verstehen ?

    1. Lieber Norman, die Frage ist: wer soll was nicht begriffen haben? Wer ist im Teilsatz: „haben sie irgend etwas nicht begriffen“ mit „sie“ gemeint?

  7. Will die Daten zu Papst Franziskus noch etwas ergänzen und beleuchten, auch sein Verhältnis zum Islam aufzeigen:

    Der neue Papst Franzikus, damals noch Erzbischof Jorge Mario Bergoglio von Buenos Aires, wurde 1999 zum Ehrenrotarier des Rotary Club Buenos Aires ernannt und erhielt 2005 den Silver Laurel Preis des Clubs als „Person des Jahres“. Von Seiten des Clubs heißt es dazu aktuell: „Der RC Buenos Aires bat in seiner Fürbitte den Schöpfer um Unterstützung und Hilfe für Papst Franziskus und bekräftigte seine Freude darüber, dass der damalige Erzbischof von Buenos Aires in 2005 mit dem Silbernen Lorbeer für die Persönlichkeit des Jahres ausgezeichnet wurde, einen Preis, den der Club an herausragende Persönlichkeiten des Gemeinwesens verleiht.“ Auch in Deutschland haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche die Ehrenmitgliedschaft in einem Rotary Club erhalten. Dazu zählen u.a. Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz, Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda, (Walter Mixa) ,und Johannes Friedrich, ehemaliger Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

    (http://rotary.de/gesellschaft/der-neue-papst-und-rotary-a-3154.html)

    Weitere evangelische Bischöfe und Personen sind: Heinrich Bedford-Strohm, Wolfgang Huber, Margot Käßmann, Bischof Ralf Meister, Landesbischof Jochen Bohl , Landesbischof Heinrich Hermanns, Landesbischof Dr. Friedrich Weber, Abt Horst Hirschler Loccum, Bischöfin Kirsten Fehrs, auch Dr. Michael Diener war einst Mitglied im RC Pirmasens. Ich könnte noch weiterauflisten, wer alles in diesem freimaurerischen Verein sitzt.

    Der offizielle Titel des Papstes der römisch-katholischen Kirche lautet:

    1. Episcopus Romanus – Bischof von Rom.
    2. Vicarius Iesu Christi, (vicarius filii dei) Statthalter (Stellvertreter) Jesu Christi.
    3. Successor Principis Apostolorum – Nachfolger des Apostelfürsten Petrus.
    4. Summus Pontifex Ecclesiae Universalis – Oberhaupt (oberster Brückenbauer, d. h. Priester) der weltumspannenden (griechisch: katholischen) Kirche.
    5. Primas Italiae – Primas von Italien.
    6. Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Romanae – Erzbischof und Metropolit der Provinz Rom.
    7. Souverän des Staates Vatikanstadt.
    8. Servus Servorum Dei – Diener der Diener Gottes.
    er trägt auch die Titel Heiliger Vater und Pontifex maximus – größter Brückenbauer.
    (https://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Papst.htm)

    Zum Islam schrieb Franziskus:

    In dieser Zeit gewinnt die Beziehung zu den Angehörigen des Islam große Bedeutung, die heute in vielen Ländern christlicher Tradition besonders gegenwärtig sind und dort ihren Kult frei ausüben und in die Gesellschaft integriert leben können. Nie darf vergessen werden, dass sie ‘sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird’. [198] Die heiligen Schriften des Islam bewahren Teile der christlichen Lehre; Jesus Christus und Maria sind Gegenstand tiefer Verehrung, und es ist bewunderungswert zu sehen, wie junge und alte Menschen, Frauen und Männer des Islams fähig sind, täglich dem Gebet Zeit zu widmen und an ihren religiösen Riten treu teilzunehmen.

    (http://blog.zeit.de/radikale-ansichten/2013/11/28/was-papst-franziskus-uber-den-dialog-mit-dem-islam-sagt/)

  8. Ich meinte ob sie es wissen und ob die Menschen es wissen ( begriffen mag für sie dann doch etwas hart klingen )
    Es ist in de Psychologie gang und gäbe, das man die gezielten Fragen nicht beantwortet

    1. Wie schon gesagt: was ich weiß oder zumindest annehme zu wissen oder für sehr wahrscheinlich zu halten, können Sie den genannten Predigten, insbesondere der vom 11.10.2015 entnehmen sowie verschiedenen Einleitungen zu den Abenden der Gebetsinitiative.

  9. Ich brauche kein Gebet und kann zum Glück noch selbst denken . Das ist nichts Persönliches .
    Nein in Ihrer Predigt kommt nur ein geringer Bruchteil zum Ausdruck Wenn es „Elitäre “ Gruppen der Finanzmächte,die vorgeben Religiös zu sein und nur verbrecheriche Ideologien verbreiten und sich anmaßen die Herrscher der Menschheit zu sein. Dieses trifft den Kern .
    Es ist in de Psychologie gang und gäbe, das man die gezielten Fragen nicht beantwortet ,denn diese umgehen sie doch ganz geschickt oder etwa nicht.

  10. Werter Herr Bies,

    eigentlich kann ich nicht eruieren was genau Ihr Anliegen ist. Irgendwie finde ich mich da nicht so ganz durch.
    Ihre Aussage „ich brauche kein Gebet“ ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich kann auch noch denken, brauche aber das Gebet, denn es gibt viele Probleme die sich mit dem Denken allein nicht lösen lassen. Persönlich bin ich dankbar wenn Gläubige für mich beten. Und das Gebet pflege ich ebenfalls für andere Geschwister.
    Haben Sie schon mal Gott dafür gedankt, dass Sie noch Denken können? Denn auch das Denkvermögen ist nicht selbstverständlich – es ist eine Gabe Gottes!

    Und was meinen Sie mit derEmpfehlung Theokratie zu studieren?

    Theokratie (griechisch θεοκρατία, von θεός, theós – Gott und κρατεῖν, krateín – herrschen) ist eine Herrschaftsform, bei der die Staatsgewalt allein religiös legitimiert und von einer (in der Sicht der Anhänger der Staatsreligion) göttlich erwählten Person (gottberufener Prophet, gottbegnadeter König usw.), einer Priesterschaft (Klerus) oder sakralen Institution (Hierokratie) auf der Grundlage religiöser Prinzipien ausgeübt wird. Ein auf der Theokratie basierender Staat wird auch als Gottesstaat bezeichnet. Führt die religiöse Legitimierung von Macht zu einer klerikalistischen Herrschaft, spricht man in der Politikwissenschaft von Priesteraristokratie.

    Nun Herr Bies, vielleicht können Sie das noch klarstellen?!

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