Der dümmliche Spruch des neuen Allianzvorsitzenden Ekkehart Vetter

Im Interview mit idea-spektrum (Ausgabe vom 14.12.2016) gibt der neue Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz einen selten dummen Spruch von sich: „Wer in meinem Verständnis evangelikal ist, kann unmöglich rechts sein.

Links kann man als Evangelikaler demnach sein, nach Ekkehart Vetter. Hat Herr Vetter dabei bedacht, daß die Nazis auch links waren, eben National“sozialisten“?! Das hat wohl der Chefpropagandist der Nazis, Joseph Goebbels, in der Nazi-Zeitung „Der Angriff“ im Jahr 1931 ganz ausdrücklich so betont: „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke…nichts ist uns verhasster, als der rechtsstehende nationale Bürgerblock“ (siehe: http://www.tagesspiegel.de/politik/tag-der-einheit-in-dresden-scharfe-kritik-am-einsatz-der-polizei/14638744.html).

Könnten das viele heutige grüne und rote Antifaunterstützer nicht genauso sagen: „Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Bürgerblock„?! Die Linken sollten bedenken, daß sie mit ihrem linken, in der Regel antisemitischen und islamfreundlichen, Gedankengut viel näher bei den Nazis anzusiedeln sind, als israelfreundliche und islamkritische Zeitgenossen, die sie als angebliche „Nazis“ mit ihren Hassparolen beschimpfen. Hitlers „Mein Kampf“ ist meines Wissens in muslimischen Kreisen zum Teil heute noch ein Bestseller.

Links darf man für Herrn Vetter als „Evangelikaler“ sein, etwa wie die Antifa, die anscheinend egal wie viele Autos Andersdenkender abfackeln und haßerfüllte Parolen hinausposaunen kann und dennoch dem Vernehmen nach in nicht geringem Maße von staatlichen Organen finanziell unterstützt und gefördert und quasi als demokratische Speerspitze bejubelt wird.

Linke aller Couleur haben demnach für Herrn Vetter als „evangelikal“ in seiner Allianz-Welt Platz. Denn von Linken gleich welcher Couleur grenzt er sich nicht ab. Rechte aber haben bei ihm keinesfalls Platz. Also keine Wertkonservativen, die gegen Abtreibung sind. Denn die sind ja „rechts“. Und solche, die gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder sind. Die sind ja auch „rechts“. Da braucht der gute Herr Vetter nur in unsere Medien zu schauen, dann bekommt er das bestätigt.

Oder gar islamkritisch, etwa wie einst Martin Luther. Das wäre ja schon ultra“rechts“. Igitt. Kein Platz für solche in den „evangelikalen“ Kreisen eines Ekkehart Vetter.

Oder solche, die für die Einhaltung des Asylrechts wären. Die etwa fordern, daß die deutschen Grenzen gesetzeskonform kontrolliert und illegale Einwanderer an der Grenze aufgehalten werden. Das wäre ja ebenfalls „rechts“. Anders ist es mit denen, die für massenhafte illegale Einwanderung sind. Das ist dann „rechts“widrig und paßt damit anscheinend bestens in die Welt von Ekkehart Vetter, in der nichts Platz hat, was auch nur ansatzweise „rechts“ ist.

Hat sich Herr Vetter den Unsinn, den er da erzählt, wirklich mal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen? Ich bezweifle das. Es ist einfach nur traurig zu sehen, wie die linke Demagogie das Denken des neuen Allianzvorsitzenden offenbar schon kräftig vernebelt hat. Das meiste von dem, was in 2000 Jahren bibeltreues Christsein ausgezeichnet hat, wäre für ihn als „rechts“ in seiner „evangelikalen“ Welt unvorstellbar.

61 Antworten auf „Der dümmliche Spruch des neuen Allianzvorsitzenden Ekkehart Vetter“

  1. Tja, auch für evangelikale Funktionäre gilt wohl die sogenannte „Political Correctness“. Wer hier nicht in den linken Chor mit einstimmt, der schießt sich heute selbst ab. Und da die Allianz ja in der Evangelischen Kirche bleiben will, und die Ev. Kirche links ist, wird die Allianz dann wohl eben auch links.
    Denn sonst droht ja neben dem gesellschaftlichen und kirchlichen Liebesentzug auch noch der Verlust der Finanzen, gell? Und dann kann man seine teuren Mega-Projekte und Häuser nicht mehr finanzieren.
    Und wie sehr beschäftigt man sich in evangelikalen Kreisen mit dem so wichtigen Widerstand aus Glaubensgründen, der im 3. Reich nur vereinzelt zu finden war. Wie wichtig es ist, dass wir uns daran erinnern und davon lernen – und wenn es dann einmal praktisch wird? Jämmerliches Versagen.
    Es ist natürlich sehr viel leichter, immer rückwärtsgewandt die böse Zeit zu reflektieren, als das Gelernte im Hier und Heute dann in die Tat umzusetzen.
    Machen wir uns doch nichts vor: die Zeit, in welcher Christen mit ihren Ansichten noch akzeptiert/toleriert wurden, neigen sich dem Ende zu. Wer bisher nicht gelernt hat, mit dem Wort Gottes gerüstet dem Zeitgeist zu widerstehen, der kann dann einpacken, wenn der Wind auf Sturm wechselt.
    Wir haben fertig – sofern wir uns nicht klar auf Gottes Wort stützen und bereit sind, den Preis zu zahlen, der für Alle Christen gilt:
    „ALLE, die gottselig leben wollen, MÜSSEN Verfolgung leiden!“:
    Möge uns der HErr Jesus Christus dazu den Mut und die Konsequenz schenken.

    1. Lieber Markus, wobei wir im Blick auf das 3.Reich festhalten müssen, daß der Widerstand damals geradezu heldenhaft und gigantisch war im Vergleich zur fast totalen Anpassung von Kirchen, Freikirchen und Gemeinden an das heutige zunehmend totalitäre System. Die württembergische und die bayrische Landeskirche blieben damals als ganze „intakt“. Das heißt, ihre Leitungen konnten nicht von den zu den Nazis gehörenden Deutschen Christen übernommen werden. Darüberhinaus gab es deutschlandweit meines Wissens tausende Pfarrer und Gemeinden, die sich etwa in der Bekennenden Kirche zusammenschlossen und teils massiven Widerstand gegen die Nazi-Ideologie leisteten. Nicht selten mit Gefahr für das eigene Leben. Wenn wir sehen, wie massiv dagegen heute die Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften mit dem Zeitgeist und der antichristlichen Ideologie unseres derzeitigen Systems gleichgeschaltet sind, siehe Islamisierung und die damit verbundene absolut irrsinige Verharmlosung des Islam, dessen Wirklichkeit überall auf der Welt seit Jahrzehnten sichtbar wahrgenommen werden kann, derzeit auch ganz radikal in der Türkei, dann kann man nur entsetzt sein. Die Versäumnisse der Christenheit im 3. Reich waren ein zu vernachlässigender Klacks im Verhältnis zum Totalversagen fast der gesamten deutschen Christenheit heute.

      1. Das wollte ich mit meinem Beitrag unterstreichen:
        man beschwört ständig die Schuld der Vergangenheit und stellt diejenigen, die damals Widerstand geleistet haben durch ein klares Zeugnis und Bekenntnis zum Wort Gottes auf einen hohen Sockel und beschwört deren richtiges und wichtiges verhalten als nachahmenswert. Das ist quasi „evangelikales Erbe“.
        Aber man ist BLIND für die Gegenwart – nach 70 Jahren Gehirnwäsche und Umerziehung durch die „Siegermächte“ ist man gar nicht mehr in der Lage, die Problematik und Dramatik der Gegenwart in Deutschland zu erkennen.
        Deshalb sieht man auch nicht, wo es aufzustehen gälte. Und deshalb steht man dann gegen „rechts“ auf – in völliger Verkennung der Begrifflichkeiten (wie hier im Blog schon ausgeführt).
        Fazit: zu schwach! Möge Gott die Gebete der wenigen Treuen erhören und wie bei Gideon noch einmal einen Sieg der Wahrheit schenken.

  2. Wenn man jetzt fragen würde: „Sind die Grünen, die CDU, die SPD, die FDP für Christen überhaupt wählbar, würde man ins Schleudern kommen. In allen Parteien haben christliche Wertmaßstäbe überhaupt keine sinngebende Bedeutung mehr. Die SPD hat zu gut wie keinen Bezug mehr zu christlichen Wertvorstellungen und befindet sich in guter Gesellschaft mit den C Parteien. Gemeinsam dulden sie weiterhin, dass in unserem gut aufgestellten Land ohne Not weiterhin eine Tötungs-Kultur zum Ersatz einer verantwortlichen Familienplanung getreten ist. Wie könnte es sonst sein, dass eine C- Partei unter ihrer Regierungsführung den frevelhaften Kindermord an inzwischen Millionen Ungeborener hinnimmt und nicht wie versprochen die Indikationsregelungen neu hinterfragt. Kinder bis kurz vor der Geburt zur Abtreibung frei zu geben ist ein Verbrechen. Die AfD war daran nicht beteiligt. Diese Parteien stehen durch ihre Hinnahme der gewissenlosen Abtreibungsmentalität in diesem Land den rechtlich gedeckten Äußerungen der AfD zum Grenzschutz unter moralischen Aspekten in keiner Weise etwas nach. Dazu kommt das Ungeborene wehrlos ermordet werden, Grenzverletzer erst nach vorangegangenen Warnungen. Die Grünen, in deren Parteiprogramm erlaubte Unzucht mit Kindern zur Debatte stand, weil in dieser Partei grundsätzlich alles erlaubt ist was diesen Staat gesellschaftspolitisch und moralisch zerstört, haben im Deutschen Bundestag eigentlich gar nichts zu suchen. Die sind absolut für Christen weniger wählbarer als die AfD, weil für diese Partei absolut keine Wertmaßstäbe mehr gültig sind. Eine Kirche in denen linke Grüne höchste Leitungsämter begleiten sollte sich zur AfD besser nicht äußern.

    Leserbrief aus IDEA vor 305 Tagen / Quellennachweis !
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    wenn ich der Obrigkeit in allen Dingen gehorsam sein soll, dann darf ich auch die Angebote der Obrigkeit in Anspruch nehmen / egal ob es eine Protestwahl ist oder nicht / ich bin nicht Rechts in der Politik, zeigt mir eine Alternative im momentanen Zustand der BRD Regierung !

    1. Lieber Claus, nach Artikel 20 Grundgesetz ist die Obrigkeit das Volk, also wir! Denn dort ist festgeschrieben: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“! Das gilt es in diesen Tagen ganz neu zu bedenken. Insbesondere auch, daß aus den Erfahrungen des 3.Reiches praktisch überall in den verschiedenen Gesetzen die blinde Gehorsamspflicht verboten ist. Wenn z.B. ein Beamte, und in Württemberg sind z.B. auch Bürgermeister Beamte auf Zeit, einen rechtswidrigen Befehl erhält, dann hat er diesen bei persönlicher Haftung!!! zu verweigern! Sollte es jemals in unserem Volk noch zur Wiederherstellung von Recht und Gerechtigkeit kommen, was ich zu bezweifeln wage, da die Endzeit dafür meines Erachtens zu weit fortgeschritten ist, dann müssten sich wohl zigtausende Beamte, Bürgermeister und sonstige Verantwortliche vor Gericht wiederfinden und zu nicht unempfindlichen Strafen verurteilt werden.

    2. Man sollte eines nicht vergessen. Die Evangelische Allianz ist eine Gründung der Freimaurer. Und Gnadau ist ebenfalls als Anhängsel mit dabei. Die Kirchen sind schon längst auf diesen Zug aufgesprungen – sie sind total unterwandert.
      Somit ist es nicht verwunderlich, dass sie alle miteinander das ausführen was politisch korrekt und vorgegeben ist. So wundert es mich nicht, dass Vetter solche Sprüche los läßt.

      https://out-of-the-blue.world/2016/02/08/vernetzung-von-ev-allianz-ev-kirche-freimaurer-new-age-und-uno-baldur-gscheidle/

      Heute gibt es durch Fernsehen und Internet weitaus mehr Möglichkeiten die Leute zu manipulieren, sprich zu beeinflussen und zu verdummen. Viele kommen gar nicht mehr zu einem kritischen Nachdenken. Und derjenige der kritisch nachdenkt wird automatisch rechts eingeordnet – muss bekämpft werden.

      * Zitat Peter Scholl-Latour:
      Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.

      Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.

      Dass nach Artikel 20 Grundgesetz die Obrigkeit das Volk, also von uns ausgeht wo festgeschrieben ist:

      „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ – so das steht heute lediglich auf dem Papier, das bekanntlich geduldig ist.

  3. Die grüne Bewegung ist ein humanistischer Versuch zur Wiederherstellung des verlorenen Paradieses von Eden, ohne anzuerkennen, dass das Problem in der Rebellion des Menschen gegen seinen Schöpfer besteht. Die Christenheit hat sich einer grünen Bewegung angeschlossen, und christliche Führungspersonen plappern deren Philosophie nach.
    (Dave Hunt)

    Ein Kennzeichen der letzten Tage vor der Wiederkunft Jesu ist die Weigerung, alles anhand der Bibel zu prüfen. Man stützt sich lieber auf Erfahrungen und Gefühle.
    (Dave Hunt)

    @ Jakob: Wenn z.B. ein Beamte, und in Württemberg sind z.B. auch Bürgermeister Beamte auf Zeit, einen rechtswidrigen Befehl erhält, dann hat er diesen bei persönlicher Haftung!!!

    Jepp, dass gilt auch für Staatsanwälte, Richter, Polizei, die Grenzbeamten dürfen von der Bundeskanzlerin laut geltendem Gesetz ohne gültige Ausweise niemanden ins Land lassen !
    Dass wäre dann keine Befehlsverweigerung, sondern :
    Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“! ( Art.20 Grundgesetz) wo sich auch Minister + Kanzler(in) dran halten müssen.

    Prof. Dr. Schachtschneider ist ja diesbezüglich bis nach Karlsruhe gegangen ( leider nur mit Teilerfolg ) !
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    was ich zu bezweifeln wage, da die Endzeit dafür meines Erachtens zu weit fortgeschritten ist, dann müssten sich wohl zigtausende Beamte, Bürgermeister und sonstige Verantwortliche vor Gericht wiederfinden und zu nicht unempfindlichen Strafen verurteilt werden. Wrote Jakob !!!

    Und darüber habe ich mit einem Polizisten in Zivil gesprochen,
    “ da hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus “
    Und dieser Polizeibeamte ist 40 Jahre im Dienst, er ist glaubwürdig nur er würde seinen Job verlieren, wenn er dass mir auf seiner Dienststelle gesagt hätte !

    Da wir seit 8.Mai 1945 laut Wolgang Schäuble kein souveräner Staat mehr sind, gibt es normal hier auch gar keine Obrigkeit oder Gesetze in der BRD !
    Wir sind Teilzensiert und werden von den Alleierten gesteuert,
    dass ist Fakt und nachweisbar !
    Und mit dem Vertrag von Lissabon in der EU ist es noch schlimmer geworden ( siehe Nigel Farage UK / Brexit )!

    Sehr genau betrachtet, darf mir weder ein Staatsanwalt noch Richter oder Polizei irgend eine Auflage hier machen, so lange diese Souveränität nicht wieder hergestellt wird !
    Und die wissen dass auch noch, vom General bis zum obersten Staatsanwalt !

      1. Politik + Bibel gehören zusammen, dass war früher schon so und heute auch ! Darum hat Prof.Dr. Karl Albrecht Schachtschneider mit seinem Aufruf zum Widerstand vollkommen Recht / es geht hier auch um uns Christen / wo wir uns später überhaupt noch treffen können und wollen ! Dass Netz soll überwacht werden /
        also ist der friedliche Widerstand ein von der Obrigkeit gegebenes Gesetz, wo sich auch Christen dran halten dürfen !

        Sicherlich ist in erster Linie Jesus Christus unser Herr und Heiland, allerdings leben wir auch noch zur Zeit in dieser Welt !

  4. Jepp, dass gilt auch für Staatsanwälte, Richter, Polizei, die Grenzbeamten dürfen von der Bundeskanzlerin laut geltendem Gesetz ohne gültige Ausweise niemanden ins Land lassen !
    Dass wäre dann keine Befehlsverweigerung, sondern :
    Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“! ( Art.20 Grundgesetz) wo sich auch Minister + Kanzler(in) dran halten müssen.

    Auszug Bericht darüber :

    Wenn solche Verbrecher wie gestern in Berlin der Polizei schon bekannt sind, dann kommen in mir viele Fragen auf, warum diese Kofferbomber überhaupt noch hier sind ? 500 Stück an der Zahl, von unseren Steuergeldern bezahlt werden Tag + Nacht bewacht ! Dann wäre ein One Way Ticket in deren Heimat billiger und wir müssten nicht mit solchen Anschlägen wie in Berlin geschehen rechnen ! Leider wurde an der Grenze 2015 nicht untersucht, ob Kriegsflüchtling – oder Wirtschaftsflüchtling.

    Mit deutschen Bürgern geht man in unseren Behörden 1000%ig
    genau vor, nur hier wurde reingelassen was einfach kam,
    ob Frau Merkel noch gut schlafen kann ? Ich denke eher nicht !

  5. Gustave Le Bon
    „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“
    ―Gustave Le Bon

  6. Die Weltweite EV.Allianz auf dem Weg nach Rom (Verkehrte Einheit)!Herr Kramp ist zwar Adventist, jedoch ist es interessant
    die Entwicklungen u.a. der Weltweiten EV.Allianz zu beobachten.
    Daher passt H.Vetter durch aus ins Allianz System .

  7. In den letzten Jahren sind viele aufrichtige und ernste Christen völlig in außergewöhnlichen Handlungen aufgegangen, von denen sie behaupten, es sei eine Wiederbelebung jener geistlichen Gaben göttlicher und geheimnisvoller Art, die zur Zeit der Apostel vergleichsweise weit verbreitet waren. In 1. Korinther 12,7-10 finden wir eine ganze Reihe solcher Gaben, aber eigentlich beansprucht man diese moderne Wiederbelebung nur für zwei von ihnen: für die „Gabe“ der Heilungen und für die „Gabe“ der Sprachen.
    Wo diese „Gaben” – und besonders die erstere – ausgeübt werden, entstehen Bewegungen. Gewaltige Mengen versammeln sich zu Heilungskampagnen und das ist nicht verwunderlich; ebenso ist es nicht verwunderlich, dass viele eifrige Gläubige von diesem allen angezogen werden. Sie sind sich des niedrigen geistlichen Zustands der Masse der Gläubigen schmerzlich bewusst, ganz zu schweigen von dem Zustand der großen Anzahl, die nur dem Namen nach Christen sind. Daher sehnen sie sich natürlich nach etwas, das wie ein geistliches Stärkungsmittel wirkt, etwas, das so übernatürlich und göttlich ist, dass die Ungläubigen überzeugt werden und wodurch das Christentum in den Augen der skeptischen Welt neu gerechtfertigt wird.

    Wo diese „Gaben” – und besonders die erstere – ausgeübt werden, entstehen Bewegungen. Gewaltige Mengen versammeln sich zu Heilungskampagnen und das ist nicht verwunderlich; ebenso ist es nicht verwunderlich, dass viele eifrige Gläubige von diesem allen angezogen werden. Sie sind sich des niedrigen geistlichen Zustands der Masse der Gläubigen schmerzlich bewusst, ganz zu schweigen von dem Zustand der großen Anzahl, die nur dem Namen nach Christen sind. Daher sehnen sie sich natürlich nach etwas, das wie ein geistliches Stärkungsmittel wirkt, etwas, das so übernatürlich und göttlich ist, dass die Ungläubigen überzeugt werden und wodurch das Christentum in den Augen der skeptischen Welt neu gerechtfertigt wird.
    In diesen modernen Zeichen und Wundern meinen sie, das gefunden zu haben, wonach ihre Seele verlangte. Doch haben sie das wirklich? Das ist die Frage.Wir gehören nicht zu denen, die behaupten, dass die im Korintherbrief erwähnten Gaben in unseren Tagen ganz unmöglich seien, denn wer wären wir, wenn wir die Macht Gottes schmälern oder uns anmaßen würden, zu sagen, was Gott tun wird und was Er nicht tun wird? Dennoch sind wir verantwortlich, den wahren Charakter aller Dinge zu prüfen, die uns als von Gott vorgestellt werden. Wenn es unbestrittene Tatsachen sind, können wir sie im Licht des Wortes Gottes beurteilen, das uns, wenn wir es richtig verstehen, warnen, vor Täuschungen bewahren und dazu bringen wird, nur das anzuerkennen, was unverkennbar von Ihm ist. Wollen wir einige Hinweise der Schrift einmal herausstellen?
    Zuerst müssen wir beachten, was über die wunderbare Demonstration der Wunderkräfte gesagt wird, die unseren Herrn selbst kennzeichneten. Petrus sagte: „Jesus, den Nazaräer, einen Mann, von Gott an euch erwiesen durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte tat“ (Apg 2,22). Menschen verachteten Jesus von Nazareth, aber Gott empfahl Ihn; und durch die Wunder, die seinen ganzen öffentlichen Dienst prägten, bestätigte Gott Seinen Wert und Seine Ansprüche – sie waren das Siegel der Anerkennung Gottes auf Ihm. Dies ist ein Schlüsselvers, der uns die wahre Bedeutung aller Wunder und Gaben erschließt.

    Die einzigen Wunder in 1. Mose stehen in direkter Verbindung mit Gott oder Seinem Engel. Erst in 2. Mose finden wir bei Mose Wunder, die durch einen Menschen geschahen. Warum? Weil Gott bis zu diesem Zeitpunkt in der Weltgeschichte nicht durch einen Menschen eingriff, um Sein Wort zu entfalten und einzuführen.Dann jedoch sandte Er Mose, der dem mächtigsten Monarchen der Erde kühn entgegentreten sollte, der das unterdrückte und entmutigte Volk sammeln und aus der Knechtschaft führen sollte und der der Mittler des alten Bundes, des Bundes des Gesetzes werden sollte. Folglich wurde Mose durch eine wunderbare Demonstration von Wunderwerken bestätigt.In diesem Ausmaß griff Gott durch Menschen nur noch einmal ein, als Er Elia und Elisa erweckte. Beide wurden durch Wunderwerke reichlich bestätigt. Tatsächliche waren ihre Zeit und die Zeit Moses die einzigen beiden Epochen der alttestamentlichen Geschichte, in denen so deutlich sichtbare Wunder geschahen.Nach einer langen Zeit des Schweigens erschien Johannes der Täufer, einer der größten Propheten, doch „Johannes tat keine Zeichen” (Joh 10,42). Warum nicht? Weil er, obwohl er ein großer Mann war, nur der demütige Vorläufer des unendlich viel Größeren, des Herrn selbst, war. Dann erst, als Gott den Herrn Jesus bestätigte, flammten die Wunder auf wie nie zuvor. Trotzdem wurde Er verworfen.Seiner Verwerfung folgten jedoch Seine Auferstehung, Seine Himmelfahrt und das darauf folgende Herniederkommen des Heiligen Geistes, das zur Bildung der Versammlung führte. Jetzt war es erforderlich, dass Gott zeigte, dass Er sich von den schwachen und kümmerlichen Elementen des Judentums abgewandt hatte und dass Seine Gegenwart weder im Tempel in Jerusalem noch in irgendeinem anderen handgemachten Tempel zu finden war, sondern in der Versammlung, die Sein Haus geworden war. Daher dehnte sich die Ära der Wunder von der Zeit unseres Herrn bis zur Zeit der Apostel aus. Dadurch wurde das Zeugnis der Apostel über die Auferstehung und Herrlichkeit Christi in vollkommener Weise von Gott vor den Menschen bestätigt.Das Ziel dieser Zeichen und Wunder, seien es Heilungen oder Sprachen oder irgendetwas anderes, war also nicht, dass Gläubige sie als ihr besonderes und alleiniges Vorrecht genießen sollten, sondern dass sie als Zeugnis vor der Welt dienen sollten, indem sie jedes Zeugnis Gottes zu jeder Zeit als wahrhaft und unverkennbar von Ihm kommend beglaubigten. Wenn wir das verstanden haben, überrascht es uns nicht, dass die in der Apostelgeschichte beschriebenen Heilungen alle an Menschen geschahen, die zum Zeitpunkt ihrer Heilung nicht als Gläubige bekannt waren. Dabei übersehen wir nicht die Fälle von Dorkas und Eutychus und Paulus, als er von der giftigen Schlange gebissen wurde. Letzteres war ein Fall wunderbarer Bewahrung des Apostels und Evangelisten. Bei den beiden ersten ging es um Totenauferstehung, was Gläubigen vorbehalten war. Während dieser Zeit der Gnade wurde in der ganzen Welt kein Unbekehrter aus dem Tod zurückgebracht, ansonsten hätte er ja nach dem Tod noch eine zweite Chance gehabt. Wer an eine zweite Chance glaubt, sollte das beachten!

    Des Weiteren sollten wir bedenken, dass in den Briefen mehrere Fälle von Krankheit und Gebrechen genannt werden: bei den Korinthern, genau den Leuten, bei denen es die Gabe der Heilungen gab (1. Kor 11,30); bei Paulus selbst (2. Kor 12,7-9; Gal 4,13); bei Epaphroditus (Phil 2,25-30); bei Timotheus (1. Tim 5,23); bei Trophimus (2. Tim 4,20); bei den Juden in der Zerstreuung (Jak 5,14-16); bei Gajus (3. Joh 2). Und doch finden wir nur im Jakobusbrief einen Hinweis auf eine Art der Heilung, nämlich Gebet und Bekenntnis. Bei Krankheit sollen wir füreinander beten und bekennen und wenn die Ältesten der Versammlung im Glauben für den Kranken beten können und ihn mit Öl gesalbt haben, wird er geheilt werden. Es geht also um den Glauben derer, die beten und nicht um den Glauben der kranken Person.
    Es ist eine offenkundige Tatsache, dass die in 1. Korinther 12 erwähnten Gaben mit dem Ende der Zeit der Apostel aufgehört haben. Der Apostel Paulus deutete in 1. Korinther 13,8bereits an, dass das geschehen würde. So hatten auch die Wunder zur Zeit Moses und Elias aufgehört. Was geschah, als die Apostel nicht mehr da waren? Das Gleiche, was geschah, als Moses und als Elia und Elisa nicht mehr da waren – rapider Niedergang. Wenn die Wunder zu dem Zweck gegeben wurden, um zu bestätigen, dass ein Volk und eine Botschaft unverkennbar von Gott ist, was wird wahrscheinlich passieren, wenn sowohl das Volk als auch die Botschaft anfangen zu verderben? Natürlich die Rücknahme der Bestätigung. Einer weltlichen Versammlung und einem fehlerhaften oder verderbten Evangelium, die nicht mehr das Siegel „von Gott erwiesen“ haben, werden die Zeichen und Wunder entzogen.An dieser Stelle möchten wir etwas behaupten: Obwohl es hier und da noch Treue und vielleicht „eine kleine Kraft“ (Off 3,8) gibt, war doch das was „die Versammlung“ genannt wird, nie weltlicher als heute und das Evangelium nie abscheulicher und öffentlicher verdorben als heute.Und jetzt stellen wir uns die Frage: Wenn das so ist, ist es dann wahrscheinlich, dass Gott gerade diese Zeit für eine umfangreiche Wiederbelebung solcher Gaben auswählt, wie sie die Versammlung am Anfang in den Tagen der ersten Liebe prägten? Die Antwort ist eindeutig: Es ist im höchsten Maß unwahrscheinlich.Beachtet in diesem Zusammenhang noch eine weitere Wahrheit der Schrift. Während es von Seiten Gottes keine Prophezeiung im Hinblick auf eine Wiederherstellung der Zeichen und Wunder am Ende dieses Zeitalters gibt, gibt es sehr wohl eine Prophezeiung, dass Satan genau in dieser Zeit wirken wird. Lest 2. Thessalonicher 2,8-12 und überzeugt euch selbst.

    Dieser Abschnitt bezieht sich natürlich auf etwas, das geschehen wird nachdem der Herr für die Seinen gekommen ist und nachdem der zurückhaltende Einfluss des Heiligen Geistes, der in ihnen wohnt, von der Erde weggenommen ist. Trotzdem ist es häufig so, dass es die verschiedensten Anzeichen der Wirksamkeit eines System oder einer Macht des Bösen gibt, bevor deren Höhepunkt und vollster Ausdruck erreicht ist. Wir glauben, dass sich genau so etwas heute vor unseren Augen abspielt. Bereits um 1830 kamen in Verbindung mit einer Bewegung, die „Irvingianismus“ genannt wurde, Zeichen und Wunder auf, von denen behauptet wurde, es sei das Reden in Sprachen und es seien „inspirierte“ Weissagungen. Einer der Hauptakteure bekannte jedoch später, dass die Macht, unter der er stand, wenn er sprach, nicht von Gott war. Von dieser Zeit an bis jetzt hat es fortschreitend ähnliche Dinge gegeben, sodass es heute zu einer regelrechten Epidemie geworden ist, besonders was die Heilungen angeht. Wir zögern nicht zu sagen, dass es heute genauso ist wie es damals war: die große Masse dieser Wunder ist nicht von Gott.Wir müssen noch etwas bemerken: die große Masse dieser „Zeichen und Wunder“ ist nicht echt. Immer wieder wurden die angeblichen Erfolge dieser gewaltigen Heilungskampagnen Monate später einer stillen Überprüfung unterzogen, nachdem alle Furore und Aufregung verklungen war. Das, was am Ende als echte Heilung übrig blieb, war ausnahmslos herzlich wenig – wenn überhaupt etwas blieb.Wir glauben fest daran, dass es Gott gelegentlich gefällt, auf übernatürliche Weise zugunsten eines Kranken einzugreifen, analog Jakobus 5,14-16. Wir glauben, dass es sogar in unseren Tagen Fälle gibt, wo bemitleidenswerte Opfer dämonischer Mächte in der heidnischen Welt durch den Glauben und das Gebet und das Fasten treuer Diener Gottes befreit werden. Diese Dinge geschehen als Frucht des verborgenen Umgangs mit Gott, wie auch in den Tagen der Apostel, wenn auch damals weit mehr in der Öffentlichkeit. Aber wir sind auch völlig überzeugt, dass uns falsche Leute listenweise nachweisliche Wunder präsentieren können, besonders in Form von Heilungen, die alle überhaupt nicht von Gott sind.Unter den Gaben in Korinth war eine, die „Unterscheidung der Geister“ genannt wurde (1. Kor 12,10). Wäre diese Gabe wiederbelebt worden, gäbe es nicht so viele, die von diesen modernen Ideen verführt würden. Daher gilt für uns heute das Wort: „Brüder, werdet nicht Kinder am Verstand, sondern an der Bosheit seid Unmündige, am Verstand aber werdet Erwachsene“ (1. Kor 14,20).

  8. Und doch finden wir nur im Jakobusbrief einen Hinweis auf eine Art der Heilung, nämlich Gebet und Bekenntnis. Bei Krankheit sollen wir füreinander beten und bekennen und wenn die Ältesten der Versammlung im Glauben für den Kranken beten können und ihn mit Öl gesalbt haben, wird er geheilt werden. Es geht also um den Glauben derer, die beten und nicht um den Glauben der kranken Person.

    Hallo Arno, Du weißt es sicherlich von mir, dass ich vor 4 Jahren nach Jakobus 5 gehandelt hatte !
    Für die Gemeinde war es etwas seltsam, mit Öl zu salben,
    sehr wichtig ist auch “ untereinander die Sünden zu bekennen “ sonst geschieht nämlich gar nichts !

    4 Tage nach diesem Gebet konnte und durfte ich erstmalig nach 24 Jahren ohne Schmerzmittel leben,
    der Herr hatte hier Gnade mit mir und ich durfte diese große Gnade erfahren !

    Gut, dass es nicht in einer charismatischen Gemeinde war !

    LG

    Claus

    1. Gott kann auch heute noch heilen, das ist gar keine Frage. Viele von uns haben das erlebt oder andere Wunder jedweder Art. Selbstverständlich glauben wir an den allmächtigen Gott, der heute noch auf vielfältige Weise in unser Leben und in die Geschichte dieser Welt eingreift. Ein Glaube, der darauf nicht vertraut, wäre ein ärmlicher und kraftloser Glaube. Allerdings hilft und heilt Gott, wann und wie er will. Weil wir über Gott nicht verfügen können, können wir auch keine „Heilungsgottesdienste“ etc. anbieten, weil wir allein schon mit diesem Begriff den Eindruck erwecken, als könnten wir über Gottes heilende Kraft verfügen und Erwartungen wecken, die zu erfüllen, wir keine Vollmacht haben. Ich war selbst viele Jahre in charismatischen Kreisen und auf charismatischen Veranstaltungen unterwegs und kann nur sagen: ich habe viel Gutes erlebt, aber derart vollmundige Ankündigungen bleiben weit hinter der Wirklichkeit zurück.
      Das heißt aber keinesfalls, daß wir deshalb aufhören sollten, Gott um Wunder zu bitten und seine Wunder zu erwarten, aber eben wann und wo und wie er will!

    2. Jepp Arno, sonst ständ bei mir in der Bibel nichts über
      Jakobus 5 drin !

      Ich war weder bei Zauberen noch bei Extrem Charismatikern mit meinem gesundheitlichen Anliegen !

      LG

      Claus

  9. Alexsander Seibel So kann man den deutlichen Worten des ehemaligen Allianzvorsitzenden Dr. Rolf Hille nur zustimmen, wenn er konstatiert: Zwar sei für Christen die Schuldfrage dadurch geklärt, dass Jesus Christus Sünden vergebe, jedoch bleibe die Frage nach Glück und Wohlergehen im irdischen Leben offen. Die charismatische Bewegung sei für ihn in dieser Hinsicht „die tragischste Bewegung in der Geschichte der Kirche“, so Hille. Sie scheitere an einer fehlerhaften Bibelauslegung, da sie Heilung als Normalfall und Krankheit als Ausnahmefall ansehe. Der Wunsch nach Wiederher-stellung des Paradieses erfülle sich jedoch nicht in diesem Leben (ideaSpektrum 36/2009, S. 14).

    :Darlegung in den Briefen
    29. DEZEMBER 2016 UM 19:54
    Für uns als Gemeinde des Herrn finden wir in den Episteln, wo das Heil erklärt wird, keinen Heilungsbefehl, wohl aber die Anweisung gemäß Jakobus 5,14ff. im Krankheitsfalle füreinander zu beten. Hier sollten wir viel mehr Mut und Glauben haben. Denn immer wieder wird berichtet, wie gerade bei dieser Befolgung der biblischen Anordnung, Gott Gläubige heilt oder ihnen Besserung bzw. Erleichterung schenkt. Das besonders dann, wenn man auch bereit ist, seine Sünden zu bekennen (Vers 16).

    1. Lieber Arno,

      das waren schöne, aber leider nur hohle Worte die Rolf Hille damals gesagt hatte. Auch er unterschrieb die „Kasseler Erklärung“, welche die „Berliner Erklärung von 1909“ aufhob. Hier haben eine Menge anderer Leute aus der DEA mitgestrickt.

      Im Zusammenhang mit dem Torontosegen schrieb Christoph Morgner als Präses des Gnadauer Verbandes und Mitglied im Gesamtvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz in idea zum Thema Berliner Erklärung: „Wir benötigen keine neue Erklärung. Die alte reicht völlig aus. Diese wurde vor allem durch die Vorgänge in Kassel ausgelöst, die ähnlichen Charakter hatten, wie die des ‚Toronto Segens‘ heute. Damals mußte die Polizei einschreiten. Welch eine Schande für das Evangelium! Ich rate allen, die Berliner Erklärung, um derentwillen wir in der Gemeinschaftsbewegung von Pfingstlern und Charismatikern heftig gescholten werden, hervor zu holen und darin gründlich zu lesen. Eine derartige Bewegung als von Gott geschenkt anzuerkennen, ist uns unmöglich ! idea Nr. 13 vom 29.3.1999.

      Näheres über das Zustandekommen der Berliner Erklärung ist bei Dallmeyer zu finden.
      Heinrich Dallmeyer, Die Zungenbewegungn.

      … Während Allianz und Gnadau sich noch mehr oder weniger heftig öffentlich gegen die Aufhebung der Berliner Erklärung wandten, saßen Allianz und Pfingstler schon lange Jahre miteinander am Verhandlungstisch. Im Jahre 1996 war in derselben Zeitschrift unter dem Titel „Ein Jahrhundertereignis“ zu lesen, daß diese trennende BE nun doch endlich sozusagen vom Tisch ist. Alles mit schönen Worten diplomatisch umhüllt und so hingestellt, daß man denken konnte, es ist nun doch alles wieder in bester biblischer Ordnung, diese Kreise sind in sich gegangen und haben sich geändert. Die außerbiblischen Phänomene und falschen Lehren sind zur Seite gelegt, jetzt kann man wieder ganz neu miteinander beginnen. Pfingst- und charismatische Zeitschriften sprechen dagegen von einem Sieg, einem neuen Aufbruch.

      „Endlich ist dieses Hemmnis, die BE vom Tisch.“ Liest man nun die Unterschriften unter diesem neuen Dokument, „Kasseler Erklärung“ genannt, so findet man hier neben R. Hille, H. Steeb, P. Strauch auch Pfarrer Chr. Morgner.
      idea Nr. 27 vom 3. 7. 1996.

      Heute sitzen die Charismatiker und Pfingstler mit an der Spitze der DEA. Die Früchte sehen wir heute!

  10. Der Linksevangelikalismus ist eine zwangsläufige Folge der Transformationstheologie, die in allen Allianzkirchen voherrscht:

    Vetter klingt dümmlich, aber er paßt völlig in eine Ideologie:

    https://www.der-ruf.info/linksevangelikalismus-auf-dem-vormarsch-siegfried-schad/

    BITTE befasst Euch endlich mit dieser Transformationstheologie … es wird Zeit, die Evangelikalen sind komplett infiziert … NEIN, es ist unerheblich was Ihr in den Wahkabinen tut und die AfD ist auch keine ( chrsitliche) Lösung … mehrere Artikel zur Transformationstheologie und einer umfassenden Infektion im Evangeliaklismus: https://out-of-the-blue.world/category/dominionismus-gesellschaftstransformation/

    einleitende Videos in das Thema:

    https://out-of-the-blue.world/dominionismus-gesellschaftstransformation-dominionism-transformation-of-societies/

    Wenn Ihr DAS nicht verstehen wollt. oder könnt, dann lauft doch bitteschön weiter in Eure politische Sackgasse!

    Seid dem HERRN JESUS CHRISTUS anbefohlen der UNS gerttet hat und würdige Frucht anstatt einem politisierten „(pseudo)christlichen“ Abendland wünscht.

    1. Lieber Bruder Schad, ich teile von Herzen Ihren Appell, weiß aber nicht, warum Sie ihn hier auf dieser Seite einstellen. Ich habe schon vor Jahren bei einem Vortrag auf einer Konferenz der „Bekenntnisbewegung kein anderes Evangelium“ darauf hingewiesen, daß die sogenannte „Emerging church“ die Auflösung all dessen bedeutet, was den christlichen Glauben ausmacht. Und die Transformationstheologie ist, soweit ich das wahrnehme, nichts anderes als eine Spielart oder ein Bestandteil der „emerging church“. Zumindest sind beide vom selben Ungeist geprägt.

      1. Lieber Pastor Tscharntke, „eine Spielart oder ein Bestandteil“ ist leider viel zu kurz gegriffen … ich möchte nicht belehrend klingen, aber BITTE lesen Sie Dr. Martin Erdmanns Buch “ DER GRIFF ZUR MACHT – Dominionismus, der evangelikale Weg zu globalem Einfluss“. Sie werden nach Lektüre dieses Buches sehen, daß das Thema Transformationstheologie weit über den Rahmen der Emerging Church-Bewegung hinaus geht und bereits den gesamten Allianz-Evangelikalismus erfasst hat.

        1. Lieber Bruder Schad, besagtes Buch habe ich bereits gelesen. Ich bin aber im Thema nicht so detailliert drin, daß ich mich mit meiner Formulierung nicht zu weit hinauswagen wollte.

  11. Zeitschrift-Artikel: Emerging Church – Abschied von der biblischen Lehre?Die Emerging Church-Bewegung bekommt zunehmend Einfluss im deutschsprachigen Bereich. Bücher ein- flussreicher Autoren aus dem angloamerikanischen Raum wie Brian McLaren, E. R. MacManus, Dan Kimball, Kester Brewin1 erscheinen in deutschen Verlagen. Auch deutschsprachige Autoren wie T. Faix, Th. Weißenborn2, Christina Brudereck3, F. Vogt4 nehmen sich des Themas an und verstehen sich mehr oder weniger als Teil der Bewegung. Auch auf überregionalen Tagungen rückt die Strömung in den Fokus: So war im November 2006 Erwin McManus Hauptreferent auf der Schweizer Jugendleiter-Konferenz „Newleaders“ (Neue Leiter) in St. Chrischona. Der jährlich stattfindende Kongress, der von großen Freikirchen-Verbänden (FEG, CHG, ETG und VFMG) getragen wird, dient als Motivations- und Schulungsveranstaltung für die Schweizer kirchliche Jugend. Ende November/ Anfang Dezember 2007 kommt einer der einflussreichsten Autoren und Mitbegründer der Emerging Church-Bewegung, Brian McLaren, zusammen mit Jason Clark nach Marburg, Erlangen und Hamburg. In Marburg sind sie die Hauptredner der Studientage des Theologischen Seminars Tabor und des Marburger Bibelseminars. Einer der Veranstalter der Tagung ist die Koalition für Evangelisation, die mit der Lausanner Bewegung Deutschland und der Deutschen Ev. Allianz (DEA) eng verzahnt ist.5 Die Entwicklung und Verbreitung des Gedankenguts der Emerging Church findet zu einem großen Teil im Internet statt. Auf sogenannten Blogs, Internetforen, werden Fragen der Theologie und Praxis diskutiert. Dadurch hat die Bewegung den Charakter eines weltweiten Netzwerkes. Auch im deutschsprachigen Bereich gibt es inzwischen eine ganze Reihe solcher Internetforen.6 Wo man hin schaut ,erkennt man den Abschaum.

    http://www.fest-und-treu.de/index.php?id=2&a=152

    1. Nun ja, wo finden wir denn heute noch wirklich klare an Gottes Wort ausgerichtete Lehre?

      Kirchen und Freikirchen, Gemeinschaften, Hauskreise, Pfingstler und Charismatiker, ihre Zahl ist gegen unendlich, überall haben sich falsche Lehren eingenistet.

      Viele davon nennen sich bibeltreu. Bei näherer Betrachtung kann jedoch der Pferdefuß dabei entdeckt werden.
      Auf diese negative Entwicklung haben jedoch Jesus und die Apostel längst hingewiesen.

      * Mt. 7, 15: Nehmt euch ‹stets› in Acht vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, im Inneren aber reißende Wölfe sind.

      * Apg. 20, 28: Gebt also ‹stets› Acht auf euch selbst und auf die ganze kleine Herde, in der der Heilige Geist euch zu
      Aufsehern setzte, um Hirten zu sein für die Gemeinde Gottes, die er sich durch das eigene Blut erwarb, 29 denn
      dieses weiß ich, dass nach meinem Weggehen schlimme Wölfe zu euch hineinkommen werden und die kleine Herde nicht schonen werden. 30 Auch aus euch selbst werden Männer aufstehen, die Dinge, die verkehrt worden sind, reden werden, um die Jünger wegzuziehen hinter sich her.

      * Offb. 2, 8: Dem Boten der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der ein Toter wurde und
      lebte: 9 Ich weiß um deine Werke und deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und um die Lästerung
      von Seiten derer, die von sich selbst sagen, sie seien Juden, und sie sind es nicht, sondern [sind] eine Synagoge
      des Satans.

      Genau das kann heute über viele die sich Christen nennen aussagen!

    2. Ja lieber Arno, Fest und Treu von dem kleinen Ort Schoppen kennen wir fast 40 Jahre !
      Leider ist er oft in China unterwegs als Missionar / die Bücherei hat er abgegeben / und dort findest Du alles von der tiefsten Charismatik bis nicht zu empfehlende Bücher zu kaufen !

      Ob Wolfgang Bühne dass weiß ???????

      Wolfgang ist mir ein lieber Bruder im Herrn, nur was dort in seiner abgegebenen Bücherei stattfindet / dass ist schon nicht mehr vertretbar !

      LG

      Claus

  12. Darf man einem Christen vorschreiben, welche Partei er zu wählen hat in dieser Zeit ? Nein, auch ein Christ ist frei, dass zu wählen was
    er möchte und sei es nur eine “ Protestwahl “ !

    Wenn die momentane Regierung “ wir schaffen dass schon “ täglich mit ihren Versprechungen versagt, dann gehört diese vom Volk abgewählt !

    Ach so, wer dass Schwert nimmt wird dadurch umkommen, dass ist jedoch nur eine Passage aus der Bibel !

    Die zweite Passage : “ verkaufe deine Kleider und kauf dir ein Schwert und fülle deinen Geldbeutel !

    Einzelne Passagen aus der Bibel zu zitieren mag zwar manchmal in Ordnung sein, allerdings im Zusammenhang betrachtet wäre es doch sinnvoller, mehrere Passagen aus der Bibel zu zitieren !

    Oder wir müssen täglich solche Berichte lesen :

    https://www.unzensuriert.at/content/0022731-Jugendlicher-Asylwerber-aus-Schwarzafrika-rammt-15-jaehriger-Messer-die-Brust

    Quellennachweis / Link

    LG

    Claus

  13. @ Herr Schad :

    Wenn Ihr DAS nicht verstehen wollt. oder könnt, dann lauft doch bitteschön weiter in Eure politische Sackgasse!

    Die Zeit wird es bringen, wer – und wann in der politischen Sackgasse landet !

    Dass Anderssein des anderen zu akzeptieren ( in politischer Hinsicht ) dass wünsche ich Ihnen !

  14. @ Arno :

    Immer öfters vernimmt man, wir würden als Evangelisten oder Verkündiger den Heilungsbefehl vernachlässigen. Heilung gehöre mit zur Verkündigung des Evangeliums. Erst dies sei ein „volles“ Evangelium!
    Entspricht dies wirklich der Lehre des Neuen Testaments?

    http://www.alexanderseibel.de/hat_die_gemeinde_einen_heilungsauftrag.htm

    Lieber Arno, nach Jakobus 5 gehört dass schon zum neuen Testament !
    Ich meine hiermit nicht die extremen, charismatischen Heilungen, damit bin ich sehr vorsichtig !

    Entspricht dies wirklich der Lehre des Neuen Testaments?

    Les doch bitte selber nach in Jakobus 5 !

    LG

    Claus

    1. Gott hat Wunder getan und Er tut auch heute Wunder. Er vermag Dinge zu bewirken, die wir mit Naturgesetzen nicht erklären können. Das ist unbestritten. Aber sind die Wunderheilungen, von denen heute manchmal die Rede ist, echte Machterweisungen Gottes? Erleben wir wirklich, dass die Wundergaben der Anfangszeit neu aufleben? Solche Fragen sind berechtigt und wir wollen ihnen in diesem Artikel einmal nachgehen. Wir können sicher nicht alles beurteilen, was auf diesem Globus „Wunderheilung“ genannt wird. Es ist auch so, dass bis heute manche Menschen auf wunderbare Weise gesund werden. Doch eine Frage bleibt: Was ist von den Wunderheilern heutzutage zu halten, die Menschen wie Magnete anziehen und damit werben, dass sie viele von ihren Krankheiten befreien? Es gibt „Heilungsgottesdienste“ – ist da Gottes Geist mächtig am Wirken? Oder ist das Schwärmerei oder gar Verführung? Wir wollen anhand der Bibel einige Argumente überdenken, mit denen man beweisen möchte, dass die Gabe der Heilungen heute noch ausgeübt und in Anspruch genommen werden sollte. Hat Gott sich verändert?Man behauptet: „Wenn Gott zu biblischen Zeiten Wunder getan hat, dann wirkt Er sie auch heute. Denn es steht geschrieben: ,Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit‘“ (Heb 13,8).Dieser Vers sagt nicht, dass der Herr immer dasselbe tut, sondern dass Er immer derselbe ist. Gott ist derselbe, aber Er wirkt auf verschiedene Art und Weise. So ließ Er die „damalige Welt“ im Wasser untergehen, während Er die „jetzige Erde“ durch Feuer zerstören wird (2. Pet 3,6.7). Und in der Ewigkeit, von der in Hebräer 13 geredet wird, wird es natürlich auch keine Wunderheilungen geben, denn es gibt dann gar keine Krankheiten mehr. Wenn wir in der Bibel nach Wundern suchen, wird deutlich: Gott hat nicht zu jeder Zeit (gleich viel) Wunder gewirkt. Der erste Mensch, der durch Gottes Macht Wunder wirkte, war Mose, der vielleicht der erste Mensch war, der Inspiriertes geschrieben hat. Einige Hundert Jahre danach haben die Propheten Elia und Elisa viele Wunder getan. Von unserem Meister selbst werden zahlreiche Wunder berichtet, ebenso von seinen Aposteln. Wunder findet man häufig im zweiten und vierten Buch Mose, in Josua und Richter, im ersten und zweiten Buch der Könige, in den Evangelien und in der Apostelgeschichte. Ansonsten sind die Berichte über Wunder nach der Weisheit Gottes dünn gesät.Es ist eine Tatsache, dass Gott nicht immer in gleicher Weise in das Geschehen auf der Erde eingreift. Wunder sind und bleiben etwas Außergewöhnliches. Geschähen sie fortwährend, würden sie ihren Zweck verfehlen und nicht mehr als Wunder erkannt werden.Wie sah es bei den ersten Christen aus?Es wird gesagt: Am Anfang der Christenheit geschahen Wunder und Zeichen. Es war eine Zeit der Kraft. Wenn sich heute Christen dem Wirken des Geistes Gottes öffnen, werden sie dieselben Wunder erleben. Die Anfangszeit der Christenheit ist Maßstab und Vorbild für uns!Wir können viel von den ersten Christen lernen. Es ist gut, wenn wir die Apostelgeschichte lesen, um die Praxis unseres Glaubenslebens damit abzugleichen. Doch aus den Berichten der Apostelgeschichte kann man keine Lehre entwickeln. Es ist unnüchtern, wenn wir von unseren verschwitzten T-Shirts dieselbe Wirkung erwarten wie von den Schweißtüchern des Paulus, oder wenn wir davon ausgehen, dass alle gefangenen Gläubigen durch Engel befreit werden (Apg 19,11.12; 12,1–17). Das Verhalten der ersten Christen ist richtungweisend für uns, aber die Machterweisungen ihrer Zeit können wir nicht einfach in „die letzten Tage“ (2. Tim 3,1) übertragen. Sollte Gott heute durch Zeichen und Wunder das Siegel seiner Anerkennung auf eine Christenheit drücken, die voller Unmoral und falscher Lehren ist?Gott wirkt am Anfang eines Heilszeitalters oft anders als an dessen Ende. Das sehen wir bei dem Volk Israel. Gott bewirkte große Zeichen durch Mose in Ägypten (vgl. 5. Mo 34,10–12) und führte sein Volk mit erhobenem Arm aus der Knechtschaft heraus. Während der Wüstenreise geschahen zahlreiche Wunder, und auch bei der Eroberung des Landes Kanaan griff Gott auf übernatürliche Weise ein. Einmal standen sogar Sonne und Mond still, damit Israel seinen Kampf vollenden konnte. Das hat sich nicht wiederholt, wie die Schrift ausdrücklich sagt (Jos 10,13.14). Wunder geschahen später insgesamt nur noch selten (wenn man von der Wirkungszeit der Richter sowie Elias und Elisas absieht). Selbst in der Erweckung unter Josia, in der man sich neu auf die Vorschriften des Wortes Gottes besann, ereigneten sich keine Wunder. Als nach der Babylonischen Gefangenschaft einige Juden in das verheißene Land zurückkehrten, waren sie äußerlich durch Schwachheit gekennzeichnet. Machtdemonstrationen Gottes sucht man vergeblich in den Bibelbüchern, die diese Zeit beschreiben (Esra, Nehemia, Haggai, Sacharja, Maleachi). Dennoch wirkte der Geist in ihrer Mitte, und das Wort Gottes bestand unter ihnen (Sach 4,6; Hag 2,5). Von Johannes dem Täufer schließlich, dem letzten und zugleich größten Propheten der „alten Haushaltung“, bezeugt die Schrift, dass er keine Zeichen tat (vgl. Mt 11,11; Joh 10,41). Er machte den Weg frei für den Herrn Jesus selbst, der viele Wunder tat und damit belegte, dass Er Gottes Sohn war.Wenn Gott etwas Neues bewirkt oder einen Neuanfang schenkt, bekräftigt Er das oft durch Wunder. Als Israel den Jordan durchquerte und erstmalig Kanaan betrat, stießen sie auf das Bollwerk Jericho. Gott riss die Mauern dieser Stadt nieder und gab seinem Volk einen triumphalen Erfolg (Jos 6). Bei späteren Eroberungen zerstörten die Israeliten die Befestigungsanlagen selbst. Gott hatte am Anfang seine Macht besonders gezeigt, um sein Volk zu ermutigen und die Feinde zu demoralisieren.Als die ersten Christen das Evangelium verkündigten, war das etwas Neues. Gott zeugte mit, indem Er die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters geschehen ließ (Heb 2,4; Heb 6,5). Jeder konnte erkennen: Das Neue ist wirklich von Gott! Die Bestätigung durch göttliche Wunder war auch wichtig, weil die christliche Lehre erst nach und nach im Neuen Testament niedergelegt und als Basis für die Evangelisation genutzt werden konnte.Wir finden im Neuen Testament keine Zusage, dass die Wundergaben bis zum Wiederkommen Christi bleiben werden. Aber die Gaben, die für unsere geistliche Vollendung nötig sind, haben wir auch heute noch (Eph 4,12.13).Was ist mit Markus 16,17.18? In Markus 16,17.18 steht, dass denen, die glauben, Zeichen folgen werden: Sie werden im Namen des Herrn Dämonen austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufnehmen, unbeschadet Tödliches trinken und Schwachen Hände auflegen Wohlbefinden geben. Bedeutet das, dass heute jeder Glaubende diese Zeichen erleben kann? Wir sollten einige Punkte sorgfältig erwägen:Die Stelle enthält keine Verheißung, dass die Zeichen bis zur Vollendung des Zeitalters bleiben werden (vgl. Mt 28,20).Direkt nach den Versen 17.18 wird lediglich gesagt, dass der Herr die Predigt der Apostel durch Zeichen bestätigte (Mk 16,20; vgl. 2. Kor 12,12).Diese Stelle kann nicht bedeuten, dass alle Gläubigen Wunderkräfte haben. Denn der Apostel Paulus lehrte etwas anderes (1. Kor 12,10.28.29).Wenn die Zeichen heute noch erlebt werden könnten, dann dürfte man auch das Aufnehmen von Schlangen und das Trinken von Tödlichem nicht einfach ausklammern!Der Herr machte seinen Jüngern in Markus 16 deutlich, dass Zeichen nicht von seiner Gegenwart auf der Erde abhängig waren. Er würde vom Himmel aus wirken und Zeichen unter denen schenken, die der Verkündigung der Apostel glaubten. Wir haben hier keine Verheißung, die allen Gläubigen zu allen Zeiten versichert, dass sie diese Zeichen erleben werden.Was ist mit Jakobus 5,14–18?In diesen Versen wird einem kranken Glaubenden geraten, die Ältesten zu sich zu holen, die dann mit ihm beten und ihn mit Öl salben werden. Es heißt dann: „Das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen“ (V. 15). Diese Verse werden auch immer wieder angeführt, um zu begründen, dass Wunderheilungen heute selbstverständlich sein müssten. Auch hier seien einige Punkte genannt, die man beachten sollte:In Jakobus 5 geht es nicht um die Gnadengabe der Heilung, sondern um das Gebet des Glaubens.Der Kranke geht nicht zu einem Wunderheiler, sondern er ruft die Ältesten zu sich.Der Kranke geht nicht zu einem Wunderheiler, sondern er ruft die Ältesten zu sich.Es wird eine schwerere Krankheit vorausgesetzt, denn die Ältesten kommen zu dem Kranken, der anscheinend bettlägerig ist.Es ist wohl eine Krankheit, die auf ein besonderes Eingreifen Gottes zurückzuführen ist. Im Vordergrund steht die Zucht für Sünden (vgl. Hiob 33,15 ff.), obgleich das „wenn“ in Vers 15 auch andere Möglichkeiten offenlässt.Sowohl der Kranke als auch die Ältesten erkennen, warum die Krankheit von Gott geschickt wurde. Der Kranke ist bereit, seine Schuld zu bekennen. Wenn die Ältesten im Glauben beten, erfolgt Heilung (auch der Kranke muss Glauben haben, aber das wird nicht betont).Der Kranke wird mit Öl, dem Universalheilmittel damaliger Tage, gesalbt. Das macht auch klar: Die Stelle verbietet nicht medizinische Hilfe.Es wird nicht von einer sofortigen wundersamen Heilung gesprochen, sondern davon, dass der Herr – vielleicht sogar mittels Medizin – aufrichtet. Es wird, denke ich, deutlich, dass diese Stelle wenig mit den Wunderheilungen heute gemeinsam hat. Bedeutet das, dass Jakobus 5 nicht mehr praktiziert werden kann? Nein, das bedeutet es nicht. Man kann aber nur Heilung erwarten, wenn alle Beteiligten erkennen, warum Gott die Krankheit gesandt hat, und wenn man weiß, dass Er sie jetzt wegnehmen will. Auf das Gebet des Glaubens hin richtet der Herr dann auf.Jakobus verweist in diesem Zusammenhang auf Elia, der um eine jahrelange Trockenheit und um einen plötzlichen Regen „erfolgreich“ gebetet hat (Jak 5,17). Dass es sich hierbei um etwas Außergewöhnliches handelte, liegt auf der Hand. Und die Aufrichtung von der Krankheit, wie sie in Jakobus 5 beschrieben wird, ist gewiss auch keine alltägliche Sache – schon gar nicht in den Tagen des Niedergangs, in denen wir heute leben.Gibt es nicht viele Heilungserlebnisse?Immer wieder wird darauf verwiesen, dass es viele Menschen gebe, die von Wunderheilern gesund gemacht worden seien. Dazu ist zu sagen, dass es viele gibt, die nicht geheilt wurden, obwohl sie Heilungsgottesdienste besucht haben [Fußnote 1]. Das kann man nicht einfach mit einem schwachen Glauben begründen, wie es oft geschieht. Malchus, der zu den Feinden des Herrn gehörte, hatte offensichtlich gar keinen Glauben, und doch heilte der Herr sein Ohr, das Petrus abgeschlagen hatte (Lk 22,50.51; Joh 18,10). Nachdenklich stimmt auch, dass die Heiler auch selbst krank werden und an ihren Krankheiten sterben [Fußnote 2]. Was die Heilungsberichte betrifft, möchte ich Folgendes zu bedenken geben:Oft geht es um Heilungen, die schwer nachgewiesen werden können (Befreiung von Kopfschmerzen, Rückenschmerzen usw.). Dass fehlende Körperteile wieder angefügt werden (so wie bei Malchus), wird nicht beobachtet.Nicht selten werden Krankheiten geheilt, bei denen die Psyche eine ausschlaggebende Rolle spielt. Mir erzählte eine Christin, dass sie auf wunderbare Weise von der Magersucht befreit worden sei. Dass das aber nicht mit einer „Gabe der Heilung“ verbunden werden muss, liegt auf der Hand.Der Placeboeffekt ist nicht zu unterschätzen: Man meint, dass es besser werden muss, wenn man den Heiler XY aufsucht – und dann ist es auch so …In der aufgepeitschten Atmosphäre einer Heilungsveranstaltung wirkt die Suggestionskraft des Heilers. Die emotional aufgewühlten Teilnehmer können sich nicht mehr auf den Beinen halten, werden von Wärme durchflutet, geraten in Trancezustände – und vergessen ihre Schmerzen. Allzu schnell spricht man dann von Heilung.Unser Organismus verfügt über Selbstheilungskräfte. Manch vermeintliche Wunderheilung ist nur ein körperlicher Genesungsprozess.In der Medizin kennt man spontane Heilungen, die unerklärlich sind (zum Beispiel bei Krebs). Sie treten auch bei Menschen auf, die mit dem Glauben ablehnend gegenüberstehen.Erwiesen ist auch, dass es bei den Heilungsveranstaltungen zu Betrügereien gekommen ist. Menschen, die kerngesund waren, saßen in Rollstühlen und hatten natürlich keine Mühe, zum richtigen Zeitpunkt aufzuspringen.Auf diese Weise können meines Erachtens die meisten der vermeintlichen Wunder erklärt werden. Viele haben – wie der weltbekannte Chirurg Dr. William Nolen – nach echten Heilungswundern intensiv gesucht, aber keine gefunden. Wir stehen vor einem Berg der Einbildung und Täuschung.Manche sagen rasch, wenn sie von Wunderheilungen hören, dass diese vom Teufel gewirkt sind. Abgesehen davon, dass oft keine echten Heilungen nachgewiesen werden können, sollte man bedenken, dass die Schrift kein Beispiel dafür liefert, dass der Teufel und seine Dämonen geheilt haben. Wir lesen davon, dass die Diener Satans Plagen nachgemacht und Zauberei getrieben haben (2. Mo 7,22; 8,3; Apg 8,4 ff.) [Fußnote 3]. Wir lesen davon, dass der Antichrist „Zeichen und Wunder der Lüge“ tun und „Feuer vom Himmel“ fallen lassen wird (2. Thes 2,9; Off 13,13). Aber von Heilungen lesen wir nichts. Als der Herr Jesus einen Blindgeborenen geheilt hatte und viele lästerlich sagten, dass Er einen Dämon habe, fragten einige Juden: „Diese Reden sind nicht die eines Besessenen; kann etwa ein Dämon der Blinden Augen auftun?“ (Joh 10,21). War die Frage nicht berechtigt? In Stellen wie 5. Mose 32,39 und Hiob 5,18 wird die Macht der Heilung Gott zugesprochen. Damit kann zwar nicht in einem absoluten Sinn ausgeschlossen werden, dass der Teufel heilen kann (wenn es am Ende seinen zerstörerischen Absichten dient), aber es zeigt doch, dass wir mit diesem Erklärungsversuch sehr behutsam umgehen müssen, sofern wir ihn überhaupt gebrauchen dürfen.Weitere ÜberlegungenDie folgenden Überlegungen sollen weitere Fragezeichen hinter die Wunderheilungen in der charismatischen Bewegung setzen:Wunderheilungen, die im Neuen Testament berichtet werden, geschahen an solchen, die nicht an den Herrn Jesus glaubten. Es wird nirgends ausdrücklich gesagt, dass eine gläubige Person geheilt wurde. Wieso erwarten dann viele Gläubige heute Heilung?Die Kranken, die dem Herrn Jesus vertrauten, wurden vollständig und sofort geheilt (Mt 4,23.24; 8,16; 9,35; 12,15; 14,14.35; Mk 1,32–34.39; 6,55.56; Lk 4,40.41; 9,11; Joh 6,2). Es geschah nicht das, was man heute findet: Krankheiten werden im Voraus ausgeklammert, Heilungen missglücken oder geschehen über einen längeren Zeitraum hinweg in Etappen. Zwar heilte der Herr in drei Fällen auch nicht direkt, aber dabei handelte es sich nicht um schleppende Genesungsprozesse (Mk 8,22–26; Lk 17,11–19; Joh 9,1–7). Durch den Herrn wird eine „vollkommene Gesundheit“ bewirkt (Apg 3,16).Wunder der Heilung stehen heute sehr im Vordergrund; aber warum spricht man nicht auch von den Wundern des Gerichts (vgl. Apg 5,5.10; 13,11)? Wenn Wunderkräfte wirken, könnte man dann nicht auch die plötzliche Stillung eines Sturms oder andere „Naturwunder“ erwarten, die leicht nachprüfbar wären?Der Herr und die Apostel haben den Schwerpunkt nicht auf Heilung von Kranken gelegt. Das Wort Gottes stand allezeit im Mittelpunkt; die Zeichen bestätigten das Wort (Heb 2,4). Manches Mal verbot der Herr sogar, über Wunder zu reden (Mt 9,30; Mk 7,36 etc.). Welcher Glaubensheiler heute würde schweigen, wenn ein echtes Wunder geschähe? Und wie wichtig ist die Verkündigung der ganzen biblischen Botschaft? Zeigt sich zuweilen nicht große Unkenntnis über die Gedanken Gottes?Wunder der Heilung werden oft als notwendig erachtet, damit Ungläubige auf das Evangelium aufmerksam werden. Doch wie viele mögen wohl schon durch Schwärmerei und falsche Behauptungen abgeschreckt worden sein? Überdies dürfen wir die Wirkung von Wundern nicht überschätzen. Der Pharao in Ägypten hatte viele Wunder gesehen und doch sein Herz verhärtet. Und dem reichen Mann im Hades, der wollte, dass ein aus den Toten auferstandener Lazarus seine Brüder warnte, wurde gesagt: „Wenn sie nicht auf Mose und die Propheten hören, werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht“ (Lk 16,31). Ja, würden Wunder in unserer Zeit nicht dahin führen, dass die überragende Bedeutung des Wortes Gottes noch stärker verdrängt würde?Heilungen werden auch von den unterschiedlichen Religionen, Esoterikern und Sekten beansprucht. Die Heilungsberichte ähneln nicht selten den Berichten von christlichen Heilungsdienern. Wie ist das zu erklären?In den letzten Jahren erlebt man eine Welle des Irrationalen, Mystischen und Okkulten. Passen in diese ungute Linie nicht Lehren und Praktiken, die sehr stark das Gefühl ansprechen?Wir leben in einer Zeit, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt und sich zu den Fabeln (Mythen) hinwendet. Es kommt deshalb mehr denn je darauf an, am Wort Gottes festzuhalten und nüchtern in allem zu sein (2. Tim 4,3.5). Ist das bei uns der Fall, dann werden wir aktuelle Strömungen richtig beurteilen und uns nicht von fremden Lehren fortreißen lassen. Gleichzeitig werden wir, wenn wir von verkehrten Dingen Abstand nehmen, dies in der rechten Gesinnung tun und uns nicht lieblos über Glaubensgeschwister stellen.Was ist nun zu tun, wenn wir krank werden? Wir brauchen nicht zu Wunderheilern zu gehen, die uns das Blaue vom Himmel versprechen. Der Trost aus dem Himmel, der das Krankenlager „umwandelt“, ist uns lieber (Ps 41,4). Diesen Trost wollen wir auch solchen bringen, die krank sind. Wir heilen sie nicht, aber wir besuchen sie (vgl. Mt 25,36). [Fußnote 1] Ein bekannter Wunderheiler legte ungefähr 70.000 Menschen im Jahr die Hände zur Heilung auf. Nicht einmal 0,5% davon gaben überhaupt an, geheilt worden zu sein.[Fußnote 2] So starb beispielsweise die Heilungsdienerin Ruth Carter Stapleton an Krebs, nachdem sie jede Therapie verweigert hatte.[Fußnote 3] Es ist bemerkenswert, dass Mose in 2. Mose 4,1 drei Wunder gezeigt wurde (Stab zur Schlange und umgekehrt, Hand wird aussätzig und umgekehrt, Wasser wird zu Blut). Die Schriftgelehrten konnten lediglich das Zerstörerische nachmahnen, aber sie machten weder Schlangen zu Stäben noch vollbrachten sie eine Heilung der Wunder!

      So nun ist das Kapitel für mich ab geschlossen .Lieber Claus!
      LG Arno

  15. Lieber Arno,

    Danke für Deinen ausführlichen Bericht ! So nun ist das Kapitel für mich ab geschlossen .Lieber Claus!
    LG Arno

    Ich war weder bei Wunderheilern, noch in irgend einer Sekte welche sich irgend welchen Mitteln bedienten :

    ich hatte 24 Jahre lang stärkste Schmerzen in der Wirbelsäule nach 2 Op,s gehabt. Irgend wann in einer Wortbetrachtung sagte ein Gemeinde Ältester : “ ihr sucht immer zuerst bei schweren Erkrankungen den Arzt auf, was ja auch nicht verkehrt ist “ !

    Aber niemals bittet ihr die Ältesten, mit euch nach Jakobus 5 zu beten.

    Darauf hin machte ich einen Termin mit 3 Gemeinde Ältesten, wir beteten nach Jakobus 5, bekannten untereinander unsere Sünden,( auch ich als Betroffener ) ich bat den Herrn noch : “ Dein Wille Herr möge hier geschehen “ – nicht unser oder mein Wille ! Selbst bei diesem Gebet wurde ich von Satan versucht, eine bestimmte Sache einfach auszulassen / dann wäre alles umsonst gewesen / ich bekam die Kraft vom Herrn, auch dieses sehr Unangenehme an Sünde zu bekennen !
    Entweder werde ich nicht schmerzfrei, oder nur etwas schmerzfrei, oder ganz schmerzfrei. Und 24 Jahre dass stärkste Schmerzmedikament zu nehmen war auch nicht immer einfach für mich !

    Am folgenden Montag kam ich zum Hausarzt, der sagte mir : gehe doch mal zu dem Prof. XXX in die Neurochirugie, er ist aus den USA gekommen und Spezialist für Nerven + Rückenschmerzen !

    5 Tage später kam ich ins MRT / Diagnose : von der ersten OP vor 24 Jahren ummauerte Narbengewebe die Nervenleitbahnen und verursachten diesen Dauerschmerz.

    Mit einer Infiltration unter CT beseitigte er dann dieses Narbengewebe und ich war von nun an Schmerzfrei ! Seit Januar
    2016 brauche ich keine starken Medis mehr für Schmerzen !

    Allerdings bildet sich in 8 Monaten neues Narbengewebe und ich lasse mir wieder unter CT diese Infiltration geben !

    Ich persönlich sehe dass als Gebetserhörung an, auch wenn hier
    ärztlich nachgeholfen werden muß !

    8 Monate Schmerzfrei gegenüber 24 Jahre Dauerschmerzen ist schon für mich eine sehr große Befreiung gewesen !

    Dass ich dieses Morphium über 18 Monate nach 24 jährigem Gebrauch Step by Step nach unten fahren musste, war dann anschließend auch eine sehr große Befreiung für mich !

    LG

    Claus

    1. Lieber Matze, der Hinweis auf die Predigten ist nur begrenzt hilfreich. Es kann jemand sehr gute Predigten halten und auf der anderen Seite total bibelkritisch sein. Ich könnte Namen nennen!

      1. So ist es Jakob, sie werden sich Lehrer aufladen,
        wo ihnen die Ohren nach jücken……..

        Darum stimme ich mit überein, ist nur begrenzt hilfreich !

        LG

        Claus

      2. diese Predigt macht aus meiner Sicht gerade sehr deutlich, welches Verständnis Vetter hat, da es in dieser Predigt zum großen Teil um die Beziehungen zu Christen aus anderen Gemeinden und Kirchen geht und damit auch um indirekt um das Amtsverständnis für ihn als EAD-Vorsitzender.
        Mein Kommentar dazu: Wahrscheinlich wird sich zu Michael Diener nicht viel ändern….

        1. Läßt sich die Aussage von Vetter in dieser Predigt in einigen wenigen Sätzen zusammenfassen für die, welche wie ich, keine Zeit haben, sie anzuhören?

          1. In dieser Predigt wird die Mitarbeit in der EAD sowie in der ACK ohne Einschränkungen befürwortet. Vetter weist darauf hin, dass nicht alles akzeptiert werden kann, was im christlichen Bereich läuft. Nur wie da differenziert werden soll und wo Grenzen zu ziehen sind bleibt beim ungefähren stehen

          2. Eine gute Predigt sagt nicht alles! Ich habe schon viele „gute“ Predigten gehört von Rednern, die auch massive Irrlehren vertreten haben. Vetter gehört zu den Pfingstgemeinden, die noch immer die Zungenrede als Beweis der Erfüllung mit dem Heiligen Geist ansehen.
            So steht es in den Glaubensgrundlagen der Mühlheimer. Ich höre mir von solchen Leuten keine Predigt an!

  16. Kassel (idea) – Der Präses des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), wird neuer Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz. Der Hauptvorstand des evangelikalen Dachverbandes wählte ihn am 12. Dezember in Kassel mit überwältigender Mehrheit bei nur zwei Enthaltungen und ohne Nein-Stimmen zum Nachfolger von Michael Diener (Kassel Vetter ist verheiratet und hat sechs Kinder. Diener – er ist im Hauptamt Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes – hatte im März seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Wie der 54-Jährige damals in einem Brief an die Mitglieder des Hauptvorstandes mitteilte, war dieser Schritt bereits seit Oktober 2015 mit dem Vorstand des Gnadauer Verbandes abgesprochen. Hintergrund war, dass Diener in November 2015 erfolgreich für einen Sitz im Rat der EKD kandidiert hatte. Die dauerhafte Wahrnehmung dreier Spitzenämter sei aber in seiner gesundheitlichen Situation nicht vertretbar, so Diener damals.

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    Die Deutsche Evangelische Allianz vertritt über eine Million Evangelikale

    Äußerungen Dieners hatten im vergangenen Jahr zu einer Kontroverse geführt. Er hatte in Interviews ein neues Denken der Evangelikalen im Blick auf Mission, Politik und Homosexualität gefordert. Diener wünschte sich, dass auch Christen, die ihre Homosexualität praktizieren, Mitarbeiter in Gemeinden sein können. Dem widersprachen Teile der evangelikalen Bewegung öffentlich, darunter der frühere proChrist-Hauptredner, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), auf dessen Initiative hin dann im Januar das „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“ entstand. Die Deutsche Evangelische Allianz repräsentiert über eine Million theologisch konservative Protestanten und ist mit etwa 350 missionarischen und diakonischen Werken verbunden. Bekannt ist sie vor allem durch die zu Anfang jedes Jahres an 1.100 Orten stattfindende Allianzgebetswoche.

    Lieber @Harryffm: Ich weiß, dass der Mülheimer Verband sich bis heute sich nicht von seiner pfingstlerischen Vergangenheit nicht losgesagt hat! Er hat damals die Berliner Erklärung nicht akzeptiert! Bei diesem Verband wird es wohl genau so sein wie bei uns in der Stadt. Es hat wirklich liebe Geschwister dabei, so wie ich in meinem letzten Kommentar geschrieben habe. Was ich in z.B. in YouTube sehe, sind oft Gemeinden der charismatischen Bewegung, welche stolz ihre Gottesdienste der Öffentlichkeit präsentieren, also sind diese unbiblischen Zustände nicht Lüge, sondern die Wahrheit! Nehmen Sie sich bitte ein wenig Zeit und sehen und hören Sie folgendes: Alexander Seibel berichtet unter anderem zum Thema Handauflegen: https://youtu.be/4VICZyvLhxo * Wegen den Torontophänomenen: https://youtu.be/GjSCeoP-3QE * Roger Liebi berichtet über das Zungenreden: https://youtu.be/N-DHCDVi_Hc * Jakob Tscharnke über Dämonie :http://www.synovzik.de/predigt 2010/24.01.10_J.Tscharntke_Apostelgeschichte16,16-18_Charismatische_Bewegung_im_Licht_der_Bibel_Teil_5_–_Die_Gemeinde_Jesu_und_die_Maechte_der_Finsternis_128KBit.mp3 * Das solche Zustände auf die Gemeinde zukommen würden bezeugen folgende Bibelworte: 1.Joh. 4,1: „Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.“ 1.Tim. 4,1: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden!“

    @xxxx: Sie erwähnen hier Beispiele, die immer wieder gegen jedes Wirken des Heiligen Geistes ins Feld geführt werden, bitte nennen Sie doch einmal Ross und Reiter – wo war es und was für eine Gemeinde war es, von der Sie schreiben? Hat jemand von denen, die hier gegen die charismatische Bewegung schreiben, in den letzten 5 Jahren eine Gemeinde des Mülheimer Verbandes besucht? Kennt jemand überhaupt das Selbstverständnis der Mülheimer? Vermutlich nicht, sonst würden Sie hier nicht über Dinge schreiben, von denen sie nichts wissen und die sie nicht kennen. Ich stehe der charistmatischen Bewegung sicherlich skeptisch in vielen Punkten gegenüber, sehe Entwicklungen innerhalb der Pfingstgemeinden teilweise mit größter Vorsicht, würde mir aber NIEMALS anmaßen, zu behaupten, dass in beiden Bewegungen dämonische Geister wirksam sind. manches wird leider überbewertet, manches wird gesagt, was die Schrift nicht so sagt, aber auch nicht widerlegt, aber in diesen Bewegungen sind überwiegend Geschwister, von denen mancher Pietist noch etwas, nein, eigentlich sehr viel, lernen kann. Wer in den pietistischen Gemeinden ist denn offen für das Wirken des Heiligen Geistes? In strengen pietistischen Gemeinden leider die wenigsten Geschwister. Und dann den Schrumpfungs- und Sterbeprozess dieser Gemeinde als „ausreife“ zu bezeichnen und zu behaupten, man sei die kleine Herde, von denen der Herr spricht, ist schon arrogant.

    Ich denke, dass die charismatische Bewegung deshalb zahlenmäßig so zunimmt, weil sie eine Erweckung nachahmt! Fröhliche Menschen, zur Seele gehende Musik mit vielversprechenden Texten, Heilungswunder, Erweckungsversprechen, großes wird prophezeit usw.! Und Erfolg, dass ist das was die anderen Kirchen- und Gemeindebünde auch wollen! Hier liegt der Grund, wieso die DEA sich diese „erfolgreiche“ Bewegung nicht mehr ausschließen wollte, oder konnte! Also wachsende Gemeinde ist (scheinbar) immer gleich geistlich und alles richtig gemacht! Das selbe fleischliche Prinzip funktioniert genauso bei den Megagemeinden aus den USA! Was bei denen doch so toll funktioniert, muss doch bei uns auch (anscheinend) funktionieren! Wir wollen doch auch Megagemeinden und erfolgreich sein! Alles sehr menschlich verständlich, aber leider sehr fleischlich! Eine geistlich wachwerdende Gemeinde wird immer zum Wort Gottes zurückkehren und von Gott von ihrer Sünde überführt werden! Und zahlenmäßiges Wachstum ist bestimmt ein gutes Ziel, aber bitte nur zu göttlichen Bedingungen! Wenn aber reihenweise Falschprophetien auf uns einprasseln, wenn dem Heiligen Geist, zack zack, befohlen wird, zu heilen und meine Wünsche zu erfüllen, wenn trotz eines ordnungsliebenden Gottes die Menschen reihenweise umkippen und anfangen wie die Schweine zu grunzen, wie Schlangen zu zischen und Hunde zu bellen (alles unreine Tiere), und die Leute dann jubeln: „Gott ist bei uns“, dann frage ich mich schon, was für ein Gott haben die denn, meiner ist anders! Ich bin der Überzeugung, dass aus dieser Bewegung, wenn sie sich so ). Der 60-jährige Vetter wird das Amt am 1. Januar 2017 antreten. Er ist seit 2012 Zweiter Vorsitzender der Allianz, seit 1993 Pastor der Christus-Gemeinde Mülheim und seit 2003 zugleich Präses des Mülheimer Verbandes. Dieser ist evangelikal-charismatisch ausgerichtet und hat 4.500 Mitglieder in 43 Gemeinden.weiterentwickelt, viele dort ankommen wie in Matth. 7, 22+23 geschrieben steht: „Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“ Vielleicht erkennen jetzt irgendwelche Geschwister in was für einer Katastrophe sie stecken, und können sich mit Gottes Hilfe davon befreien!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Vor gut 35 Jahren haben sich o.g. Christen gegenüber Christen aus den Landeskirchen sehr überheblich gezeigt / nun kommt es zum Umkehrschluss / in den evangelikalen Kirchen kommt wirklich hier und da wirkliches Christentum auf, in vielen Freikirchen sind sie leider der Welt und der Charismatik verfallen !

    Wir werden es erleben :
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    ). Der 60-jährige Vetter wird das Amt am 1. Januar 2017 antreten. Er ist seit 2012 Zweiter Vorsitzender der Allianz, seit 1993 Pastor der Christus-Gemeinde Mülheim und seit 2003 zugleich Präses des Mülheimer Verbandes. Dieser ist evangelikal-charismatisch ausgerichtet und hat 4.500 Mitglieder in 43 Gemeinden.

  17. Ein wahrer Nachfolger des Herrn Jesus Christus kann “unmöglich” Vorsitzender der “Deutschen Evangelischen Allianz” sein. Der hätte keine einzige Stimme bekommen. Man passt sich eben an.Es soll wohl nun zu einem anderem Thema über gehen ?
    Also besser nichts mehr Kommentieren.Jedoch steht das Luther Jahr bald an,und dann werden wir sehen wie es mit der doch so Bibel treuen EV.Allianz und deren Bünden weiter gehen wird.

    EV.Allianz https://www.der-ruf.info/linksevangelikalismus-auf-dem-vormarsch-siegfried-schad/
    LG

    1. @ Arno: Du weißt doch, dass selbst der Pastor von CCS Siegen
      Kassierer bei der Allianz ist !
      Was wundert Dich noch daran ?

      Ein wahrer Nachfolger des Herrn Jesus Christus kann “unmöglich” Vorsitzender der “Deutschen Evangelischen Allianz” sein.

      Nichts ist unmöglich / Wendehälse in der Endzeit nenne ich sie !

  18. FORUM WIEDENEST: KATHOLISCHER CHARISMATIKER BEGEISTERTE ÜBER 1.100 „BRÜDER“ (TOPIC)
    Wie sagte doch ein Freund ,es war so toll in Wiedenest.Arno das ist doch kein Charismatiker.Ich kann ihm leider nicht helfen ,da sein Schwager im Allianz Vorstand ist.Volle Verblendung bei fast allen Gemeinden ,wo man hin schaut.
    https://www.der-ruf.info/forum-wiedenest-katholischer-charismatiker-begeisterte-ueber-1-100-brueder-topic/

    Der Abfall kommt mit einer Geschwindigkeit …..Wahnsinn !

    LG

  19. Der Herr Jesus und Erlöser hat mich mit 17 Jahren errettet. Da nach trat ich aus der EV.Kirche aus.

    Diese Seite informiert Sie über den Kirchenaustritt

    http://www.kirchenaustritt.de

    Ich kann Sie nur ermuntern dies zu tun.Es ist ein Glaubens schritt zum gehorsam. Unter stützen sie nicht den Glaubens Abfall der in voller Geschwindigkeit über uns rast .Ich kenne so viele Geschwister im Herrn ,die diesem System auch noch Beihilfe leisten mit (Kirchen Steuer)!

    Macht jetzt Nägel mit Köpfe und kommen sie zu Vernunft .
    AUFRUF: VERLASST EURE ALLIANZGEMEINDEN! Und die EV.Kirche!

    LG

    1. Dieser Initiative kann ich leider ( zum momentanen Zeitpunkt ) nicht für gut heissen.
      Gründe:
      – Die bibeltreuen Christen ausserhalb der EAD sind leider so zerstritten, dass man dies nicht glaubhaft empfehlen kann. Ich weiss, dass es Versuche gegeben hat, möglichst viele Verantwortliche aus diesen Gemeinden zusammenzubringen, um wenigstens zu den Grundfragen des Glaubens zu einer gemeinsamen Erklärung zu kommen, die aber gescheitert sind.
      Nach meiner Beobachtung scheint sich dieser Trend eher noch zu verstärken.
      – Weshalb soll man dies dann Menschen empfehlen, die in ihrer Gemeinde soziale Kontakte haben und dort weiter versuchen bibeltreue Inhalte zu vermitteln, solange man nicht rausgeschmissen wird?
      – Viele Christen in der EAD wissen überhaupt nicht, dass es bibeltreue Christen ausserhalb der EAD gibt und vor allem wieviele das sind. Die EAD sagt sie vertritt ca. 1 Mio. Christen. Nach meiner Info müssten die bibeltreuen Christen ausserhalb der EAD ca. 250 000 bis 300 000 sein vor allem durch die russlanddeutschen Geschwister. Es wäre die Chance deshalb schon da einen gewissen Gegenpol zur EAD zu schaffen.
      Warum wird dies dann nicht getan?

      1. Die Geschwister, welche durch negative Erfahrungen in ihren Gemeinden, Gemeinschaften und Verbänden enttäuscht wurden, und ich kenne viele davon, die wollen sich nicht wieder in neuen Verbänden und Organisationen gefangennehmen lassen. Ihre Angst, dort wieder enttäuscht zu werden, ist zu groß. Mal ganz einfach und undifferenziert gesagt. Aber der groben Spur nach ist es so. Ich habe vermehrt den Eindruck, daß angesichts der sehr weit fortgeschrittenen Endzeit auch die Zeit von großen Verbänden und Initiativen vorbei ist. Ansätze gab es etwa mit den Bekennenden Gemeinden und einem „Rat bekennender evangelischer Gemeinden“, der sich in ungeistlichen Streitereien selbst atomisiert hat. Oder mit „Evangelium 21“. Aber die gesamte heutige Christenheit ist so zerfleddert, auch die Bibeltreuen vielfach untereinander, daß ich nicht sehe, wie nennenswerte Sammlungen noch stattfinden sollten. Der Teufel hat hier schon ganze Arbeit geleistet. Das war aber leider schon vor rund 30 Jahren auch nicht wesentlich anders. Ich hatte damals mehrfach Versuche unternommen, in der württembergischen Vikars- und Pfarrerschaft darauf hinzuwirken, daß wir uns als bibeltreue Pfarrer auf ein gemeinsames Vorgehen etwa im Blick auf gewisse Amtshandlungen und ähnliches verständigen, damit die Kirchenleitung nicht einzelne rausgreifen und demontieren kann. Aber leider wollte unter meinen Amtsbrüdern jeder lieber seine eigene Suppe kochen, als sich in einen gemeinsamen Weg einbinden lassen, der sicher auch Kompromisse abgenötigt hätte, ohne Zweifel. Aber keine Gemeinschaft ist ohne Kompromisse möglich. Es ist nur die Frage, ob diese geistlich verantwortbar sind oder nicht.
        Der Weg der Zukunft, der für viele heute schon der Weg der Gegenwart ist, ist deshalb der Weg aus unbiblischen Gemeinden heraus. Dieser Weg führt ob der mittlerweile vielerorts winzigen Zahl wahrhaft bibeltreuer Christen oft in eine gewisse Einsamkeit und die verbleibende Möglichkeit, allein oder mit wenigen anderen Geschwistern zusammen bibeltreue Predigten über Internet anzuhören und auf diese Weise mit bibeltreuen Geschwistern verbunden zu sein. Würde noch mehr Geschwister diesen Weg gehen, könnten sich vielerorts bibeltreue Hausgemeinden bilden. Manche gehen diesen Weg zweigleisig. Neben der genannten geistlichen Versorgung übers Internet besuchen sie noch ihre Gemeinde vor Ort um der Gemeinschaft willen. Leben, so sagen mir viele, können sie von der geistlich kargen Kost dort allerdings nicht.
        Ansonsten weise ich zu diesem Thema immer wieder hin auf meine Schrift „Was ist Kirche“ unter „Aktuelle Themen“. Da bin ich auf diese Fragen detaillierter eingegangen und auch auf die Gefahren, zu lange in einer nicht mehr bibeltreuen Gemeinde zu bleiben.

        1. Neben Evangelium 21 gibt es viele andere Kooperationen
          ausserhalb der EAD wie Maleachi-Kreis, KfG, EfA, Bibelbund, die russlanddeutschen Plattformen usw. Deshalb ist es nicht ganz richtig, dass die Zeit der Zusammenschlüsse ganz vorbei ist. Nur diese sind eben relativ klein und deshalb nur sehr wenigen bekannt.
          Wenn man aber uns Christen an der Liebe erkennen soll und bei den Bibeltreuen, die sich am nächsten an der Schrift wähnen, diese Liebe zueinander nicht wenigstens es schafft, in den Grundfragen Einigkeit zu haben ist das eine Frage an die Glaubwürdigkeit. Es geht mir nicht um Einheit um jeden Preis, beileibe nicht. Es kann aber nicht glaubhaft sein, dass sich Geschwister nur wegen Fragen wie Vorentrückung u.ä. nicht wenigstens so zusammenfinden, dass man zusammen zu den Grundlagen des Glaubens stehen kann. Solange werde ich alles Gute, was geht nutzen
          wie JUMIKO am Sonntag oder das Christusbundtreffen in Stuttgart im Oktober, wo Lutz Scheufler hervorragend gesprochen hat. Geistlich allein in der Heimatgemeinde überleben können viele nicht mehr das stimmt

          1. Diese Initiativen sind mir bekannt. Was ihnen fehlt, das sprechen Sie an, ist die Reichweite und damit verbunden die prägende Kraft. Es sind eben deutschlandweit betrachtet trotz allem unbedeutende Splittergrüppchen, die über ihren eigenen Zirkel hinaus kaum Ausstrahlung und Auswirkung haben. Aber das festzustellen ist von meiner Seite aus in keiner Weise als Vorwurf gedacht. Wir können die Dinge nicht erzwingen, wenn der HERR den Segen und das Gelingen nicht schenkt. Aber deshalb können all diese Splittergrüppchen kaum mehr, als ihrem Umfeld eine gewisse geistliche Stärkung und Orientierung zukommen zu lassen. Eine gesellschaftliche prägende und korrigierende Kraft geht von ihnen nicht mehr aus. Wobei das ja selbst der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ allein schon im Blick auf die eigenen Kirchen nicht gelungen ist. Aber auch da war von Anfang an zu viel geistliche Unklarheit auch in der Schriftfrage und zu viel unbrüderlicher Streit und Machtkämpfe. Und so konnte diese in ihren Anfängen in den 60er Jahren beeindruckend starke Bewegung mit herausragenden Persönlichkeiten den Abfall der sogenannten Kirchen nicht aufhalten, wahrscheinlich nicht einmal nennenswert verlangsamen. Wobei eine Ursache auch darin zu suchen sein dürfte, daß es von Anfang an eine pfarrerzentrierte Bewegung war. Und wenn Pfarrer, die in Lohn und Brot der abgefallenen Kirchen sind, das Sagen haben, dann kann man von einer solchen Bewegung von vornherein nichts Durchschlagendes erwarten. Das ist die Crux der Bekenntnisbewegung bis heute geblieben, daß sie über die landeskirchlichen Kirchtürme hinaus nicht wirklich zu denken vermag.

  20. Amt für Jugendarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
    Anskar-Kirche
    Arbeitsgemeinschaft christlicher Lebenshilfen
    Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste
    Berliner Stadtmission
    Bibelschule Burgstädt e.V.
    Bund Deutscher Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhäuser
    Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.
    Bund evangelischer Täufergemeinden (ETG)
    Bund Freier evangelischer Gemeinden KdöR
    Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR
    Bundesverband Lebensrecht e. V.
    CCLI Lizenzagentur
    Christliche Ehe- u. Familienarbeit CEF e. V.
    Christliche Literatur-Mission
    Christliche Vereinigung Deutscher Eisenbahner
    Christlicher Hilfsdienst Bad Hersfeld e. V.
    Christlicher Hilfsverein Wismar e. V.
    Christlicher Missionsdienst e. V.
    Christlicher Missionsverein
    Christusträger Bruderschaft
    Christusträger Schwesternschaft e. V.
    CVJM Baden e. V.
    CVJM Gesamtverband in Deutschland e. V.
    CVJM Landesverband Bayern e. V.
    CVJM Landesverband Sachsen e. V.
    CVJM Westbund e. V.
    CVJM-Missio-Center Berlin
    Deutscher Christlicher Technikerbund
    Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband e. V.
    Deutscher Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) e. V.
    Diakoniegemeinschaft Puschendorf e. V.
    Diakonissen-Mutterhaus „Altvandsburg“
    Diakonissen-Mutterhaus Bad Harzburg e.V.
    Diakonissen-Mutterhaus Bleibergquelle
    Diakonissen-Mutterhaus Elbingerode e. V.
    Diakonissen-Mutterhaus Hebron
    Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe
    Diakonissen-Mutterhaus Lachen
    Diakonissen-Mutterhaus Lörrach
    Diakonissen-Mutterhaus Salem-Lichtenrade
    Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona
    Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona gGmbH
    Diakonissenanstalt Salem-Köslin – Minden
    Die Apis
    Die Heilsarmee
    Dienstgemeinschaft für Verkündigung und Seelsorge e. V. (RGAV)
    Diospi Suyana e. V.
    Dorothea Mission Südafrika e. V.
    Elbingeröder Gemeinschaftsverband
    Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen
    Evangelische Ausländerseelsorge
    Evangelische Brüder-Unität KdöR
    Evangelische Brüdergemeinde Korntal
    Evangelische Gesellschaft für Deutschland
    Evangelische Missionsschule Unterweissach
    Evangelische Volks- und Schriftenmission
    Evangelischer Gemeinschaftsverband Herborn e.V.
    Evangelischer Gemeinschaftsverband Hessen-Nassau e. V.
    Evangelischer Gemeinschaftsverband Pfalz e. V.
    Evangelischer Gemeinschaftsverband Siegerland/Wittgenstein e. V.
    Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband
    Evangelischer Ostfriesischer Gemeinschaftsverband e.V.
    Evangelisches Diakonissenhaus Bethlehem
    Evangelistenschule Johanneum
    Filia – Christliches Forum für Frauen in Deutschland e. V.
    Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen
    Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Ev. Kirche
    Gemeinde der Christen ECCLESIA e.V.
    Gemeindehilfsbund
    Gemeinsam für Berlin e. V.
    Gemeinschafts-Diakonie-Verband Berlin e.V.
    Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt e.V.
    Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg
    Gnadauer Posaunenbund
    Gnadauer Theologisches Seminar Falkenberg
    Habitat for Humanity in Deutschland e. V.
    Hannoverscher Verband Landeskirchlicher Gemeinschaften e. V.
    Hensoltshöher Gemeinschaftsverband e.V.
    Hessischer Gemeinschaftsverband e.V.
    HMK – Hilfe für verfolgte Christen
    Hoffnung für Dich e. V.
    Holzlandgemeinschaft
    Internationale Christliche Botschaft Jerusalem
    IVCG
    Juden für Jesus e. V.
    KALEB e. V. – Geschäftsstelle
    Karl-Heim-Gesellschaft e.V.
    Kindernothilfe e. V.
    Kirche des Nazareners
    Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern
    Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband in Bayern
    Landesverband evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V.
    Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften Sachsen e. V.
    Langensteinbacherhöhe e. V.
    Lebendige Gemeinde. ChristusBewegung in Württemberg
    Lebenstraum – Jahr der Orientierung
    Liebenzeller Gemeinschaftsverband e. V.
    Lobetal gemeinnützige GmbH
    Marburger Kreis e. V.
    Mecklenburgischer Gemeinschaftsverband
    Mercy Ships Deutschland e.V.
    Missionarisch-diakonische Ausbildungsstätte Malche
    Moms in Prayer International e.V.
    Mülheimer Verband Freikirchl.-Ev. Gemeinden
    Oberbergischer Gemeinschaftsverband
    Ohofer Gemeinschaftsverband e.V.
    On The Move Deutschland e.V.
    Open Doors Deutschland e.V.
    Opportunity International Deutschland
    Philippus-Dienst e.V.
    Pinéa-Programm-Gruppe e.V.
    Projekt LEBEN e. V.
    Scharnsteiner Bibelkreis
    Starkenburger Gemeinschaftsverband
    Stiftung Christliche Medien (SCM)
    Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort
    Stiftung Studien- und Lebensgemeinschaft TABOR
    Sächsisches Gemeinschafts-Diakonissenhaus „Zion“
    Süddeutscher Gemeinschaftsverband
    Südwestdeutscher Gemeinschaftsverband e.V.
    Theologische Hochschule Ewersbach
    Theologisches Seminar Elstal
    Thüringer Gemeinschaftsbund e.V.
    Tor zum Leben – LIFEGATE Rehabilitations e. V.
    Verband der Gemeinschaften in der Landeskirche in Schleswig-Holstein e. V.
    Verein zur Hilfe in außerordentlichen Notfällen e. V.
    Volksmission entschiedener Christen e.V.
    Wahre Liebe wartet e.V.
    Weißes Kreuz e. V.
    Wendepunkt e. V.
    Westdeutscher Gemeinschaftsverband
    Westfälischer Gemeinschaftsverband e. V.
    Wörnersberger Anker e. V.
    Württembergischer Christusbund e. V.
    Zentral-Afrika-Mission
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Allianz Zugehörigkeit ( hier ist die US – Calvary Chapel Siegen noch nicht eingetragen, deren Pastor dort als Kassierer dient !
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Gnadauer Theologisches Seminar Falkenberg

    “ die springen erst ab, wenn es zu spät wird ! ( oder ziehen früh genug die Reißleine )

    LG

    Claus

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