Veranstaltungstermine – Hinweis zum Finden auf der Gemeindeseite

Ich höre immer wieder, daß manche Geschwister irritiert sind, weil sie keinen Hinweis auf die aktuellen Veranstaltungen der Gemeinde finden. Wenn Sie in der schwarz unterlegten Menüleiste auf den Button „Veranstaltungen“ gehen, dann öffnen sich darunter zwar die Rubriken „Regelmäßige Veranstaltungen“, „Aktuelles zu den Veranstaltungen“ und „Photo Gallery“, aber kein Hinweis auf die aktuellen Termine.

Das ist ein Problem, das auch bei anderen Buttons aus technischen Gründen besteht, die Unterrubriken haben. Direkt im Button selbst verbirgt sich ebenfalls eine zu öffnenden Seite. Wer die aktuellen Veranstaltungstermine sucht, der muß auf den Button „Veranstaltungen“ selbst klicken. Dann öffnet sich ein Fenster mit den konkreten Terminen der nächsten Wochen. Dort findet sich normalerweise auch der Hinweis, wer am Sonntag predigt. Predigt Pastor Jakob Tscharntke, dann steht nichts hinter dem Hinweis „Gottesdienst“. Predigt jemand anders, steht dessen Name in Klammer hinter „Gottesdienst“.

Daß sich bei Klick auf den Button selbst eine eigene Seite öffnet, gilt außer bei „Veranstaltungen“ auch bei „Was wir glauben“, „Hausgottesdienst“ und „Predigtarchiv 2018“.

Texte für die Gebetsinitiative und zu aktuellen Themen nur auf der Netzwerkseite zu finden!

Etliche wundern sich, daß die Texte für die Gebetsinitiative und andere Beiträge zur aktuellen Lage in unserem Land hier auf der Internetseite der Evangelischen Freikirche Riedlingen nicht mehr zu finden sind. Deshalb hier der bleibende Vermerk: im März 2017 haben wir das „Netzwerk bibeltreuer Christen – Jakob Tscharntke e.V.“ gegründet. Dieses Netzwerk ist ein eigenständiger gemeinnütziger und eingetragener Verein mit eigenem Spendenkonto.

Es arbeitet eng mit der Evangelischen Freikirche Riedlingen zusammen getreu dem Motto des großen deutschen Generalfeldmarschalls Helmuth Graf von Moltke: „Getrennt marschieren, vereint schlagen!“ Die Hauptaufgabe des Netzwerks ist dabei die Vernetzung bibeltreuer Christen deutschlandweit und darüber hinaus, sowie die Förderung der Entstehung von Hausgottesdiensten und Hausgemeinden. Außerdem haben die Spenden für das Netzwerk es möglich gemacht, daß wir seit Oktober 2017 meine Frau für die Arbeit des Netzwerks und ihre vielfältigen Aufgaben in der Eichenauer Gemeinde mit einigen Wochenstunden anstellen konnten.

Seit die Internetseite des Netzwerks funktionsfähig ist, habe ich die Texte für die Gebetsinitiative sowie alle anderen Beiträge, die nicht rein geistlichen und gemeindlichen Inhalts sind, auf die Netzwerkseite verlagert, um die Gemeindeseite von Beiträgen, die auch Vorgänge in Politik und Gesellschaft kommentieren, freizuhalten. Diese Beiträge finden Interessenten seit dem Frühsommer auf der Seite des Netzwerks http://www.nbc-jakob-tscharntke.de/Startseite unter der dortigen Rubrik „Kurz bemerkt“. Dort können die Beiträge ebenfalls abonniert werden, wie hier auf der Gemeindeseite auch.

Worauf es in diesen Tagen ankommt

Dieser Tage schreibe ich viel über die verschiedenen Aspekte der vorwiegend islamischen Massenzuwanderung nach Deutschland und Europa, über ihre Gefahren, die mediale Berichterstattung, die Doppelmoral von Politikern und Medienleuten etc.. Ich breche damit mit einer fast 30jährigen strikten Gewohnheit: daß ich mich in meinem Amt als Pfarrer und Pastor so gut wie nie öffentlich zu politischen Themen geäußert habe, soweit diese nicht ganz unmittelbar auch Bedeutung für die christliche Gemeinde hatten.
In diesen Tage breche ich mit dieser Gewohnheit. Denn in diesen Tagen ist die Not unseres Volkes so groß wie nie seit dem 3.Reich. Und es sind nur ganz wenige, die offen darüber reden. Denn der Druck, den unsere zunehmend totalitäre Politik auf Andersdenkende in diesen Tagen erzeugt, ist immens. Man muß schon Angst bekommen vor einer neuen Reichskristallnacht.
Allerdings müssen wir auch feststellen: im 3.Reich war die größte Not nicht Adolf Hitler, sondern die Gottlosigkeit der Menschen. Martin Hohmann hatte in seinem mutigen Vortrag, der ihn vor Jahren die politische Karriere gekostet hat, darüber gesprochen.
Auch heute ist die größte Not unseres Volkes nicht die afrikanische und asiatische Völkerwanderung nach Deutschland, auch nicht unsere Kanzlerin und ihr Kabinett – und auch nicht die Seilschaften einer noch verborgenen Weltelite, die diese ganzen Vorgänge inszeniert. Auch heute ist die größte Not unseres Volkes die Gottlosigkeit. Die mangelnde Liebe zum lebendigen Gott, unserem Schöpfer, der uns in seinem Sohn Jesus Christus erlöst und das Heil für uns vollbracht hat. Die mangelnde Annahme dieses Heils. Das mangelnde Vertrauen zu ihm. Die mangelnde Liebe zu seinem Gebot.
Wenn wir also fragen: worauf kommt es in diesen Tagen an? „Worauf es in diesen Tagen ankommt“ weiterlesen

Kirchliche Volksverdummung selbst entlarvt

Die Nordkirche führt die kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Beziehungen ein. Das ist die keineswegs überraschende Nachricht (idea-spektrum 25.9.2019).

Wesentlich interessanter als die Nachricht selbst ist ihre Begründung: die unterschiedlichen Bezeichnungen für „Segnungen“ und „Trauungen“ von Paaren seien für viele Pastoren und Gemeindeglieder nicht ersichtlich gewesen.

Na sowas aber auch! Donnerwetter nochmal, ist das eine Überraschung!

Gegner der „Segnung“ Homosexueller hatten genau das vor Jahren schon kritisiert, daß nämlich kein wirklich erkennbar Unterschied zwischen einer „Segnung“ und einer „Trauung“ von Homosexuellen bestünde.

Demgegenüber hatten die Kirchen(ver)führer immer betont: wir „trauen“ Homosexuelle ja nicht, sondern „segnen“ sie nur. Alles nur halb so schlimm. Denn segnen sollen wir ja sogar, die uns fluchen! Kirchliche Volksverdummung halt! Es war von Anfang an klar, daß es zwischen Segnung und Trauung keinen wirklichen Unterschied gibt, sondern dieser nur zur Beschwichtigung skeptischer Gemüter behauptet wurde. Nach der allseits bekannten Salamitaktik wird nun aus der „Segnung“ auch offiziell das, was es im Grunde schon immer war: eine „Trauung“.

Ich betone schon seit geraumer Zeit: wer heute noch ohne zwingenden Grund Kirchensteuer zahlt, ist selber schuld!

Dürfen Christen fliehen?

Selbstverständlich. Flucht ist ein natürlicher und notwendiger Überlebensinstinkt. Er gehörte zwar eher  nicht zur ursprünglichen Schöpfung Gottes. Denn Flucht ist der Sache nach nur nötig, wo ernstzunehmende Gefahr droht. Und im Garten Eden gab es keine Gefahr.

Nicht ganz! Es gab die Gefahr durch Satan in Gestalt der Schlange. Und Flucht hätte auch hier Eva, und in ihrem verhängnisvollen Gefolge den Adam, vor Sünde  und Vertreibung aus dem Garten Eden bewahrt!

Niemand von uns wird im brennenden Haus sitzen bleiben und hoffen, daß Gott ihn im flammenden Inferno bewahrt, wenn er die Möglichkeit zur Flucht hat. Ein solches Verhalten käme auch einer Versuchung Gottes gleich.

Wenn echte und ernste Gefahr droht, haben wir im Grunde drei Möglichkeiten:

  • wir treten der Gefahr entgegen und versuchen, sie zu überwinden;
  • wir ducken uns weg und verstecken uns in der Hoffnung, die Gefahr möge uns übersehen und wir kämen ungeschoren davon;
  • oder wir fliehen und hoffen, daß uns die Gefahr nicht einholt.

Welche dieser drei Strategien die sinnvolle ist, hängt menschlich gesprochen von der Situation, geistlich gesprochen vom Auftrag Gottes ab.

Betrachten wir die  natürliche menschliche Ebene:

  • es dürfte sinnvoll oder unausweichlich sein, der Gefahr entgegenzutreten, wenn sie überwindbar erscheint oder wir in die Enge getrieben sind, und gar keine Möglichkeit haben, ihr zu entkommen.
  • Wegducken ist dann eine Option, wenn die ernsthafte Möglichkeit besteht, unter dem Radar der Gefahr zu bleiben, oder wenn die Gefahr zu groß und eine Flucht unmöglich erscheint.
  • Wenn keine realistische Aussicht besteht, die Gefahr zu überwinden, ist in der Regel Flucht die beste Option. Wegducken bleibt ein Zittern und Bangen, ob man nicht doch noch vom Radar erfaßt wird. Da ist es im Zweifel besser, sich soweit überhaupt möglich, dem Einzugsbereich der Gefahr zu entziehen.

Wir haben in der Bibel verschiedene Beispiele, daß Flucht sehr wohl eine christliche Möglichkeit ist. So floh Joseph mit Maria und dem Jesuskind nach Ägypten, um sich dem Zugriff des Herodes zu entziehen. Jesus „floh“ in die Gegend von Cäsarea Philippi, um eine vorzeitige Eskalation der Lage und seine Hinrichtung zur Unzeit zu verhindern. Paulus floh nach seiner Bekehrung aus Damaskus. Wäre er geblieben, von seinen Feinden gefaßt und getötet worden, hätte sein ganzer Dienst nicht stattgefunden und das Neue Testament wäre rund zur Hälfte leer.

Allerdings gingen Jesus und Paulus, als von Gott die Zeit gekommen war, sehenden Auges nach Jerusalem in die Höhle des Löwen und damit in den sicheren Tod. Es gilt also immer, die konkrete Situation genau abzuwägen und vor allem nach Gottes Willen in der konkreten Lage zu fragen.

Liebe Geschwister, Fernmitglieder und Internetnutzer,

nach gut 3 Wochen will ich ein kurzes Update weitergeben.

Gestern vor 2 Wochen wurde ich operiert. Bis dahin war es ein Weg mit Turbulenzen. Ursprünglich hätte die Operation am Freitag vorher im Ehinger Krankenhaus stattfinden sollen. Aber die Erlebnisse dort waren dergestalt – einschließlich einer wohl unnötigen Verschiebung der Operation von Freitag auf Montag –, daß ich am Sonntag beschloß, mich dort nicht operieren zu lassen, sondern in der sportorthopädischen Klinik in Biberach.

Das war eine sehr gute Entscheidung. Dort lief alles sehr erfreulich, wenn dann auch mit mehrtägiger Verspätung. Heute wurden die Fäden gezogen und aktuelle Röntgenbilder gemacht. Der operierende Arzt war sowohl mit dem, was er auf den Röntgenbildern sah wie auch mit dem Zustand der Narbe und der Schwellung des Knöchelbereichs sehr zufrieden. Somit sollte ich das Schlimmste hinter mir haben. Nur fürs Fädenziehen hätte ich Weichei doch besser ne Vollnarkose gebrauchtJ.

Gott sei Dank sind keine Bänder betroffen. Schrauben und Platte waren trotzdem nötig. Der untere Teil meines Wadenbeins dürfte nun mehr aus Metall denn aus Knochen bestehen. Nun bin ich mit einem Aircastschuh ausgestattet und darf bereits bis 20kg belasten. Bis Ende Juli werde ich dienstlich noch ausfallen. Aber zum ersten Augustsonntag gehe ich derzeit davon aus, wieder einsatzfähig zu sein.

Herzlichen Dank für alle auch zukünftigen Gebete und des Herrn Segen

Ihr

Jakob Tscharntke

Liebe Geschwister, Fernmitglieder und Internetnutzer,

da ich mir am Montag einen Bruch im Sprunggelenk zugezogen habe und für rund 6 Wochen ausfallen werde, findet die Taufe am 30.6. nicht statt, leider auch nicht das Sommerfest.

Ihr dürft beten, daß die Operation am Freitag gut klappt, wenn der Herr will, noch vorher Heilung geschieht, und möglichst eine Platte vermieden werden kann.

Während der kommenden 6 Wochen werde ich aus diesem Grunde auch in der Regel nicht zum Lesen und Beantworten von Mails kommen oder zum Freischalten von Kommentaren auf Kurz bemerkt.

Die Gebetsinitiative bitte ich entlang der alten Texte unverdrossen fortzuführen. Die Anliegen bleiben ja grundsätzlich dieselben und unser Volk und Vaterland hat‘s nötiger denn je!

Herzliche Grüße und des Herrn Segen

Ihr

Jakob Tscharntke

Säuglingstaufe oder Bekehrtentaufe? – ein sachlicher Austausch

Zu meiner Taufschrift (Orientierung Nr. 10 „Die biblische Taufe – Säuglingstaufe oder Bekehrtentaufe?“) erhielt ich von Bruder Uwe Stötzel eine längere Antwort. Er wollte sie als Word-Dokument in „Kurz bemerkt“ einstellen, was nicht funktioniert. Deshalb hat er sie mir zugeschickt. Ich veröffentliche seine Gedanken hier in einem Beitrag, da sich ein so langer Text als Kommentar schlecht liest, und füge meine Anmerkungen dazu zur besseren Übersicht kursiv-fett hervorgehoben gleich mit ein.

 

Lieber Bruder Tscharntke,

mit Interesse habe ich Ihre Orientierungsschrift zum Thema „Die biblische Taufe – Säuglingstaufe oder Bekehrtentaufe“ gelesen (allerdings nur bis Seite 16 – ich gehe davon aus, dass das Folgende auf den Grundlagen fußt, wie sie bis hierher dargelegt wurden) und möchte gerne darauf reagieren, allerdings nur auf Inhalte der ersten 7 Kapitel, und im Wesentlichen zu diesem. Wie Sie mehrfach betonen, will auch ich nicht streiten, sondern möglichst sachlich auf das eine und andere eingehen.

Lieber Bruder Stötzel,

zunächst ganz herzlichen Dank für den brüderlichen Stil Ihres Kommentars. Ob man allerdings wirklich alles Wesentliche begriffen hat, wenn man nur die Hälfte liest, ist natürlich schon eine Frage.

Zunächst darf ich sagen, dass Ihre Ausführungen meine frühere Haltung bestätigen. Ich komme aus einer sog. „exklusiven“ Brüdergemeinde, und dort war zumindest damals in den mir bekannten Gemeinden eine strikt taufgesinnte Haltung eher die Regel. Mit „damals“ meine ich die Zeit etwa in den 80er bis Mitte 90er Jahre. Danach ging ich dort weg, und seitdem habe ich den Trend nicht weiterverfolgt.  Doch es gab damals besonders unter der jüngeren Generation, aber auch vereinzelt unter älteren Geschwistern solche, die der Säuglingstaufe zuneigten. J.N. Darby selbst war ja auch bis zu seinem Lebensende davon überzeugt, während andere seiner Zeitgenossen und ebenfalls hochbegabte Ausleger das anders sahen. Nun, ich gehörte damals zu denjenigen, die zwar die Säuglingstaufe nicht unbedingt befürworteten (obwohl das zeitweise auch der Fall war, aber nicht konstant), aber auf jeden Fall duldeten, etwa in dem Sinn, wie Sie das schreiben. Also wenn jemand wirklich gläubig war und diese Taufe für sich persönlich anerkannte, wurde das akzeptiert. Doch auch die Übrigen versuchten, diese Frage nicht zum Streitpunkt werden zu lassen, weil man dort gottseidank – im Gegensatz zu anderen Themen – verstanden hatte – eben wie Sie das auch sagen – dass das Thema diesen Stellenwert nicht hat, doch trotzdem zumindest seit der Reformation unnötigerweise für härteste Konflikte gesorgt hat. „Säuglingstaufe oder Bekehrtentaufe? – ein sachlicher Austausch“ weiterlesen