Ulrich Parzany zu Olaf Latzel und Bremischer Bürgerschaft

Erfreulich ist, daß Ulrich Parzany nicht einstimmt in den Chor der kirchlichen und leider auch „evangelikalen“ Kritiker. Ganz im Gegenteil tritt er seinem „Bruder Olaf Latzel“ klar zur Seite. Auch Parzany verweist in seinem Facebook-Kommentar (vom 18.2.2015) auf besorgniserregende geschichtliche Zusammenhänge „Die Kommunisten haben ja in ihren Systemen den Kirchen immer Vorschriften gemacht. Aber dass ein solcher Antrag auch von SPD und Grünen unterstützt wird, lässt aufhorchen. Sie können sich leider der Unterstützung kirchlicher Amtsträger gewiss sein. … Dass ein Parlament beschließt, was wir diskutieren sollen oder nicht, ist allerdings ziemlich unverschämt. Da mein Bruder Olaf Latzel in seiner Predigt ein paar rotzige Wörter benutzt hat, wird man sich wahrscheinlich auch weiter von ihm vornehm distanzieren. Ich jedenfalls jetzt erst recht nicht. Begreift Ihr denn nicht, dass es hier tatsächlich um das Erste Gebot geht? „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“
Danke, Bruder Parzany, für das klare Wort!

15 Antworten auf „Ulrich Parzany zu Olaf Latzel und Bremischer Bürgerschaft“

  1. Wenn man das ganze Geschehen um Olaf Latzel usw. betrachtet, muß man sich fragen welche Strukturen es im frommem christlichen Bereich gibt, die verhindern, dass evangelikale Leiter nicht in massiver Weise Olaf Latzel beispringen. Oder wird einfach das nicht mehr am Montag geglaubt, was am Sonntag gepredigt wird?

  2. Vielen Dank für diesen mutmachenden Artikel! Gottes Lieblingsfarbe ist bunt! Es gibt so viele unterschiedliche Meinungen und Standpunkte – das wird in dem aktuellen Fall von Olaf Latzel sehr deutlich. Von liberal bis konservativ – es gilt einander in Liebe anzunehmen und unsere Vielfalt zu leben ohne den anderen abzuwerten. Denn in diesem vielstimmigen Orchester sollte nur einer dirigieren: Die Liebe – Gott selbst!
    So wünsche ich einen gesegneten Tag mit vielen „bunten“ Begegnungen!

    1. Lieber Frank,

      ob Gottes Lieblingsfarbe bunt ist, das bedürfte wohl erst noch des biblischen Belegs. Bis zum Erweis des Gegenteils gehe ich allerdings ohnehin nicht davon aus, daß dieser Satz als theologisch durchdachte Aussage gemeint ist. Auf dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse von Bremen bis Dresden dürfte er vielmehr als ein ideologisches Statement gemeint sein.
      Fragen wir trotzdem einmal biblisch-theologisch nach: ist Gottes Lieblingsfarbe bunt?
      Das wage ich aus mindestens zwei Gründen zu bezweifeln.
      Erstens: „bunt“ ist überhaupt keine Farbe. „Bunt“ ist ja ein Sammelsurium von Farben. Die Aussage „Gottes Lieblingsfarbe ist bunt“ ist deshalb schon allein in sich widersinnig.
      Zweitens: falls Gott eine Lieblingsfarbe haben sollte, neige ich eher zur Vermutung, daß diese im Griechischen mit dem Wort „leukos“ beschrieben wird. Das ist ein leuchtendstrahlendes, lichtdurchwirktes „Weiß“ zur Beschreibung der Reinheit, Wahrhaftigkeit und Heiligkeit Gottes, in dem keine Finsternis ist. Dieser Begriff „leukos“ wird in der Bibel oft im Zusammenhang mit der Beschreibung Gottes verwendet.
      Eine „bunte“ Vielfalt dagegen, die sich locker-flockig über Gottes Willen, seine Gebote und Ordnungen hinwegsetzt, die liebt Gott ausdrücklich gar nicht. Sie steht vielmehr unter dem Urteil: „Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Wollüstlinge, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben“ (1.Korinther 6,9+10). Einer solchen „bunten“ Vielfalt ist das Reich Gottes also ausdrücklich verschlossen.

      1. Hallo Jakob,
        danke für deine Ausführungen! Da sind wir doch nahe beieinander: Gottes weißes (Leukus)-Licht bricht sich in vielen Farben, sprich in vielen Menschen in all ihren Facetten und Identitäten 😉 Aber ich will hier keine theologische Diskussion anzetteln. Und wer ins Reich Gottes kommt weiß nicht Paulus und sie und ich auch nicht. Und das müssen wir, Gott sei´s gedankt, nicht entscheiden. Wir dürfen nur die Pforten unserer Kirchen weit öffnen und jeden und jede willkommen heißen! Egal ob schwarz oder weiß, rot oder gelb, homo oder hetero, liberal oder konservativ, Muslim, Buddhist, Heide, Atheist, Agnostiker oder Kommunist, rechts- oder linksgläubig usw. Alle gemeinsam spiegeln sie das Ebenbild Gottes! Gott segne sie!

        1. Lieber Frank,
          wer ins Reich Gottes kommt, das weiß vor allem Einer: Gott selbst. Und der hat es in seinem Wort geoffenbart. Ja, alle spiegeln das Ebenbild Gottes wider. Jeder Mensch ist zum Ebenbild Gottes und zur Gemeinschaft mit ihm geschaffen. Aber dem, der gegen Gottes Wort lebt, dem gilt der Ruf zur Umkehr. Sonst ist er ewig verloren und wird das Reich Gottes nicht sehen. Und wenn wir dem Sünder das nicht sagen, dann werden wir mitschuldig an seiner Verdammnis. Gott segne Sie auch!

        2. Hallo Frank,

          Sie haben schon eine verquere Ansicht vom Glauben. Hauptsache bunt. Was Sie in Ihrem letzten Beitrag so alles anführen ist der Bibel allerdings nicht zu entnehmen. In Ihrer Kirche haben sicher auch noch die 330 Millionen Götzen Raum, welche im Hinduismus existieren und angebetet werden. Bunt erinnert auch an die Regenbogenfahne von LSBTTIQ – Sie führen diese Leute ja ebenfalls an. Der Regenbogen ist in der Bibel ein Zeichen der „göttlichen Liebe“ und weist auf Gottes Bund mit Noah.
          Noah und seine Familie sind die Ersten, mit denen Gott seinen Bund schließt. Nach der Sintflut verspricht er ihnen, die Schöpfung nie mehr zu vernichten (1 Mose/Genesis 9,8-17). Als sichtbares Zeichen dieser Selbstverpflichtung, die der ganzen Welt gilt, soll der Regenbogen am Himmel stehen.
          Nun wird dieser Regenbogen von diesen Leuten missbraucht und pervertiert.

          Die Kirche welche Sie vertreten ist sicher dieselbe, die für „alle nur eine Klotüre“ haben wollen. Ist das wohl die Kirchentüre? Pfarrer Tscharntke hat ja ausgiebig Stellung zu der „bunten Vielfalt“ genommen die so hervorheben. Neben dem griechischen Wort „leukos“ gibt es aber tatsächlich auch das Wort bunt, „poikilos“. Im NT wird dies allerdings nicht mit bunt übersetzt. Es hat neben „bunt“ noch eine ganze Anzahl anderer Bedeutungen. Wie z.B. veränderlich, listig, verschlagen, (raffiniert) vieldeutig, vielfältig, verschieden, farbenfroh, verschieden-farbig, mannigfaltig, verschiedenartig, mancherlei, komplex, veränderlich, verwickelt, verfänglich, schwierig. Dies sind also keineswegs lauter positive Eigenschaften, die hier genannt werden.

          So heißt es in Hebr. 13,9; Lasst euch nicht von vielfältigen (ποικίλος – poikilos) und fremden (ξένος-xenos) Lehren umhertreiben; denn es ist gut, dass das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die mit ihnen umgingen.

          Man kann diesen Vers aber auch etwas anders übersetzen und interpretieren:

          „Lasst euch nicht von listigen, raffinierten, verschlagenen, verfänglichen, vieldeutigen und fremden Lehren umhertreiben; denn es ist gut, dass das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die mit ihnen umgingen. Fremde Lehren sind dabei solche, die dem Wort und Willen Gottes nicht entsprechen.

          Nun wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie von Gottes Wort und Seinem Heiligen Geist überführt werden und die Wahrheit erkennen dürfen – und Jesus Christus in Ihr Herz aufnehmen!

  3. Ich stehe vor folgendem Phänomen, das mir nicht einsichtig ist: Die Bremer Kirchenleitung beklagt die Predigt öffentlich, aber weist ein Lehrzuchtverfahren weit von sich. „So was machen wir nicht.“ Dann wird der Pastor in den Medien auf das Übelste fertiggemacht. Und die Staatsanwaltschaft prüft auf Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Nach einigen Tagen kontroverser Kommentierung (Bremer Pastoren demonstrieren im Talar für Buntheit und Vielfalt. Im säkularen Bereich wurde die Predigt nicht nur verurteilt, sondern teilweise auch mit Zustimmung aufgenommen.) kommt die Meldung, dass die Kirche kein Disziplinarverfahren einleiten würde. Und kurze Zeit darauf kommt der Hammer, dass nun das Bremer Parlament die Predigt verurteilt hat. Mir als Außenstehende drängt sich folgendes Bild auf: Die Bremer Kirche hat ein Problem mit einem Pfarrer. Er passt ihr nicht. Nun lief ihnen eine willkommene Möglichkeit rein, eine öffentlichkeitswirksame Entrüstung zu starten. Und gleichzeitig spielten sie auf etepetete „Ja wir sind keine Lehrzuchtmeister.“ Sie wollten ihn aber anscheinend doch gerügt haben, aber scheuten mglw. die inhaltliche Argumentation. Die Medien nun übernahmen vehement diese Aufgabe in der Öffentlichkeit. Während die Staatsanwaltschaft weiterhin prüfte, erklärt die Kichenleitung im folgenden -wieder etepetete-: Wir disziplinieren nicht. Doch die unangenehme Arbeit wird trotzdem erledigt, und zwar in einer Weise, welche der Bremer Kirche eine inhaltlich-fachliche Auseinandersetzung erspart, nämlich: vom Bremer Parlament. Das scheint meines Erachtens irgendwie unaufrichtig und auch fadenscheinig. Die Bremer Kirche macht HÜÜH und klagt (‚Wir distanzieren uns von einem schwarzen Schaf.‘). Sie macht HOTT und sagt: Wie sind keine Lehrzuchtmeister. (‚Die Finger wollen wir uns nicht schmutzig machen‘.) Dann macht sie HÜÜH und demonstriert in Talaren (‚Wir stehen für Buntheit und Vielfalt, das gilt aber offensichtlich nicht für diesen Pastor.‘). Dann macht sie HOTT und sagt: Wir disziplinieren nicht (‚Wir waschen unsere Hände in Unschuld.‘). Und das säkulare Parlament spricht danach das Urteil.

  4. Lieber Matze,

    die Frage ist einfach zu beantworten. Der Kurs der DEA und Gnadaus ist so eng mit der EKD verbunden, dass ihre Schäflein gar nicht anders können, als sich dem Rot/Grünen sozialistischen Mainstream anzupassen. Ob das nun der Kirchentag oder der Aufruf von Gabriel Stängle gegen das „Regenbogen“ Schulprogramm (LSBTTIQ) der Landesregierung in BW ist – ein absolutes Versagen auf ganzer Linie. Wenn es dabei einzelne Leute gibt, die gegen den offiziell verordneten verordneten Kurs opponieren, ist es dennoch sehr erfreulich. Nachfolger Jesu müssen sich auch in der BRD darauf einstellen, dass sie eine verhasste Minderheit sind, die es zu bekämpfen gilt.

  5. Lieber Baldur,
    dass DEA und die EKD eng verbandelt sind ist mir schon klar. Das war aber von ca. 30 Jahren anders. Was hat sich da geändert? Es geht mir aber auch um alle Freikirchen, wo man sich ja eigentlich unabhängiger geben könnte. Kann dies auch mit der gegenseitigen Taufanerkennung im Rahmen der ACK zu tun haben oder mit „Mission Respekt“. Es muß doch da irgendwelche wenn auch stillschweigende Vereinbarungen geben die diese Kehrtwende ausgelöst haben?

    1. Lieber Matze,
      dies alles ist schon von langer Hand vorbereitet. Anbei etwas Material:
      So schreibt UNO-Präsident, Robert Muller:
      „Der Klang der Glocken, der Ruf des Muezzins und der Ton des Gongs [Buddhismus] müssen wieder auf dem ganzen Erdball zu hören sein.“ Franz Alt kommentiert: „Dieses Denken verdankt Muller vor allem dem christlichen Mystiker Dag Hammarskjöld und dem buddhistischen Mystiker U. Thant an der Spitze der UNO … in der UNO sieht Muller den Samen für die neue Welt.“

      Dazu: Die Weltweite Evangelische Allianz besitzt einen ständigen Beobachterstatus bei der UNO.
      (Deutsches Allgem. Sonntagsblatt 1.12.1985, zit. bei N. Homuth, Die Verschwörung des Antichristen, 1994)

      Dasselbe gilt auch für die Baptisten, die Methodisten, den YMCA/CVJM und die meisten Freikirchen. Die Heilsarmee, die Konferenz Europäischer Kirchen, KEK, der Lutherische Weltbund, der Reformierte Weltbund, alle sind über den WCC, den Ökumenischen Rat der Kirchen, mit den Organisationen der UNO, oft sogar mehrfach, verknüpft. Ebenso ist auch der „Heilige Stuhl“ sowie die Katholische Weltunion der Presse bei der UNO vertreten.
      Die Christlich Demokratische Internationale, sowie auch die Sozialistische Internationale sind hier ebenfalls repräsentiert. (idea Nr. 37/1997, S. 9 / NGO Non Government Organisation / Topic Nr. 11 / 1998 S. 4)
      Seit die EKD 1990 in Brüssel ihr Büro einrichtete, gibt es einen informellen, aber regelmäßigen Dialog zwischen den Landeskirchen und der „Europäischen Kommission“ der EU … Die Kirchen sind besonders gefragt, wenn es um das Zusammenleben der verschiedenen volklichen, kulturellen und religiösen Gemeinschaften in unserem Erdteil geht. Der Präsident der Kommission sähe es deshalb gern, wenn die Kirchen das Gespräch zwischen Christen Muslimen und Juden vorantrieben. Bei bestimmten Themen fragt die Kommission bei der Europäischen Ökumenischen Kommission für Kirche und Gesellschaft (EECCS) an, zu deren beratenden Mitgliedern auch die Deutsche Evangelische Allianz gehört. Es geht um das Förderprogramm: „Eine Seele für Europa.“ (Zeitspiegel Nr. 180, Okt. 1998)
      Die EU ist wiederum mit der UNO vielfach vernetzt. Die UNO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ganze Menschheit global in ihrem Sinne zu erziehen. So sagt R. Muller, ein hoher UNO Beamter, über die Gruppe der neuen Welt Diener, ihre Aufgabe sei es, die öffentliche Meinung zu formen, um so die Grundlage für die schließlich zu erreichende Einheit der Welt zu schaffen. R. Muller schreibt weiter:
      Die UNO begann als eine Art globales Gehirn zu arbeiten. Das Ziel ist im Blick auf das nächste Jahrhundert Harmonie zwischen den Nationen, Rassen, Kulturen und Religionen herzustellen. Mit der Verwirklichung dieses Zieles wird es gelungen sein, den Himmel auf die Erde zu bringen, die gesamte Menschheit zu einem großen Ganzen zu verschmelzen. (Regina Hinrichs, Ihr werdet sein wie Gott, S. 42- Franz Schmitt Verlag Siegburg)

      Dialog mit dem Islam: Papst Johannes Paul II.
      Generalaudienz am 5.Mai 1999:

      Auch die Muslime blicken wie Juden und Christen auf die Gestalt Abrahams als Vorbild der bedingungslosen Unterwerfung unter die Ratschlüsse Gottes … Auf der Spur von Abrahams Ergebensein in den göttlichen Willen findet sich eine Frau aus seiner Nachkommenschaft, die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, die, besonders in der Volksfrömmigkeit auch von den Muslimen zur Verehrung angerufen wird.

      Ich möchte heute wiederholen, was ich [der Papst] vor einigen Jahren zur muslimischen Jugend in Casablanca gesagt habe: ‚Wir glauben an denselben Gott, den einzigen lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt.‘ (Ansprache des Papstes bei der Begegnung mit der muslimischen Jugend in Marokko, am 20.8.1985)

      … Die von den Konzilien festgelegte christliche Dreifaltigkeitslehre lehnt eindeutig jeden „Tritheismus“ oder Polytheismus ab. In diesem Sinn, d.h. hinsichtlich der einzigen göttlichen Substanz, besteht eine bedeutsame Übereinstimmung zwischen Christentum und Islam.
      Ein besonderes Zeichen der Hoffnung ist der interreligiöse Dialog, der zu einer tieferen Kenntnis und Wertschätzung des anderen führt. … Die Anbetung des einzigen Gottes, Schöpfers aller Menschen, ermutigt uns, in Zukunft unsere gegenseitige Kenntnis zu vertiefen. …

      Heute sind Christen und Muslime aufgerufen, die Menschenwürde, die sittlichen Werte und die Freiheit stets im Geist der Liebe zu verteidigen und zu fördern. Der gemeinsame Pilgerweg zur Ewigkeit hin soll seinen Ausdruck in Gebet, Fasten und Werken der Liebe, aber auch in solidarischem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit, für menschliche Entwicklung und Schutz der Umwelt finden. (L’Osservatore Romano Nr. 20, 14. 5.1999)

      Der Präsident des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog, Francis Kardinal Arinze, leitete beim fünften Treffen des Islamisch-Katholischen Verbindungs-Komitees Anfang Juli die katholische Delegation. Die islamische Delegation leitete Senator Kamel al-Sharif, Generalsekretär der des International Council for Da’wa and Relief. Thema war das Schaffen einer Kultur des Dialogs und gemeinsames Handeln zur Festigung religiöser Werte in einer sich wandelnden Weltordnung. (L’Osservatore Romano Nr. 29 / 30, 16. Juli 1999, S. 2)

  6. Lieber Baldur,

    vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort. Das macht natürlich vieles klar und da braucht man sich auch
    über so manches nicht mehr wundern……………….

  7. Irgendwie kommen mir die Folgen von Pfarrer Latzel irgendwie bekannt vor. Da predigt ein Mann die Wahrheit und das sich seine schriftgelehrten Vorgesetzten zu ihm stellen, wird er dem irdischen Gesetzgeber überantwortet. So ist man doch fein raus oder ? Hallo hört ihr mich da oben ? Gibt es unter euch noch welche die sich nicht dem Zeitgeist anpassen, sondern vom Geist Gottes gedrängt werden ?

  8. Entschuldigung der erste Satz meines letzten Kommentars müßte so lauten: “ …die Folgen von Pfarrer Latzels Predigt…“

    Ich lese auf dieser Seite auch etwas von bunter Vielfalt und von in Liebe annehmen. Nun sagt die Bibel aber, daß sich Liebe an der
    Wahrheit freut und Ungerechtigkeit hasst. Im 1.Korintherbrief steht im Urtext für Liebe Agape . Agape ist die göttliche Liebe die für das sorgt was wir wirklich brauchen. Diese Liebe bündelt sich in der Person Jesu Christi.
    „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat .“ Joh. 3, 16
    Aber der hohe Anspruch an Jesu Person, den die Bibel lehrt , wird mit folgenden Punkten noch deutlicher.

    Jesus ist das fleischgewordene Wort Gottes.
    „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
    Joh. 1,14

    Er ist es der alle Aussagen der Bibel in sich vereint. Er erfüllt alle Verheißungen Gottes. Er ist es auf den jede Begebenheit, die in der Bibel erwähnt wird, abzielt.

    Er ist die Wahrheit in Person.
    Gottes einzig gangbarer Weg für unser Leben. Und das einzig wahre Leben von Gott geschenkt um mit ihm in Gemeinschaft leben zu können, über den Tod hinaus.
    “ Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“
    Joh. 14, 6

    In seinem Reden und Handeln war Jesus immer im Willen seines himmlischen Vaters.
    „Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.“
    Joh. 5, 19
    „Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und dass ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich. 29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich allezeit das ihm Wohlgefällige tue.“
    Joh. 8,28 – 29

    Jesus allein ist uns vom Vater zu
    unserem Heil gegeben.
    „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“
    Apg. 4, 12.
    Es gibt keine Alternativen.

    Doch der Mensch hält das für war, was seiner Meinung nach richtig ist. Und so gibt es am Ende keine absoluten Normen mehr, alles mündet im Pluralismus. So wundert es auch nicht, daß die Welt Gottes Wahrheit ablehnt. Der Mensch ist zum Maßstab aller Dinge geworden, er will sich von Gott nicht helfen lassen. Gott und sein Wort abzulehnen bezeichnet die Bibel als Ungehorsam bzw. Ungerechtigkeit.
    „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“
    1.Kor. 1,18

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