Entrückung – wann?

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich das mit der Entrückung sehe. Dazu will ich hier keine Doktorarbeit verfassen, sondern meine wichtigsten Gedanken und Wahrnehmungen ganz kurz skizzieren.

Ich persönlich neige nach derzeitiger Erkenntnis am ehesten zu der Auffassung, daß die Entrückung während der 7jährigen Trübsalszeit, in der ersten Hälfte derselben, stattfinden wird. Wenn wir die Offenbarung nehmen, wäre das die Zeit ab Offenbarung 7. Hier sieht Johannes die Geretteten aus den Nationen vor dem Thron Gottes. Zunächst könnte man meinen, sie wären hier schon entrückt, denn sie stehen ja vor dem Thron Gottes. Allerdings sind diese Thronschauen in der Regel ein Vorausblick auf das, was dann in den nächsten Kapiteln entfaltet wird. Außerdem sagt Vers 14: „Diese sind es, die aus der großen Drangsal kommen“. Für „kommen“ steht im Griechischen das Partizip Präsens: also „die Kommenden“. Das bezeichnet einen Vorgang, der nun beginnt und eine Zeitlang anhält. Hier haben wir wohl sowohl an die Märtyrer dieser Zeit zu denken, die als erste „kommen“ über einen gewissen Zeitraum hinweg, und schlußendlich an die Entrückten.

Wenn mit dem Hinweis von Paulus auf die letzte Posaune die 7.Posaune der Offenbarung gemeint ist, ich weiß, daß es auch andere Deutungen gibt, dann könnte die Entrückung selbst frühestens ab Offenbarung 11,15 stattfinden. Da es hier verschiedene Deutungen gibt, die nicht alle einfach von der Hand zu weisen sind, halte ich eine frühere Entrückung nicht für völlig undenkbar. Für eine wesentlich spätere Entrückung sehe ich keine biblischen Anhaltspunkte.

Es gibt gute Argumente für eine Entrückung vor dem Offenbarwerden des Antichristen. Zum Einen, weil mit seinem Offenbarwerden die Christen ja berechnen könnten, daß es bis zur Entrückung wohl maximal noch 7 Jahre sein könnten. Das würde der „Plötzlichkeit“ und „Unvorhersehbarkeit“ der Entrückung widersprechen.

Dave Hunt weist auf die 70 Jahrwochen bei Daniel, daß diese Israel gelten und durch die Zeit der Gemeinde unterbrochen werden. Damit die 70. Jahrwoche beginnen könne, müsse die Zeit der Gemeinde beendet und dieselbe entrückt sein. Auch ein Gedanke, der was für sich hat.

Natürlich wünsche ich mir, die Entrückung wäre schon vor der Trübsalszeit und das schon möglich bald.

Von außerbiblischen Prophetien jedweder Art, seien sie aus katholischem, charismatischem oder sonstigem Umfeld, sollten wir uns in keiner Weise beeindrucken lassen. Ich nehme solche Dinge zur Kenntnis, speichere sie ab und dann wird die Zukunft zeigen, was davon eintreffen wird und was nicht. Das meiste wenn nicht alles davon stammt aus dunklen Quellen, was häufig schon an Details direkt erkennbar wird. Der Schwarmgeist hat in diesen Tagen auch diesbezüglich Hochkonjunktur und verführt viele. Ich bekomme seit rund 2 Jahren laufend Nachrichten von verführten Geschwistern, die „ganz gewiß“ durch den Heiligen Geist gezeigt bekommen haben, daß z.B. die Entrückung spätestens im November 2015 stattfinden würde. Kürzlich habe ich einen längeren Brief erhalten, daß die Entrückung am vergangenen Samstag stattfinden würde etc..

Als bibeltreue Christen sollten wir uns allein an die Heilige Schrift halten und an das, was darin offenbart ist. Dieses Wort Gottes ist allein zuverlässig.

Entscheidend ist, daß wir Gewißheit unseres Heils in Jesus Christus haben und bis zum Tag der Entrückung an dem Platz und in der Aufgabe stehen, an die uns unser Herr Jesus gestellt hat.

37 Antworten auf „Entrückung – wann?“

  1. Lieber Bruder Jakob,
    Du schreibst, wenn Paulus mit der Posaune die 7. Posaune der Offb. meinte. Das Buch der Offenbarung wurde doch erst geschrieben als der Apostel Paulus schon lange beim Herrn war, er hat also das alles gar nicht gekannt.
    Was ist mit 1. Thess. 4 u. 5 , 2.Thess. 2 das erwähnst Du garnicht.
    Ein weiterer Gedanke ist, hätte der Apostel Paulus, wenn er gewusst hätte das wir in die Trübsal müssen uns das nicht mitgeteilt anstatt uns von der „glückseeligen Hoffnung“ zu
    berrichten und wenn der Herr Jesus alle Strafe für mich getragen hat was soll ich im Gericht GOTTes das zumal für das Volk Israel
    angekündigt ist?
    Natürlich ist auch meine Erkenntnis „Stückwerk“ aber ich meine
    man sollte diese Sachverhalte einmal prüfen und durchdenken.
    Auch wird im Buch der Offenbarung ab dem 4. Kapitel die Gemeinde Jesu mit keinem Wort mehr erwähnt.
    Auch wird in der Trübsalszeit das Evangelium verkündet(144.000.-)(2Zeugen) und es wird Bekehrungen geben
    aber wir wissen das fast alle Kinder Gottes in dieser Zeit den Märtyertod sterben werden und diese werden vor dem Thron stehen.
    LG und GOTTes reichen Segen, Walter.

    1. Lieber Bruder Walter, ich wollte ja bewußt keine Doktorarbeit schreiben und habe nur wenige grundlegende Gedanken skizziert. Was Paulus durch den Heiligen Geist geleitet wußte und was nicht, das wissen wir nicht. Darüber können wir letztlich nur mutmaßen. Daß Jesus für uns alle Strafe getragen hat, schließt nicht aus, daß wir, solange wir noch in dieser Welt sind, auch die Gerichtshandlungen Gottes über diese Welt mit erdulden müssen. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge. Ähnlich wie bei den Plagen über Ägypten gibt es auch bei den endzeitlichen Gerichten Gottes welche, die alle treffen und welche, die nur die treffen, die das Malzeichen des Tieres tragen.
      Die glückselige Hoffnung richtet sich auf das Ziel, und schließt beschwerliche Wegstrecken dahin nicht aus.
      Die nächste Frage ist: wer sind die Gläubigen nach Kapitel 4? Es muß unterschieden werden zwischen den 144 000 aus Israel und denen aus den Heiden. Daß es dort noch Bekehrungen gibt, sagt die Offenbarung ganz ausdrücklich nicht. Das halte ich bis zum Erweis des Gegenteils für ein Gerücht. Von einem spezifischen Auftrag und Dienst der 144 000 lese ich in der Offenbarung nichts. Ausdrücklich wird gesagt: „und sie taten nicht Buße“ Offenbarung 9,20. Und schon in Offenbarung 6,16 ist die Reaktion der Menschen auf das sechste Siegelgericht: „und sie sagen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt“. Auch hier schon ist von Bekehrung nicht die geringste Spur zu sehen. Deshalb ist durchaus die spannende Frage, wer die Gläubigen aus den Nationen etwa in Offenbarung 7 und danach sind! Weil die Dinge so eindeutig eben nicht sind, gibt es auch unter bibeltreuen Auslegern darüber verschiedene Ansichten. Das ficht mich aber überhaupt nicht an. Ich weiß, daß die Entrückung stattfinden wird. Und vielleicht schon sehr bald. Und das Einzige, was wir darüber wissen müssen ist, daß wir dabei sein werden. Liebe Grüße und auch Dir des Herrn Segen und Bewahrung, Jakob

      1. Vielen Dank, Pastor Tscharnke.
        Eine kluge Antwort, wie ich finde. Das merkwürdigste aller Argumente finde ich ja, dass Paulus nicht von der Johannes Offenbarung wissen konnte ? Naja, wenn man danach ginge, wäre alle Prophetien der Bibel sinnlos, denn keiner konnte ja was von z.B. Jesus wissen..David, Jesaja. Hesekiel, Sacharja usw usf

        ..und sie taten nicht Buße…ist für mich auch erschütternd,
        denn anscheinend wäre noch Raum zur Buße. Das die Zeit der Gemeinde nach der Entrückung vorbei sein wird ist doch Fakt ?
        Israel, bzw Juden werden sich noch bekehren können, die dann den falschen „Christus“ erkennen.

        Wie dem auch sei. Für mich jedenfalls ist die Endzeitrede Jesu
        in den Evangelien besonders Matt. 24, ausschlaggebend.
        >falsche ChristusseKriege, Kriegsgeschreiein Volk gegen
        das andere> ist ja in beängstigender Weise längst Realität
        und 24,9 speziell, dass die Gläubigen der Trübsal überantwortet werden.
        Christen wurden von Anfang an grausam verfolgt, ist ja nichts Neues. Nur im letzten und diesem Jahrhundert eben in ganz erschreckenden globalen Ausmaß. Die heutzutage fast
        totgeschwiegene und lt. Dröge „überbewertete Christenverfolgung“ spricht Bände. Das „wir“ jetzt in ganz Europa die christusfeindlichste Religion hereinholen, den Islam,
        lässt nur schlimmes erahnen.
        Wo aber auch wiederum Römer 1 sich wortgetreu erfüllt.
        Gott hat das einst christliche Europa dahingegeben, wir haben seine Gebote und Ordnungen weitestgehend aufgegeben.

        Wer weiter dabei bleibt:
        „Jesus, ist der Weg die Wahrheit und das Leben“
        dem könnte es schon sehr bald sehr schlecht ergehen.
        Sie haben ja bereits einen Vorgeschmack davon bekommen
        Pastor Tscharntke !

        Zum Thema Entrückung nochmal, Jesus sagt:

        Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater…So wacht nun, da ihr nicht wißt, in welcher Stunde euer Herr kommt!…Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint…

        dann ist es das was gilt, meine Meinung.
        Liebe Grüße

      2. Lieber Herr Pastor Tscharntke,
        die sog. exklusiven Brüder propagieren
        die Vorentrückung. Mitglieder oder
        Sympathisanten dieser Bewegung, die
        diese Lehre nicht teilen, werden skeptisch
        beurteilt, um es milde auszudrücken.
        Ich denke wie Sie und Dr. Gassmann, dass
        die an Jesus Gläubigen während der Mitte
        der Trübsal entrückt werden.
        Womöglich befinden wir uns am Anfang
        dieser entsetzlichen Zeit. Ich mache das
        für mich (ich spreche nur für mich!) fest an
        der „Ehe für alle“ und daran, dass die Bibel
        zunehmend ins Lächerliche gezogen wird.
        Eine Mitschuld an dieser Misere trägt
        meiner Meinung nach die EKD; ich habe sie
        deshalb verlassen.

  2. In der Bibel lesen wir u.a. zur Entrückung:

    „Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes: Sie assen, sie tranken, sie freiten und liessen sich freien, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging; und die Sündflut kam und vertilgte alle. Ähnlich wie es in den Tagen Lots zuging: Sie assen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tage aber, da Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle. Gerade so wird es sein an dem Tage, da des Menschen Sohn geoffenbart wird. (Lukas 17:26-30)“

    Dies könnte bedeuten, dass die Entrückung dann passiert, wenn keiner damit rechnet. An einem ganz „gewöhnlichen“ Tag, an dem es den Menschen noch gut geht. Sich die meisten von ihnen nur um sich selbst, ihr Wohlergehen drehen, ihnen Gott, sein Wort und Jesus Christus egal ist. Diese Bibelstelle läßt auf keine Drangsalszeit schließen.

    Von den Prophezeiungen her, unabhängig der Schrift, scheint mir die Schau der heiligen Hildegard von Bingen noch am wahrhaftigsten zu sein.

    http://miryline.blogspot.de/2016/10/antichrist-und-seine-barbaren.html

  3. Lieber Bruder (oder Schwester) Eigner,
    ich denke, dass das Einsteigen in die Arche und die Flucht aus Sodom und Gomorrha gleichbedeutend ist mit der Entrückung der Gläubigen. Die absolute Katastrophe begann erst als die Gläubigen in Sicherheit waren. So wird wohl das eigentliche Gericht über die Ungläubigen erst nach der Entrückung der Gläubigen kommen. Aber das Gericht Gottes beginnt bekanntlich am Hause Gottes. Und durch dieses Gericht wird eine reine Braut zubereitet. Alle abtrünnige, dauerhaft Lauen und unbußfertigen Geschwister sammeln sich mit vielen scheinfrommen Menschen zur Hure Babylon und bleiben zurück für das schreckliche Gericht auf der Erde!

    Meines Erachtens wird die Gemeinde auch in Deutschland noch durch schlimmere Zeiten gehen müssen! Die Abgefallenen eigenen ehemaligen Geschwister werden wohl die schlimmsten Verfolger sein. Anzeichen gibt es dazu ja genug. Hat die Braut ihre Prüfung bestanden geht’s dann heim!

    Die noch ungläubigen Juden müssen noch länger aushalten, denn sie werden zuerst den Antichrist als ihren Messias annehmen, wie es Jesus vorausgesagt hat. Dieser Antichrist wird einen Bund mit vielen schließen und den Juden erlauben ihren lang ersehnten Tempel zu bauen. Erst wenn dieser Antichrist dann seinen eigenen Bund bricht und den Juden das Opfern verbietet, werden sie mit Schrecken erkennen müssen, das der Antichrist unmöglich ihr langersehnter Messias sein kann! Der Antichrist zeigt dann sein wahres Gesicht und wird die Juden zur Verfolgung freigeben!

    Matth. 24,15-21: „Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, an heiliger Stätte stehen seht (wer es liest, der achte darauf!), dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinab, um etwas aus seinem Haus zu holen, und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, um seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter noch am Sabbat geschieht.
    Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird.“

    Genau in dem Moment wenn der Antichrist sich in den Tempel setzt, beginnt die Verfolgung der Juden, speziell die Juden in Judäa sollen dann blitzschnell in Berge fliehen! Auch der Hinweis auf den Sabbat beweist, dass es bei diesen Fliehenden sich um Juden handelt und nicht um Christen aus den Heiden! Jetzt beginnt eine große Drangsal für die übriggebliebenen Juden! In dieser Zeit werden wohl dann der ganze Überrest der Juden Buße tun und den von ihnen damals getöteten Herrn Jesus als ihren Messias annehmen.

    Dies ist mein momentaner Stand der Erkenntnisse betreffs der Entrückung und ich bin sehr gerne bereit mich verbessern zu lassen!

    Vielleicht noch eins: Da Paulus in 2.Thess.2 gesagt hat, dass die Entrückung nicht geschehen wird bevor der Abfall gekommen ist und der Mensch der Sünde (der Antichrist) geoffenbart worden ist, muß dieses Geoffenbartwerden des Antichristen auch vor unserer Entrückung geschehen! Aber dies kann ja tagtäglich geschehen!
    Wenn dieser geoffenbart worden ist, heißt dies noch lange nicht, dass wir jetzt Tag und Stunde unserer Entrückung wüßten!
    Wir wissen aber, dass es bald geschehen wird und wir können unsere Häupter erheben weil unsere Erlösung naht!

    1. WO steht in 2.Thess.2 etwas über die Entrückung der Gemeinde NACH dem offenbarwerden des Antichrist ?
      Bittet nicht etwas in den Text hineinlesen,das nicht dort steht. So entsteht nur Verwirrung.

    2. In 2.Thessalonicher 2 ist im Blick auf Christus von verschiedenen Ereignissen die Rede. Zunächst in Vers 1 von „der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm“. Das ist also die unsichtbare Wiederkunft Christi in den Wolken des Himmels der Erde entgegen verbunden mit der 1.Auferstehung und der Entrückung. Dann redet Vers 2 vom „Tag des Herrn“. Dieser Tag meint in seiner engen Bedeutung den Tag seiner sichtbaren Wiederkunft. In einer erweiterten Bedeutung dürfte er den Tag des Zorns – etwa Offenbarung 6,17 in Ergänzung von Offenbarung 11,18 und 15,1 – mit einschließen.
      Vers 3: „Dieser Tag kommt nicht“, bezieht sich nicht auf die Entrückung, sondern den Tag des Herrn.

      1. Lieber Bruder Tscharntke,
        vielen Dank für Ihre Antwort. Ich bin wirklich offen für Korrektur, aber sie konnten mich leider nicht überzeugen.
        Denn ich kann die Wiederkunft Jesu zur Entrückung seiner Gläubigen und die Wiederkunft Jesu zum Gericht der Ungläubigen auf der Erde nicht so streng trennen wie Sie, obwohl diese sicher verschiedene Dinge sind. Denn nach der Entrückung kommen die Gläubigen als erstes auch in ein Gericht:

        1.Petr. 4,17: „Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben?“

        Lk. 12, 47+48: „Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kannte und sich nicht bereithielt und auch nicht nach seinem Willen tat, wird viele Schläge erleiden müssen; wer ihn aber nicht kannte und doch tat, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge erleiden müssen. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern.“

        1.Kor. 3, 12-16: „Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut,so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben.Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen;wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt?“

        Phil. 2, 14-16: „Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Welt, indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.“

        Nehmen wir an Sie haben Recht mit Ihrer Annahme, dann würde in der Bibel nur etwas über den Tag des Herrn stehen, aber nichts über den Moment der Entrückung! Wie kann man dann mit Gewissheit sagen, dass der Abfall oder das Geoffenbartwerden des Menschen der Sünde nichts mit der Entrückung zu tun hat? Dies steht so nicht da!

        Außerdem habe ich den Eindruck bei Stellen über die Entrückung, dass diese der sichtbaren Wiederkunft Jesu sehr zeitlich sehr nahestehen. So besonders bei Matth. 24, 37-41: „Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. Dann werden zwei auf dem Feld sein; der eine wird genommen, und der andere wird zurückgelassen. Zwei werden auf der Mühle mahlen; die eine wird genommen, und die andere wird zurückgelassen.“

        Hier vergleicht Jesus die Rettung in die Arche mit dem Einen der vom Feld genommen wird (also gerettet ist) und der zurückgelassen wird (also in das Strafgericht kommt)! Bei der Arche Noah wie bei Sodom und Gomorrha war die Zeitspanne zwischen Rettung und dem Gericht sehr kurz!

        Aus diesen Gründen kann mindestens die Möglichkeit bestehen, dass wir den Antichrist noch kennenlernen. Genau wie der Abfall vieler Menschen vom biblischen Glauben jetzt wohl schon Fakt ist!

        Nichts für ungut und liebe Grüße

        1. Lieber Bruder Behringer, das überrascht mich nicht. Da Sie aus dem adventistischen Umfeld kommen, hatte ich das vielmehr erwartet und war eher umgekehrt überrascht, daß Sie in Ihrem letzten Beitrag doch den Eindruck erweckten, als würden Sie zwischen beiden Ereignissen eine zeitliche Trennung sehen. Zumindest hatte ich es so verstanden.
          Allerdings kann ich Ihren weiteren Gedanken hier nicht folgen. Natürlich kommen auch die Gläubigen in ein Gericht – aber in das sogenannte Preisgericht. Hier geht es nicht um gerettet oder verloren, sondern um den Lohn. Daß die Bibel auf der Grundlage meiner Annahme nicht über die Entrückung sagen würde, ist Unsinn. Ich hatte explizit das Gegenteil dargelegt. Ich hatte allerdings darauf hingewiesen, daß der Abfall und das Offenbartwerden des Antichristen in 2.Thessalonischer 2 auf den Tag des Herrn bezogen wird und nicht auf die Entrückung und die unsichtbare Wiederkunft Jesu. Wenn Sie beides nicht unterscheiden, sehen Sie das logischerweise anders.

  4. Die Entrückung des Leibes Christi richtig einzuordnen ist für uns Neugeborene nicht zentral wichtig. Sie darf m.E. gerne Diskussions- jedoch niemals ein Streitgrund sein.

    Es ist ein Ereignis, worauf wir uns alle miteinander, egal welche Auslegung wir favorisieren, jubelnd freuen dürfen, jeden Tag!

    Wenn wir die Bibelstellen im genauen Wortlaut vergleichen, so sehen wir, dass die Pousauen von Offenbarung 10/11 und 1 Thess 4 verschieden beschrieben sind:

    In 1 Thess 4, wo ganz eindeutig die Entrückung des Leibes Christi beschrieben ist, wird die Posaune Gottes erschallen und der Herr selbst wird dabei vom Himmel herabkommen:

    1. Thessalonicher 4,16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die POSAUNE GOTTES erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.

    Bei der letzten Gerichtsposaune, in Offenbarung 10/11 wird dagegen ein Gerichts- Engel diese Posaune blasen:

    Off 10,7 sondern in den Tagen der Stimme des SIEBTEN ENGELS; WENN ER IN DIE POSAUNE STOSSEN wird, soll das Geheimnis Gottes vollendet werden, wie er es seinen Knechten, den Propheten, als Heilsbotschaft verkündet hat.

    Off 11, 15 Und der SIEBTE ENGEL STIEß IN DIE POSAUNE; da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zuteil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit!

    Ich persönlich finde im gesamten Wortlaut des Buches Offenbarung von vorne bis hinten keine einzige Erwähnung der Entrückung des Leibes Christi in den Himmel. Es steht einfach nichts davon im Text. Dagegen ist bei den Stellen über die Entrückung des Leibes Christi in den Briefen des Heidennapostels Paulus jeweils ganz unmissverständlich klar, was dort gemeint ist.

    Wir dürfen auch vermerken, dass Paulus den Leib des Christus in keinem einzigen Vers seiner Briefe vor den Schrecken der im AT vielfach angekündigten und in Offbarung ausgeführten Trübsalszeit warnt.

    In der Offenbarung geht es, wenn ich das gesamte Buch und die Bezüge zum AT darin sachlich betrachte, meines Erachtens zentral um die Vollfüllung der noch ausstehenden altestamentlichen Prophetien für das Volk Israel und die Ergreifung der Königsherrschaft Jesu auf Erden (Offb. 19) (siehe auch Off 11,5: Die Übernahme der Herrschaft über alle Königreiche auf Erden durch Jesus, siehe oben)

    Auch andere Ausleger sind zu der Überzeugung gelangt, dass es in Offbarung nicht oder fast nicht um den Leib des Christus geht, wie z.B. Norbert Lieth mit seinem Vortrag (youtube) „Wo ist die Entrückung in der Offenbarung?“

    Ich wünsche uns allen große Freude in Christus und beständige Vorfreude auf die vielleicht sehr baldige Vollendung in Ihm.

    1. Lieber Tobias, daß diese Themen keine Streitpunkte sein sollten, darin stimme ich Ihnen völlig zu. Sachlich sehe ich die Dinge im Detail schon etwas anders. Es ist zwar richtig, daß das Stichwort „Entrückung“ in der Offenbarung nirgends vorkommt. Das ist aber auch sonst extrem selten der Fall, sodaß daraus kaum gültige Schlüsse zu ziehen sind. Die Gemeinde kommt allerdings vor. Darauf hatte ich hingewiesen. Z.B. in Kapitel 7.
      Ob eine Posaune von einem Engel Gottes geblasen keine „Posaune Gottes“ sein kann, wage ich zu bezweifeln. Hier muß man sich vor spitzfindigen Unterscheidungen hüten.
      Der Hinweis auf Norbert Lieth und seine Lehre, daß große Teile des NT gar nicht für die Gemeinde, sondern nur für die Juden geschrieben sei, ist meines Erachtens wenig hilfreich. Diese Lehre hat zu Recht massiven Widerstand erfahren.

  5. https://www.youtube.com/watch?v=02Xf0V3uIIQ

    Rabbiner David Touitou (Chabad Lubavitch der chassidischen Bewegung der Kronenhöhen), feiert die islamische Invasion des christlichen Europas und glaubt, dass dies das Szenario ist, das den jüdischen Messias bringen wird …
    weil die Dinge so verheerend sein werden, dass es göttliche Intervention braucht, um das alles zu beheben …

  6. Offenbarung 22,20: Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. – Amen; komm, Herr Jesus!

    Kurzvideo:

    Endzeit: Reihenfolge der Ereignisse

    https://www.youtube.com/watch?v=tiVkg0H0NzQ

    1. Thessalonicher 4,15-18:

    Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zum Kommen des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
    Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Ruf ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und die Toten werden in Christus auferstehen zuerst. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.

    1.Korinther 15,52:

    und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

    Johannes 14,3:

    Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

    1. Liebe(r) Eigner, danke für deine wunderbaren Worte aus der Bibel! Endlich einmal etwas wirklich positives! Seit vielen Jahren lese ich „Bibel-Übersetzungen“ – und nirgendwo gibt es mehr Uneinigkeit wie Chaos – als bei den Übersetzern, worin man zum Schluß hin letztlich wieder am Anfang „des unverständnis“ – steht, danke dir!
      Gerade „die Offenbarung“ deren Übersetzung die man im Internet nachlesen kann sind teilweise „so grausam erklärt,“ dass beim lesen sich die Frage stellt – „wozu noch Hoffnung haben“ – wenn alles schon „so in Satan determiniert ist.“ Die einen beschreiben die Offenbarung – „Satan erhält in der Endzeit die alleinige Weltherrschaft, darin entkommt keiner, gleichzeitig soll die Entrückung des GOTTES Volkes stattfinden, wiederum „gleichzeitig“wird aber das GOTTES Volk verfolgt und getötet“ – wieder andere Übersetzer behaupten „die Offenbarung war alleinig dem jüdischen Volk zugeschrieben – weil es darin über die 7 Sendschreiben an deren Gemeinden ging – wieder andere schreiben – es wird lt. Standbild Nebukadnezars Traum (Daniels Erklärung zum Traum) – keine weitere Weltmacht geben;“ – also man gewinnt immer mehr den Eindruck – dass die „Übersetzung der Schriften in die glaubhafte Sicht der selektiven Wahrnehmung – fällt,“ da es kaum bis keine Einheit darüber gibt.
      Danke, für deine liebe Hoffnung – die du mit wahren Bibel-Worten hier aufstellst – kurz und sachlich – und sehr verständlich!
      Lieben Gruß Sharina Senna

  7. Eigentlich war sich die große Koalition einig, das Thema Homo-„Ehe“ in dieser Legislaturperiode nicht mehr im Bundestag abstimmen zu lassen. Dies lag vor allem daran, dass der Widerstand gegen derlei Unfug in den Reihen der CDU/CSU offensichtlich noch zu groß war. Jetzt, in der letzten Sitzungswoche des Bundestages vor der Sommerpause, hat sich jedoch die SPD mit der Linkspartei und den Grünen zusammengetan, um das Lieblingsprojekt der linken Familienfeinde noch schnell vor der Wahl zu beschließen. Und auch von Bundeskanzlerin Merkel kommt jetzt Schützenhilfe für dieses unerhörte Ansinnen.

    https://www.patriotpetition.org/2017/06/27/nein-zur-homo-pseudo-ehe/

    Wir müssen jetzt aufstehen und gegen diese gemeingefährlichen Bestrebungen, eine Pseudo-Ehe für Homosexuelle einzuführen, unsere Stimme erheben. Eine echte Familie kann nur aus einem Mann, einer Frau und deren Kindern bestehen. Alles andere ist links-ideologischer Unfug und ein Frontalangriff auf den zentralen, christlich-abendländischen Wert der Familie. Die Familie, der Grundpfeiler unserer Gesellschaft, muss jetzt entschlossen verteidigt werden! Bitte unterzeichnen deshalb auch Sie die anbei stehende Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages und sagen Sie NEIN zur Homo-„Ehe“.

    EILT: Petition Nein zur Homo-Pseudo-„Ehe“!
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    1. Ehe bleibt Ehe – Jetzt nicht aufgeben!

      im Bundestag regnete es gerade zum ersten Mal in der deutschen Geschichte buntes Konfetti und die Verfechter der Ehe für Alle „feierten“ einen aus ihrer Sicht historischen Sieg.
      393 Bundestagsabgeordnete stimmten dafür, den in Artikel 6 des Grundgesetzes festgelegten besonderen Schutzstatus der Ehe eines Mannes und einer Frau aufzuheben. Nicht durch eine Verfassungsdiskussion, sondern durch eine grundlegende Umdeutung.Der „gesellschaftliche Wandel“ habe dazu geführt, dass der Grundsatz „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“ schlicht und einfach auf alle Menschen, die sich lieben und bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen, ausgedehnt wird.

      ca.188.000 Stimmen jetzt Sie bitte……

      http://www.citizengo.org/de/24468-ehe-bleibt-ehe

      Wir werden nicht aufgeben. Wir werden uns – gemeinsam mit Ihnen – weiter dafür einsetzen, dass der Schutz der Ehe eines Mannes mit einer Frau bestehen bleiben wird:
      Wir werden uns entschieden gegen die Freigabe der Adoption wehren, denn wir sehen die Folgen, die diese nach sich ziehen wird.

      http://www.citizengo.org/de/24468-ehe-bleibt-ehe

      Lassen wir uns nicht dadurch entmutigen oder einschüchtern, dass wir nach dieser Bundestagsentscheidung belächelt, beschimpft und angegriffen werden, weil wir weiterhin für den Erhalt der besonderen Stellung der Ehe eintreten.

      LG

  8. Der Weltuntergang ist Gottes Antwort auf das Böse in der Welt !

    „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe,
    es war sehr gut.“ (1Mo 1,31)

    Tja dieser Zustand hielt nicht lange – leider.

    Der freie Wille des Menschen macht Probleme:
    Sündenfall, Verlust der Beziehung zu Gott,
    Rauswurf aus dem Garten Eden.

    Die Rebellion gegen die Gebote Gottes brachten Leid, Not und Tod in die Welt.
    Kain ermordete Abel, der Mensch wurde immer gewalttätiger (1Mo 4,23-24), das Böse nahm überhand (1Mo 6,5).

    Dann hatte Gott die Nase voll:
    „Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!“ (1Mo 6,7)

    Nicht nur die Menschen stehen unter dem Zorn Gottes,
    sondern die GESAMTE SCHÖPFUNG !

    Die Abrechnung kommt.
    Die Bösen werden „verbrannt“ (Offb 20,15) es wird
    einen zweiten Weltuntergang durch Feuer geben (2Petr 3,10).

    Der 2. Weltuntergang wird totaler sein als die Sintflut!

    Die Erde wird nicht „verwandelt“, die Himmel und die Erde werden aufhören zu existieren (Offb 20,11; 21,1).

    Anders formuliert: Unser Universum wird verschwinden
    und unsere Weltzeit wird damit beendet !

    Die Bibel spricht von einer Neuschöpfung des Universums!
    Einen neuen Himmel und einer neuen Erde!
    (Offenbarung Kapitel 21 und 22)

    Nach der Auferstehung (Apg 26,23; Röm 6,5) in der zukünftigen Welt wird es keinen Tod, kein Leid, kein Geschrei oder Schmerz mehr geben (Offb 21,4)

    Diese Welt wird untergehen und Gott wird „alles neu machen“ (Offb 21,5)

    Die Überlebenden werden in der zukünftigen Schöpfung in Herrlichkeit ewig leben !

    LG
    Johanna

    1. Liebe Johanna, allerdings kommt in der Offenbarung vor Kapitel 20,15 noch ein anderer Abschnitt, nämlich das 1000jährige Reich. Dieses wird unsere jetzige Weltzeit ablösen. Erst danach kommt der „Weltuntergang“ und der neue Himmel und die neue Erde, von denen dann Offenbarung 21 + 22 reden. Man darf eine verkürzende Zusammenfassung wie 2.Petrus 3,10 nicht zum Auslegungsmaßstab der Bibelstellen machen, welche die Dinge detaillierter darlegen, sondern umgekehrt.

  9. In der Seite https://www.der-ruf.info/?p=17587 („ANTWORT AUF T. A. McMAHON´s ARTIKEL „Ist Ihre Eschatologie zu Erkennen?“ TEIL 1“) habe ich eine interessante PDF entdeckt, in welcher es darum geht, was die frühen Christen geglaubt haben.

    Siehe http://www.der-ruf.info/pdf/Endzeitfragen.pdf

    Anmerkung:

    Falls jemand über den 1. Link in die Website https://www.der-ruf.info/ geht und die PDF nicht finden sollte (wie es mir mehrmals ergangen ist):

    Im besagten Artikel ist ein Fenster eingebettet (welches nicht immer erscheint), in welchem die PDF zu finden ist…

    1. Jakob hat mich bereits am 25. Aug. per Mail gebeten, nicht nur lediglich einen Link anzugeben, sondern etwas genauer zu benennen, worum es geht.

      Da ich einige Tage nicht ins Mailpostfach hineingesehen bzw. besagte Mail erst heute zu Gesicht bekommen habe, möchte ich seiner Bitte nachkommen, indem ich die Kapitel der PDF „Endzeitfragen“ wiedergebe:

      – Wie hat der Apostel Johannes die Offenbarung ausgelegt?
      – Die Frage nach dem Millennium (Tausendjährigen Reich) in Offenbarung 20
      — Der Prämillennialismus der asiatischen Kirchenväter
      — Der Amillennialismus bei Augustinus
      – Die Frage nach dem Antichristen
      — Die asiatischen Kirchenväter und der Antichrist
      — Augustinus und der Antichrist
      – Die Frage nach der großen Trübsal
      – Die Frage nach der Bekehrung der Juden
      – Die Frage nach der Entrückung

  10. Auch wenn es m. E. nichts mit dem Thema „Entrückung“ zu tun hat, so möchte ich dennoch auf 2 Artikel bei https://www.der-ruf.info/ aufmerksam machen:

    Zum Einen https://www.der-ruf.info/2017/08/15/rfid-barcode-www-was-ist-nun-das-geheimnis-der-666-alexander-konrad-vorbemerkung-siegfried-schad/ wobei der Autor darlegt, dass es sich bei dem Genannten seiner Meinung nach NICHT um das Malzeichen handeln wird bzw. kann.

    Zum Andern https://www.der-ruf.info/2017/08/11/der-3-tempel-teil-iii-der-3-tempel-und-das-problem-der-al-aqsa-moschee-auf-dem-tempelberg-dirk-noll/ bzw. zudem die Teile 1 und 2, wobei ich insbesondere auf die Möglichkeit, den Tempel ggf. neben die Moschee auf dem Tempelberg bauen zu wollen, hinweisen möchte.

  11. Liebe Geschwister,

    an dieser Stelle möchte ich gerne auf die Schrift von Dirk Noll “ Hilfe bei Endzeitfragen – was haben die frühen Christen geglaubt? “ hinweisen … was haben die Kirchenväter w.z.B. Polycarp der noch vom Apostel Johannes belehrt war geglaubt? (siehe ab Seite 54)

    http://www.der-ruf.info/pdf/Endzeitfragen.pdf

    Allerdings sollten wir diese Fragen nicht zu zentralen Fragen unseres Glaubens hoch stilisieren … die Beantwortung dieser Frage ist in jedem Fall nicht für unser Heil entscheidend!

    Herzliche Grüße
    Siegfried Schad

    1. Zitat „die Beantwortung dieser Frage ist in jedem Fall nicht für unser Heil entscheidend!“
      Das sehe ich genauso. Gefährlich wird es mE allerdings dann, wenn wie zB oben im Kommentar von Tobias oder in Kommentaren eines anderen Schreibers bei anderen Beiträgen noch vor uns liegende Prophezeiungen als 100 % das und das zutreffend behauptet wird. Dass z. B. in 2. Thes. 2,7 ZWINGEND der Hl. Geist gemeint sein muss im Gegensatz zu den in der PDF aufgezeigten Varianten. Oder dass die Hochzeit des Lammes wie eine irdische Hochzeit „verkauft“ wird, also zeitlich begrenzt ungeachtet dessen, dass dies zwingend ein Bild ist bzgl. der Ewigkeit. Oder dass die 144000 Versiegelten in Offb. 7 mE symbolisch zu verstehen sind wegen der Vollzahl 12 sowie wegen der Reihenfolge der Stämme, der beiden fehlenden Stämme und der dafür ergänzten Stämme. Nicht zu vergessen, dass ja die meisten Stämme gar nicht mehr existieren (Nordreich).

      1. Bzgl. dem besonderen Siegel in Offb. 7, 3 kam mir gerade in den Sinn, dass dies ein Ersatz für die Versiegelung mit dem Hl. Geist sein könnte bzw. dieser dann gemäß 2. Thes. 2, 7 nicht mehr wirkt in Anlehnung an den Vers „Es kommt die Nacht, wo niemand mehr wirken KANN“. Es heißt hier nicht „darf“! Auch steht in der Offb. mehrmals, dass die Menschen nicht Busse getan haben. Weil sie es nicht mehr konnten?

        Falls diese VARIANTE zutreffen sollte, dann wären die 144000 alle zum Zeitpunkt dieser Versiegelung lebenden Jünger Jesu mit einer Zusage Rö. 8, 16

  12. Angenommen, die Entrückung würde zeitgleich mit der sichtbaren Wiederkunft Jesu stattfinden (wie es die frühen Christen geglaubt haben) und mit 2. Thes. 2, 7 wäre tatsächlich der Hl. Geist gemeint: Würde das dann bedeuten, dass die spezielle Versiegelung in Offb.7, 3 ein Ersatz wäre bzw. die 144000 dann alle zu dem Zeitpunkt lebenden Jünger Jesu mit einer Zusage Rö. 8, 16 sein müssten?

    1. Weitere rhetorische Fragen:
      Falls diese Variante zutreffen sollte, wäre dann der Zeitpunkt von Offb. 7, 3 gleichzusetzen mit a) Rö. 11, 25 („…bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist“) sowie b) dem Gleichnis von den 10 Jungfrauen, siehe Mt. 25? Weil es bei Letzterem mE weniger auf den damaligen Hochzeitsbrauch ankommt, sondern vor allem, dass die Türe verschlossen war.

  13. Liebe Leser,

    mit meinen Kommentaren in den letzten Tagen möchte ich euch lediglich sensibilisieren, dass die Variante „Entrückung zeitgleich mit der Wiederkunft“ bzw. in einem einzigen Augenblick nun mal mit einer Wahrscheinlichkeit von deutlich mehr als 0 Prozent anzusetzen ist bzw. alles andere wäre grob fahrlässig. Fakt ist nun mal, dass das nicht nur die frühen Christen geglaubt haben (also Nachentrückung = 100 % was m. E. genauso eine Irrlehre ist wie alles 100 Prozentige bzgl. noch nicht erfüllter Prophetie), wie ihr euch zwischenzeitlich sicher alle in der PDF selbst versichert haben. Sondern m. E. wohl nahezu durch die Bank alle Christen bis etwa zum Jahr 1830.

    Mein Tipp:
    Lebt so wie es die Vorentrücker glauben (nur halt bitte keine Behauptung Vorentrückung = 100 % bzw. das ist definitiv eine Irrlehre verbunden mit der Hoffnung, dass ihr eure daran glaubenden Geschwister nicht fallen lasst, falls es wie zu erwarten anders kommen sollte), also allzeit bereit in eurem Tun und Handeln bzw. bei dem, was ihr den lieben langen Tag so alles sagt oder auch schreibt wie z. B. hier bei „Kurz bemerkt“. Seid euch dabei bewusst, dass ihr ohne die Verbindung zum Schöpfer der Himmel und der Erde bzw. zu meinen hoffentlich bald wiederkommen wollenden HERRN, Messias und Erlöser Jesus Christus den Gesalbten rsp. dann durch die Leitung des Hl. Geistes nichts aber auch gar nichts zu SEINER Ehre tun könnt.

    Und wenn ihr eine Variante bevorzugen solltet, dann sagt es bitte, dass das des- und deswegen eure Sicht ist, ihr aber euch schon allein wegen eurem nun mal a biisle arg begrenzten, extrem naiven vierdimensionalen Vorstellungsvermögen sehr wohl bewusst seid, dass es ganz anders kommen kann.

    Insbesondere Dich, lieber Claus möchte ich noch ermuntern, nicht zu sehr auf Deine eigenen Werke zu sehen wie m. E. wiederholt hier in Kommentaren geschrieben. Bitte verstehe mich nicht falsch: Wenn Dir oder Deinen Nächsten das Eine oder Andere bei Dir zu Ändernde gezeigt wurde oder noch wird, dann wirst Du das selbstredend auch so bald wie irgend möglich in Angriff nehmen, gar keine Frage. Und falls dann Jesus wiederkommen sollte, während Du noch am Ändern bist, wirst Du dennoch dabei sein (Jakob wird das wie immer richtigstellen, falls das jetzt theologisch nicht haltbar sein sollte). Einfach deshalb, weil Du leider ein Sünder bleibst bzw. Dein „Fleisch“ nun mal nicht „töten“ kannst. Nur halt ein begnadeter, falls Du in der Heiligung leben solltest bzw. dieser „nachjagst“. Trotzdem vielen herzlichen Dank für Deine besagten Kommentare vor allem bei NBC

    Und wenn alles zerbrechen sollte, was ich wirklich niemandem wünsche: Sich dann an Rö. 8,38-39 festhalten, das genügt völlig:

    38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
    39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

    Hier abschließend noch ein weiterer interessanter Link rein z. K.:
    http://www.bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Vorentrueckungslehre.html

  14. Lieber Bruder in Christus Jakob Tscharntke,

    ich schreibe den Kommentar ganz bewusst hier bei „Entrückung – wann?“, obwohl es mir mehr um die erkannte offensichtliche geistliche Blindheit im noch bibeltreuen evangelikalen Lager bzgl der vor uns liegenden Zeit geht. Da ich im anderen Forum (NBC) die Gemeinde namentlich genannt habe, werde ich es hier auch tun: Es handelt sich um die Stuttgarter Ludwig-Hofacker-Gemeinde, in welcher unter anderem der Pfarrer Winrich Scheffbuch von 1972 bis 2000 in großem Segen gewirkt hat. Die Gottesdienste der lediglich 400 Sitzplätze waren regelmäßig überfüllt bzw es waren zum Teil über 1000 Gläubige sonntags im Gottesdienst. Was mich betrifft, so hatte ich dort von 2005 bis 2009 meine geistliche Heimat gefunden, was im übrigen der Zeit entspricht, in welcher ich bis jetzt überhaupt eine geistliche Heimat haben durfte (also bezogen auf mein gesamtes Leben).

    Was mich in dieser Woche sehr erschreckt hat, war die Aussage eines Mitglieds mit einer mE eindeutigen Zusage gemäß Rö. 8,16 bzgl dem Zusammenrücken der Evangelikalen mit der kath. Kirche – bzw der Akzeptanz des Papstes als Oberhaupt der gesamten sogenannten „Christenheit“ – dass das doch gut sei. Dabei wurde mir bewusst, dass offensichtlich selbst im noch bibeltreuen evangelikalen Lager oftmals kein Bewusstsein vorhanden ist, dass die kath. Kirche bei genauer Betrachtung gar keine christliche Kirche sein kann. Obwohl die vielen Dogmen und Irrlehren eigentlich mehr oder weniger bekannt sein müssten, wird einfach so getan, als ob es diese nicht geben würde. Ja selbst das hohepriesterliche Gebet bzw insbesondere Joh. 17,21 wird auf die kath. Gläubigen angewendet, obwohl mE lediglich eine sehr geringe Anzahl der kath. Gläubigen eine Zusage Rö. 8,16 hat (mE im Promillebereich oder gar noch weniger). Auch dürfte allen Evangelikalen hinlänglich bekannt sein, dass die RKK die Taufwiedergeburt lehrt, wonach der nach kath. Ritus getaufte Säugling nun ein Christ bzw wiedergeboren sein soll. Dass ein Zusammengehen unweigerlich die Preisgabe der seitens der Reformatoren erkannten evangelischen Grundwahrheiten (sogenannte solas) bedeutet, wird billigend in Kauf genommen. Mit Verlaub, das ist Verrat am Evangelium. Das ist aber auch blindlings Laufen in Richtung „System Hure Babylon“, wo uns die Bibel in Offb. 18,4 zurecht auffordert, ggf. dort auszugehen, bevor der sich im ständig heißer werdenden Wasser befindliche Frosch tot ist. Was sich im Geistlichen am besten mit Offb. 3,11b vergleichen lässt: „Halte was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“.

    An dieser Stelle möchte ich allen Brüdern in Christus, welche sich bei http://www.der-ruf.info am Aufruf, die Allianzgemeinden zu verlassen, beteiligt haben, danken sowie diese bitten, am Ball bleiben zu wollen.

    Abschließend möchte ich bzgl „Entrückung – wann?“ die allen Gläubigen mit einer Zusage Rö. 8,16 innewohnenden Sehnsucht wiedergeben, dass unser HERR, Messias und Erlöser Jesus Christus der Gesalbte hoffentlich endlich bald wiederkommen wird.

    1. Lieber Bruder in Christus Jakob, vielen herzlichen Dank für die Freischaltung meines Kommentars vom 1. Okt. – das Beschriebene erschreckt mich noch immer und ich werde die mir geschenkte restliche Lebenszeit nutzen, um möglichst noch viele Gläubige mit einer mutmaßlichen Zusage Rö. 8, 16 vor dem System Hure Babylon (Ev. Allianz, ACK usw) zu warnen bzw an Offb 18, 4 zu erinnern.

      1. Lieber Bruder in Christus, bzgl dem geplanten Seminar von Dr. Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg schlage ich dir vor, dass du schnellstmöglich Gleichgesinnte in deiner jetzigen FeG-Gemeinde suchen und finden solltest. Du kennst ja in etwa die geistlichen Lebensläufe der Mitglieder, oder? Diese dann möglichst zu dir nach Hause zu zB einem Essen einladen, jedoch die Katze möglichst noch nicht aus dem Sack lassen. Zuhause dann den Besuch auf dessen geistliche Substanz abklopfen, also u. a. bzgl Zusage Rö. 8, 16 bzw Heilsgewissheit rsp Sehnsucht bzgl Wiederkunft Jesu und dergleichen mehr.
        WICHTIG: Selbst damit beginnen bricht am schnellsten das Eis. Zuvor und am Schluß zusammen beten sowie möglichst auch singen. Falls die Chemie nicht stimmen sollte, dann den Abend mit Belanglosigkeiten weltlicher Art fortführen bzw den eigentlichen Grund des Zusammentreffens – also die Gründung einer Hausgemeinde unter deiner Leitung – möglichst verschweigen. Bzw das sollte mE sowieso erst beim 2. oder gar erst 3. Besuch angesprochen werden.

        Und was die Sache J. Hartl betrifft:
        Mit dem Besuch dagegen beten geht immer. Möglichst regelmäßig zB alle drei Tage.
        Weitere Tipps folgen…

  15. Lieber AndreasK, ich muß auch wie Du mit großem Betrüben zusehen, wie meine FeG-Gemeinde von der Ökumene allgemein und besonders mit der Ökumene der Römischen Kirche verführt wird. Seit Jahren rede ich mit Ältesten und Pastoren, aber man „kehrt alles unter den Tisch“. Die Lage hat sich zugespitzt seitdem jetzt der „charmante“ Katholik Hartl bei uns ein Gebetsseminar veranstalten will. Was soll ich machen, wenn es tatsächlich durchgeführt wird?

    1. Ich denke, man sollte in einem solchen Falle ernsthaft über eine geistliche Alternative zu einer solchen Gemeinde suchen, die dermaßen konsequent auf dem falschen Weg ist und bleibt.

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